Der umfassende Anspruch an die Fahrzeugsicherheit zeigt sich im Sicherheitskonzept von Mercedes-Benz, das verschiedene Aspekte von aktiver und passiver Sicherheit zu einem ganzheitlichen System vereint. Das Streben der Marke nach Fahrzeugsicherheit lässt sich bis in die ersten Jahre der Automobilära zurückverfolgen. Seit Mitte des 20. Jahrhunderts wurde dann weitgehend für die passive Sicherheit geforscht. Heute setzt Mercedes Maßstäbe mit zukunftsweisenden Konzepten für die integrierte Sicherheit. Ziel ist das »unfallfreie Fahren«, noch Zukunftsmusik, doch jede neue Entwicklung ist ein Schritt in diese Richtung.
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ws
aus Markdorf
5/5
05.08.2019
Buch (Gebundene Ausgabe)
Nur auf den ersten Blick eine…
Nur auf den ersten Blick eine dicke Werbebroschüre für Mercedes-Benz Klar, der Untertitel bringt es ja deutlich genug zum Ausdruck: es geht primär um die ersten Ideen und der sich daran anschliessenden Entwicklungsarbeit, wie PKWs für die Insassen sicherer gemacht werden können. Durch heutzutage selbstverständliche technische Einrichtungen. Sicherheitslenkrad, Sicherheitsgurte, Knautschzone, Sitze samt deren unfallsichereren Befestigung, Keilzapfentürschloss bis hin zu Airbags und den heutzutage aus der Oberklasse in die Mittelklasse und sogar in die so genannten Kleinwagen übernommenen Einrichtungen. Zwar war es nicht Mercedes-Benz, die als erster Autohersteller Sicherheitsgurte serienmässig verbaut hat. Das war bekanntlich Volvo. Aber Mercedes-Benz hat sich der Thematik intensiv angenommen und zahlreiche Testcrashes inklusive Selbstversuch eines Mitarbeiters bei einem der Testcrashes. Auch die Geschichte, die Weiterentwicklung der Testverfahren kann nachverfolgt werden. Einschliesslich Korkenzieherüberschlag eines 220er 'Heckflosse' (W111). Manche heute kurios wirkende Versuchsanordnung ist ebenfalls zu finden. Beispielsweise wurden bei verschiedenen Tests seinerzeit neuer Entwicklungen die aus der Gastronomie bekannten 5- oder 10 Liter fassenden grossen Gurkendosen als Bremselemente für den Schlitten eingesetzt... Zahlreiche Skizzen der grundlegenden Ideen, Fotos der Ergebnisse von Crashversuchen, auch von deren 'Nachbearbeitung'. Welche Kräfte müssen aufgebracht werden, um nach einem Unfall Autotüren, die per von dem oben erwähnten Keilzapfentürschloss gesichert sind, zu öffnen? Eine von vielen Fragen. Im Anhang werden die Pioniere der Sicherheitstechnik mit ihren Biographien vorgestellt. Was in absehbarer Zukunft noch zu erwarten ist, ist auch Thema des Buches. Nur eine Kleinigkeit: ein Warndreieckroboter, der nach einer Panne oder einem Unfall automatisch aus seinem 'Fach' im Heck ausfährt, das Warndreieck hochklappt, die integrierte Beleuchtung anschaltet und sich selbsttätig in die vorgeschriebene Distanz zum Pannen oder Unfall-Fahrzeug bewegt. Gleichzeitig wir ein grosses 'Warndreieck' in die Heckscheibe des Fahrzeuges projiziert.
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