»Ich hatte zwei Schalen Champagner getrunken, und alles, was sich vor meinen Augen abspielte, erschien mir tief bedeutsam und wesenhaft« (F. Scott Fitzgerald). Inspirierend für den Schriftsteller, der im Kopf eigene Welten entstehen lässt. Fatal für den, den der Alkohol schließlich beherrscht. Heitere, komische, tragische, melancholische Geschichten von großer Spannweite. Von Roald Dahl, Joseph Roth, Hans Fallada, Benedict Wells, Amélie Nothomb, Jakob Arjouni, Connie Palmen u.a. Gefolgt von einem Plädoyer für die Nüchternheit. Mit einer Exklusivgeschichte von Martin Walker.
Kundinnen und Kunden meinen
5.0/5.0
MaWiOr
aus Halle
5/5
09.12.2019
Buch (Taschenbuch)
Was wäre die Kunst ohne…
Was wäre die Kunst ohne Alkohol? Viele Künstler lassen sich durch ein Glas Wein oder einen guten Cognac inspirieren. Aber manche Geschichten drehen sich einfach um das alkoholische Thema, wie in diesem Diogenes-Auswahlband. Die Auftaktgeschichte „Geschmack“ dreht sich um eine außergewöhnliche, aber doch ernsthafte Wette, die - wie man bei Roald Dahl erwartet - ein unerwartetes Ende nimmt. Eben britischer Humor. „Eher geht ein Kamel …“ ist eine der längeren Geschichten des Bandes. F. Scott Fitzgerald soll sie an einem Tag niedergeschrieben haben (ob Alkohol als Stimulans im Spiel war, ist nicht überliefert). Weitere, meist zeitgenössische Autoren sind u.a. Martin Walker, Benedict Wells, Connie Palmen, Wenedict Jerofejew oder Jakob Arjouni. Mit „Die Legende vom heiligen Trinker“ von Joseph Roth ist auch eine klassische Geschichte vertreten. Es ist die Geschichte des Obdachlosen Andreas, dem aber zahlreiche Wunder geschehen, die sein tristes Dasein letztlich erträglich machen. Den Abschluss bildet „Als alles begann“, eine kritische (autobiografische ?) Auseinandersetzung mit der Alkoholsucht. Fazit: Ein abwechslungsreicher Band, mit dem man in „bester Gesellschaft“ ist.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.