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Ein Start ins Leben Roman | Das meisterhafte Debüt der Booker-Prize-Preisträgerin - »Ein Vergnügen! Unterhaltsam und wunderbar geschrieben.« The Times

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12,90 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.09.2019

Verlag

Eisele Verlag

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

11,7/18,3/2,7 cm

Gewicht

254 g

Farbe

Weiß / Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

A Start in Life

Übersetzt von

Wibke Kuhn

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96161-071-6

Beschreibung

Rezension

Ein großer, intensiver Roman, der sehr an den brillanten Erzähler Balzac erinnert. ("WDR4 mit Elke Heidenreich")
Ein großes Lesevergnügen! ("Deutschlandfunk")
Wunderbar geschrieben!  ("Für Sie")
Ein durch und durch britischer Roman, voller skurriler Charaktere, kleiner und großer Weisheiten, den es endlich zu entdecken gibt. ("Brigitte")
Berührt und amüsiert! ("Madame")
Very british, ein bisschen old-fashioned, mit einem netten Vorowrt von Julian Barnes.  ("Myself")
Eine scharfsichtige Erzählerin. ("Hannoversche Allgemeine Zeitung")
Ein witziges und schräges Buch mit viel Sarkasmus und Ironie, und mit einer kleinen melancholischen Note. ("BR")
Ein großes Lesevergnügen – nicht nur für Frauen!  ("BR Fernsehen")
Wie kann etwas so komisch und gleichzeitig so traurig sein? Jeder Satz eine Lehrstunde in Esprit und Verdichtung. ("Tessa Hadley")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.09.2019

Verlag

Eisele Verlag

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

11,7/18,3/2,7 cm

Gewicht

254 g

Farbe

Weiß / Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

A Start in Life

Übersetzt von

Wibke Kuhn

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96161-071-6

Herstelleradresse

Julia Eisele Verlag GmbH
Lilienstraße 73
81669 München
DE

Email: kontakt@eisele-verlag.de

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Humorig-ironisch, realistisch, großartig!

Wedma am 14.01.2021

Bewertungsnummer: 1108877

Bewertet: eBook (ePUB)

„Ein Start ins Leben“ (1981), den Debütroman von Anita Brookner, habe ich sehr gern gelesen. Es ist ein großartiges literarisches Werk voller Witz, Ironie und Humor, sowie Überlegungen, was ein gelungenes Leben eigentlich ist, messerscharfen Beobachtungen des menschlichen Verhaltens uvm. Klappentext beschreibt den Kern des Romans treffend: „Die mittlerweile vierzigjährige Ruth Weiss ist schön, intelligent – und einsam. Die Literatursüchtige sucht bei Balzacs Heldinnen Antworten auf die Fragen des Lebens und der Liebe und sinnt darüber nach, wo in ihrer Kindheit und Jugend die Ursachen dafür liegen, dass sie zu einer so einzelgängerischen Existenz wurde. Dabei schien doch anfangs alles noch so hoffnungsvoll, als sie als junge Frau in Paris ein neues Leben begann …Schon Anita Brookners Romandebüt ist ein vollendetes Stück Literatur. Tessa Hadley zählte ihn im Guardian zu den fünf besten ihrer 24 Romane und nannte ihn ‚schwarzhumorig, düster, und sehr, sehr witzig.‘“ Schwarzhumorig würde ich den Roman nicht nennen. Humorig-ironisch, recht realistisch sind die Beobachtungen der Autorin, die sie meisterhaft verpackt und dem Leser großartig, auf ihre besondere Art präsentiert. Viele Fragen gingen mir durch den Kopf: Ist es nicht die Ironie des Schicksals, dass Ruths Mutter, die einst erfolgsverwöhnte, allseits beliebte, schöne Helen so ein elendes, einsames Lebensende findet? Oder ist sie einfach selbst schuld, weil sie ihre prinzessenhafte Angst vor dem eigentlichen Leben nie abgelegt und keine andere Rolle für sich gefunden hatte? Ihr Mann George, der Helens Eskapaden stets sportlich nahm, sich davon aber weiter nicht beeindrucken ließ und eine Beziehung zu einer anderen Frau heimlich pflegte, die viel normaler war, ihn bekochte und sonst keine weiteren großen Ansprüche an ihn stellte, hatte offenbar ganz andere Vorstellungen vom gelungenen Leben. Sein Ende fiel aber ähnlich aus. Und Ruth, die eigentlich einen guten Start ins Leben in Paris hingelegt hatte, warum dann alles Retour und dieses Im-alten-Trott-versinken, wo sie doch schon so gut wie da raus war? Mit all diesen Fragen beschäftigt man sich noch länger, nach dem die letzte Seite umgeblättert wurde. Das Ende war zwar etwas abrupt, aber bei literarischen Werken finde ich es weiter nicht besonders störend. Das Wichtigste wurde ja bereits gesagt. Fazit: Ein sehr lesenswerter Roman, der etliche vergnügte und nachdenkliche Stunden seinen Lesern schenkt. Großartig geschrieben. Gern lese ich weitere Romane der Autorin, v.a. „Hotel du Lac“ mit dem Anita Brookner den Booker Prise 1984 gewann. Nachruf auf Anita Brookner, 2016, von ihrem einstigen Mitstreiter um den Booker Prise Julian Barnes, „Der Lärm der Zeit“, eine Art Romanbiographie von Dmitri Schostakowitsch aus seiner Feder habe ich im letzten Jahr kennengelernt, war auch sehr gut und hilfreich. Nach dem Roman las ich seine Zeilen nochmals. Dann kamen seine Ausführungen, wie Anita Brookner als Mensch war, da er sie persönlich kannte, und dass sie von der Presse in eine Schublade gesteckt wurde, in die sie eigentlich gar nicht passte, besser zur Geltung: „Es gab niemanden, der ihr auch nur ansatzweise vergleichbar gewesen wäre.“ Dies kann ich nun sehr gut nachvollziehen. Eisele Verlag, ET 07.09.2018, 256 S. #NetGalleyDEChallenge.

Humorig-ironisch, realistisch, großartig!

Wedma am 14.01.2021
Bewertungsnummer: 1108877
Bewertet: eBook (ePUB)

„Ein Start ins Leben“ (1981), den Debütroman von Anita Brookner, habe ich sehr gern gelesen. Es ist ein großartiges literarisches Werk voller Witz, Ironie und Humor, sowie Überlegungen, was ein gelungenes Leben eigentlich ist, messerscharfen Beobachtungen des menschlichen Verhaltens uvm. Klappentext beschreibt den Kern des Romans treffend: „Die mittlerweile vierzigjährige Ruth Weiss ist schön, intelligent – und einsam. Die Literatursüchtige sucht bei Balzacs Heldinnen Antworten auf die Fragen des Lebens und der Liebe und sinnt darüber nach, wo in ihrer Kindheit und Jugend die Ursachen dafür liegen, dass sie zu einer so einzelgängerischen Existenz wurde. Dabei schien doch anfangs alles noch so hoffnungsvoll, als sie als junge Frau in Paris ein neues Leben begann …Schon Anita Brookners Romandebüt ist ein vollendetes Stück Literatur. Tessa Hadley zählte ihn im Guardian zu den fünf besten ihrer 24 Romane und nannte ihn ‚schwarzhumorig, düster, und sehr, sehr witzig.‘“ Schwarzhumorig würde ich den Roman nicht nennen. Humorig-ironisch, recht realistisch sind die Beobachtungen der Autorin, die sie meisterhaft verpackt und dem Leser großartig, auf ihre besondere Art präsentiert. Viele Fragen gingen mir durch den Kopf: Ist es nicht die Ironie des Schicksals, dass Ruths Mutter, die einst erfolgsverwöhnte, allseits beliebte, schöne Helen so ein elendes, einsames Lebensende findet? Oder ist sie einfach selbst schuld, weil sie ihre prinzessenhafte Angst vor dem eigentlichen Leben nie abgelegt und keine andere Rolle für sich gefunden hatte? Ihr Mann George, der Helens Eskapaden stets sportlich nahm, sich davon aber weiter nicht beeindrucken ließ und eine Beziehung zu einer anderen Frau heimlich pflegte, die viel normaler war, ihn bekochte und sonst keine weiteren großen Ansprüche an ihn stellte, hatte offenbar ganz andere Vorstellungen vom gelungenen Leben. Sein Ende fiel aber ähnlich aus. Und Ruth, die eigentlich einen guten Start ins Leben in Paris hingelegt hatte, warum dann alles Retour und dieses Im-alten-Trott-versinken, wo sie doch schon so gut wie da raus war? Mit all diesen Fragen beschäftigt man sich noch länger, nach dem die letzte Seite umgeblättert wurde. Das Ende war zwar etwas abrupt, aber bei literarischen Werken finde ich es weiter nicht besonders störend. Das Wichtigste wurde ja bereits gesagt. Fazit: Ein sehr lesenswerter Roman, der etliche vergnügte und nachdenkliche Stunden seinen Lesern schenkt. Großartig geschrieben. Gern lese ich weitere Romane der Autorin, v.a. „Hotel du Lac“ mit dem Anita Brookner den Booker Prise 1984 gewann. Nachruf auf Anita Brookner, 2016, von ihrem einstigen Mitstreiter um den Booker Prise Julian Barnes, „Der Lärm der Zeit“, eine Art Romanbiographie von Dmitri Schostakowitsch aus seiner Feder habe ich im letzten Jahr kennengelernt, war auch sehr gut und hilfreich. Nach dem Roman las ich seine Zeilen nochmals. Dann kamen seine Ausführungen, wie Anita Brookner als Mensch war, da er sie persönlich kannte, und dass sie von der Presse in eine Schublade gesteckt wurde, in die sie eigentlich gar nicht passte, besser zur Geltung: „Es gab niemanden, der ihr auch nur ansatzweise vergleichbar gewesen wäre.“ Dies kann ich nun sehr gut nachvollziehen. Eisele Verlag, ET 07.09.2018, 256 S. #NetGalleyDEChallenge.

Ein Start ins Leben

Sikal am 08.07.2018

Bewertungsnummer: 1116274

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dr. Ruth Wess denkt über ihr bisheriges Leben nach, welches von der Literatur geprägt war. Seit vielen Jahren ist sie von Balzac fasziniert, sie sucht auf viele Fragen des Lebens in diesen Geschichten Antworten. Doch so einfach ist es nicht und das musste Ruth auch Zeit ihres Lebens erfahren. Ihre Mutter, eine ehemalige Schauspielerin trauert um das Ende Ihrer Karriere, zieht sich zurück – erst in die Wohnung, dann in ihr Bett, welches sie kaum noch verlässt. Ruths Vater George hatte eine Buchhandlung, ertrug die Launen seiner Frau mit Fassung – beide Elternteile hatten etwas gemeinsam: die Wünsche und Bedürfnisse ihrer Tochter waren ihnen egal. Eine unfähige Haushälterin führte den Haushalt der kleinen Familie und man hat den Verdacht, dass sie eine Schmarotzerin ist und sich bei Ruths Familie nur eingenistet hat. Als Ruth sich aufrafft und endlich für ihre Studien sich nach Paris aufmacht, hofft man, dass sie endlich ihr eigenständiges Leben führen kann und dieser eigenartigen Familiensituation entkommt. Die Autorin Anita Brookner erzählt in diesem Roman vom Leben einer jungen Frau, die durch ihre Familiensituation geprägt wird. Ihr Schreibstil ist ruhig, fesselnd und von einer feinen Brise Humor durchzogen. Parallel zu Ruth lesen wir immer wieder über Eugénie Grandet, wo sich etliche Ähnlichkeiten finden. Beide nehmen das Leben so an, wie es sich ihnen bietet – ein gefühlloses Elternhaus, kein Glück mit Liebesbeziehungen. Ganz selbstverständlich nimmt Ruth auch hin, ihre Eltern zu betreuen, sich um sie zu kümmern, wie sie selbst es wohl als Kind auch gerne gehabt hätte. Die Charaktere sind sehr vielschichtig und authentisch gezeichnet. Auch wenn man Ruths Handlungen manches Mal nicht unbedingt verstehen kann, erscheinen sie in der jeweiligen Situation als plausibel. Ein lesenswerter Roman, der nachdenklich stimmt. Großartig!

Ein Start ins Leben

Sikal am 08.07.2018
Bewertungsnummer: 1116274
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dr. Ruth Wess denkt über ihr bisheriges Leben nach, welches von der Literatur geprägt war. Seit vielen Jahren ist sie von Balzac fasziniert, sie sucht auf viele Fragen des Lebens in diesen Geschichten Antworten. Doch so einfach ist es nicht und das musste Ruth auch Zeit ihres Lebens erfahren. Ihre Mutter, eine ehemalige Schauspielerin trauert um das Ende Ihrer Karriere, zieht sich zurück – erst in die Wohnung, dann in ihr Bett, welches sie kaum noch verlässt. Ruths Vater George hatte eine Buchhandlung, ertrug die Launen seiner Frau mit Fassung – beide Elternteile hatten etwas gemeinsam: die Wünsche und Bedürfnisse ihrer Tochter waren ihnen egal. Eine unfähige Haushälterin führte den Haushalt der kleinen Familie und man hat den Verdacht, dass sie eine Schmarotzerin ist und sich bei Ruths Familie nur eingenistet hat. Als Ruth sich aufrafft und endlich für ihre Studien sich nach Paris aufmacht, hofft man, dass sie endlich ihr eigenständiges Leben führen kann und dieser eigenartigen Familiensituation entkommt. Die Autorin Anita Brookner erzählt in diesem Roman vom Leben einer jungen Frau, die durch ihre Familiensituation geprägt wird. Ihr Schreibstil ist ruhig, fesselnd und von einer feinen Brise Humor durchzogen. Parallel zu Ruth lesen wir immer wieder über Eugénie Grandet, wo sich etliche Ähnlichkeiten finden. Beide nehmen das Leben so an, wie es sich ihnen bietet – ein gefühlloses Elternhaus, kein Glück mit Liebesbeziehungen. Ganz selbstverständlich nimmt Ruth auch hin, ihre Eltern zu betreuen, sich um sie zu kümmern, wie sie selbst es wohl als Kind auch gerne gehabt hätte. Die Charaktere sind sehr vielschichtig und authentisch gezeichnet. Auch wenn man Ruths Handlungen manches Mal nicht unbedingt verstehen kann, erscheinen sie in der jeweiligen Situation als plausibel. Ein lesenswerter Roman, der nachdenklich stimmt. Großartig!

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