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Band 6

Lenz Eschenbach ermittelt | Ein intelligenter Kriminalroman zum aktuellen Ost-West-Konflikt

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.12.2019

Verlag

Ullstein Taschenbuch

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

18,8/12,2/3 cm

Gewicht

254 g

Farbe

Rubin / Weiß

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-548-06107-8

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.12.2019

Verlag

Ullstein Taschenbuch

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

18,8/12,2/3 cm

Gewicht

254 g

Farbe

Rubin / Weiß

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-548-06107-8

Herstelleradresse

Ullstein Taschenbuchvlg.
Friedrichstraße 126
10117 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@ullstein.de

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Ich befürchte ja fast, dass…

Isabel (engi) aus Bietigheim-Bissingen am 09.08.2024

Bewertungsnummer: 3010737

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich befürchte ja fast, dass „Lenz“ der letzte Teil dieser tollen Krimireihe sein könnte, immerhin ist er schon vor sechs Jahren erschienen und es kam bis jetzt kein siebter Teil nach. Dafür ist dieser Band in meinen Augen einer der Besten, man will fast meinen, der Autor hätte sich jetzt so richtig in Fahrt geschrieben. Doch kurz zum Inhalt … nach seiner Auszeit ist Kommissar Eschenbach wieder am Start. Erstaunt muss er feststellen, dass man ihm mit Ivy Köhler eine Vertreterin an die Seite gestellt hat, mit deren Führungsstil er gar nicht klar kommt. Vor allem hat er das Gefühl ihr nicht vertrauen zu können und so setzt er alles daran, seinen untergetauchten Freund und ehemaligen Kollegen Lenz so schnell wie möglich zu finden. Dieser steht unter dem Verdacht in ein terroristisches Verbrechen verwickelt zu sein und die Seiten gewechselt zu haben. Das kann Eschenbach so nicht hinnehmen … Mal wieder überzeugt Michael Theurillat mit seinem klaren und intelligenten Schreibstil, dem eine extensive Recherche voraus gegangen sein muss. Ich liebte die Anspielungen auf die Vorgängerbände und bewunderte die kluge Vorgehensweise, die er seinen Protagonisten angedeihen ließ. Das schöne rote Cover mit dem Wiedererkennungseffekt rundet das Ganze ab und so fällt es mir leicht, hier mit fünf Sternen die volle Punktzahl zu vergeben. Die Reihe rund um Kommissar Eschenbach, die in unserem schönen Nachbarland Schweiz spielt, empfehle ich allen Krimilesern, die mal ein wenig ab vom Mainstream lesen möchten. Die Bücher haben Tiefgang und sind niemals reißerisch, was mir ausgesprochen gut gefallen hat.

Ich befürchte ja fast, dass…

Isabel (engi) aus Bietigheim-Bissingen am 09.08.2024
Bewertungsnummer: 3010737
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich befürchte ja fast, dass „Lenz“ der letzte Teil dieser tollen Krimireihe sein könnte, immerhin ist er schon vor sechs Jahren erschienen und es kam bis jetzt kein siebter Teil nach. Dafür ist dieser Band in meinen Augen einer der Besten, man will fast meinen, der Autor hätte sich jetzt so richtig in Fahrt geschrieben. Doch kurz zum Inhalt … nach seiner Auszeit ist Kommissar Eschenbach wieder am Start. Erstaunt muss er feststellen, dass man ihm mit Ivy Köhler eine Vertreterin an die Seite gestellt hat, mit deren Führungsstil er gar nicht klar kommt. Vor allem hat er das Gefühl ihr nicht vertrauen zu können und so setzt er alles daran, seinen untergetauchten Freund und ehemaligen Kollegen Lenz so schnell wie möglich zu finden. Dieser steht unter dem Verdacht in ein terroristisches Verbrechen verwickelt zu sein und die Seiten gewechselt zu haben. Das kann Eschenbach so nicht hinnehmen … Mal wieder überzeugt Michael Theurillat mit seinem klaren und intelligenten Schreibstil, dem eine extensive Recherche voraus gegangen sein muss. Ich liebte die Anspielungen auf die Vorgängerbände und bewunderte die kluge Vorgehensweise, die er seinen Protagonisten angedeihen ließ. Das schöne rote Cover mit dem Wiedererkennungseffekt rundet das Ganze ab und so fällt es mir leicht, hier mit fünf Sternen die volle Punktzahl zu vergeben. Die Reihe rund um Kommissar Eschenbach, die in unserem schönen Nachbarland Schweiz spielt, empfehle ich allen Krimilesern, die mal ein wenig ab vom Mainstream lesen möchten. Die Bücher haben Tiefgang und sind niemals reißerisch, was mir ausgesprochen gut gefallen hat.

Ein intelligenter, kein…

ws aus Markdorf am 25.09.2019

Bewertungsnummer: 2727129

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein intelligenter, kein Krach-Bumm-Brutalo-Krimi. Bestens recherchiert. Mit Hintergrund. Michael Theurillat beschreibt in einem sehr schönen Stil die Begebenheiten, die sein Kommissar Eschenbach samt seinem Kollegen, dem Polizeiarchivar Lenz, erleben konnte. Erleben musste. Der Inhalt ist durchaus spannend, in einem sehr angenehm zu lesenden Stil geschrieben. Der Autor verarbeitet auch einige durchaus überdenkenswerte Aspekte des (Stellvertreter-) Krieges in Syrien. Ob der Realität entsprechend oder nicht wird der Lauf der Zeit an den Tag bringen. Der Autor verarbeitet aber auch einige unumstössliche Tatsachen. Zitat Seite 148: "Lenz fiel der berühmte Satz von Henry Kissinger ein. Der frühere Aussenminister der USA hatte einmal behauptet, die öffentliche Meinung würde gemacht. Was damals kühn geklungen hatte, erschien heute geradezu banal. Eine simple Tatsache. Und noch nie in der Geschichte war es so einfach gewesen: Über die Klaviatur sozialer Netzwerke ließ sich die Masse dirigieren wie ein großes Orchester. ... Der Machtmissbrauch durch diese Art der Informationspolitik war eklatant, geradezu pervers, fand Lenz. Nach seinem Empfinden wurde dadurch das Grundbedürfnis des Menschen nach Wahrheit verletzt. Lenz wunderte sich, weshalb nur wenige sich empörten. Gerade bei den jungen Leuten. Stattdessen nistete sich Politikverdrossenheit und ein Form von Gleichgültigkeit ein, die wenig Raum für Hoffnung ließ." Schon an diesem Zitat ist zu erkennen, dass es sich um einen Krimi mit sehr realem Bezug handelt. Was nicht minder grandios ist, ist die Recherche-Arbeit, die Michael Theurillat für sein Buch betrieben hat. Egal, ob er ein Restaurant in Freiburg beschreibt oder die Gassen im Oberdorf von Zürich, es ist korrekt. Ein toller Krimi für die Leser, die Spannung erwarten, die subtil vermittelte Gedankenanstösse mögen oder suchen, die Ortsbeschreibungen mögen, die echt und nicht irgendeiner durchgallopierenden Phantasie entsprungen sind. Als nächstes kommen die anderen Theurillats/Eschenbacher in das Regal mit den Krimis!

Ein intelligenter, kein…

ws aus Markdorf am 25.09.2019
Bewertungsnummer: 2727129
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein intelligenter, kein Krach-Bumm-Brutalo-Krimi. Bestens recherchiert. Mit Hintergrund. Michael Theurillat beschreibt in einem sehr schönen Stil die Begebenheiten, die sein Kommissar Eschenbach samt seinem Kollegen, dem Polizeiarchivar Lenz, erleben konnte. Erleben musste. Der Inhalt ist durchaus spannend, in einem sehr angenehm zu lesenden Stil geschrieben. Der Autor verarbeitet auch einige durchaus überdenkenswerte Aspekte des (Stellvertreter-) Krieges in Syrien. Ob der Realität entsprechend oder nicht wird der Lauf der Zeit an den Tag bringen. Der Autor verarbeitet aber auch einige unumstössliche Tatsachen. Zitat Seite 148: "Lenz fiel der berühmte Satz von Henry Kissinger ein. Der frühere Aussenminister der USA hatte einmal behauptet, die öffentliche Meinung würde gemacht. Was damals kühn geklungen hatte, erschien heute geradezu banal. Eine simple Tatsache. Und noch nie in der Geschichte war es so einfach gewesen: Über die Klaviatur sozialer Netzwerke ließ sich die Masse dirigieren wie ein großes Orchester. ... Der Machtmissbrauch durch diese Art der Informationspolitik war eklatant, geradezu pervers, fand Lenz. Nach seinem Empfinden wurde dadurch das Grundbedürfnis des Menschen nach Wahrheit verletzt. Lenz wunderte sich, weshalb nur wenige sich empörten. Gerade bei den jungen Leuten. Stattdessen nistete sich Politikverdrossenheit und ein Form von Gleichgültigkeit ein, die wenig Raum für Hoffnung ließ." Schon an diesem Zitat ist zu erkennen, dass es sich um einen Krimi mit sehr realem Bezug handelt. Was nicht minder grandios ist, ist die Recherche-Arbeit, die Michael Theurillat für sein Buch betrieben hat. Egal, ob er ein Restaurant in Freiburg beschreibt oder die Gassen im Oberdorf von Zürich, es ist korrekt. Ein toller Krimi für die Leser, die Spannung erwarten, die subtil vermittelte Gedankenanstösse mögen oder suchen, die Ortsbeschreibungen mögen, die echt und nicht irgendeiner durchgallopierenden Phantasie entsprungen sind. Als nächstes kommen die anderen Theurillats/Eschenbacher in das Regal mit den Krimis!

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