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Mit Dolchen sprechen Der literarische Hass-Effekt

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.10.2019

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

493

Maße (L/B/H)

3,4/13,2/21,5 cm

Gewicht

593 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-42881-8

Beschreibung

Rezension


»Wer glaubt, der große Essayist und Literaturtheoretiker Karl Heinz Bohrer liefere aus gegebenem Anlass nun seinen Beitrag zu den anhaltenden Debatten über die Verrohung der Gegenwartskultur, wird, wenn er
Mit Dolchen sprechen
aufschlägt, enttäuscht sein. ... Ihm geht es um den Hass in der Literatur. ... In der Darstellung des Extremen ... erlangt die Sprache oft eine extreme Intensität. Das demonstriert Bohrer nun an literarischen Hassreden vom 16. Jahrhundert bis zur Gegenwart.«
("NZZ am Sonntag")
»Mit Leidenschaft begehrt der Literaturwissenschaftler Karl Heinz Bohrer gegen moralistische Gesinnungsästhetik auf.« ("DIE ZEIT")
»Luzide insbesondere ist die Vermutung, dass der ekelhafte politisch-ideologische Hass in der Publizistik des 20. Jahrhunderts uns erspart geblieben wäre, wenn die deutsche Literatur des 19. Jahrhunderts in ihrer Verpflichtung der idealistischen Philosophie gegenüber nicht weitgehend auf poetische Hass-Reden verzichtet, sondern diese gepflegt und entfaltet hätte.« ("Frankfurter Rundschau")
»Literatur nicht als Lebenshilfe, schönes Objekt oder mentale Kuscheldecke gedacht, sondern von einem der komplexesten Gefühle her: dem Impuls des Hasses.« ("DIE WELT")

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Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.10.2019

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

493

Maße (L/B/H)

3,4/13,2/21,5 cm

Gewicht

593 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-42881-8

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag GmbH
Torstr. 44
10119 Berlin
DE
info@suhrkamp.de

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    4/5

    17.05.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine literarische Gefühlsanalyse

    "Hass" wird als das intensivste Gefühl der Abneigung definiert. Natürlich spielt der Hass als Figurenkonzeption in der Literatur eine tragende Rolle. In „Mit Dolchen sprechen“ untersucht der deutsche Literaturtheoretiker Karl Heinz Bohrer mehrere Werke von diversen Autor*Innen ( u.A. Shakespeare, Sartre, Jelinek oder Houllebeqs) aufgrund dieses Gefühls und nimmt dabei spezifisch Figuren unter die Lupe. Dabei bewegt sich Bohrer nur im fiktionalisierten literarischen Raum, man darf als Leser*In also keine soziologische, psychologische oder politische Analyse des Gefühls erwarten. Doch nicht selten ist Literatur ein Spiegel des Gesellschaft und gerade deshalb ist das Buch lesenswert und liefert zahlreiche literarische Empfehlungen .

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  • Hass-Effekte



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