Produktbild: Morphium, Mokka, Mördergeschichten
Band 8

Morphium, Mokka, Mördergeschichten Wien zur Zeit Joseph Maria Nechybas

Aus der Reihe Inspector Nechyba
14

15,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

29506

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

30.07.2019

Verlag

Gmeiner-Verlag

Seitenzahl

279

Maße (L/B/H)

20/12,6/2,7 cm

Gewicht

298 g

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8392-2502-8

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

29506

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

30.07.2019

Verlag

Gmeiner-Verlag

Seitenzahl

279

Maße (L/B/H)

20/12,6/2,7 cm

Gewicht

298 g

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8392-2502-8

Herstelleradresse

Gmeiner
Im Ehnried 5
88605 Meßkirch
DE
info@gmeiner-verlag.de

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  • Sikal

    5/5

    02.10.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Nechyba ist Kult

    Gerhard Loibelsberger hat mit seiner Figur des Joseph Maria Nechyba einen Kult-Ermittler geschaffen, der mit seiner beleibten, gemütlichen Art sehr sympathisch wirkt. In diesem Buch sind nun Kurzgeschichten gesammelt, die Nechybas Wege nachzeichnen und teilweise skurril anmuten. Den Anfang macht die Geschichte rund um ein Gespenst vom Kadoltsberg bei der Nechyba bereits als 13-jähriger ein Gespür für Wahrheit und Kombinationsgabe vorweisen kann. Sein Instinkt lässt ihn die richtigen Fragen stellen, was der Wahrheitsfindung am Ende dient. So begleitet man Nechyba auf etlichen Stationen seines Berufslebens, begegnet zum Teil wahren Begebenheiten. Auch die private Entwicklung Nechybas kann man verfolgen, wie auch die politischen Veränderungen. Dem Autor gelingt es auch in diesen Kurzgeschichten das Wiener Flair des ausklingenden 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts einzufangen. Einen besonderen Stellenwert nehmen die kulinarischen Köstlichkeiten ein. Besonders interessant, dass Nechyba einigen bekannten Persönlichkeiten begegnet, beispielsweise Sigmund Freud. So schlendert man quer durch Wien, besucht den Naschmarkt und macht auch einen Ausflug nach Maria Taferl. Immer zugegen der Wiener Dialekt – ergänzt von Fußnoten und einem ausführlichen Glossar, sodass auch Nicht-Wiener einen Lesegenuss erleben können. 13 unterhaltsame Kurzgeschichten, die ich sehr gerne gelesen habe. Die besondere Atmosphäre dieser Nechyba-Krimis genieße ich immer wieder. Dafür gibt es natürlich 5 Sterne.

  • Bewertung

    5/5

    11.09.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Wiener-Flair zur Jahrhundertwende

    Das Buch „Morphium, Mokka, Mördergeschichten“ von Gerhard Loibelsberger ist mit dem Untertitel „Wien zur Zeit Joseph Maria Nechybas“ im Gmeiner Verlag erschienen. Der Autor entführt uns LeserInnen darin ins alte Wien um die Jahrhundertwende ins 20. Jahrhundert. Ich finde es wahnsinnig spannend, wie der Autor reale Kriminalfälle mit fiktiven Geschichten vermischt hat. So wird beim Lesen am Beispiel des Kultermittlers Joseph Maria Nechybas klar, wie schwer die Hungersnot für die WienerInnen sein musste. Essen spielt in den dreizehn Kurzgeschichten des Kriminalromans mit Lokalkolorit eine große Rolle. Plätze Wiens werden liebevoll beschrieben. So entführt uns der Autor beispielsweise an den Naschmarkt, zur Hofburg oder auf die Mariahilfer Straße. Aber auch wichtige Wiener Persönlichkeiten wie Siegmund Freud bekommen gebührende Aufmerksamkeit im Buch. Ich finde das Buch wirklich lesenswert. Gerhard Loibelsberger hat es geschafft den Wiener Flair rund um die Jahrhundertwende perfekt einzufangen. Sein Ermittler überzeugt durch jede Menge Wiener-Schmäh und die ProtagonistInnen der einzelnen Kurzgeschichten sind herrlich tragisch. Chapeau!

  • Bewertung

    aus Freudenberg

    5/5

    07.09.2019

    Buch (Taschenbuch)

    tolle Kurzkrimigeschichten

    Klapptext: Joseph Maria Nechyba, der Kult-Ermittler aus dem alten Wien, ganz persönlich: Als 13-jähriger Knabe, der einem Gespenst in den Maurer Weinbergen nachspürt und später als junger Polizeiagent bei der Eröffnung des Wiener Burgtheaters, wo er dem Prinzen von Wales als Leibwächter dient. Nechyba trifft einen genervten Sigmund Freud und verhaftet Wilhelm Kerl, den Betreiber des Café Landtmann. Begleiten Sie Joseph Maria Nechyba durch das alte Wien sowie bei Ausflügen zur Basilika in Maria Taferl oder ins oststeirische Schloss Kapfenstein. Ich kenne schon viele Bücher von Gerhard Loibelsberger.Deshalb waren meine Erwartungen natürlich sehr groß.Und wieder wurde ich nicht enttäuscht. Der Autor präsentiert uns hier 13 Kurzkrimigeschichten welche im alten Wien um 1900 spielen.Jede Geschichte hat ihre eigene Handlung und spielt an einem anderen Ort in Wien.So erleben wir die unterschiedlichsten Charaktere und lernen viele tolle Sehenswürdigkeiten von Wien kennen.Nur der Ermittler ist immer Joseph Maria Nechyba.Auch baut der Autor in jede Geschichte die Kulinarik mit ein.Toll wie er Gerichte beschreibt.Ich hätte am liebsten gleich alles ausprobiert.Es handelt sich hier um teilweise echte,fiktive,humorvolle und tragische Geschichten.Alle Protoganisten wurden sehr gut beschrieben und ich konnte sie mir gut vorstellen.Auch der wienerische Dialekt hat mir sehr gut gefallen.Das gibt den Kurzgeschichten noch mehr Charme dazu.Durch die sehr ansprechende und fesselnde Erzählweise des Autors wurde ich förmlich in jede Geschichte hinein gezogen.Fasziniert hat mich besonders Ermittler Joseph Maria Nechyba.Seine etwas eigene Art zu ermitteln hat mich begeistert.Viel zu schnell war ich am Ende des Buches angelangt.Ich hätte noch ewig weiter lesen können. Ewähnenswert ist auch noch ein Glossar am Ende des Buches. Auch das Cover finde ich sehr gut gewählt.Es passt perfekt zu diesen Geschichten.Für mich rundet es das brillante Werk ab. Ich hatte viele unterhaltsame Stunden mit dieser Lektüre.Natürlich vergebe ich glatte 5 Sterne .

  • Bewertung

    aus Glauchau

    5/5

    05.09.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Wiener Mordgeschichten

    „...Wissen Sie, Nechyba, das ist das Schönste an unserer Wienerstadt: Zum Glück passiert hier nie wirklich was...“ Wer die Geschichte zu diesem Zitat kennt, weiß: Das ist Ironie pur. Doch genauer komme ich später dazu. Das Buch beinhaltet 13 Kriminalgeschichten aus dem historischen Wien. Im Mittelpunkt steht der Ermittler Joseph Maria Nechyba, Wiener mit Leib und Seele. Die erste Erzählung stammt aus dem Jahre 1873, die letzte von 1917. Damit erreicht der Autor zwei Dinge. Zum einen kommen die veränderten gesellschaftlichen Verhältnisse in Österreich zum Tragen, zum anderen ist bei Nechyba selbst eine Entwicklung spürbar. Der Protagonist ist ein vielschichtiger Charakter. Häufig zeigt sich: „Seine Verhörmethoden waren zwar effizient, aber nicht korrekt...“ Das bedeutet, er konnte auch einmal handgreiflich werden. Dies ändert aber nichts daran, dass er ein guter Ermittler war. Nicht zu unterschätzen ist sein Blick für scheinbar unwesentliche Details. Das zeigt sich erstmals in der Eingangsgeschichte. Da ist er 13 Jahre alt und klärt den Tod von Tonis Großmutter auf. Scheu und Berührungsängste vor Leichen hatte er schon damals nicht. Natürlich ist ihm durch den Beruf seinen Vaters, der Unterkommissär ist, Polizeiarbeit bekannt. Der Schriftstil lässt sich gut lesen. Der Wiener Dialekt gibt den Geschichten ihre lokale Authentizität. Gleichzeitig fließen in die Erzählungen detaillierte Beschreibungen des historischen Wiens und seiner Umgebung ein. Nechyba ist ein Genießer. In Zeiten, in denen es an Speis` und Trank mangelt, ist er nur schwer zu ertragen. Für einige seiner Leibspeisen wird die Herstellung ziemlich konkret angegeben. Bier auf Arbeit ist die Regel, nicht die Ausnahme. Das klingt dann so: „...Wenn Er schon da ist, Pospischil, dann kann Er mir gleich einen Gefallen tun: Geh Er runter zum Wirt und hol ER mir einen Krügerl Bier. Damit ich die Semmel nicht so trocken runterwürgen muss...“ In ein paar Geschichten kommt der weiche Kern von Nechyba zum Tragen. Ich denke dabei insbesondere an die Erzählung „Nur noch Asche“. Ab und an spielt das Thema Toleranz eine wichtige Rolle. Nechyba schaut genauer hin und lässt sich nicht von Vorurteilen beeinflussen. Die gesellschaftlichen Verhältnisse und der Wille des Beschuldigten sorgen allerdings dafür, dass das Recht gern auch Umwege geht. Nechybas Lebensweg ist nicht nur von Erfolgen geprägt. Ein Fall in seinen jüngeren Jahren zeigt, wie schnell man dem Falschen glauben kann. Manch eine Erzählung hat ein völlig unerwartetes Ende. Die Erzählung „Der Rigoletto vom Naschmarkt“ ist so eine. Das Besondere an den meisten der Geschichten ist, dass sie auf wirkliche Begebenheiten zurückgehen. Viele historische Persönlichkeiten sind dadurch in die Handlung integriert. So stammt das Eingangszitat aus einer Geschichte, wo Prinz Albert, der Prinz von Wales. Wien besucht hat. Auch die erste Begegnung von Nechyba mit dem jungen Sigmund Freud fand Platz in einer Erzählung. Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Es ist eine gekonnte Mischung aus Spannung und Wiener Humor.

  • Bewertung

    aus Esens

    5/5

    02.09.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Spannende Kurzgeschichten aus Wien um 1900

    Joseph Maria Nechyba ermittelt in 13 kleinen, aber feinen kriminellen Kurzgeschichten, welche teilweise wirklich so passiert sind. Die Wiener Sprache kommt natürlich nicht zu kurz, ebenso wenig die kulinarischen Genüsse. Zum Glück wird vieles in den Fußnoten und hinten im Anhang erklärt, obwohl mir manche Begriffe doch sehr bekannt waren. Es ist herrlich zu lesen und stellenweise sehr amüsant, wenn man sich die Situationen vorstellt, in denen Nechyba sich wiederfindet. Man ist dabei als das Wiener Burgtheater eröffnet wird, lernt Sigmund Freud von einer etwas anderen Seite kennen, unternimmt zusammen mit Nechyba Ausflüge zur Basilika in Maria Taferl oder ins oststeirische Schloss Kapfenstein. Natürlich muss er auch bei diesen Ausflügen sein ermittlerisches Können unter Beweis stellen, was ihm aber immer mit der ihm eigenen Art gelingt. Was auch sehr schön zu lesen ist sind die detailierten Beschreibungen des alten Wien und auch die Auswirkungen des Krieges. Alles in allem ein sehr empfehlenswertes Buch für all diejenigen die Kurzgeschichten mögen, am Wien um 1900 interessiert sind und keine Berührungsängste mit dem Wiener Schmäh haben.

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