Mostviertel, Niederösterreich. Ein Zwölfender liegt erschossen auf einer Waldlichtung - der jüngste Fall einer Serie von illegalen Abschüssen, die Kommissar Brandner vor ein Rätsel stellen. Er geht zunächst von einem Wilderer aus, bis auch Menschen dem Täter zum Opfer fallen. Außer einem Schuhabdruck und dem Kaliber der Tatwaffe gibt es keine brauchbaren Indizien. Brandner ermittelt unter Sportschützen und Jägern, nicht ahnend, dass seine Ermittlungen ihn auf die Spur alter Bekannter führen ...
Kundinnen und Kunden meinen
4.6/5.0
Bewertung
aus Waidhofen an der Ybbs
5/5
13.01.2020
eBook (ePUB)
ein echter Heimatkrimi
als Abschluss einer Trilogie - also bitte unbedingt vorher die beiden ersten Teile verschlingen...!
NiWa
4/5
27.11.2019
eBook (ePUB)
Authentische Ermittlungsarbeit und Mostviertler Lokalkolorit
Im Mostviertel in Niederösterreich ist ein Wilderer unterwegs! Kommissar Brandner geht dem illegalen Jagdtreiben auf den Grund. Prekär wird es, als der Täter auf Menschen schießt.
„Mostviertler Jagd“ ist der finale Band der Mostviertler-Trilogie um Kommissar Brandner, der schon mehrere Fälle der Gegend bearbeitet hat.
Dieser Abschlussband verlangt meiner Meinung nach zumindest die Vorkenntnisse zu Brandners letzten Fall, weil ansonsten die Zusammenhänge nicht greifbar sind.
Diesmal zieht es Kommissar Brandner nach Hollenstein und Ybbsitz, wo ein Wilderer sein Unwesen treibt. Als ein Zwölfender erschossen auf einer Waldlichtung liegt, tritt die Presse auf den Plan, Brandners Chef erhöht den Druck, und der Kommissar selbst hadert damit, dass er neuerdings statt Mörder illegale Jäger sucht.
Allerdings spitzt sich die Situation zu, als der Wilderer auf Menschen schießt. Ein Opfer ist Kommissar Brandner von früher ein Begriff. Und er ahnt nicht, dass er bald auf weitere Bekannte trifft.
Der Krimi wird - wie die Vorgänger - aus mehreren Perspektiven erzählt, wodurch eine herrliche Dynamik innerhalb der Ereignisse einkehrt.
Man folgt Brandners Gedankengänge, wie er sich mit dem Fall auseinandersetzt, klappert dabei Sportschützen und Jäger ab, und sitzt mit ihm im St. Pöltner Büro, wo der Chef den Druck in die Höhe treibt. Zudem gerät sein Privatleben in Schieflage, weil sein Dreimäderl-Haus nicht von Wien nach St. Pölten ziehen mag.
Weitere Blickwinkel nimmt man durch die längst bekannte Jennifer in Waidhofen/Ybbs und dem fehlgeleiteten Hans in Wien ein. Jennifer Chan ist mit der Verwirklichung der wirtschaftlichen Träume ihres Vaters beschäftigt, während Hans das Trauma von Brandners letzten Fällen abschütteln will.
Meiner Meinung nach zeichnen sich Scharners Mostviertler-Krimis durch die realistisch geschilderte Ermittlungsarbeit und dem anschaulichen Lokalkolorit aus.
Der Fall an sich ist nachvollziehbar aufgebaut, wobei Kommissar Brandner alles andere als glänzt. Ich denke, dass es durchaus der Realität entspricht, dass bei Ermittlungen neben harter, systemischer Arbeit vor allem der Zufall eine wichtige Rolle spielt. Jedenfalls schildert der Autor den Polizeialltag, die ermüdende Kleinarbeit und die spärlichen Erfolge äußerst eindrucksvoll.
Wer die Gegend in all ihrer Pracht kennt, fühlt sich sofort nach Hollenstein und Ybbsitz versetzt. Die Landstraßen, die Amstettner Kfz-Kennzeichen, die Beschaulichkeit der Natur durchbrochen vom hiesigen Gebaren finden sich in jedem Detail, was mich als Ortskundige oft zum Schmunzeln bringt.
Der Abschluss der Trilogie und damit das Ende des Falles um die Waidhofner Schuhfabrik, zeigt dramatische Züge, die überraschen. Ehrlich gesagt, dieses Ende habe ich nicht vorhergesehen, und es fällt gar nicht so leicht, den Fall ad acta zu legen. Obwohl Scharner beim klassischen Krimi und damit bei einem neutralen Stil bleibt, schafft er es, den Leser emotional zu berühren und an die Figuren zu binden. Meine Krimi-Zeit im Mostviertel hat mir jedenfalls großen Spaß gemacht, und ich bin ein bisschen traurig, dass Brandner und ich miteinander fertig sind.
Im Endeffekt, lege ich „Mostviertler Jagd“ jedem Leser ans Herz, der zumindest schon mit Brandner in „Mostschlinge“ ermittelt hat. Es ist ein packender Abschluss, den ich gerne gelesen habe.
Kommissar Brandner im Mostviertel:
1) Mostviertler
2) Mostschlinge
3) Mostviertler Jagd
Bewertung
aus Freudenberg
5/5
17.09.2019
Buch (Taschenbuch)
Sehr interessanter und spannender Krimi
Klapptext:
Mostviertel, Niederösterreich. Ein Zwölfender liegt erschossen auf einer Waldlichtung - der jüngste Fall einer Serie von illegalen Abschüssen, die Kommissar Brandner vor ein Rätsel stellen. Er geht zunächst von einem Wilderer aus, bis auch Menschen dem Täter zum Opfer fallen. Außer einem Schuhabdruck und dem Kaliber der Tatwaffe gibt es keine brauchbaren Indizien. Brandner ermittelt unter Sportschützen und Jägern, nicht ahnend, dass seine Ermittlungen ihn auf die Spur alter Bekannter führen
Dies ist der Abschluss einer Krimi-Trilogie mit Kommissar Brandner.Das Buch kann aber auch ohne Vorkenntnisse der Vorgänger gelesen werden.Ich kannte die beiden Vorgänger schon und war total begeistert.Deshalb waren meine Erwartungen natürlich sehr groß.Und ich muss sagen das ich nicht enttäuscht wurde.Wieder einmal hat mich der Autor völlig überzeugt.
Der Schreibstil ist leicht,lebendig und flüssig.Die Seiten flogen nur so dahin.Auch die kurzen Kapitel haben dazu beigetragen.Einmal angefangen mit lesen wollte ich das Buch kaum noch aus den Händen legen.
Ich habe mich gefreut Kommissar Brandner wieder zu treffen und ihn bei seinen Ermittlungen begleiten zu dürfen.
Die Protoganisten wurden sehr gut beschrieben.Ich konnte sie mir klar und deutlich vorstellen.Es gab viele unterschiedliche Charaktere welche bestens ausgearbeitet wurden.Besonders sympatisch fand ich wieder Kommissar Brander und habe ihn gleich in meiner Herz geschlossen.Aber auch alle anderen Figuren waren sehr interessant.Egal ob sie nun liebenswert oder bösartig waren.
Viele Szenen wurden sehr detailliert dargestellt und so war ich teilweise direkt im Geschehen dabei.Durch die sehr fesselnde und bewegende Erzählweise des Autors wurde ich förmlich in die Geschichte hinein gezogen.Ich habe mitgelitten,mitgebangt und mitgefühlt.Immer wieder gab es unvorhersehbare Wendungen und Ereignisse.Dadurch blieb es durchweg sehr interessant und aufregend.Auch erfahren wir so einiges über das Privatleben von Kommissar Brandner.Geschickt baut Helmut Scharner dies in die Geschichte ein und hat der eigentlichen kriminellen Handlung keinen Abbruch getan.Was den Täter anbelangt wurde ich immer wieder auf eine falsche Spur geführt und so habe ich bis zum Schluss mitgerätselt wer es den nun sein könnte.Fasziniert haben mich auch die sehr ansprechenden und bildhaften Beschreibungen der einzelnen Schauplätze.So hatte ich das Gefühl selbst an diesen Orten zu sein und alles mit zu erleben.Viel zu schnell war ich am Ende des Buches angelangt.Der Abschluss hat mich auch begeistert und ich fand ihn sehr gelungen.
Das Cover finde ich sehr gut gestaltet.Es passt perfekt zu dieser Geschichte.Für mich rundet es das brillante Werk.
Wieder einmal hat ich tolle und interessante Lesestunden mit dieser Lektüre.Natürlich vergebe ich glatte 5 Sterne und danke Helmut Brandner für diese hervorragende Trilogie.
Vampir989
aus Freudenberg
5/5
17.09.2019
Buch (Taschenbuch)
Dies ist der Abschluss einer…
Dies ist der Abschluss einer Krimi-Trilogie mit Kommissar Brandner.Das Buch kann aber auch ohne Vorkenntnisse der Vorgänger gelesen werden.Ich kannte die beiden Vorgänger schon und war total begeistert.Deshalb waren meine Erwartungen natürlich sehr groß.Und ich muss sagen das ich nicht enttäuscht wurde.Wieder einmal hat mich der Autor völlig überzeugt. Der Schreibstil ist leicht,lebendig und flüssig.Die Seiten flogen nur so dahin.Auch die kurzen Kapitel haben dazu beigetragen.Einmal angefangen mit lesen wollte ich das Buch kaum noch aus den Händen legen. Ich habe mich gefreut Kommissar Brandner wieder zu treffen und ihn bei seinen Ermittlungen begleiten zu dürfen. Die Protagonisten wurden sehr gut beschrieben.Ich konnte sie mir klar und deutlich vorstellen.Es gab viele unterschiedliche Charaktere welche bestens ausgearbeitet wurden.Besonders sympatisch fand ich wieder Kommissar Brander und habe ihn gleich in meiner Herz geschlossen.Aber auch alle anderen Figuren waren sehr interessant.Egal ob sie nun liebenswert oder bösartig waren. Viele Szenen wurden sehr detailliert dargestellt und so war ich teilweise direkt im Geschehen dabei.Durch die sehr fesselnde und bewegende Erzählweise des Autors wurde ich förmlich in die Geschichte hinein gezogen.Ich habe mitgelitten,mitgebangt und mitgefühlt.Immer wieder gab es unvorhersehbare Wendungen und Ereignisse.Dadurch blieb es durchweg sehr interessant und aufregend.Auch erfahren wir so einiges über das Privatleben von Kommissar Brandner.Geschickt baut Helmut Scharner dies in die Geschichte ein und hat der eigentlichen kriminellen Handlung keinen Abbruch getan.Was den Täter anbelangt wurde ich immer wieder auf eine falsche Spur geführt und so habe ich bis zum Schluss mitgerätselt wer es den nun sein könnte.Fasziniert haben mich auch die sehr ansprechenden und bildhaften Beschreibungen der einzelnen Schauplätze.So hatte ich das Gefühl selbst an diesen Orten zu sein und alles mit zu erleben.Viel zu schnell war ich am Ende des Buches angelangt.Der Abschluss hat mich auch begeistert und ich fand ihn sehr gelungen. Das Cover finde ich sehr gut gestaltet.Es passt perfekt zu dieser Geschichte.Für mich rundet es das brillante Werk. Wieder einmal hat ich tolle und interessante Lesestunden mit dieser Lektüre.Natürlich vergebe ich glatte 5 Sterne und danke Helmut Brandner für diese hervorragende Trilogie.
Bewertung
aus St.Margarethen a.d.Sierning
5/5
13.09.2019
Buch (Taschenbuch)
Finale mit Schuss
Brandner wird nach Waidhofen zitiert, um dort einen Wildererfall zu klären. Schon mal dort dauert es gar nicht lange und er stolpert über eine Leiche, die Erinnerungen an eine alten Fall heraufbeschwören und ihn viele alte Bekannte wieder treffen lassen.
Tolle Charaktere und Klischees machen den Krimi lebendig. Die österreichische Sprachwendungen finde ich sehr ansprechend und wirken sehr authentisch. Ich fand den Krimi auch deshalb toll, weil ich die Schauplätze kenne.
Ich habe die ersten beiden Teile der Reihe nicht gelesen, hatte jedoch keine Probleme der Handlung zu folgen bzw. die Charaktere kennenzulernen und einzuordnen. Toller Österreichkrimi !!!
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