Produktbild: Das Leuchten in mir

Das Leuchten in mir Magisch, kämpferisch, leidenschaftlich - eine Romantasy wie ein Rausch

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

05.08.2019

Verlag

Atlantik Verlag

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

19,1/12,6/2,4 cm

Gewicht

238 g

Farbe

Schwarz / Seidengrau

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Claudia Steinitz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-455-00670-4

Beschreibung

Rezension

»Das [Buch] entwickelt einen solchen Sog, das ist so unglaublich intensiv, es ist unglaublich traurig, es macht unheimlich Mut. ... Ein wirklich tolles Buch.« ("WDR Frau TV")
»Ein leidenschaftlicher Roman über die Zerbrechlichkeit unserer Existenz.« ("Börsenblatt")
»Seine Bücher sind großartig und keines hat mich bisher enttäuscht.« ("WDR 5 Bücher")
»eine emotionsgeladene Geschichte, die Grégoire Delacourt [...] lesenswert ausbreitet.« ("Ruhr-Nachrichten")
»Delacourt ist ein Roman gelungen, der in den Bann zieht, der mitleiden und mitfühlen lässt.[...] Unbedingt lesen!« ("Westdeutsche Allgemeine Zeitung")
»Das Buch des Franzosen Delacourt ist so schön wie dramatisch und traurig, aber auch ein großes Buch über die Liebe und das Leben.« ("Handelsblatt Online")
»Das ›Leuchten‹ ist ein Feuerwerk, das den Menschen, die beschrieben werden, unglaublich nahe kommt.« ("Wilhemshavener Zeitung")
»Diesmal sind  es vor allem die in den Text eingestreuten Splitter einer Erzählung von Alphonse Daudet [...], die einem die Tränen ins Herz treiben.« ("Badische Zeitung")
»Grégoire Delacourt schickt seine Protagonistin in die Gefühlsachterbahn und erzählt den Roman aus verschiedenen zeitlichen Ebenen - mit überraschenden Wendepunkten.« ("Kölnische Rundschau")
»Tieftraurige Geschichte über eine Vierzigjährige am Wendepunkt, so wunderschön und intensiv geschrieben, dass sich noch der schlimmste Schmerz gut anfühlt.« ("TV-Star")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

05.08.2019

Verlag

Atlantik Verlag

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

19,1/12,6/2,4 cm

Gewicht

238 g

Farbe

Schwarz / Seidengrau

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Claudia Steinitz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-455-00670-4

Herstelleradresse

Atlantik Verlag
Harvestehuder Weg 42
20149 Hamburg
DE

Email: buchhaltung@vah-jager.de

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Was für eine gelungene Geschichte

MarieOn am 10.01.2024

Bewertungsnummer: 2106036

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Emmas Mann Olivier ist leidenschaftlicher Auto-Händler. Er liebt sie alle, diese PS starken Spielzeuge. Er trinkt gerne Wein, philosophiert darüber und ist ganz verrückt nach guten Speisen. Emma liebt ihre Familie, ihre beiden Töchter, die eine zart besaitet, die andere robuster und ihren Sohn. Mit Olivier genießt sie das Leben, sie zehren von dem, was sie sich aufgebaut haben. In einer Mittagspause geht sie in die Rue de Béthune, bleibt vor einem Restaurant stehen, überlegt und geht hinein. Sie setzt sich an den Thresen und bestellt einen Tee. Plötzlich lacht er mit seinen Freunden. Ich höre sein Lachen nicht, weil er zu weit weg ist, ich sehe nur die aufscheinende Freude, die die Welt schöner macht, und eine unerwartete elektrische Ladung schießt in meinen Unterleib, verbrennt mich, öffnet mich; Kälte, Wind und alle Stürme, stürzen sich in meine unsichtbare, meine ungeahnte Schwachstelle. Alles in mir gerät in Panik. S. 20 Von diesem Tag an verbringt sie jede Mittagspause in diesem Restaurant.Sie beobachtet ihn, ihr Verlangen wächst, bis sie sich neben ihn setzt und ihn anspricht, erfährt, dass er Alexandre heißt, ebenso verheiratet und kinderlos ist. Alexandre schleicht sich in ihre Nächte, lässt sie, neben Olivier, schlaflos innerlich brennen, bis sie das unvermeidbare wagt. Fazit: Was für eine gelungene Geschichte. Die Stimmung zuerst prickelnd, erotisch und brisant und dann entsetzlich und traurig. Die Protagonistin ist überzeugend gezeichnet. Die Sprachbilder sind, vermutlich auch wegen der wunderbaren Übersetzung, gefühlvoll und leidenschaftlich. Ich mag, wie die Protagonistin ihr Leben analysiert, wie sie durch ihre Entscheidungen reift. Ihre Gedankengänge sind nachvollziehbar erzählt. Ich finde auch erstaunlich, dass der Autor, sich dermaßen gut in eine Frau hineinversetzen kann. Das zu können, ist große Empathie, es so zu schreiben, ist große Kunst. Chapeau.

Was für eine gelungene Geschichte

MarieOn am 10.01.2024
Bewertungsnummer: 2106036
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Emmas Mann Olivier ist leidenschaftlicher Auto-Händler. Er liebt sie alle, diese PS starken Spielzeuge. Er trinkt gerne Wein, philosophiert darüber und ist ganz verrückt nach guten Speisen. Emma liebt ihre Familie, ihre beiden Töchter, die eine zart besaitet, die andere robuster und ihren Sohn. Mit Olivier genießt sie das Leben, sie zehren von dem, was sie sich aufgebaut haben. In einer Mittagspause geht sie in die Rue de Béthune, bleibt vor einem Restaurant stehen, überlegt und geht hinein. Sie setzt sich an den Thresen und bestellt einen Tee. Plötzlich lacht er mit seinen Freunden. Ich höre sein Lachen nicht, weil er zu weit weg ist, ich sehe nur die aufscheinende Freude, die die Welt schöner macht, und eine unerwartete elektrische Ladung schießt in meinen Unterleib, verbrennt mich, öffnet mich; Kälte, Wind und alle Stürme, stürzen sich in meine unsichtbare, meine ungeahnte Schwachstelle. Alles in mir gerät in Panik. S. 20 Von diesem Tag an verbringt sie jede Mittagspause in diesem Restaurant.Sie beobachtet ihn, ihr Verlangen wächst, bis sie sich neben ihn setzt und ihn anspricht, erfährt, dass er Alexandre heißt, ebenso verheiratet und kinderlos ist. Alexandre schleicht sich in ihre Nächte, lässt sie, neben Olivier, schlaflos innerlich brennen, bis sie das unvermeidbare wagt. Fazit: Was für eine gelungene Geschichte. Die Stimmung zuerst prickelnd, erotisch und brisant und dann entsetzlich und traurig. Die Protagonistin ist überzeugend gezeichnet. Die Sprachbilder sind, vermutlich auch wegen der wunderbaren Übersetzung, gefühlvoll und leidenschaftlich. Ich mag, wie die Protagonistin ihr Leben analysiert, wie sie durch ihre Entscheidungen reift. Ihre Gedankengänge sind nachvollziehbar erzählt. Ich finde auch erstaunlich, dass der Autor, sich dermaßen gut in eine Frau hineinversetzen kann. Das zu können, ist große Empathie, es so zu schreiben, ist große Kunst. Chapeau.

Eine zufällige Begegnung in…

Bewertung aus Mainz am 03.08.2019

Bewertungsnummer: 2991551

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eine zufällige Begegnung in einer Brasserie und Emmas Leben gerät aus den Fugen. Sie sieht ihn dort und wird ihn nun täglich sehen, immer zur Mittagszeit werden sich ihre Blicke kreuzen, doch es werden Wochen vergehen, bis sie das erste Wort wechseln. Schmetterlinge kehren zurück zu der Ehefrau und Mutter, deren Leben von außen scheinbar perfekt ist mit dem liebenden Gatten und den drei wohlgeratenen Kindern. Aber es fehlt etwas, genau dieses Gefühl wieder lebendig zu sein, die Emotionen und aufsteigende Hitze, wenn sie nur an ihn denkt. Sie stellen sich vor, Alexandre heißt er, Journalist, verheiratet. Doch das spielt alles keine Rolle, denn genau für diesen Moment werden sie alles aufgeben, ihr bisheriges Leben hinter sich lassen und gemeinsam in die Zukunft gehen. Doch es gibt keine Zukunft für sie und so steht Emma plötzlich vor dem Trümmerhaufen, der mal ihr Leben war. Der mit bereits zahlreichen Literaturpreisen geehrte Autor Grégoire Delacourt unterstreicht in seinem aktuellen Roman einmal mehr seinen Platz unter den zeitgenössischen französischen Autoren. Ihm gelingt es unvergleichlich die Emotionen seiner Figuren einzufangen und zu transportieren ohne deren Last auf den Leser zu legen. Es ist etwas bedauerlich, dass man sich für die deutsche Ausgabe für einen anderen Titel entschieden hat, denn der Originaltitel „Danser au bord de l’abîme“ drückt perfekt das aus, worüber Delacourt in seiner Geschichte schreibt: die Figuren tanzen ausgelassen am Rande des Abgrunds und drohen zu jedem Zeitpunkt abzustürzen. „Meine künftigen Tage versprachen stürmisch zu werden. Und einer von ihnen erschütternd.“ Emmanuelle ist eine durchaus attraktive Frau Ende dreißig, ihr Mann Olivier Leiter eines großen Autohauses und die beiden Töchter Manon, 16, und Léa, 12, sowie der 14-jährige Sohn Louis sind ebenfalls eine Freude für die Eltern. Doch sie spürt, dass etwas in ihrem Leben verloren gegangen ist, etwas fehlt. Alexandre gelingt es, wieder etwas in ihr zu entzünden, das so stark leuchtet, dass sie bereit ist, dafür alles zu riskieren, alles aufzugeben. Sie macht sich die Entscheidung nicht leicht, man folgt ihren Gedanken und kann sie verstehen. Die Vorwürfe, die sie sich selbst macht, die Kinder zu verlassen, ihr Leben zu zerstören, das Hadern und Zaudern und doch zu wissen, dass sie nicht anders handeln kann, denn ihre Liebe zu Olivier findet nicht mehr in der Gegenwart statt. Doch dann kurz bevor das Glück kaum größer sein könnte, lässt Delacourt seine Protagonistin fallen, tief fallen. Plötzlich sieht sie sich alleine auf einem Campingplatz mit anderen vergessenen Figuren. Der Frühling geht in den Sommer und den Herbst über und erst nach dem Winter findet sie zurück zu ihrer Familie, die nicht mehr dieselbe ist. Der Autor folgt mit seiner Sprache der Emotionen der Figur, wurden im ersten Teil noch überschäumend die Emotionen ausgelebt, werden die Sätze kürzer und schlichter in der Zeit der Trauer. Dabei umschifft er jede Gefahr von Kitsch, dem eine solche tragische Liebesgeschichte erliegen könnte. Viel mehr zeigt er, dass nur dadurch, dass Emma wieder aufgelebt ist, sie sich wieder lebendig fühlte, sie auch so hart vom Schicksal getroffen werden konnte und der Fall so tief war. Delacourt hat den entscheidenden Moment im Leben seiner Figur überzeugend und ausdrucksstark umgesetzt.

Eine zufällige Begegnung in…

Bewertung aus Mainz am 03.08.2019
Bewertungsnummer: 2991551
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eine zufällige Begegnung in einer Brasserie und Emmas Leben gerät aus den Fugen. Sie sieht ihn dort und wird ihn nun täglich sehen, immer zur Mittagszeit werden sich ihre Blicke kreuzen, doch es werden Wochen vergehen, bis sie das erste Wort wechseln. Schmetterlinge kehren zurück zu der Ehefrau und Mutter, deren Leben von außen scheinbar perfekt ist mit dem liebenden Gatten und den drei wohlgeratenen Kindern. Aber es fehlt etwas, genau dieses Gefühl wieder lebendig zu sein, die Emotionen und aufsteigende Hitze, wenn sie nur an ihn denkt. Sie stellen sich vor, Alexandre heißt er, Journalist, verheiratet. Doch das spielt alles keine Rolle, denn genau für diesen Moment werden sie alles aufgeben, ihr bisheriges Leben hinter sich lassen und gemeinsam in die Zukunft gehen. Doch es gibt keine Zukunft für sie und so steht Emma plötzlich vor dem Trümmerhaufen, der mal ihr Leben war. Der mit bereits zahlreichen Literaturpreisen geehrte Autor Grégoire Delacourt unterstreicht in seinem aktuellen Roman einmal mehr seinen Platz unter den zeitgenössischen französischen Autoren. Ihm gelingt es unvergleichlich die Emotionen seiner Figuren einzufangen und zu transportieren ohne deren Last auf den Leser zu legen. Es ist etwas bedauerlich, dass man sich für die deutsche Ausgabe für einen anderen Titel entschieden hat, denn der Originaltitel „Danser au bord de l’abîme“ drückt perfekt das aus, worüber Delacourt in seiner Geschichte schreibt: die Figuren tanzen ausgelassen am Rande des Abgrunds und drohen zu jedem Zeitpunkt abzustürzen. „Meine künftigen Tage versprachen stürmisch zu werden. Und einer von ihnen erschütternd.“ Emmanuelle ist eine durchaus attraktive Frau Ende dreißig, ihr Mann Olivier Leiter eines großen Autohauses und die beiden Töchter Manon, 16, und Léa, 12, sowie der 14-jährige Sohn Louis sind ebenfalls eine Freude für die Eltern. Doch sie spürt, dass etwas in ihrem Leben verloren gegangen ist, etwas fehlt. Alexandre gelingt es, wieder etwas in ihr zu entzünden, das so stark leuchtet, dass sie bereit ist, dafür alles zu riskieren, alles aufzugeben. Sie macht sich die Entscheidung nicht leicht, man folgt ihren Gedanken und kann sie verstehen. Die Vorwürfe, die sie sich selbst macht, die Kinder zu verlassen, ihr Leben zu zerstören, das Hadern und Zaudern und doch zu wissen, dass sie nicht anders handeln kann, denn ihre Liebe zu Olivier findet nicht mehr in der Gegenwart statt. Doch dann kurz bevor das Glück kaum größer sein könnte, lässt Delacourt seine Protagonistin fallen, tief fallen. Plötzlich sieht sie sich alleine auf einem Campingplatz mit anderen vergessenen Figuren. Der Frühling geht in den Sommer und den Herbst über und erst nach dem Winter findet sie zurück zu ihrer Familie, die nicht mehr dieselbe ist. Der Autor folgt mit seiner Sprache der Emotionen der Figur, wurden im ersten Teil noch überschäumend die Emotionen ausgelebt, werden die Sätze kürzer und schlichter in der Zeit der Trauer. Dabei umschifft er jede Gefahr von Kitsch, dem eine solche tragische Liebesgeschichte erliegen könnte. Viel mehr zeigt er, dass nur dadurch, dass Emma wieder aufgelebt ist, sie sich wieder lebendig fühlte, sie auch so hart vom Schicksal getroffen werden konnte und der Fall so tief war. Delacourt hat den entscheidenden Moment im Leben seiner Figur überzeugend und ausdrucksstark umgesetzt.

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Das Leuchten in mir

von Grégoire Delacourt

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Meinung aus der Buchhandlung

Anne K.

Thalia Wien – Westfield Donau Zentrum

Zum Portrait

5/5

Emotionen pur

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Emma ist Ende 30, verheiratet und hat drei Kinder. Als sie zufällig in einem Restaurant einen ihr fremden Mann erblickt, ist ihr Leben nicht mehr dasselbe. Auch er, Alexandre, fühlt sich stark zu ihr hingezogen. Über Wochen hinweg tauschen die beiden nur Blicke aus und in Emma erwachen Begehrlichkeiten, von welchen sie nichts ahnte. Obwohl beide nur wenige Worte miteinander gewechselt haben, schmieden sie den Plan, ihre alten Leben aufzugeben und ein neues, gemeinsames zu beginnen. Doch das Schicksal sieht etwas anderes vor... Was wie eine kitschige Liebesgeschichte klingt, umfasst doch viel mehr, nämlich vor allem Emmas Kampf zwischen Gefühl und Vernunft. Dem intuitiven Drang jemandem nahe zu sein und dafür sein Familienleben zu opfern. Schonungslos wird der Schmerz dargestellt, den sie ihrer Familie zufügt, ungeschönt die Reaktionen der Kinder. Ein sehr intensiver Einblick in die Psyche einer liebenden Frau. Grégoire Delacourts "Das Leuchten in mir" ist die Geschichte einer amour fou, die Geschichte eines Abschieds, eine Geschichte über den Sinn des Lebens. Ein Lob auch für die sehr ansprechende Cover-Gestaltung!
  • Anne K.
  • Buchhändler/-in

5/5

Emotionen pur

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Emma ist Ende 30, verheiratet und hat drei Kinder. Als sie zufällig in einem Restaurant einen ihr fremden Mann erblickt, ist ihr Leben nicht mehr dasselbe. Auch er, Alexandre, fühlt sich stark zu ihr hingezogen. Über Wochen hinweg tauschen die beiden nur Blicke aus und in Emma erwachen Begehrlichkeiten, von welchen sie nichts ahnte. Obwohl beide nur wenige Worte miteinander gewechselt haben, schmieden sie den Plan, ihre alten Leben aufzugeben und ein neues, gemeinsames zu beginnen. Doch das Schicksal sieht etwas anderes vor... Was wie eine kitschige Liebesgeschichte klingt, umfasst doch viel mehr, nämlich vor allem Emmas Kampf zwischen Gefühl und Vernunft. Dem intuitiven Drang jemandem nahe zu sein und dafür sein Familienleben zu opfern. Schonungslos wird der Schmerz dargestellt, den sie ihrer Familie zufügt, ungeschönt die Reaktionen der Kinder. Ein sehr intensiver Einblick in die Psyche einer liebenden Frau. Grégoire Delacourts "Das Leuchten in mir" ist die Geschichte einer amour fou, die Geschichte eines Abschieds, eine Geschichte über den Sinn des Lebens. Ein Lob auch für die sehr ansprechende Cover-Gestaltung!

Gregor Schwarzenbrunner

Thalia Zentrale

Zum Portrait

4/5

Schwermütig und romantisch

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Der Roman „Das Leuchten in mir“ ist eine feine und dramatische Geschichte, die aus der Sicht der weiblichen Hauptfigur erzählt wird. Grégoire Delacourts Charaktere sind immer sehr detailliert und authentische gezeichnet. Man lebt und leidet mir ihr regelrecht mit. Sein Erzählstil ist französisch-romantisch, ein wenig schwermütig und reichhaltig. Beinahe so wie die Rotweine die darin beschrieben werden. Über sein Feingefühl und Verve bin ich noch immer ganz erstaunt. Seit seinem ersten Roman „Der Dichter der Familie“, der mit mehreren Literaturpreisen überhäuft worden ist, aus dem Literaturbetrieb nicht mehr wegzudenken. Sein zweiter Roman „Alle meine Wünsche“ wurde für das Theater adaptiert und auch erfolgreich verfilmt. „La liste de mes envies“ ist zum Zeitpunkt dieser Rezension noch nicht im deutschsprachigen Raum erhältlich, was ich persönlich sehr schade finde.
  • Gregor Schwarzenbrunner
  • Buchhändler/-in

4/5

Schwermütig und romantisch

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Der Roman „Das Leuchten in mir“ ist eine feine und dramatische Geschichte, die aus der Sicht der weiblichen Hauptfigur erzählt wird. Grégoire Delacourts Charaktere sind immer sehr detailliert und authentische gezeichnet. Man lebt und leidet mir ihr regelrecht mit. Sein Erzählstil ist französisch-romantisch, ein wenig schwermütig und reichhaltig. Beinahe so wie die Rotweine die darin beschrieben werden. Über sein Feingefühl und Verve bin ich noch immer ganz erstaunt. Seit seinem ersten Roman „Der Dichter der Familie“, der mit mehreren Literaturpreisen überhäuft worden ist, aus dem Literaturbetrieb nicht mehr wegzudenken. Sein zweiter Roman „Alle meine Wünsche“ wurde für das Theater adaptiert und auch erfolgreich verfilmt. „La liste de mes envies“ ist zum Zeitpunkt dieser Rezension noch nicht im deutschsprachigen Raum erhältlich, was ich persönlich sehr schade finde.

Meinung aus der Buchhandlung

Das Leuchten in mir

von Grégoire Delacourt

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