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Produktbild: Die Liebe in Gedanken

Die Liebe in Gedanken Die Geschichte von Boris Pasternak, Marina Zwetajewa und Rainer Maria Rilke

1

16,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

11.10.2019

Verlag

Aufbau Digital

Seitenzahl

240 (Printausgabe)

Dateigröße

3962 KB

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783841217011

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • kurze Alternativtexte (z.B. für Abbildungen) vorhanden
  • entspricht der Vorgabe der LIA Konformitätserklärung
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • Inhalt auch ohne Farbwahrnehmung verständlich dargestellt
  • ARIA-Rollen vorhanden
  • Landmark-Navigation vorhanden
  • sehr hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • Funktion von Links klar erkennbar
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.2
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level A

Erscheinungsdatum

11.10.2019

Verlag

Aufbau Digital

Seitenzahl

240 (Printausgabe)

Dateigröße

3962 KB

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783841217011

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  • Wedma

    4/5

    29.10.2019

    eBook (ePUB 3)

    Ein bemerkenswertes Werk, das…

    Ein bemerkenswertes Werk, das den heutigen Lesern die damalige Zeit, die Künstlerszene und vor allem die Dichter Zwetajewa, Pasternak und Rilke durch ihre Briefe nahebringt. Im Fokus steht das Jahr 1926, von März bis Dezember. In dieser Zeit wurde eine unmögliche Liebe in Briefen gelebt, erst zwischen Zwetajewa und Pasternak, dann wurde Rilke hinzugezogen. Die drei Dichter befinden sich an drei verschiedenen Orten. Sie sehen sich nicht, es gibt also keine persönlichen Treffen in dieser Zeit. Dennoch entsteht eine Liebe, die die Seiten knistern lässt und auch nach fast hundert Jahren, dank der vielen Zitaten aus den Briefen, sehr lebendig und zum Greifen nah erscheint. Man lernt Pasternak und Zwetajewa, ihr äußeres und inneres Leben, in diesem Jahr ganz gut kennen. Wie der Autor im Nachwort schreibt, ist dieses Jahr für die späteren Geschehnisse ausschlaggebend. Die beiden diskutierten z.B. über den Tod Sergej Essenins. Wenn man weiß, wie Zwetajewas Leben endet, findet die Bestätigung hierfür. Man versteht auch Pasternak besser, als er in späteren Jahren Schiwago schrieb und eine ähnliche Beziehung zu einer anderen Frau hatte. Er war da schon zum zweiten Mal verheiratet. Scheinbar war er so, dass er die Musen brauchte. Zwetajewa hat dieses Verhaltensmuster geprägt. Von Rilke erfährt man auch so einiges. Er war in dem Jahr aber schon 50, älter und kranker als die beiden Kollegen. In dieser Liebesbeziehung spielte er eine eher Nebenrolle. Auch über die anderen Akteure in der künstlerischen Szene erfährt man so einiges. In Berlin war sie zu dieser Zeit gut präsent, genauso wie in Paris, da viele Künstler und ihre Bewunderer aus Russland dorthin emigriert hatten. Die Ausflüge zu Essenin und Nabokov waren eine Bereicherung, fielen sie doch recht kurz aus. Im Nachwort schreibt der Autor: „In der vorliegenden Darstellung der Geschichte habe ich versucht, den Zusammenhang inklusive des dazugehörigen Hintergrunds herauszuarbeiten… Dieses Buch basiert nicht auf einer wahren Geschichte, es versucht eine wahre Geschichte zu erzählen. Es geht darum, zu zeigen, welche außerordentliche Dimension diese Briefgeschichte hat. Es geht und Liebe und Poesie in der vollständigen Bedeutung der Worte. Alles liegt in den Worten, aber auch jenseits von ihnen.“ Größtenteils wurde die selbst gestellte Aufgabe ganz gut gemeistert. Diese Darstellung der Liebe in Gedanken, die heute wie ein Relikt der längst vergangenen Epoche wirkt, fiel aber schon sehr üppig aus. Weniger, knapper, stringenter wäre mehr, und besser, gewesen. In die gleiche Kerbe schlägt das Setzen der Schwerpunkte, mit dem ich nicht immer einverstanden war. Dennoch ist es ein bemerkenswertes Werk geworden, das den heutigen Lesern die damalige Künstlerszene und vor allem die Dichter Zwetajewa, Pasternak und Rilke nahebringt.

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