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Schriftstellerporträts

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

05.08.2019

Verlag

Wallstein Verlag

Seitenzahl

324

Maße (L/B/H)

20,5/12,6/3 cm

Gewicht

462 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8353-3557-8

Beschreibung

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

05.08.2019

Verlag

Wallstein Verlag

Seitenzahl

324

Maße (L/B/H)

20,5/12,6/3 cm

Gewicht

462 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8353-3557-8

Herstelleradresse

Wallstein Verlag GmbH
Geiststr. 11
37073 Göttingen
DE
info@wallstein-verlag.de

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Namhafte Autoren und Autorinne…

YukBook aus München am 24.03.2022

Bewertungsnummer: 2765705

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Namhafte Autoren und Autorinnen zieren das Cover dieses Buches: Peter Handke, Franz Kafka, Christa Wolf, Philip Roth ... Viele von ihnen traf Volker Hage als Literaturredakteur verschiedener Zeitungen und Magazinen persönlich und hat 21 Porträts zusammengestellt. Besonders gern habe ich die Passagen gelesen, in denen er die Begegnungen ausführlich beschreibt, zum Beispiel sein Interview als Student mit Walter Kempowski, der in Bautzen als politischer Häftling einsaß. John Updike, den er in dessen prächtigen Villa in Beverly Farms nahe Boston besuchte, lernte er als unsicheren und bescheidenen Autor kennen, der mit 50 seinen schriftstellerischen Erfolg immer noch nicht ganz fassen konnte. Von vielen bekannten Werken hört man, sie seien autobiografisch gefärbt, doch was heißt das genau? Volker Hage gibt Antworten darauf, verrät biografische Hintergründe und die Entstehungsgeschichte verschiedener Romane, zum Beispiel dass "Tadellöser & Wolff" von Kempowski als rein private Familienchronik geplant war. Amüsiert hat mich die kuriose "On-Off-Beziehung" zwischen Peter Handke und seinem Verleger und das Porträt von Wolfgang Koeppen, der stolz eine Vielzahl von Manuskripten "kurz vor der Vollendung" vorweisen konnte – ein Schicksal, das er sicher mit nicht wenigen Schriftstellern teilt. Als Fan französischer Exitenzialisten las ich mit großem Interesse Details über die Rivalität zwischen Camus und Sartre und erfuhr, warum die "Blechtrommel" von Günter Grass zum Inbegriff einer neuen deutschen Literatur wurde. Keine leichte Aufgabe, in derart kompakter Form Literaturgrößen zu porträtieren, doch Volker Hage gelingt es, uns ihren Charakter, ihre Schreibgewohnheiten, wichtige Stationen in ihrem Leben und die Rezeption ihrer Werke eingebettet in den jeweiligen politischen Hintergrund sehr unterhaltsam, abwechslungsreich und lebendig näherzubringen.

Namhafte Autoren und Autorinne…

YukBook aus München am 24.03.2022
Bewertungsnummer: 2765705
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Namhafte Autoren und Autorinnen zieren das Cover dieses Buches: Peter Handke, Franz Kafka, Christa Wolf, Philip Roth ... Viele von ihnen traf Volker Hage als Literaturredakteur verschiedener Zeitungen und Magazinen persönlich und hat 21 Porträts zusammengestellt. Besonders gern habe ich die Passagen gelesen, in denen er die Begegnungen ausführlich beschreibt, zum Beispiel sein Interview als Student mit Walter Kempowski, der in Bautzen als politischer Häftling einsaß. John Updike, den er in dessen prächtigen Villa in Beverly Farms nahe Boston besuchte, lernte er als unsicheren und bescheidenen Autor kennen, der mit 50 seinen schriftstellerischen Erfolg immer noch nicht ganz fassen konnte. Von vielen bekannten Werken hört man, sie seien autobiografisch gefärbt, doch was heißt das genau? Volker Hage gibt Antworten darauf, verrät biografische Hintergründe und die Entstehungsgeschichte verschiedener Romane, zum Beispiel dass "Tadellöser & Wolff" von Kempowski als rein private Familienchronik geplant war. Amüsiert hat mich die kuriose "On-Off-Beziehung" zwischen Peter Handke und seinem Verleger und das Porträt von Wolfgang Koeppen, der stolz eine Vielzahl von Manuskripten "kurz vor der Vollendung" vorweisen konnte – ein Schicksal, das er sicher mit nicht wenigen Schriftstellern teilt. Als Fan französischer Exitenzialisten las ich mit großem Interesse Details über die Rivalität zwischen Camus und Sartre und erfuhr, warum die "Blechtrommel" von Günter Grass zum Inbegriff einer neuen deutschen Literatur wurde. Keine leichte Aufgabe, in derart kompakter Form Literaturgrößen zu porträtieren, doch Volker Hage gelingt es, uns ihren Charakter, ihre Schreibgewohnheiten, wichtige Stationen in ihrem Leben und die Rezeption ihrer Werke eingebettet in den jeweiligen politischen Hintergrund sehr unterhaltsam, abwechslungsreich und lebendig näherzubringen.

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