Produktbild: Jedermann

Jedermann Das Spiel vom Sterben des reichen Mannes

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.06.2019

Verlag

Haymon Verlag

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

21,1/13,3/2,1 cm

Gewicht

319 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7099-3468-5

Beschreibung

Rezension

"Michael Sturminger ... und Hauptdarsteller Tobias Moretti, der sehr genaue Vorstellungen in die Inszenierung einbrachte, verlegen das allegorische Stück in die Gegenwart und ins Konkrete ..., haben aber auch in Hugo von Hofmannsthals Text eingegriffen, viele der berüchtigt holprigen Verse geglättet und auch inhaltlich andere Bezüge hergestellt." Kurier, Guido Tartarotti
"Wenn dieser Jedermann stirbt, dann ist da kein Erlösungs- und Reue-Kitsch: Der Schritt ins Jenseits ist einer ins Nichts. [...] Aus diesem 'Jedermann' ist so ein beinahe leises, nachdenkliches, mutig säkulares Kammerspiel geworden. [...] wenn der um Gnade und Lebenszeitverlängerung winselnde Snob in moderner Straßenkleidung durch den Raum irrt, dann ist er uns ähnlicher als jemals zuvor. […] Moretti spielt beeindruckend jede Phase des Untergangs, er verliert sich, stammelt die Sätze, krallt sich an die, die er gerade noch verlacht und verstoßen hat."
Neue Zürcher Zeitung, Bernd Noack
"... Bei den neuen Texten [wird] Hofmannsthals Rhythmus nachzuahmen versucht, sodass der gewohnte 'Jedermann'-Duktus bleibt. Weil dort und da das Altvaterische entfernt ist, gewinnt die Handlung Aktualitätsbezug. […] Im neuen 'Jedermann' sind vor allem jene Textstellen Hofmannsthals getilgt, die klingen, als wären sie dem katholischen Katechismus entnommen."
Salzburger Nachrichten, Hedwig Kainberger

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.06.2019

Verlag

Haymon Verlag

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

21,1/13,3/2,1 cm

Gewicht

319 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7099-3468-5

Herstelleradresse

Haymon
Erlerstr. 10/2
6020 Innsbruck
AT
office@haymonverlag.at

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Mag der Tod nur kommen

Polar aus Aachen am 24.07.2008

Bewertungsnummer: 584925

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Jedermann ist was für Katholiken, für Reumütige, für Ausrufer zum Maßhalten, für Idealisten, für uns alle. Seine Fabel ist so eindeutig, dass kaum Platz bleibt, um einem inneren Geheimnis auf die Spur zu kommen. Der Reiche nimmt sich die Freiheit heraus, sein Leben in vollem Maße zu genießen. Ohne Rücksicht auf Verluste. Ohne die jährliche Überweisung an UNICEF. Er ist ein Egoist, ein Spaßmacher, einer, der nicht ans Sterben denkt, bis ihn der Tod heimsucht. Dieses Stück liest sich wie ein erhobener Zeigefinger, mahnt zur Einkehr, mahnt zum sozialen Bewusstsein. Deswegen ist es so beliebt. Ein Stück wie ein Meßgang. Deswegen tauschen sie in Salzburg nur die Schauspieler aus und suchen nach großen Namen für die Besetzung. Und deswegen ist es in seiner Wirkung auch so beschränkt. Schlägt man das Buch zu, geht man aus dem Zuschauerraum, darf sich jeder als guter Mensch fühlen. Wer traut sich schon zu, sein Leben so wegzuwerfen? Ja wenn man das Geld hätte, sagen die einen. Ja, wenn man noch so jung wäre, die anderen. Irgendwann ereilt doch jeden die Läuterung, oder? Während sich um einen herum, jeder das nimmt, was er braucht. Mag der Tod nur kommen. Er meldet sich sowieso nicht an.

Mag der Tod nur kommen

Polar aus Aachen am 24.07.2008
Bewertungsnummer: 584925
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Jedermann ist was für Katholiken, für Reumütige, für Ausrufer zum Maßhalten, für Idealisten, für uns alle. Seine Fabel ist so eindeutig, dass kaum Platz bleibt, um einem inneren Geheimnis auf die Spur zu kommen. Der Reiche nimmt sich die Freiheit heraus, sein Leben in vollem Maße zu genießen. Ohne Rücksicht auf Verluste. Ohne die jährliche Überweisung an UNICEF. Er ist ein Egoist, ein Spaßmacher, einer, der nicht ans Sterben denkt, bis ihn der Tod heimsucht. Dieses Stück liest sich wie ein erhobener Zeigefinger, mahnt zur Einkehr, mahnt zum sozialen Bewusstsein. Deswegen ist es so beliebt. Ein Stück wie ein Meßgang. Deswegen tauschen sie in Salzburg nur die Schauspieler aus und suchen nach großen Namen für die Besetzung. Und deswegen ist es in seiner Wirkung auch so beschränkt. Schlägt man das Buch zu, geht man aus dem Zuschauerraum, darf sich jeder als guter Mensch fühlen. Wer traut sich schon zu, sein Leben so wegzuwerfen? Ja wenn man das Geld hätte, sagen die einen. Ja, wenn man noch so jung wäre, die anderen. Irgendwann ereilt doch jeden die Läuterung, oder? Während sich um einen herum, jeder das nimmt, was er braucht. Mag der Tod nur kommen. Er meldet sich sowieso nicht an.

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Jedermann

von Hugo von Hofmannsthal

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