Winter 2014: Gotland ist bedeckt von einer dicken Schicht Schnee. Eine junge Frau steigt bei einem fremden Mann ins Auto, auf der anderen Seite der Stadt macht sich ein Liebespaar auf den Weg zu einem heimlichen Treffen. Kurze Zeit später wird die Stille der schwedischen Wälder zerrissen von zwei kollidierenden Autos. Ein Unfall, der nicht nur einem Mann das Leben kostet, sondern auch verheerende Folgen für alle Beteiligten hat ... Doch das Schlimmste daran: Unter der Eisschicht liegt eine Wahrheit begraben, die erst Jahre später an die Oberfläche drängt.
Kundinnen und Kunden meinen
4.3/5.0
Kk
aus Dortmund
5/5
26.01.2024
eBook (ePUB)
oh mein Gott
Ich habe das Buch bei netto gefunden für paar Euros .
Ich habe das Buch nur Beachtung geschenkt, eines Tages griff ich nach diesem Buch schlug die erste Seite auf und las ohne zu merken wie ich gefesselt wurde direkt nach der ersten Seite .
Ich habe die Hälfte durch als dann meine Schwester und Freundin für paar Wochen bei mir schliefen fing ich an denen von dem Buch zu erzählen .
Sie also meine Schwester und Freundin haben mich förmlich angefleht mit ihnen das Buch von neu wieder anzufangen und wir haben es getan wir fingen an das Buch neu zu lesen jeder hatte sich ein Charakter ausgesucht und so haben wir begonnen jeden Abend uns die Zeit zu nehmen und Kapitel für Kapitel durch zu lesen .
Nun kannte nicht nur ich sondern auch meine besten die Geschichte und das Buch und ich bereue keine einzige Minute dieses Buch gelesen zu haben so eine fesselnde rätselnde Geschichte wow wow wow ich liiiiiiieebe es und gleichzeitig finde ich es so traurig das dieses Buch so wenig Beachtung geschenkt wird :(
Ich gehe jeden Tag auf Tik tok und schreibe immer wieder bei book tokern in den Kommentaren die sollen dieses Buch lesen und bekannter machen ich liebe es und will am
Liebsten das alle es lesen
Bewertung
aus Peine
5/5
07.01.2020
eBook (ePUB)
Raffinierter Thriller
Obwohl der Anfang verwirrt (der Wechsel der Zeiten und Personen) konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen. Es ist ein gut gelungenes Buch, spannend bis zur letzten Seite, Kann ich nur empfehlen.
NiWa
3/5
07.12.2019
Buch (Taschenbuch)
Merkwürdiger Thriller mit rätselhaftem Überraschungsanteil
Im Winter 2014 liegt Gotland unter einer dicken Schneedecke, während ein heimliches Liebespaar gemeinsam die Mittagspause verbringt, eine Frau zu einem Fremden in den Wagen steigt, und ein Mann nie wieder heimkehren wird. Die Ereignisse dieses Tages werden regelrecht eingeschneit, bis vier Jahre später die Folgen zum Vorschein kommen.
„Vier Jahre“ ist ein rätselhafter Thriller, der im verschneiten Schweden angesiedelt ist. Obwohl die Grundidee im schwedischen Gewand Spannung verspricht, ist meiner Meinung nach die Umsetzung nur mäßig gelungen.
Ausgangslage des Romans ist ein Autounfall im Jahr 2014. Diesen ersten Part hat Autorin Carin Gerhardsen hervorragend umgesetzt. Sachte kommt man als Leser in den unterschiedlichen Perspektiven an. Da ist das heimliche Liebespaar, dass sich gemeinsam in die Mittagspause stiehlt, die junge Frau, die während des Schneegestöbers verzweifelt nach einem Taxi ruft, der fremde Mann, der keine Lust auf einen Nachmittag im Büro hat, und ein brutaler Zusammenprall, der sämtliche genannten Leben aus den Fugen wirft.
An dieser Stelle spürt man die Schneeflocken, wie sie kalt, gleichzeitig sanft und beißend ins Gesicht wehen, die Kälte dringt durch die Seiten, und obwohl man eine Ahnung hat, hält man die Luft vor Spannung an.
Nach diesem ersten Teil springt man ins Jahr 2018. Vier Jahre später trifft man auf die damals Beteiligten, und vermutet, dass die Geschichte nicht zu Ende ist.
Es ist schwierig, auf die einzelnen Figuren einzugehen, ohne zu viel von der Handlung zu verraten. Daher halte ich meine Beschreibung möglichst allgemein.
Sandra lebt eher zurückgezogen, und ich habe sie als graue Maus empfunden. Der Schicksalstag von 2014 hat ihr weiteres Leben enorm geprägt, woraus die treibende Kraft für den Verlauf von 2018 wird. Leider hat mich Sandra in ihrem Verhalten am wenigsten überzeugt. Obwohl sie Angst vor ihrem eigenen Schatten hat und als Husch-Mäuschen dargestellt wird, tritt sie im Lauf der Handlung extrem forsch sowie fordernd auf, was gefühlsmäßig kein stimmiges Bild ergibt.
Jeanette war 2014 verliebt und diese Liebe hat sie vier Jahre später nicht losgelassen. Sie schwelgt im Selbstmitleid, ist auf ihre Weise abgehoben, und hat sich eine ordentliche Misere eingebrockt. In ihr habe ich den einzigen glaubwürdigen Charakter der gesamten Handlung entdeckt. Meiner Meinung nach ist ihre Entwicklung nachvollziehbar, ihre selbstbezogene Art und ihr Verhalten wirken logisch auf mich, und die Konsequenzen von 2014 ergeben von vornherein Sinn.
Der fremde Mann ist vom ersten Augenblick an unsympathisch und wird vom geneigten Leser sofort als das schwarze Schaf der Handlung identifiziert. Hier gibt es kaum Raum für Empathie, Verständnis seiner Entwicklung oder einen Einblick in die Figur. Meinem Gefühl nach ist er ein seelenloser Platzhalter, der dazu dient, die Ereignisse von 2014 zusammenzuhalten.
Keiner der genannten Charaktere ist ein Sympathieträger, was mir insgesamt recht gut gefällt. Ich mag es, wenn ich in Büchern interessante Figuren kennenlerne, sie durch eine spannende Handlung begleite, und damit die Welt durch eine andere Perspektive sehe. Das war für mich - neben dem fesselnden Eingangsteil - der größte Pluspunkt an diesem Roman.
Carin Gerhardsen hat sich zu einem distanzierten Erzählstil entschlossen, der das Wesen der Handlung und die Betrachtung der Charaktere prägt. Die Autorin lässt keine Nähe zu den Figuren zu, weil es ständig zu merkwürdigen Wendungen kommt. Sobald man meint, das Rätsel durchschaut zu haben, erscheint das nächste Puzzleteil aus dem Nichts, und die Beteiligten werden in ein neues Licht gerückt. Das mag zwar in gewissem Maß funktionieren, hingegen nicht, wenn es zur Regel der gesamten Handlung wird. Es wirkt unbeholfen, manchmal verstörend und insgesamt abstrus. Mir ist bewusst, dass die Überraschungen für Spannung und einen gewissen Wow-Effekt sorgen sollten, bei mir hat das nicht gewirkt.
Im Endeffekt geht der starke Anfang in einem lauwarmen Mittelteil über, und zum Ende hin, dreht sich ein kurioses Überraschungskarussell.
Insgesamt hat mich „Vier Jahre“ wenig überzeugt, obwohl es durchaus interessant zu lesen war. Ich mag die Grundidee, wie das Leben dieser Personen ineinandergreift, wie ihre Entwicklung zusammenhängt, und vier Jahre später die Konsequenzen zum Vorschein kommen. Die Umsetzung mit den - teilweise - absurden Überraschungsmomenten, dem distanzierten Stil und der Oberflächlichkeit der Figuren hat mir dagegen nicht gefallen.
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