Produktbild: Bei Zugabe Mord!
Band 1

Bei Zugabe Mord! Ein rabenschwarzer Pauline-Miller-Krimi

Aus der Reihe Pauline-Miller-Krimi
4

7,99 €

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Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

40089

Erscheinungsdatum

14.07.2015

Verlag

Haymon Verlag

Seitenzahl

248 (Printausgabe)

Dateigröße

3883 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783709936504

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Format

ePUB

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Verkaufsrang

40089

Erscheinungsdatum

14.07.2015

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Haymon Verlag

Seitenzahl

248 (Printausgabe)

Dateigröße

3883 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783709936504

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  • immer_wieder_lesen

    5/5

    27.11.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Schillernde Protagonistin mit hohem Unterhaltungswert!

    Pauline Miller ist eine wunderbare (für mich neue) Figur in der deutschen Krimi-Szene. Ihre frische und ziemlich freche Art, ihre teils skurrilen und richtig lustigen Aktionen, aber auch Gedanken und dazu ein spannender Fall machen diesen ersten Band der Reihe zu einem richtigen Lesevergnügen, das ich gleich mit Band 2 fortsetzen werde. Sehr empfehlenswert!

  • sommerlese

    5/5

    02.05.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Pauline Miller ist eine…

    Pauline Miller ist eine weltweit gefeierte Operndiva, die Champagner und Mozartkugeln liebt und je nach Tagesform Größe 48/50 trägt. Das stört sie allerdings wenig und auch die Männer liegen ihr zu Füßen, leider hat aber ihr letzter Liebhaber sie gerade verlassen und nun muss ihr verwöhntes Hündchen Radames sie trösten. Ihr zur Seite steht ihre kleinwüchsige Managerin Bröcki und Yves, ein Countertenor mit denen sie in Salzburg zu den Festspielen eine luxuriöse Wohnung bezogen hat. Es steht die Aufführung von Mozarts Entführung aus dem Serail an. Leider wird jedoch unter den Mitsängern mehr gestorben als gesungen und Pauline bekommt wie die anderen Sänger eine Morddrohung. Sie macht sich als Erste am Tatort natürlich gleich verdächtig. Wo sie aber schon mal da ist, kann sie auch gleich mit ermitteln. Oder bringt der Mörder sie ebenfalls um? Gleich mal vorweg: ich habe mich bei diesem Krimi so gut amüsiert wie schon lange nicht mehr und das liegt eindeutig am wunderbaren Erzähstil der Autorin und ihren unsagbar tollen Sprüchen, die sie ihrer Titelheldin Pauline locker in den Mund legt. Pauline führt den Leser in die Welt der Opersänger ein und macht das in ihrer ganz eigenen trockenen Art. Man erfährt von allgemeinen Allüren des Ensembles, gängigen Klischees der Stimmlagen, von männlich hohen Singstimmen und den nervenden Kostümproben. Dabei fallen die Mitwirkenden allesamt durch gediegene Charaktere und spezielle Eigenarten auf. Das ist Unterhaltung pur und der Krimi entwickelt sich erst allmählich. Dann aber packt er richtig zu und die Spannung steigt unaufhaltsam bis zum Ende hin an. Dabei gibt es wirklich grausame Mordmethoden zu entdecken und auch Pauline bleibt deswegen häufig der Appetit weg. Schnell gewinnt aber der humoristische Unterton wieder die Oberhand und der Leser kann bis zum Schluss mitraten, wer denn nun der Bösewicht sein könnte. Die Besetzung der Krimi-Oper könnte nicht illustrer ausgefallen sein. Besonders gut gefällt mir die sympathische Pauline, die zwar wie eine Walküre aussieht, Wagner Opern aber nicht singen mag. Sie liebt Luxuslabels, Fertigessen als auch Koberind und gelegentlich das Bad in der Menge, um ihr Selbstbewusstsein zu stärken, was sie aber eigentlich gar nicht nötig hat. Auch die Erlebnisse mit ihrem Boston-Terrier sind köstlich mitzuerleben. Die anderen Mitstreiter sind ebenfalls besondere Typen: es gibt den Frauenverführer, einen unfähigen Kommissar, eine 30jährige jungfräuliche blonde Sopranistin oder ein Homopärchen, das für die Inszenierung und das Bühnenbild und Kostüme verantwortlich ist. Dabei erfährt man nicht nur viel über das Leben in der Opernwelt, sondern auch der Ort des Geschehens, Salzburg, rückt in den Mittelpunkt der Betrachtung. Das habe ich richtig genossen. Wie der Täter mordet und was ihn letztendlich zu seinen Morden antreibt, ist auch ein wenig der Sangeswelt und speziell der zu singenden Mozartoper geschuldet. Da kann man sich wirklich noch zu guter Letzt überraschen lassen und die Handlung nimmt noch einiges an Fahrt zu. Dieser Krimi ist wie ein Gang auf und hinter die Bühne! Es ist ein ganz wunderbares Leseerlebnis mit viel schrägem Humor, Wortwitz und raffinierten Ideen um einen Mörder und seine Opfer. Das muss man gelesen haben und sollte man nicht verpassen! Eine herrliche Lektüre, bei der man sich mitten in Salzburg wähnt und Tränen lachen kann!

  • dorli

    aus Berlin

    5/5

    17.08.2015

    Buch (Taschenbuch)

    Salzburg. Es ist Festspielzeit…

    Salzburg. Es ist Festspielzeit. Auf dem Spielplan steht u. a. Mozarts „Die Entführung aus dem Serail“ mit Operndiva Pauline Miller in der Rolle der Konstanze. Die Proben laufen gut, alles bestens soweit. Doch dann geschieht ein Mord. Und noch einer. Pauline gerät in das Visier des polizeilichen Ermittlers – das kann die Primadonna natürlich nicht auf sich sitzen lassen und beginnt selbst zu ermitteln… Mit „Bei Zugabe Mord!“ ist Tatjana Kruse ein äußerst spaßiger Krimi gelungen, dessen Krimihandlung zwar nicht mit atemloser Höchstspannung daherkommt, dafür aber mit reichlich Situationskomik und ganz viel Wortwitz punkten kann. Der Mörder, ganz Opernfreund, hat sich das Libretto der „Entführung aus dem Serail“ zur Vorlage genommen und mordet entsprechend Osmins Arie („Erst geköpft, dann gehangen…“). Doch die Morde - so brutal, abscheulich und blutrünstig sie auch sind - hier werden sie zur absoluten Nebensache, denn Pauline Miller stellt mit ihrem trockenen Humor einfach alles in den Schatten. Pauline selbst beschreibt sich als rubeneskes Prachtweib. Sie ist Powerfrau und Schokoladenjunkie mit einer Vorliebe für Mozartkugeln. Der Clou in diesem Buch ist ganz eindeutig Paulines freches Mundwerk. Es ist einfach herrlich, mit wie viel Witz Tatjana Kruse ihre Protagonistin ausgestattet hat. Pauline kommentiert munter die Welt um sich herum und hat für alles und jeden einen lockeren Spruch parat. Auch das weitere Personal präsentiert die Autorin kunterbunt und vielfältig. Da ist zunächst einmal Paulines Agentin Marie-Luise „Bröcki“ Bröckinger. Bröcki ist kleinwüchsig, macht ihre geringe Körpergröße aber durch eine riesige Präsenz wieder wett. Bröcki sagt, wo es langgeht. Sie lässt sich niemals die Butter vom Brot nehmen und zeigt jedem, wo der Hammer hängt. Yves DuBois, ein junger Countertenor, ist in diesem Sommer ohne Engagement und wurde von Pauline als ‚Mann für alle Fälle’ eingestellt – er ist bemüht, diesen Job einigermaßen gut zu erfüllen und kümmert sich u. a. um Paulines Boston Terrier Radames. Radames, verpasst oft krankheitsbedingt das spannende Geschehen, denn der kleine Hund leidet an Narkolepsie – immer wenn die Szenerie zu aufregend für ihn wird, schläft er ein. Und auch all die anderen Figuren wirken nicht oberflächlich, sondern beleben mit ihren Eigenarten die Handlung und tragen kräftig zur Unterhaltung bei. Ich hatte wahnsinnig viel Spaß beim Lesen. Der frisch-fröhliche Schreibstil und der trockene Humor haben mich durchweg begeistert und ich hoffe sehr, dass ein weiteres Abenteuer mit Pauline Miller und ihrer Entourage nicht allzu lange auf sich warten lässt.

  • Buchstabenfestival

    aus Deutschland

    5/5

    16.08.2015

    Buch (Taschenbuch)

    Ich kannte Tatjana Kruses…

    Ich kannte Tatjana Kruses "Wuchtbrummen"-Geschichten und freute mich schon auf ihre resolute Operndiva. Wer Tatjana Kruse kennt, weiß, dass sie einen schönen schwarzen Humor hat und mit den vielen wunderbaren Vorurteilen und Klischees des Alltags spielt. Auch in diesem Buch hat sie aus den Vollen geschöpft und mich dabei gut unterhalten. Sie lässt nichts aus und bringt damit den Leser zum Schmunzeln und macht aus einer Geschichte mit recht vielen Leichen einen sehr unterhaltsamen und schwarzen Krimi. Die Opernsängerin, falsch: die Operndiva Pauline Miller (schon der Name macht Spaß) ist gut gebaut, talentiert und gerade in einer Trennungsphase. Ihre Agentin Bröcki ist klein, langfertig und direkt (hat mich etwas an die Alberich vom Tatort erinnert) und schafft für Pauly die Aufträge heran. Sie ist der ruhende Pol und der klare Geist bei diesem Zweiergespann. Dann gibt es noch Yves und Ramades. Ramades, der wohl eigenartigste Hund in einer Krimigeschichte, hat eine ganz besondere Rolle und nach der Lektüre wissen die Katzenbesitzer, warum sie doch Katzen lieber mögen ;-). Die Geschichte ist leicht, locker und witzig. Es wird flott hintereinander gemordet und lange tappt man mit der Diva im Dunkeln. Aber Angst kennt sie nicht und somit muss sich auch der Leser nicht fürchten. Man lernt etwas von der Oper und von den vielen Klischees aus der Opernwelt. Die Hauptfiguren sind allesamt symphatisch und speziell. Jedoch lässt man sich gern von ihnen mitnehmen, wenn sie in die Bar gehen, um zu verarbeiten, was gerade geschehen ist (meistens ein Mord) - bei einer Saftschorle und einem Bier. Tatjana Kruse hat einen schönen bissigen Krimi geschrieben. Die Morde sind nicht ohne, die Ermittlungen nebensächlich, die Diva im Mittelpunkt und das Ergebnis dann doch überraschend. Da freut man sich auf das nächste Engagement, welches Bröcki gerade verhandelt. Also, dann doch ZUGABE, Frau Miller!

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