Produktbild: Rückkehr nach Lemberg

Rückkehr nach Lemberg Über die Ursprünge von Genozid und Verbrechen gegen die Menschlichkeit | Ausgezeichnet mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

23737

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.07.2019

Abbildungen

78 SW-Abb.

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

592

Maße (L/B/H)

19/12,4/4,6 cm

Gewicht

431 g

Farbe

Anthrazit / Grau

Auflage

7. Auflage

Originaltitel

East West Street. On the Origins of Genocide and Crimes Against Humanity

Übersetzt von

Reinhild Böhnke

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-29888-4

Beschreibung

Rezension

eines der spannendsten, lesbarsten, klügsten, bewegendsten - schlicht besten ›Sachbücher‹ [...] Mit anderen Worten: große Literatur. ("Frankfurter Rundschau")
Wie Sands in seinem Buch familien- und rechtshistorische Linien verwebt, […] macht aus dem Kernstoff – der Familienrecherche – ein Dokument grosser emotionaler und politischer Kraft. ("Basler Zeitung")
Mit den Biografien dieser Menschen verwebt Philippe Sands die Geschichte eines Jahrhunderts. Er erzählt, wie Geschichte entsteht. ("Die Zeit")
Insgesamt ein unentwirrbares Gemenge aus grosser und kleiner Geschichte, ein Beispiel meisterlicher Recherche ("Neue Zürcher Zeitung")
ein großartiges Werk. Es ist ein glänzend und unterhaltsam geschriebenes Buch, erzählt, wie ein Roman, eine Darstellung, die sich aber an die Fakten hält ("Deutschlandfunk")
Wenn man in diesem Winter nur für ein einziges Buch Zeit hätte, müsste man dieses lesen. Es ist brillant nüchtern erzählt, in einer berückenden Klarheit. ("Die Zeit")
Ein faszinierendes Buch, das auf ganz beiläufige Weise die Grundfragen unserer Existenz aufwirft. ("Arte/Metropolis")
Die meisterhaft verwobene Erzählung von Familiengeschichte und Rechtsgeschichte erstreckt sich über mehr als 100 Jahre. [...] Sands' persönlicher, ja intimer Ansatz berührt. ("Der SPIEGEL")

Produktdetails

Verkaufsrang

23737

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.07.2019

Abbildungen

78 SW-Abb.

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

592

Maße (L/B/H)

19/12,4/4,6 cm

Gewicht

431 g

Farbe

Anthrazit / Grau

Auflage

7. Auflage

Originaltitel

East West Street. On the Origins of Genocide and Crimes Against Humanity

Übersetzt von

Reinhild Böhnke

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-29888-4

Herstelleradresse

FISCHER Taschenbuch
Hedderichstr. 114
60596 Frankfurt
DE

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  • Bewertung

    5/5

    30.05.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Genial

    Ein Buch, das leider viel zu wenig Aufmerksamkeit bekommt. Gleichzeitig würde ich es jedem empfehlen. Es erzählt von den Nachforschungen des Autors, der die Geschichte seiner jüdischen Großeltern während des zweiten Weltkriegs verstehen will. Gleichzeitig wechselt der Roman auf die Ebene der Weltpolitik durch Darstellung des Ringens um die Grundlage für die Verurteilungen in den Nürnberger Prozessen. Und alle Personen sind mit der Stadt Lemberg/Lwiw/Lwów verbunden. Ein Muss!

  • www.susanne-eichholz.de

    aus Frankfurt

    5/5

    16.07.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Ein unfassbarer Rechercheaufwa…

    Ein unfassbarer Rechercheaufwand führt zu einem einzigartigen Buch Auf einer Reise durch viele Länder spürt Philippe Sands Zeitzeugen auf und verbindet die Geschichte seiner eigenen Familie mit den Geschehnissen der Nazizeit. Selbst für Nicht-Juristen ist der Text inhaltlich gut nachvollziehbar, wenn auch das grauenhafte Vorgehen gegen die jüdische Bevölkerung und die schockierende Leugnerei der Täter in den Nürnberger Prozessen kein leichter Stoff sind. Es lohnt sich, die Zeit in dieses umfangreiche Geschichts- und Rechtsbuch zu investieren und die Ergebnisse der jahrelangen Recherchearbeit zu lesen.

  • ZHP

    aus CH

    5/5

    30.05.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Ein MUSS - MUSS lesen !!!

    Phantastisch geschrieben, ein "Lesegenuss" der einem immer wieder im Hals stecken bleibt. Persönlich, tiefschürfend, unglaublich und spannend das einem manchmal die Luft wegbleibt und es einem wegen den unfassbaren Gräueltaten der Menschen die Tränen in die Augen treibt. Etwas vom berührendsten, tiefsten und wichtigsten das ich je über diese unsäglich Zeit gelesen habe. Gerade heute wo plötzlich diese elementaren Errungenschaften welche Sands aufschlüsselt wieder - auch in Europa - von Spitzenpolitikern und sogenannten Staatsführern in Frage gestellt werden. Das Buch ist ein MUSS !

  • Bewertung

    Book Circle Community

    4/5

    22.09.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Interessante juristische Ansicht

    „Rückkehr nach Lemberg“ von Philippe Sands ist ein tiefgründiges und eindringliches Sachbuch, das historische, juristische und persönliche Dimensionen miteinander verwebt. Es ist eine faszinierende Erzählung, die nicht nur die Geschichte des Holocaust und der Nürnberger Prozesse beleuchtet, sondern auch die Ursprünge moderner Begriffe wie „Völkermord“ und „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ aufdeckt. Das Buch ist in erster Linie eine Reise in die Vergangenheit, die mit Sands’ Grossvater beginnt. Dieser floh in den 1930er-Jahren aus der Stadt Lemberg, die heute als Lwiw in der Ukraine bekannt ist. Im Zuge seiner Recherchen deckt Sands die Geschichten zweier Juristen auf, die ebenfalls aus Lemberg stammten: Hersch Lauterpacht und Raphael Lemkin. Diese Männer prägten das internationale Recht, indem sie die Konzepte „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ und „Völkermord“ einführten, die später bei den Nürnberger Prozessen eine zentrale Rolle spielten. Philippe Sands schafft es meisterhaft, historische und biografische Elemente zu einem fesselnden Narrativ zu verknüpfen. Besonders beeindruckend ist, wie er den Leser durch persönliche Geschichten, historische Ereignisse und rechtliche Entwicklungen führt, ohne dabei den roten Faden zu verlieren. Die Erzählung springt zwischen Sands’ eigener Familiengeschichte, den Entwicklungen des Zweiten Weltkriegs und den biografischen Erzählungen der beiden Juristen hin und her, was den Blick auf die grosse Tragweite von persönlichem und politischem Schicksal eröffnet. Ein zentraler Aspekt des Buches ist der Kontrast zwischen den Konzepten „Völkermord“ und „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“, die Lemkin und Lauterpacht entwickelt haben. Sands zeigt auf eindrucksvolle Weise, wie diese juristischen Begriffe nicht nur aus der Notwendigkeit heraus entstanden sind, das Grauen des Holocaust zu erfassen, sondern auch, wie sie unsere heutige Auffassung von internationalem Recht und Gerechtigkeit prägen. Das Buch ist gut recherchiert und zeigt Sands’ akribische Arbeit, die in die Detailfülle und die historische Tiefe des Textes eingeflossen ist. Gleichzeitig liest es sich, trotz der schweren Themen, erstaunlich flüssig und spannend. Besonders die persönliche Ebene – die Verbindung von Sands’ eigener Familiengeschichte mit den grossen weltpolitischen Entwicklungen – macht das Werk zu einem emotionalen Erlebnis. Ein Kritikpunkt könnte sein, dass die komplexen rechtlichen und historischen Zusammenhänge manchmal zu anspruchsvoll für Leser ohne Vorkenntnisse sein könnten. Auch sind einige Passagen, insbesondere die juristischen, nicht immer leicht zugänglich. Dennoch gelingt es Sands, die wichtigsten Punkte klar und nachvollziehbar darzustellen. Insgesamt ist „Rückkehr nach Lemberg“ ein eindrucksvolles und bewegendes Buch, das nicht nur eine Reise in die Vergangenheit darstellt, sondern auch wichtige Fragen zu Gerechtigkeit, Recht und Erinnerung aufwirft. Es ist eine bemerkenswerte Mischung aus historischer Analyse, juristischer Diskussion und persönlicher Auseinandersetzung mit der eigenen Familiengeschichte. Sands bietet dem Leser eine tiefgreifende Reflexion über die Verbrechen des 20. Jahrhunderts und deren Auswirkungen auf die Gegenwart.

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    Philipp Hagen

    Thalia Wien – Mariahilfer Straße

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    5/5

    05.08.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Sands erzählt gut lesbar und zugänglich...

    Sands erzählt gut lesbar und zugänglich eine Geschichte der Nazi Diktatur und den Beginn und die ersten Anstätze des Völkerrechts und überallem steht eine große Familiengeschichte.

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