Unentdeckt mordet er seit Jahren, das Töten ist für ihn eine Sucht ...
Frankfurt an einem nasskalten Novemberabend: Eine nackte, mit seltsamen Wunden übersäte Frauenleiche treibt im Main. Kriminalhauptkommissar Joachim Fuchs und seine neue Kollegin, die junge Fallanalystin Lara Schuhmann, stehen vor einem Rätsel. Nach der Obduktion sind sie überzeugt, dass sie es mit einem perfiden Serienmörder zu tun haben. Als Fuchs während der Ermittlungen der Zeugin Sophia näherkommt, wird er wegen Befangenheit von dem Fall abgezogen. Auf eigene Faust ermittelt er weiter - und setzt damit eine folgenschwere Ereigniskette in Gang ...
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Totenblass – ein starker Auftakt mit Suchtpotenzial
kiwi1895 aus Kiel am 09.05.2026
Bewertungsnummer: 3133463
Bewertet: Hörbuch-Download
»Totenblass« ist für mich ein sehr gelungener Auftakt in eine neue Thriller-Reihe und ein Buch, das zeigt, dass Frederic Hecker im deutschsprachigen Spannungsbereich definitiv eine feste Größe werden kann. Der Roman ist düster, atmosphärisch und zugleich sehr zugänglich erzählt – genau die Mischung, die man sich von einem modernen Serienkiller-Thriller wünscht.
Frankfurt, ein nasskalter Novemberabend: Eine nackte, mit seltsamen Wunden übersäte Frauenleiche treibt im Main. Kriminalhauptkommissar Joachim Fuchs und seine neue Kollegin, die junge Fallanalystin Lara Schuhmann, übernehmen den Fall und stehen zunächst vor einem Rätsel. Nach der Obduktion sind sie überzeugt, dass sie es mit einem perfiden Serienmörder zu tun haben, der seit Jahren unentdeckt tötet – für ihn ist das Töten längst eine Sucht geworden. Als Fuchs der Zeugin Sophia näherkommt, wird er wegen Befangenheit von dem Fall abgezogen. Er ermittelt trotzdem weiter – und setzt damit eine folgenschwere Ereigniskette in Gang.
Was »Totenblass« für mich stark macht, ist vor allem die Kombination aus klassischem Serienkiller-Plot und einer spürbar bedrückenden Atmosphäre. Hecker schreibt direkt, klar und sehr bildhaft, ohne sich in unnötigen Spielereien zu verlieren. Die Ermittlungsarbeit, die Obduktionsdetails und die Einblicke in den Täterkopf greifen gut ineinander und sorgen dafür, dass die Spannung über weite Strecken hoch bleibt. Man merkt, dass hier jemand schreibt, der sich sowohl mit medizinischen als auch mit psychologischen Aspekten auskennt – und genau das verleiht der Geschichte viel Authentizität.
Auch die Figuren funktionieren sehr gut. Joachim Fuchs ist kein glatter Ermittler, sondern jemand mit Ecken, Kanten und einer Vergangenheit, die im Laufe der Reihe noch wichtiger werden dürfte. Lara Schuhmann ergänzt ihn mit ihrem analytischen Blick und ihrer Professionalität, und gerade diese Konstellation trägt viel zum Reiz des Buches bei. Das Zusammenspiel der beiden ist glaubwürdig und bietet viel Potenzial für die weiteren Bände.
Tempo und Aufbau sind insgesamt sehr gut gelungen. Der Roman startet stark, nimmt den Leser direkt mit in die beklemmende Stimmung des Falls und schafft es, auch im weiteren Verlauf immer wieder Spannungsakzente zu setzen. Falls es im Mittelteil kleinere ruhigere Passagen gibt, sind sie für mich eher Atempausen als echte Schwächen – denn zum Ende hin zieht das Tempo wieder deutlich an, und die Ereigniskette, die Fuchs mit seinen Entscheidungen auslöst, entwickelt eine beachtliche Wucht.
Als Hörbuch funktioniert »Totenblass« ebenfalls ausgezeichnet. Die Sprecherleistung (je nach Ausgabe) unterstreicht die Spannung und die düstere Atmosphäre, sodass man sich der Geschichte kaum entziehen kann. Gerade für unterwegs oder zum »Wegsuchten« ist das perfekt geeignet.
Insgesamt ist »Totenblass« für mich ein starker Start der Fuchs-und-Schuhmann-Reihe: spannend, atmosphärisch, gut konstruiert und mit Figuren, von denen man gerne mehr lesen oder hören möchte. Wer auf düstere deutsche Thriller mit Serienkiller-Thematik steht, sollte hier unbedingt zugreifen.
Dieser Thriller ist der Wahnsinn
Fay Phoenix aus Hannover am 23.01.2026
Bewertungsnummer: 3023291
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Kriminalhauptkommissar Joachim Fuchs und seine neue Kollegin, die Fallanalystin Lara Schuhmann, werden zu einem Tatort gerufen. Dort erwartet sie eine Frauenleiche, die aus dem Main gezogen wurde und übersät ist mit komisch aussehenden Wunden. Vor Ort kann sich niemand einen Reim darauf machen, denn es schaut nicht danach aus, als seien die Verletzungen vom Treiben im Wasser.
Die Ergebnisse der Obduktion weisen auf einen perfiden Serienmörder hin, doch noch bevor sie diesen ausmachen können, geschehen weitere unschöne Dinge. Als dann auch noch Kriminalhauptkommissar Fuchs vom Fall abgezogen wird, weil er der Zeugin zu nahe kommt, fangen die Rädchen allmählich richtig an zu mahlen…
Ganz ehrlich, dieser Thriller ist einfach so unfassbar gut. Kaum hatte ich das Buch aufgeschlagen, wurde ich mitgerissen, förmlich eingesogen. Mich erwartete ein unglaublich bildlicher Schreibstil, der mir alles so detailliert vor Augen führte, dass ich mich mittendrin gefühlt habe.
Die Story versprach schon recht flott Nervenkitzel pur und eine durchgezogene Spannung. Das viele medizinische Fachwissen, welches immer wieder mit eingeflochten wurde, hat mich wahnsinnig fasziniert und diese Geschichte noch authentischer wirken lassen.
Auch bei den Protagonisten wurde nicht an Kreativität gespart und so begegnete ich hier vielen durchaus interessanten Persönlichkeiten. Die unverhofften Wendungen sorgten für große Überraschung und das Ende macht neugierig auf den zweiten Band.
Von mir gibt es hier volle 5 Sterne und eine unbedingte Leseempfehlung!
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