Sünde des Schweigens

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Kriminalroman

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Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.09.2019

Verlag

Gmeiner-Verlag

Seitenzahl

282

Maße (L/B/H)

19,8/12/2,5 cm

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.09.2019

Verlag

Gmeiner-Verlag

Seitenzahl

282

Maße (L/B/H)

19,8/12/2,5 cm

Gewicht

291 g

Auflage

2019

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8392-2476-2

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Sympathischer Anwaltskrimi

Bewertung am 23.03.2024

Bewertungsnummer: 2161278

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Idee... ... finde ich pfiffig. Einen Krimi »mit Regionalbezug« hatte ich vorher noch nicht gelesen, war also neugierig. So gewöhnte ich mich schnell an zwei Aspekte, die en vogue sind: die genaue Beschreibung von Fahrtrouten, Plätzen und Gebäuden auf der einen, die von Kochkünsten auf der anderen Seite. Beides hat mich in Stuttgarts Infrastruktur und Gastronomie eintauchen lassen. Nach Mali versetzt sah ich mich, wenn ich Margaretes Tagebucheinträge las. Georg ließ mich teilhaben an Jojas Gefühlen für seine neue Freundin Angelika, an seinem Gewissenskonflikt, den Zweifeln bezüglich seines Verdachts, an Problemen mit Kollegen und dem vorgesetzten Kanzleiinhaber und an der Beharrlichkeit, mit der er Beweise sammelt. Hilfe sucht er bei markanten Figuren. Beim Lesen war ich Schreibstil: Der Autor nimmt sich Zeit, den Leser mit »Joja« bekannt zu machen. Als Leser sollte man das wissen, um Jojas Gewissenskonflikt vor dem Hintergrund juristischer Vorgaben und der Gefahr richtig genießen zu können. Spannend baut Georg seinen Kriminalfall auf und führt ihn konsequent-logisch der Auflösung zu. Dabei überrascht er den Leser stets durch neue Details. Flüssiger, teils humoriger Schreibstil mit Dialogen an der richtigen Stelle - schwäbische Mundart wie ein Gewürz bei einem kulinarischen Hochgenuss spärlich, aber pointiert eingestreut - fesselt. Nicht zu kurz kommen die Handlungsebenen um Liebe, Beruf und Gewalt. Wer dann noch ein Faible für klassische Autos hat, wird in »Sünde des Schweigens« und bei Jojas nächstem Fall erst recht auf seine Kosten kommen. Fazit: Georg legt uns ein rundum gelungenes Debütwerk vor. Ruhig und einfühlsam, dabei flott geschrieben, mit ausgereifter Charakterbeschreibung. Ein Augen-zwinkern hier und da verbindet sich mit der Ernsthaftigkeit des Gewissenskonflikts, der Joja schier zu zerreißen droht. Spannung ist nicht einfach da - sie wird aufgebaut und treibt den Blutdruck hoch. Dazu gibt Georg interessante Einblicke in die Welt der Paragraphen, ohne zu belehren. Das Ende ist so überraschend, dass es der juristische Laie (im Kontext der Geschichte) versteht und bewundert, dass es aber gewiss nicht jeder praktizierende Jurist erwartet oder überhaupt seine Grundlage gekannt hätte. Ich freue mich auf Jojas zweiten Fall, in dem er seine berufliche Existenz durch die Einmischung in einen Todesfall gefährdet.
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Sympathischer Anwaltskrimi

Bewertung am 23.03.2024
Bewertungsnummer: 2161278
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Idee... ... finde ich pfiffig. Einen Krimi »mit Regionalbezug« hatte ich vorher noch nicht gelesen, war also neugierig. So gewöhnte ich mich schnell an zwei Aspekte, die en vogue sind: die genaue Beschreibung von Fahrtrouten, Plätzen und Gebäuden auf der einen, die von Kochkünsten auf der anderen Seite. Beides hat mich in Stuttgarts Infrastruktur und Gastronomie eintauchen lassen. Nach Mali versetzt sah ich mich, wenn ich Margaretes Tagebucheinträge las. Georg ließ mich teilhaben an Jojas Gefühlen für seine neue Freundin Angelika, an seinem Gewissenskonflikt, den Zweifeln bezüglich seines Verdachts, an Problemen mit Kollegen und dem vorgesetzten Kanzleiinhaber und an der Beharrlichkeit, mit der er Beweise sammelt. Hilfe sucht er bei markanten Figuren. Beim Lesen war ich Schreibstil: Der Autor nimmt sich Zeit, den Leser mit »Joja« bekannt zu machen. Als Leser sollte man das wissen, um Jojas Gewissenskonflikt vor dem Hintergrund juristischer Vorgaben und der Gefahr richtig genießen zu können. Spannend baut Georg seinen Kriminalfall auf und führt ihn konsequent-logisch der Auflösung zu. Dabei überrascht er den Leser stets durch neue Details. Flüssiger, teils humoriger Schreibstil mit Dialogen an der richtigen Stelle - schwäbische Mundart wie ein Gewürz bei einem kulinarischen Hochgenuss spärlich, aber pointiert eingestreut - fesselt. Nicht zu kurz kommen die Handlungsebenen um Liebe, Beruf und Gewalt. Wer dann noch ein Faible für klassische Autos hat, wird in »Sünde des Schweigens« und bei Jojas nächstem Fall erst recht auf seine Kosten kommen. Fazit: Georg legt uns ein rundum gelungenes Debütwerk vor. Ruhig und einfühlsam, dabei flott geschrieben, mit ausgereifter Charakterbeschreibung. Ein Augen-zwinkern hier und da verbindet sich mit der Ernsthaftigkeit des Gewissenskonflikts, der Joja schier zu zerreißen droht. Spannung ist nicht einfach da - sie wird aufgebaut und treibt den Blutdruck hoch. Dazu gibt Georg interessante Einblicke in die Welt der Paragraphen, ohne zu belehren. Das Ende ist so überraschend, dass es der juristische Laie (im Kontext der Geschichte) versteht und bewundert, dass es aber gewiss nicht jeder praktizierende Jurist erwartet oder überhaupt seine Grundlage gekannt hätte. Ich freue mich auf Jojas zweiten Fall, in dem er seine berufliche Existenz durch die Einmischung in einen Todesfall gefährdet.

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Ein spannender Roman

Bewertung aus Gladbeck am 20.11.2021

Bewertungsnummer: 1609936

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Während eines Urlaubs in Mali geraten Margarete Schönfelder und ihr Mann Erich in Geiselhaft. Erich kommt frei und Margarete stirbt. Als der junge Anwalt Dr. Jean-Jacques »Joja« Seltenreich Erich in einer Verwaltungsrechtssache vertritt, stolpert Joja über Informationen, die ihm eine Entscheidung abverlangen. Vom Gesetz auferlegten Schweigepflicht versus Gewissen. »Sünde des Schweigens«, der Debüt Krimi von Rudolf Georg, zeichnet sich durch eine hervorragende Sprache aus. Seine Art zu formulieren füllt perfekt die Lücke zwischen Juristendeutsch und Alltagssprache. Mich hat sein geschriebenes Wort fasziniert, wenngleich es nicht dafür geeignet ist, einen Krimiliebhaber durch den Text zu treiben, was fälschlicherweise oft mit Spannung verwechselt wird. Mir gefällt es, auch die Sprache zu genießen und trotzdem die Spannungselemente nicht aus dem Fokus zu verlieren. Der Protagonist und sein Lebensumfeld wurden sehr gut dargestellt. So konnte ich in das Leben des Rechtsanwalts Dr. Jean-Jacques »Joja« Seltenreich eintauchen. Einzig die oftmals sehr detailgetreuen Beschreibungen bei der Auswahl seiner Kleidung ließen wenig Spielraum für Fantasie. Besonders gut hat mir gefallen, dass Joja neben seinem zeitaufwendigen Arbeitsleben die Muße besaß, gemütliche Streifzüge zu machen, um Lebensmittel einzukaufen und sich der Zubereitung von interessanten Mahlzeiten zu widmen. Hier gefielen mir die detaillierten Beschreibungen sehr gut, weil die Möglichkeit des Nachkochens gegeben ist. Erkennbar war für mich nicht sogleich, dass es sich um einen Stuttgart-Krimi handelte. Das Foto als Coverhintergrund konnte ich Stuttgart nicht zuordnen. Für mich ging Lokalkolorit von der Nennung des Porschemuseums und Stuttgart 21 aus. Irritiert hat mich zu Anfang des Buches die Nennung der Straßenfolgen vom Start zum Ziel. Die Bedeutung dieser Aufzählung war mir nicht klar, weil nie eine Straße eine Bedeutung für die Handlung hatte. Der Autor hat aber diese Art der Wegbeschreibung durch das ganze Buch durchgehalten. Somit kam es mir am Ende wie ein gewähltes Stilelement vor, um den Stuttgarter Lesern die Örtlichkeit nachvollziehbarer zu machen. Einen Hauch von Lokalkolorit vermittelte auch die Aussprache von Frau Augenschein, die Sekretärin des Anwalts, die gerne schwäbelte. Das Spiel mit dem Dialekt war nicht überdosiert. Die Handlung auf zwei Ebenen hat mir gut gefallen und spiegelte gleichzeitig eine gute Recherche. Die Lösung des Konflikts sorgte zum Ende doch noch für einem Pageturner. Joja fand eine juristische Möglichkeit seinem Gewissen folgen zu können. Persönlich wurde ihm aber viel abverlangt. Ich bin gespannt auf den nächsten Krimi, in dem sich der sympathische Protagonist neuen Herausforderungen stellt. Fazit: ein spannender Krimi, anspruchsvoll, unterhaltsam, unblutig. Ich empfehle ihn gerne weiter.
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Ein spannender Roman

Bewertung aus Gladbeck am 20.11.2021
Bewertungsnummer: 1609936
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Während eines Urlaubs in Mali geraten Margarete Schönfelder und ihr Mann Erich in Geiselhaft. Erich kommt frei und Margarete stirbt. Als der junge Anwalt Dr. Jean-Jacques »Joja« Seltenreich Erich in einer Verwaltungsrechtssache vertritt, stolpert Joja über Informationen, die ihm eine Entscheidung abverlangen. Vom Gesetz auferlegten Schweigepflicht versus Gewissen. »Sünde des Schweigens«, der Debüt Krimi von Rudolf Georg, zeichnet sich durch eine hervorragende Sprache aus. Seine Art zu formulieren füllt perfekt die Lücke zwischen Juristendeutsch und Alltagssprache. Mich hat sein geschriebenes Wort fasziniert, wenngleich es nicht dafür geeignet ist, einen Krimiliebhaber durch den Text zu treiben, was fälschlicherweise oft mit Spannung verwechselt wird. Mir gefällt es, auch die Sprache zu genießen und trotzdem die Spannungselemente nicht aus dem Fokus zu verlieren. Der Protagonist und sein Lebensumfeld wurden sehr gut dargestellt. So konnte ich in das Leben des Rechtsanwalts Dr. Jean-Jacques »Joja« Seltenreich eintauchen. Einzig die oftmals sehr detailgetreuen Beschreibungen bei der Auswahl seiner Kleidung ließen wenig Spielraum für Fantasie. Besonders gut hat mir gefallen, dass Joja neben seinem zeitaufwendigen Arbeitsleben die Muße besaß, gemütliche Streifzüge zu machen, um Lebensmittel einzukaufen und sich der Zubereitung von interessanten Mahlzeiten zu widmen. Hier gefielen mir die detaillierten Beschreibungen sehr gut, weil die Möglichkeit des Nachkochens gegeben ist. Erkennbar war für mich nicht sogleich, dass es sich um einen Stuttgart-Krimi handelte. Das Foto als Coverhintergrund konnte ich Stuttgart nicht zuordnen. Für mich ging Lokalkolorit von der Nennung des Porschemuseums und Stuttgart 21 aus. Irritiert hat mich zu Anfang des Buches die Nennung der Straßenfolgen vom Start zum Ziel. Die Bedeutung dieser Aufzählung war mir nicht klar, weil nie eine Straße eine Bedeutung für die Handlung hatte. Der Autor hat aber diese Art der Wegbeschreibung durch das ganze Buch durchgehalten. Somit kam es mir am Ende wie ein gewähltes Stilelement vor, um den Stuttgarter Lesern die Örtlichkeit nachvollziehbarer zu machen. Einen Hauch von Lokalkolorit vermittelte auch die Aussprache von Frau Augenschein, die Sekretärin des Anwalts, die gerne schwäbelte. Das Spiel mit dem Dialekt war nicht überdosiert. Die Handlung auf zwei Ebenen hat mir gut gefallen und spiegelte gleichzeitig eine gute Recherche. Die Lösung des Konflikts sorgte zum Ende doch noch für einem Pageturner. Joja fand eine juristische Möglichkeit seinem Gewissen folgen zu können. Persönlich wurde ihm aber viel abverlangt. Ich bin gespannt auf den nächsten Krimi, in dem sich der sympathische Protagonist neuen Herausforderungen stellt. Fazit: ein spannender Krimi, anspruchsvoll, unterhaltsam, unblutig. Ich empfehle ihn gerne weiter.

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Sünde des Schweigens

von Rudolf Georg

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