Der neue Thriller des Bestsellerautors Daniel Cole Ein toter Mann liegt in einem Zimmer, eine Pistole in der Hand. Tür und Fenster sind von innen verriegelt. Selbstmord, offensichtlich. Wäre der Tote nicht der ehemalige Polizist Finlay Shaw. Und wäre Finlay Shaw nicht der väterliche Freund von William "Wolf" Fawkes. Denn der will es einfach nicht glauben. Mit der Kraft des Verzweifelnden kämpft er gemeinsam mit Emily Baxter gegen das Offensichtliche. Erfolglos. Zunächst. Bis Wolf etwas entdeckt. Der Tod Finlays könnte mit einem spektakulären Drogenfund in Verbindung stehen, der ihn vor 37 Jahren zum Helden machte. Aber Helden sind entweder unsterblich oder werden ermordet. Und selten von einem Feind...
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Spannend bis zum Schluss!
Bewertung aus Korbach am 28.03.2024
Bewertungsnummer: 2164985
Bewertet: eBook (ePUB 3)
Schon der Anfang ist spektakulär, denn der Detective, der eigentlich diesen Fall untersuchen will, wird am Tatort sofort festgenommen, da er schon seit Jahren gesucht wird. Derjenige, der ihn hat verhaften lassen, war damals mit Finlay zusammen im Dienst und jetzt sein Vorgesetzter. Dennoch kann Wolves ihn überzeugen, Wolves freizulassen, damit er diesen Fall aufnimmt und den wahren Täter überführt. Sein Chef läßt sich auf diesen Deal ein und gibt ihm Zeit, den Fall aufzuklären, der in seinen Augen allerdings gar keiner ist. Zunächst gehen alle davon aus, dass Finlays Tod ein Racheakt ist, weil er und sein Compagnion Christian, der jetzige Boss von Wolves, ein Drogenkartell mit unzähligen Toten haben auffliegen lassen. Sie haben damals ein „Feuerwerk“ im wahrsten Sinne des Wortes veranstaltet. Wolves wird die beste Freundin der Männer zur Seite gestellt. Baxter, die einen schwarzen Audi fährt und sich auch danach benimmt. Auch wenn Baxter es nicht wahrhaben will, so sprechend die ersten Fakten tatsächlich für Selbstmord. Doch Wolves gibt sich nicht geschlagen. Immer mehr deuten die Fakten auf seinen Selbstmord des beliebten Polizisten. Die Scherben seiner Vergangenheit tragen nicht unbedingt zum Hinweis auf Mord hin.
Doch während der Spurensuche taut der Dritte im Bunde auf, der vielleicht noch Licht ins Dunkel bringen kann. Doch wird er trotz seiner Verletzungen das Ganze überleben?
Doch auch die Presse bekommt davon Wind, dass inzwischen in den Reihen der Polizei nicht mehr alles rosarot ist und ein Attentat auf den Polizeichef verübt worden ist. Wolves geht in Konfrontation und öffentlich wird bestätigt, dass er für die Polizei arbeitet, wenngleich ein alter Fall ihn zum Verbrecher abstempelt.
Schließlich gelingt es Wolves, das entsprechende Detail für einen deklarierten Mordfall zu finden. Man rollt jetzt den Pferd von hinten auf. Doch zu allem Überfluss lässt auch das Privatleben die einzelnen Polizisten, die auf den Fall angesetzt werden, nicht in Ruhe. Immer mehr Komplikationen treten ein und immer mehr verstricken sich die einzelnen Polizisten in den Fall, der dann eine dramatische Wendung nimmt. Zwischen Gefängnis und Freiheit werden die einzelnen Polizisten hin und her katapultiert. Es werden Schachzüge gezogen, Theorien und Vorwürfe aufgestellt und das Puzzle letztendlich zusammen gesetzt.
Fazit: Die Abhandlung des Buches gefällt mir sehr, da sie immer in den Zeiten wechselt. Sie erzählt aus der Sicht des alten Falles, den die drei Männer damals zusammen gelöst haben, dann wird wieder die aktuelle Situation beleuchtet. Nur so kann der Leser verstehen, aus welcher Perspektive man auch u. a. die einzelnen Motive der möglichen Täter verstehen kann.
WOLVES bleibt bis zum Ende spannend und ist absolut lesenswert. Ein wenig mehr Dramatik hätte noch kommen können, wenngleich genug Action vorhanden war. Das Ende war absolut nicht vorhersehbar, wenngleich zu Anfang eine Kleinigkeit darauf hingedeutet hat.
Der Spannungsaufbau konnte nicht schöner sein. „Mit der Tür ins Haus“ und dann ein wenig durchatmen, Hintergrund-Fakten zusammen stellen und mit Volldampf in die nächste Action-Szene. Die Charaktere haben allerhand zu tun und man kann schnell auf die Menschen schließen, die miteinander diesen Polizeidienst versehen haben. Hintergrund-Beleuchtung wird eindeutig gegeben und die Entwicklung der Protagonisten wird anschaulich dargestellt.
...ein phantastisches Buch, ein tolle Story, schöne Handlung, wenngleich mir die Orte gefehlt haben, die beschrieben wurden.
Wolves - Tolle Figuren und amüsante Dialoge
Lesetiger am 19.04.2020
Bewertungsnummer: 1317864
Bewertet: eBook (ePUB 3)
Von Daniel Cole habe ich bereits die ersten beiden Bände gelesen und mich nun gefreut, Detective William "Wolf" Fawkes wieder zusehen. Dieser kehrt nach London zurück, da der ehemalige Polizist Finlay Shaw tot aufgefunden wurde – offensichtlich ein Selbstmord. Doch das kann und will William nicht glauben, und er setzt nun alles daran, zusammen mit Emily herauszufinden, was wirklich geschah.
„Wolves – Die Jagd beginnt“ hat mich überzeugt. Die Story ist spannend – zwar nicht superspannend, aber sie hat mich gepackt. Und trotz der Tatsache, dass der aufmerksame Leser dem Täter relativ früh auf die Schliche kommt, bleibt man gut bei dem Thriller dabei.
Daniel Cole hat die Geschichte recht locker erzählt, sodass sie sich gut lesen lässt. Sein Schreibstil ist angenehm und er schildert die Geschehnisse und Schauplätze sehr anschaulich und bildhaft. Zudem sind die Wortgefechte lebendig und teilweise amüsant, was ein absoluter Pluspunkt ist.
Es gibt mehrere Erzählstränge – unter anderem einen in der Gegenwart sowie einen in der Vergangenheit. Das wurde recht gut gemacht, denn der Autor fügt so ein Puzzlestück an das nächste und deckt diese auf.
Und wie in den Vorgängerbänden arbeitet der Autor mit Perspektivenwechsel, was mir gut gefallen hat. Da sich diese auch innerhalb eines Kapitels ändern, kann es gut sein, dass der ein oder andere Probleme damit hat – mir hat es beim Lesen nichts ausgemacht.
Die Charaktere sind authentisch und glaubhaft geschaffen, zudem toll ausgearbeitet und komplex. Sie sind lebendig und sympathisch, haben ihre Stärken und Schwächen, Ecken und Kanten und man kann sich auf die Dynamik der handelnden Personen einlassen. Wolf ist schon ein sehr eigenwilliger Kollege, der seinen Weg geht, sobald er eine Fährte aufgenommen hat.
Was mir gut gefallen hat, ist die Tatsache, dass der Autor die losen Enden der beiden Vorgängerthriller zu einem Ende gebracht hat. Vielleicht erschließen sich dem Leser nicht alle Zusammenhänge, wenn man direkt mit Wolves beginnt, deswegen ist es empfehlenswert, die Vorgängerbände zu lesen.
Es geht zusätzlich um die Themen Schuld, Angst, Liebe und Freundschaft, die neben den Ermittlungen im Mittelpunkt stehen und vom Autor gut ausgearbeitet wurden.
Vergleicht man den dritten Band mit den ersten beiden, so schneidet dieser etwas schlechter ab und bleibt hinter den Erwartungen zurück. Das liegt an der Story, die in Sachen spektakulärer Fall und Thrill nicht an die beiden Vorgänger herankommt. Zudem wird der Miträtselspaß etwas ausgebremst, da der Täter schon relativ früh bekannt ist.
Fazit:
Ein unterhaltsamer Thriller aus der Feder von Daniel Cole, der mich gut unterhalten hat.
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