Produktbild: Der Fall der linkshändigen Lady
Band 2

Der Fall der linkshändigen Lady Ein Enola-Holmes-Krimi: Band 2

Aus der Reihe Enola Holmes
12

17,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

25566

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 12 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

20.08.2019

Verlag

Knesebeck

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

21,6/14,1/2,5 cm

Gewicht

343 g

Farbe

Aquamarin / Schwarz

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Case of the Left-Handed Lady

Übersetzt von

Nadine Mannchen

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95728-261-3

Beschreibung

Rezension

»Ein toller Jugendkrimi! Zum Glück ist Enolas Geschichte noch nicht zu Ende erzählt. Ich möchte jeden der Folgebände lesen.«

Damaris Metzger, damarisliest.de



»Bei dieser Krimireihe passt einfach alles: Tolle Atmosphäre, spannende Fälle und eine prima Hauptfigur.«

Mirjam Bauer, Radio Euroherz

»Mit ihrem Mut und ihrer Willensstärke ist die empanzipierte, junge Schwester von Sherlock Holmes (…) ein tolles Vorbild für jugendliche Leserinnen«

Andreas Tschürtz, Heilbronner Stimme

Produktdetails

Verkaufsrang

25566

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 12 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

20.08.2019

Verlag

Knesebeck

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

21,6/14,1/2,5 cm

Gewicht

343 g

Farbe

Aquamarin / Schwarz

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Case of the Left-Handed Lady

Übersetzt von

Nadine Mannchen

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95728-261-3

Herstelleradresse

Knesebeck Von Dem GmbH
Holzstr. 26
80469 München
DE

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  • Bewertung

    5/5

    16.11.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Enola Holmes: Der Fall der linkshändigen Lady" Bd. 2

    Auch der zweite Band der "Enola Holmes" - Reihe ist ein richtiger Page-Turner! Besonders die sozialkritischen Anklänge des viktorianischen Englands fand ich wirklich sehr interessant und faszinierend. Es ist das perfekte Buch zum Eintauchen und Mitfiebern, wobei die kluge Enola eine echt klasse Heldin ist. Die Rätsel und Hinweise, die Enola während ihrer Ermittlungen findet und entschlüsselt, fand ich sehr originell. Ich kann "Enola Holmes: Der Fall der linkshändigen Lady“ von Nancy Springer nur empfehlen!

  • Tiana_Loreen

    aus Linz

    5/5

    08.12.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gelungene Fortsetzung!

    Und spektakulär geht’s in den 2. Fall von der jungen Holmes und diesmal zeigt sie ihrem Bruder Sherlock deutlich, dass sie es drauf hat sich in London zu verstecken ;P Inhalt: Auch in ihrem neuen Abenteuer folgen wir der schlauen Detektivin Enola Holmes im düsteren viktorianischen London. Enola versteckt sich dort noch immer vor dem genialsten Detektiv der Welt, ihrem eigenen Bruder Sherlock, der sie liebend gerne in ein Internat stecken möchte. Als sie zufällig von der verschwundenen Lady Cecily erfährt und in den faszinierenden Kohlezeichnungen der offenbar sehr begabten Künstlerin eine Seelenverwandte erkennt, nimmt Enola die Ermittlungen auf. In verschiedenen Verkleidungen auf den dunklen Londoner Straßen unterwegs und immer auf der Hut vor Mördern und Verbrechern, muss Enola die Hinweise entschlüsseln: eine angelehnte Leiter, ein gerissener Verkäufer, politische Flugblätter… Um Lady Cecily zu retten, riskiert Enola mehr als sie sollte – und kommt dabei auch ihrem Bruder unerwartet nahe. Zugleich geht natürlich auch die Suche nach ihrer verschwundenen Mutter weiter, auf deren verschlüsselte Nachrichten die junge Detektivin wartet. (© Knesebeck) Meine Meinung: Es geht weiter mit dem Abenteuer von Enola Holmes und dieses Mal bekommt man durch den Prolog mehr von den Gedankengängen ihrer Brüder mit. Sherlock ist besorgt, dass sie Enola seit MONATEN nicht finden können und Mycroft? Er verliert wohl mit jedem Wort, dass er spricht, mehr Sympathiepunkte. Wobei ich nicht behaupten kann, dass er je welche besessen hätte. Sherlock ist schon ein Guter, wenn er auch noch in einer Denkweise gefangen ist, die er hoffentlich in den nächsten Bänden sprengt. Ich hoffe es für Enola! Und weiter geht’s mit der pfiffigen Jungdetektivin, wobei sie sich als Sekretärin eines erfundenen Perditors (= Finders) ausgibt. Sie weiß es, sich in der Öffentlichkeit zu verstecken und sich so zu verändern, dass sie nicht nach sie selbst aussieht. Enola zeigt aber nicht nur, dass sie gewitzt ist und Hinweise richtig nachgehen kann, sondern dass sie ein großes Herz hat und hilft, wo sie nur kann. Enola hat mehrere Gesichter in London und doch ist keines davon schlecht. Sie ist eben ein junges Mädchen, dass die Zwänge der Gesellschaft entgehen will und selbst entscheiden will, was sie in ihrem Leben machen will. Das sie sich dabei die nächsten 7 Jahre verstecken muss, ist schon eine schwere Kost, denn in London im Jahr 1889 gilt eine Frau erst mit 21 Jahren als Volljährig. Doch vor allem in diesem Band beweist sie ihre Brüder, dass sie es nicht zulassen wird, dass man sie findet und fängt. Sie liebt ihre Freiheit und würde sie für nichts herschenken, auch wenn sie sich wünscht, dass ihr Name Enola – Alone – Allein - weniger gut passen würde. Die Geschichte ist von der ersten Seite an spannend und erneut gerät Enola in Lebensgefahr. Sie schafft es immer wieder, aber sie kennt auch ihre Tricks, um doch noch den Tod von der Schippe zu springen. Es ist einfach ein Buch, welches wahnsinnig viel Spaß macht zu lesen. Ich habe mit Enola mitgefiebert, aber oft auch herzhaft gelacht, denn sie wird ständig vom Aussehen her mit ihrem männlichen Bruder verglichen und das ist kein wirkliches Kompliment. Aber vom Intellekt kann sie sich mit Sherlock auf eine Stufe stellen, wobei dieser seine kleine Schwester deutlich unterschätzt. Die Schreibweise ist fesselnd und es ist weit weniger kindlich, als ich anfangs dachte. Es ist eine geziemte Schreibweise, also sie passt (meiner Meinung nach) zum Jahr 1889 und manche Szenen sind detaillierter beschrieben als ich vermutet hätte. Es ist zwar ein Kinderbuch, aber könnte auch ein guter Einstieg in die Holmes-Bücher sein. Fazit: Erneut fasziniert mich Enola mit ihrer Kreativität und ihrem Intellekt. Mit Spannung und meist einem breiten Lächeln auf den Lippen verfolgte ich ihr 2. Abenteuer und das nächste wird nicht lange auf sich warten! Von mir bekommt „Enola Holmes – Der Fall der linkshändigen Lady“ volle 5 von 5 Federn!

  • Fernweh_nach_Zamonien

    aus Buchhaim

    5/5

    29.10.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gelungene Fortsetzung der spannenden Krimi-Reihe mit einer herrlich pfiffigen und mutigen Protagonistin. 

    Inhalt: Nachdem Enolas Mutter spurlos verschwunden und Enola selbst dem drohenden Internatsleben nur knapp entkommen ist, hat die 14-Jährige inzwischen unter falschem Namen in London ein Büro eröffnet. Ihre großen Brüder Mycroft und Sherlock suchen derweil noch immer nach ihr. Schließlich ist eine junge Dame ihrer Ansicht nach keineswegs in der Lage, alleine in den Straßen Londons zurechtzukommen. Enola allerdings bleibt kaum Zeit, darüber zu grübeln, denn die 16-jährige Lady Cecily Alistair ist verschwunden und als wissenschaftliche Personen-Finderin ist Enola fest entschlossen, die Lady aufzuspüren. Altersempfehlung: ab 12 Jahre Mein Eindruck: Dies ist der zweite Band der Enola-Holmes Reihe und es empfiehlt sich, den ersten zu kennen. Auch wenn zu Beginn des zweiten Abenteuers die Ereignisse und Personen kurz umrissen werden, fehlen im Hinblick auf die Entwicklung der Protagonistin wichtige Informationen. Das Abenteuer ist im Präsens und in der Ich-Form aus Enolas Sicht geschrieben. Der Schreibstil ist mitreißend und trotz Handlung im Jahr 1889 gut verständlich. Ein wenig erinnert er sogar an die Sherlock Holmes Romane. Enola (rückwärts gelesen Alone = allein) ist mit ihren 14 Jahren das jüngstes Kind und es gewohnt, alleine zurechtzukommen. Der älteste Bruder Mycroft arbeitet für die Regierung und der mittlere Bruder Sherlock ist der berühmteste Detektiv Englands. Enola muss sich aber keineswegs hinter ihren großen Brüdern verstecken. Sie ist gewitzt und mutig, aufgeschlossen und hat den großen Vorteil, dass Frauen generell unterschätzt werden und sich Enola inzwischen - im Gegensatz zu den Männern - in der Welt der weiblichen Verhaltensweisen und Eigenarten bestens auskennt (Figurformer/Korsett, Sprache der Blumen und damit verbundene Geheimcodes). Zudem besitzt sie - wie ihr Bruder Sherlock - eine rasche Auffassungsgabe, Menschenkenntnis und Methode und sie ist eine Meisterin im Verkleiden. Sie führt ein gefährliches Leben und muss sich weiterhin versteckt halten. Tagsüber arbeitet sie für den nicht existenten Personenfinder Dr. Leslie T. Ragostin als Sekretärin Miss Ivy Meshle und streift Nachts als stumme Nonne durch die Elendsviertel Londons, um den Armen und Ausgestoßenen zu helfen. Wie auch Enola hält sich die Mutter, Lady Holmes, versteckt. Die Frauenrechtlerin, Freidenkerin und Künstlerin genießt ihre Freiheit und die beiden kommunizieren ausschließlich durch chiffrierte Annoncen in den Frauenzeitschriften. Es wimmelt auch in diesem Abenteuer wieder von Geheimcodes. Diese sind aber für jüngere Leser bereits leicht zu entschlüsseln bzw. die Schlussfolgerung wird detailliert erklärt. Im zweiten Band wird die Entwicklung der Charaktere weiter geführt und vor allem Enolas Zerrissenheit (unentdeckt bleiben und ihre Freiheit behalten obwohl sich ihr Bruder Sherlock sorgt) ist ein zentrales Thema. Das Setting ist detailreich geschildert und - wie man es vom viktorianischen London beinahe erwartet - atemberaubend und atmosphärisch sehr gelungen. Außerdem erfährt man viel über das Leben, den Alltag, die Erziehung im Jahr 1889. Dieses Mal ist auch der Fall der verschwundenen linkshändigen Lady interessant und spannend gestaltet. Er hat mir viel besser gefallen als der erste und die logischen Schlüsse Enolas ermuntern den Leser zum Mitdenken und Mitkombinieren. Das Ende lässt erneut auf eine Reihe weiterer spannender Detektivgeschichten hoffen. Ich freue mich schon auf die nächsten Fälle von Enola Holmes! Bisher wurden in Deutschland vier davon veröffentlicht. Fazit: Der zweite Band der spannenden und erfrischend anderen Jugend-Krimi-Reihe mit einer starken und mutigen Protagonistin im viktorianischen London. Erneut atmosphärisch und sprachlich sehr gelungen ist der zweite Fall eine Steigerung des ersten und lässt auf weitere charmante und mysteriöse Detektivgeschichten zum Miträtseln hoffen. ... Rezensiertes Buch "Ein Enola Holmes Krimi - Der Fall der linkshändigen Lady" aus dem Jahr 2019

  • Fernweh_nach_Zamonien

    aus Buchhaim

    5/5

    29.10.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gelungene Fortsetzung der…

    Gelungene Fortsetzung der spannenden Krimi-Reihe mit einer herrlich pfiffigen und mutigen Protagonistin.  Inhalt: Nachdem Enolas Mutter spurlos verschwunden und Enola selbst dem drohenden Internatsleben nur knapp entkommen ist, hat die 14-Jährige inzwischen unter falschem Namen in London ein Büro eröffnet. Ihre großen Brüder Mycroft und Sherlock suchen derweil noch immer nach ihr. Schließlich ist eine junge Dame ihrer Ansicht nach keineswegs in der Lage, alleine in den Straßen Londons zurechtzukommen. Enola allerdings bleibt kaum Zeit, darüber zu grübeln, denn die 16-jährige Lady Cecily Alistair ist verschwunden und als wissenschaftliche Personen-Finderin ist Enola fest entschlossen, die Lady aufzuspüren. Altersempfehlung: ab 12 Jahre Mein Eindruck: Dies ist der zweite Band der Enola-Holmes Reihe und es empfiehlt sich, den ersten zu kennen. Auch wenn zu Beginn des zweiten Abenteuers die Ereignisse und Personen kurz umrissen werden, fehlen im Hinblick auf die Entwicklung der Protagonistin wichtige Informationen. Das Abenteuer ist im Präsens und in der Ich-Form aus Enolas Sicht geschrieben. Der Schreibstil ist mitreißend und trotz Handlung im Jahr 1889 gut verständlich. Ein wenig erinnert er sogar an die Sherlock Holmes Romane. Enola (rückwärts gelesen Alone = allein) ist mit ihren 14 Jahren das jüngstes Kind und es gewohnt, alleine zurechtzukommen. Der älteste Bruder Mycroft arbeitet für die Regierung und der mittlere Bruder Sherlock ist der berühmteste Detektiv Englands. Enola muss sich aber keineswegs hinter ihren großen Brüdern verstecken. Sie ist gewitzt und mutig, aufgeschlossen und hat den großen Vorteil, dass Frauen generell unterschätzt werden und sich Enola inzwischen - im Gegensatz zu den Männern - in der Welt der weiblichen Verhaltensweisen und Eigenarten bestens auskennt (Figurformer/Korsett, Sprache der Blumen und damit verbundene Geheimcodes). Zudem besitzt sie - wie ihr Bruder Sherlock - eine rasche Auffassungsgabe, Menschenkenntnis und Methode und sie ist eine Meisterin im Verkleiden. Sie führt ein gefährliches Leben und muss sich weiterhin versteckt halten. Tagsüber arbeitet sie für den nicht existenten Personenfinder Dr. Leslie T. Ragostin als Sekretärin Miss Ivy Meshle und streift Nachts als stumme Nonne durch die Elendsviertel Londons, um den Armen und Ausgestoßenen zu helfen. Wie auch Enola hält sich die Mutter, Lady Holmes, versteckt. Die Frauenrechtlerin, Freidenkerin und Künstlerin genießt ihre Freiheit und die beiden kommunizieren ausschließlich durch chiffrierte Annoncen in den Frauenzeitschriften. Es wimmelt auch in diesem Abenteuer wieder von Geheimcodes. Diese sind aber für jüngere Leser bereits leicht zu entschlüsseln bzw. die Schlussfolgerung wird detailliert erklärt. Im zweiten Band wird die Entwicklung der Charaktere weiter geführt und vor allem Enolas Zerrissenheit (unentdeckt bleiben und ihre Freiheit behalten obwohl sich ihr Bruder Sherlock sorgt) ist ein zentrales Thema. Das Setting ist detailreich geschildert und - wie man es vom viktorianischen London beinahe erwartet - atemberaubend und atmosphärisch sehr gelungen. Außerdem erfährt man viel über das Leben, den Alltag, die Erziehung im Jahr 1889. Dieses Mal ist auch der Fall der verschwundenen linkshändigen Lady interessant und spannend gestaltet. Er hat mir viel besser gefallen als der erste und die logischen Schlüsse Enolas ermuntern den Leser zum Mitdenken und Mitkombinieren. Das Ende lässt erneut auf eine Reihe weiterer spannender Detektivgeschichten hoffen. Fazit: Der zweite Band der spannenden und erfrischend anderen Jugend-Krimi-Reihe mit einer starken und mutigen Protagonistin im viktorianischen London. Erneut atmosphärisch und sprachlich sehr gelungen ist der zweite Fall eine Steigerung des ersten und lässt auf weitere charmante und mysteriöse Detektivgeschichten zum Miträtseln hoffen. ... Rezensiertes Buch "Ein Enola Holmes Krimi - Der Fall der li

  • CorniHolmes

    5/5

    16.12.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine richtig tolle Fortsetzung!

    4,5 Sterne Da es bei mir tatsächlich schon wieder über ein halbes Jahr her ist, dass ich den Auftakt gelesen habe und die Fortsetzung nahtlos an den Vorgänger anschließt, hatte ich hier leider leichte Startschwierigkeiten gehabt. Bei der Enola Holmes-Serie rate ich wirklich dringend, die chronologische Reihenfolge der Bände einzuhalten. Meiner Ansicht nach sollte man das Wissen aus Band 1 haben, um der Handlung im zweiten Teil problemlos folgen zu können. Meine kleine Anfangshürde war zum Glück rasch überwunden. Sobald ich wieder mittendrin im Geschehen war, wollte ich das Buch am liebsten gar nicht mehr aus der Hand legen. Da es mit knapp über 200 Seiten recht dünn ist und die Kapitel eine angenehme Länge haben, habe ich das Buch dann auch nahezu in einem Rutsch durchgelesen. Mir hat Enolas zweiter Fall richtig gut gefallen, besser noch als ihr erster. Mit dem Auftakt hatte mich Nancy Springer leider nicht komplett überzeugen können. So ein paar Kleinigkeiten gab es, die ich mich ein wenig gestört haben. Was ich unter anderem kritisiert hatte, war die fehlende Spannung. Mein Eindruck von damals, dass man den ersten Band als eine Art große Einleitung der Enola Holmes-Reihe ansehen kann, scheint irgendwie richtig gewesen zu sein, denn den zweiten Teil habe ich als deutlich spannender und packender empfunden. In „Der Fall des verschwundenen Lords“ lag das Augenmerk mehr auf unserer Protagonistin Enola als auf ihrem Fall – hier jedoch geht es mit dem Ermitteln nun so richtig zur Sache. Krimifreunde und Sherlock-Holmes-Fans werden hier garantiert ganz auf ihre Kosten kommen. Mich, als großer Sherlock Holmes-Liebhaber hat es übrigens wahnsinnig gefreut, dass sowohl Sherlock, als auch sein Bruder Mycroft sowie Dr. Watson und die Haushälterin Mrs. Hudson in Band 2 ihren Auftritt haben werden. :D Erfahren tun wir alles wieder aus der Sicht der 14-jährigen Enola in der Ich-Perspektive. Mit Enola ist Nancy Springer eine einmalige Buchheldin gelungen. Sie ist so ein Mädel, wie ich sie in Büchern liebe: Charmant, mutig und so herrlich clever, pfiffig und gewitzt. Enola lässt sich nicht unterkriegen und ist eine wahre Meisterin im Kombinieren und Codes knacken. Vor ihrem messerscharfen Verstand und ihrer enorm großen Beobachtungsgabe kann man wirklich nur den Hut ziehen. Auch im Verkleiden ist Enola einsame Spitze. Sie ist eine Holmes durch und durch und steht ihrem großen Bruder Sherlock in nichts nach. Ich finde Enola einfach nur große Klasse und habe sie schon längst ganz fest in mein Herz geschlossen. Was ich an Enola ebenfalls wundervoll finde: So unerschrocken und humorvoll sie sich immer gibt – sie besitzt auch eine verletzliche und sensible Seite. Es wird mehr als deutlich, dass sich Enola ziemlich einsam in London fühlt und ihre Mutter sehr vermisst. Dieser Punkt macht sie in meinen Augen nur noch authentischer und sympathischer. Toll finde ich auch, dass Enola überhaupt nichts von dem Frauenbild der damaligen Zeit hält und sich dagegen wehrt, in dieses gedrängt zu werden. Bereits in Band 1 wurde die Rolle der Frau im Jahre 1888 sehr thematisiert. Fand ich einerseits natürlich gut und wichtig, nur hatte es mich andererseits irgendwann etwas genervt, dass dieser Aspekt so sehr hervorgehoben wurde und man ständig über Wörter wie Korsett und Po-Polster gestolpert ist. In diesem Band jedoch habe ich mich überhaupt nicht an dem Thema gestört, ganz im Gegenteil. Ich finde es großartig, wie die Nancy Springer diesen Aspekt in die Geschichte eingebaut hat. Abgesehen von dem Ende, welches ich irgendwie als ein bisschen unglaubwürdig empfunden habe, konnte mich die Autorin mit dem gesamten Handlungsaufbau hellauf begeistern. Zum einem begibt man sich mit Enola weiterhin auf die Suche nach ihrer verschwundenen Mutter, zum anderen gilt es aber auch einen spannenden Fall zu lösen. Hinzu kommt dann noch, dass sich Enola nach wie vor vor ihren Brüdern, insbesondere vor Sherlock, auf der Flucht befindet. Sherlock Holmes versucht seine kleine Schwester aufzuspüren und ihr könnt euch vermutlich schon denken, dass es alles andere als einfach ist, sich vor einem Meisterdetektiv wie Sherlock Holmes versteckt zu halten. Wenn dies aber jemanden gelingt, dann ist das Enola Holmes! Absolut brillant fand ich das Setting. Das Buch spielt im Viktorianischen London und wie bereits im Vorgängerband, so ist es Nancy Springer auch in der Fortsetzung ausgezeichnet gelungen mir die tollsten Bilder in den Kopf zu zaubern. Die Orte werden allesamt so unglaublich anschaulich beschrieben. Die düstere und geheimnisvolle Atmosphäre, die durch diese einzigartige Kulisse ensteht, ist einfach nur fantastisch. Für mich kam hier wieder das totale Charles Dickens-Feeling auf. Verstärkt wird dieses viktorianische Flair durch den altertümlichen Schreibstil. Angepasst an die Zeit, in der die Enola Holmes-Krimis spielen, ist die Erzählweise recht gehoben und sehr ungewöhnlich für Bücher dieser Altersklasse (die Reihe wird ab 12 Jahren empfohlen). Die gewählte Ausdrucksweise liest sich ziemlich anspruchsvoll und wird wohl nicht jedermanns Sache sein. Man liest sich aber schnell rein, zumindest bei mir war es so. Ich mag diesen besonderen Erzählstil super gerne und finde, dass er einfach nur perfekt zu dieser wunderbaren Reihe passt. Fazit: Eine fabelhafte Fortsetzung, die große Lust auf mehr macht! Mir hat der zweite Enola Holmes - Band richtig gut gefallen, sogar noch etwas besser als der erste. Ich habe Enolas zweiten Fall als deutlich spannender und mitreißender empfunden als den Auftakt. Wenn ihr gerne atmosphärische Krimireihen lest, die euch ins Viktorianische England entführen, ihr toughe Buchheldinnen liebt, die sich nicht unterkriegen lassen und wenn ihr Fans von Sherlock Holmes seid – dann kann ich euch Enola Holmes echt nur ans Herz legen. „Der Fall linkshändigen Lady“ hat mir ein tolles Leseerlebnis beschert und ich freue mich schon sehr auf die weiteren kniffligen Fälle von Meisterdektivin Enola Holmes! Von mir gibt es sehr gute 4,5 – hier gerundet auf 5 von 5 Sternen!

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