Produktbild: One Year After - Die Welt ohne Strom

One Year After - Die Welt ohne Strom

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

28.08.2019

Verlag

Festa

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

20/12,9/3,5 cm

Gewicht

483 g

Farbe

Sonnengelb / Dunkelbraun

Übersetzt von

Alexander Amberg

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86552-763-9

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

28.08.2019

Verlag

Festa

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

20/12,9/3,5 cm

Gewicht

483 g

Farbe

Sonnengelb / Dunkelbraun

Übersetzt von

Alexander Amberg

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86552-763-9

Herstelleradresse

Festa Verlag
Justus-von-Liebig-Straße 10
04451 Borsdorf
DE

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  • Susi Aly

    5/5

    13.08.2019

    Buch (Taschenbuch)

    ein verdammt großartiger und beängstigender Nachfolger, der an die Grenzen und darüber hinaus treibt

    Der Auftakt der John Matherson Trilogie “One Second After ” hat damals richtig bei mir eingeschlagen. So realistisch, so beängstigend und beklemmend. Ein Szenario das gar nicht so abwegig erscheint. So viele Kleinigkeiten, die selbstverständlich erscheinen und an die man einfach nicht denkt. Mir hat es ehrlich gesagt ziemlich die Schuhe ausgezogen. Darum war ich auch auf den zweiten Band mega gespannt. Dazu muss ich auch sagen, das ich den Klappentext nicht gelesen habe, weil es mir egal war. Es war vornherein klar, das ich auch diesen Band unbedingt lesen muss. Das besondere an den Büchern des Autors, ist sein enorm fesselnder, emotionaler und doch sehr eindringlicher Schreibstil. Man liest es nicht nur, man hat das Gefühl direkt dabei zu sein. Unglaublich atmosphärisch. So lebendig, so authentisch und einfach unglaublich bildhaft und greifbar. Das Herzstück ist natürlich John und seine Familie. Ich bewundere diesen Mann wirklich. Er ist herzlich, offen, kann aber auch hart durchgreifen. Er ist durch und durch Familienmensch und ein wichtiger Bestandteil seiner Gemeinde, was hier wieder sehr gut zum Ausdruck kommt. Schade fand ich, das hier Elisabeth und Makala etwas untergegangen sind. Aber die Momente, in denen man Ihnen begegnet, hab ich wirklich sehr genossen. Ins Geschehen kommt man gleich wieder sehr gut hinein. William R. Forstchen webt immer wieder einige Rückblenden ein, so daß keine Wissenslücken entstehen und man sehr gut zurechtkommt. Teilweise war es für liebgewonnene Charaktere, eine wundervolle Erinnerung und teilweise ein Denkmal , das ihnen errichtet wurde und was mir teilweise sehr unter die Haut ging. Die Handlung schließt zwei Jahre nach Tag eins an. Tränen, Blut und Schweiß sind geflossen. Die Abgründe, in die man davor geblickt hat, waren grausam und menschenunwürdig. Nun zwei Jahre danach , hofft man, es würde besser werden. Das Schlimmste ist schließlich vorbei. Glaubt man. Hofft man. Doch ist es tatsächlich vorbei oder nur ein Irrglaube? Teil zwei empfand ich sehr viel anders , als den ersten Teil. Nicht ganz so herzzerreißend, aber dafür unglaublich actionreich , atmosphärisch und intensiv. Die Zerbrechlichkeit der eigenen Welt wird einem vor die Füße geworfen. Kein rantasten mehr. Hier geht es ziemlich heftig zu. Anfangs wird man vor allem damit gefüttert, was damals geschehen ist und zugleich merkt man, es war noch nicht alles. Ab Mitte des Buches gibt es ordentlich Auftrieb und man hat keine Zeit, um nur einmal Luft zu holen. Man wird mit Geschehnissen konfrontiert, die zunächst irgendeine Art von Hoffnung schaffen. Umso schockierender empfand ich den weiteren Verlauf. All die Willkür, die falsche Sicherheit, das Kalkül und die Perfidität dahinter. Unglaublich. Ich war total fassungslos und gleichzeitig war es so unglaublich spannend. Die Abgründe in die man hier blickt sind anderer Natur. Es geht nicht nur ums Überleben. Es geht um Macht. Es geht darum, zu zeigen, wer das Sagen hat. Verluste egal. Scheinbar ist das nicht wirklich wichtig. Es sind Menschenleben , mein Gott. Mich hat das so unglaublich wütend gemacht. Und gleichzeitig hat man das Gefühl, John kämpft auf verlorenem Posten. John hat mich definitiv überrascht, ebenso wie seine ganze Gemeinde. So und nicht anders muss Zusammenhalt funktionieren. Ich war absolut begeistert, wie sie miteinander agiert haben. Das hat mir teilweise Tränen in die Augen getrieben und gleichzeitig verliert man den Ernst der Lage niemals aus den Augen. John und seine Gemeinde haben ordentlich zutun und dabei bleibt kein Stein auf dem anderen. So viel Blut, Qual und Tod. Es hat mir das Herz zerrissen und mich emotional extrem gepackt. Das Leben, das hier drin steckt, spürt man sehr intensiv. Und gerade deswegen spürt man auch die Ängste, die Verzweiflung und innere Zerrissenheit so deutlich. Doch niemals ist etwas nur schwarz oder weiß. Opfer unterschiedlicher Natur. Dabei spreche ich nicht nur von Tod. Es hat mich wirklich schockiert, ergriffen und so wütend gemacht. Ich hoffe eine bestimmte Person, kommt auch im nächsten Teil wieder vor. Denn sie hat mich mit ihrem Mut und ihrer Stärke wirklich beeindruckt. Letztendlich empfand ich auch diesen Roman als enorm großartig und überaus authentisch. Anders als der erste Teil. Stärker, gefestigter. Manche Entscheidungen kann man nicht verstehen , geschweige denn nachvollziehen. Kann man “Ich habe nur Befehle befolgt ” immer als Rechtfertigung ansehen? Nicht immer. Denn hier bekommen wir es mit einer Person zutun, die absolut facettenreich war. Ein richtiges Chamäleon, wie es im Buche steht. Mir standen teilweise wirklich die Haare zu Berge. Wäre es nicht so verdammt ernst, hätte ich gelacht. Und ich dachte immer wieder “Nicht sein Ernst”. Ich kann dafür keine Worte finden. Ich glaube, dazu gibt es einfach keine Worte. Die Bandbreite an Entwicklungen ist unglaublich groß und hat mich immer innehalten und sinnieren lassen. So kraftvoll, voller Schmerz und Leid. Und doch schafft es der Autor, die zwischenmenschlichen Aspekte nicht aus den Augen zu verlieren. Vertrauen, Freundschaft und Loyalität. Es hat mir immer wieder Gänsehaut bereitet und Wärme geschenkt, in einer Welt in der nur Kälte herrscht und in der es ums nackte Überleben geht. Aber auch dieser Band hat für mich einen guten Abschluss gefunden und ich bin verdammt gespannt auf das Finale. Fazit: Im zweiten Band der John Matherson Trilogie steigen wir zwei Jahre nach den Geschehnissen von Tag eins ein. Definitiv hat dieser Band so einiges in petto. Definitiv anders als sein Vorgänger. Eine wirklich sehr actionreiche und emotionale Handlung , die mich sehr schockiert und sprachlos gemacht hat. Die Abgründe aufzeigt, die zu denken geben. Eine Handlung die so herzzerreißend, fesselnd und einfach unglaublich spannend ist. Selbst jetzt bin ich noch total sprachlos und denke darüber nach. Dieser Band ist kein Highlight, aber ein verdammt großartiger und beängstigender Nachfolger, der an die Grenzen und darüber hinaus treibt. Ich bin schon mega neugierig auf das Finale.

  • Lines Books

    aus Nentershausen

    5/5

    05.08.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Spannungsgeladene und packende Fortsetzung!

    "One second After" von William R. Forstchen war für mich ein Highlight, dass Buch schlug ein wie eine Bombe und es lässt mich bis zum heutigen Tag nicht los. Nun ist es endlich so weit und die langersehnte Fortsetzung "One Year After" ist vor kurzem im Festa Verlag erschienen. Ich freute mich riesig aufs Buch und stürzte mich quasi darauf. Kaum hielt ich es in den Händen schon begann ich mit lesen. Der Einstieg ins Buch fiel mir super leicht da ich alle Ereignisse aus dem ersten Band noch sehr gut im Gedächtnis hatte. Mittlerweile sind fast 2 Jahre nach dem verheerenden EMP Anschlag vergangen und man könnte meinen das endlich Ruhe einkehren würde. Doch das Leben gleicht immer noch einem Überlebenskampf, die schwachen haben diesen Kampf längst verloren. Die starken aber kommen nun selbst an ihre Grenzen. Als sich schließlich die Regierung einschaltet, und diese einen Regierungsvertreter schickt, werden einige fatale Entscheidungen getroffen. Zwar herrscht in John Mathersons Kleinstadt Ruhe doch im gesamten Land herrschen Unruhen. Es bilden sich immer mehr Gruppierungen die gegen die Regierung sind. Doch jeder der sich gegen die Regierung stellt wird gnadenlos gejagt, dabei macht es keinem unterschied ob es sich dabei um Kinder handelt... Nachdem der erste Band für mich ein absolutes Highlight war, war ich skeptisch ob der zweite Band ähnlich gut werden würde. Ich konnte es mir nicht vorstellen, dennoch waren meine Erwartungen riesig. Nun nach dem lesen sitze ich hier und durchleben das ganze noch einmal. Es war unglaublich was Forstchen hier erschaffen hat. Diese Fortsetzung steht dem Vorgänger in nichts nach. Forstchens Schreibstil ist einmalig, er schreibt bildhaft und fesselnd. Sein Stil ist einnehmend und mitreißend. Es gelang ihm mühelos mich in den Bann der Story zu ziehen und dieser Sogwirkung konnte ich mich nicht entziehen. Zum Inhalt kann ich euch nichts weiter sagen aber eins müsst ihr wissen: Es wird nervenaufreibend und sehr spannend. Es gab einige Szenen die mich an meine Grenzen brachten und die mir buchstäblich die Tränen in die Augen trieben. Es gab Momente in denen ich aufgewühlt, wütend und traurig wurde. Dann wiederum spürte ich den leisen Funken der Hoffnung und dieser Funke zauberte mir ein Lächeln ins Gesicht. Durch die Thematik des Buches wirkt das ganze ungemein realistisch, es ist vorstellbar und könnte tatsächlich passieren. Und genau das ist es was dieses Buch so beängstigend macht. Es könnte Realität werden und die Welt so wie wir sie kannten hört auf zu existieren. Abschließend gesagt ist dieser zweite Teil eine grandiose und spannungsgeladene Fortsetzung die mich vollkommen abgeholt hat. Unvorhersehbar bis zum Schluss, unglaublich spannend und eben auch emotional und bewegend. Kurzum auch mit der Fortsetzung gelingt Forstchen ein Meisterwerk! Klare Lese und Kaufempfehlung! Fazit: Mit "One Year After" gelingt William R. Forstchen eine packende Fortsetzung, die seinem Vorgänger in nichts nach steht. Atemlose Spannung, nervenaufreibende Wendungen und ein bildhafter und fesselnd Schreibstil überzeugten mich völlig. Natürlich bekommt dieses Buch von mir die volle Punktzahl.

  • Bewertung

    aus Ronnenberg

    4/5

    21.03.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Realistisch, schonungslos und mit wissenschaftlich belegtem Hintergrund.

    Ein Jahr nach den turbulenten Ereignissen von ONE SECOND AFTER: Ein EMP-Angriff hat sämtliche elektronischen Geräte unbrauchbar gemacht. Der Geschichtsprofessor und Ex-Colonel John Matherson treibt in einer friedlichen Kleinstadt in North Carolina den Neuaufbau mit primitiven Mitteln voran. Die Ankunft eines Regierungsvertreters weckt die Hoffnung, dass eine starke Hand landesweit geordnete Verhältnisse schafft. Stattdessen werden junge Männer und Frauen mit übertriebener Härte für eine ominöse ›Armee des Nationalen Wiederaufbaus‹ abgezogen. Diese Truppen sollen in weit entfernte Unruhegebiete geschickt werden. Matherson wird klar, dass mit dieser aufkeimenden Regierung nicht alles so ist wie es sein sollte und dass er etwas unternehmen muss … Nach dem elektromagnetischen Impuls ist in der Welt von „One“ ohnehin nichts mehr so, wie es einmal gewesen ist und die Menschen im verträumten Black Mountain versuchen sich ihr Leben so gut es geht mit den neuen Bedingungen einzurichten. Dies ist allerdings nicht ganz so einfach, wie man vielleicht denken mag, denn nicht nur in den vereinigten Staaten von Amerika herrscht das blanke Chaos und das Gesetzt des Überlebens des Stärkeren ist an der Tagesordnung. Eine neue Regierung hat die Macht in den Staaten ergriffen und das zuerst erhoffe Gute, was daraus resultieren könnte, schlägt schnell in Ernüchterung um, als man die Jugendlichen des Städtchens, in dem der ehemalige Professor und Ex-Soldat John Matherson versucht normale Verhältnisse wiederherzustellen, für eine Armee rekrutieren will, welche in Krisengebieten eingesetzt werden soll. Man hat das Gefühl, sich im neunzehnten Jahrhundert wiederzufinden, wenn man die Lebensweise der Bevölkerung von Black Mountain betrachtet. Es fehlt nicht nur an den existenziellsten Dingen, welche wir heutzutage als selbstverständlich erachten, sondern die Spezies Mensch ist auch wieder in ihre etwas archaischeren Verhaltensweisen zurückgefallen. Dinge die man früher von Elternteil zu Kind weitergegeben hat, werden nun der Schule gelehrt, da man sie in den zivilisatorisch ansprechenderen Zeiten vollkommen vergessen hat. Überleben will eben gelernt sein, wenn man auf die Annehmlichkeiten einer vollkommen vernetzten und übersättigten Gesellschaft verzichten muss. William Forstchen schildert auch im zweiten Teil seiner dystopischen Trilogie eine Welt wie sie schneller Wirklichkeit werden könnte, als uns allen lieb sein kann. Er zeigt auf, wie schwer es Menschen fällt sich an neue Strukturen zu gewöhnen, wenn eine allgegenwärtige Institution fehlt, welche das Zusammenleben zumindest in rudimentären Bahnen regelt und bestimmt. Zwar ist sich nicht jeder selbst der Nächste, doch Despoten haben immer Hochkonjunktur, wenn es um neu zu ordnende Machtverhältnisse geht. Realistisch, schonungslos und mit wissenschaftlich belegtem Hintergrund.

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