Produktbild: Familie und Biopolitik
Band 62

Familie und Biopolitik Regulierung und Reproduktion von Bevölkerung in der »nachhaltigen Familienpolitik«

41,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

22.07.2020

Verlag

Campus

Seitenzahl

332

Maße (L/B/H)

21,6/13,7/2,1 cm

Gewicht

412 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-593-51109-2

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

22.07.2020

Verlag

Campus

Seitenzahl

332

Maße (L/B/H)

21,6/13,7/2,1 cm

Gewicht

412 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-593-51109-2

Herstelleradresse

Beltz Verlagsgruppe GmbH & Co. KG
Werderstr. 10
69469 Weinheim
DE
info@campus.de

Noch keine Bewertungen vorhanden

Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel

Helfen Sie anderen Kundinnen und Kunden durch Ihre Meinung.

Kundinnen und Kunden meinen

Bewertungen (0)

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Familie und Biopolitik
  • Inhalt
    Dank 13
    1 Einleitung 15
    1.1 Fragestellung 19
    1.2 Verortung und Forschungsinteresse 20
    1.3 Zum Aufbau der Arbeit 31
    2 Biopolitik und Bevölkerung bei Foucault 35
    2.1 Historischer Kontext 36
    2.2 Biopolitik und die Frage der Rekonstruktion 38
    2.2.1 Von der systematischen Rekonstruktion ... 40
    2.2.2 ... zur historischen Rekonstruktion: Die Problematik der Gouvernementalitätsvorlesungen 43
    2.3 Die Genealogie der Biopolitik bei Foucault 45
    2.3.1 Staatsräson 46
    2.3.2 Polizei 49
    2.3.3 Physiokratie 55
    2.3.4 Bevölkerung 57
    2.3.5 Rassismus 61
    2.3.6 Biopolitik 62
    2.3.7 Sicherheitsdispositive 64
    2.3.8 Milieu 66
    2.4 Zwischenfazit: Biopolitik als Analysebegriff 69
    3 Soziale Reproduktion in der Feministischen Politischen Ökonomie 75
    3.1 Der Begriff der sozialen Reproduktion 76
    3.1.1 Die Geschichte des Begriffs der sozialen Reproduktion 76
    3.1.2 Die Abgrenzung des Begriffs der sozialen Reproduktion 79
    3.1.3 Definition und Analytik 81
    3.1.4 Soziale Reproduktion und historische Ontologie 84
    3.2 Die soziale Ontologie sozialer Reproduktionsverhältnisse 86
    3.2.1 Die Trennung von Produktion und Reproduktion 88
    3.2.2 Soziale Reproduktion im Liberalismus 91
    3.2.3 Soziale Reproduktion im Nationalsozialismus 96
    3.2.4 Soziale Reproduktion im Fordismus 97
    3.2.5 Soziale Reproduktion im Neoliberalismus 100
    3.3 Zwischenfazit: Diversifizierung, Kommodifizierung und Umbauten 114
    4 Biopolitik als Regulierung sozialer Reproduktionsverhältnisse 121
    5 Zurück zu Foucault: Familie als Wissensobjekt und Milieu der Biopolitik 131
    5.1 Ein genealogischer Begriff von Familie 132
    5.2 Familie und Souveränität 136
    5.2.1 Familie als ›Zelle der Souveränität‹ 137
    5.2.2 Von der Öffentlichkeit der Familie und der patriarchalen Verfügungsgewalt 141
    5.3 Familie und Disziplin 144
    5.3.1 Familie als Technologie 144
    5.3.2 Die Verdichtung der Familie zum körperlichen, affektiven
    und sexuellen Raum 145
    5.3.3 Die Refamilialisierung der Subalternen 146
    5.3.4 Die medizinisierte Familie des Bürgertums 148
    5.3.5 Das neue politische und ökonomische Interesse am Kind 150
    5.4 Familie und Biopolitik 151
    5.4.1 Repressionshypothese und Sexualitätsdispositiv 151
    5.4.2 Sexualitätsdispositiv und Allianzdispositiv 153
    5.4.3 Die Familie: vom Modell zum Instrument von Regierung 155
    5.4.4 Die umkämpfte biopolitische Medizinisierung der Familie 156
    5.4.5 Distinktion und Disziplinierung: Familie als
    klassenselektives Projekt 159
    5.5 Zwischenfazit: Familie als Analysebegriff 164
    6 Das Forschungsdesign: interpretative Policy-Analyse und Diskursanalyse 173
    6.1 Verortung in der interpretativen Policy-Analyse 173
    6.2 Diskursanalyse 181
    6.3 Operationalisierung und Aufbau der empirischen Analyse 184
    7 Familienpolitik in Deutschland 187
    7.1 Die institutionalisierte Familienpolitik in der Bundesrepublik Deutschland bis 2002 188
    7.1.1 »Der Wille zum Kind« – Familienpolitik von der Gründung
    der Bundesrepublik bis 1969 188
    7.1.2 Rechte statt Pflichten – die Familienpolitik unter der sozial-liberalen Koalition von 1969 bis 1982 195
    7.1.3 Aktualisierung des Ernährermodells – die christlich-liberale Koalition von 1982 bis 1998 197
    7.1.4 »Familie und Gedöns« – die rot-grüne Koalition von 1998
    bis 2002 201
    7.2 Familienpolitische Maßnahmen von 2002 bis 2008 203
    7.2.1 Das Tagesbetreuungsausbaugesetz 204
    7.2.2 Das Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz 206
    7.2.3 Das Kinderförderungsgesetz 208
    7.3 Zwischenfazit: familienpolitische Reformen in den
    2000er Jahren 209
    8 Die nachhaltige und bevölkerungsorientierte Familienpolitik
    2002 bis 2008 213
    8.1 Akteure und Materialbeschreibung 214
    8.1.1 Wissenschaftlicher Beirat für Familienfragen beim Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend 214
    8.1.2 Bert Rürup und Sandra Gruescu 216
    8.1.3 Institut der deutschen Wirtschaft 218
    8.1.4 Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung 221
    8.1.5 Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut 222
    8.1.6 Hans Bertram, Nancy Ehlert und Wiebke Rösler 223
    8.1.7 Malte Ristau 225
    8.2 Problem I – der ›Pisa-Schock‹ und die Frage der familialen Humanvermögensproduktion 226
    8.3 Problem II – die niedrige Geburtenrate 231
    8.4 Zum ›politischen Fassungsvermögen‹: Migration als Lösung? 238
    8.5 Nachhaltig und bevölkerungsorientiert – Begrifflichkeiten
    und Politikziele 239
    8.6 Das Wissen um Familie und die Neuausrichtung der Familienpolitik 244
    8.6.1 Das Private und Natürliche in der biopolitischen Regulierung 244
    8.6.2 Die Veränderung und Persistenz von Familie und familialer Subjektivität 247
    8.6.3 Die neue Illegitimität und Dysfunktionalität des Ernährer-Hausfrauen-Modells 249
    8.6.4 ›Reproduktive Wünsche‹ 251
    8.7 Familie als Milieu: das biopolitische Verhältnis von Familie, Bevölkerung und Gesellschaft 253
    8.7.1 Die Reproduktionsfunktion der Familie: die physische Reproduktion der Bevölkerung 259
    8.7.2 Die Sozialisationsfunktion der Familie: die Produktion von Humanvermögen 262

    8.8 Die Subjektivitäten der nachhaltigen Familienpolitik 267
    8.8.1 ›Die Unternehmerin ihrer Reproduktion‹ 268
    8.8.2 Die Frauen fragen! – Pluralisierung weiblicher Subjektivität 271
    8.8.3 Männer: Die stille Reserve in der Betreuung 274
    8.8.4 Die Zukunft im Kind 276
    8.9 ›Toxische Familien‹: Rassismus und Klasse in der bevölkerungsorientierten Familienpolitik 279
    8.9.1 ›Migrationshintergrund‹ 282
    8.9.2 Klasse 282
    8.9.3 Synthese: der Bildungsstand und das Humanvermögen 285
    8.9.4 ›Gefährdete Kinder‹: die biopolitische Differenzierung der Sozialisationsfunktion 288
    9 Fazit – die sozialinvestive Biopolitik und die Neuorganisation
    sozialer Reproduktionsverhältnisse 293
    9.1 Zusammenfassung der Forschungsergebnisse 294
    9.2 Ausblick 303
    Materialkorpus 307
    Sigelverzeichnis Michel Foucault 309
    Literatur 311