Drei Wochen ist es her, dass Secret-Service-Agent Ethan Burke auf der Suche nach zwei Vermissten die Kleinstadt Wayward Pines betrat. Und damit alles hinter sich ließ, was sein Leben bisher ausmachte. Denn das scheinbar idyllische Wayward ist keine normale Stadt, sondern eine Festung, umgeben von einem Elektrozaun, und davor lauert eine grausame Bedrohung. Lange Zeit hielt die Gemeinschaft der Stadt dieser Bedrohung stand. Doch durch Ethans Ankunft ist das zerbrechliche Gefüge ins Wanken geraten. Jetzt steht der Zaun offen - und Wayward Pines führt einen blutigen Kampf ums Überleben ...
Kundinnen und Kunden meinen
4.8/5.0
Bücherwelten
5/5
19.12.2019
eBook (ePUB)
Auch der letzte Band ist wieder spannend und fesselnd
Inhalt
Der letzte Band beginnt mit einer Rückblende über David Pilcher, der aus seiner Suspension erwacht. Auch Pam und Pope sind erst kurze Zeit wach und gemeinsam machen sie die ersten Schritte nach draußen. Sie stellen fest, dass von dem Wayward Pines des 21. Jahrhundert nichts mehr übrig ist und sie haben ihre erste Begegnung mit den Abbys.
Danach geht die Geschichte dort weiter, wo Band 2 geendet hat. Der Strom ist abgeschaltet und die Abbys dringen in die Stadt ein. Die meisten Einwohner von Wayward Pines sind noch immer auf dem Versammlungsplatz. Ethan und Kate beschließen die Menschen in Gruppen zum Berg zu bringen, wo sich das Versteck der Wanderer befindet. Diejenigen, die schon nach Hause gegangen sind, können sie nicht mehr zurückrufen und sind auf sich alleine gestellt. Daraufhin beginnt eine spannende und blutige Hetzjagd der Abbys gegen die Bewohner von Wayward Pines.
Meine Meinung
In diesem Band tragen die wie immer meist kurzen Kapitel als Überschrift die Namen des Protagonisten, um den es im jeweiligen Kapitel geht. So wird der Kampf gegen die Abbys sehr dramatisch dargestellt, da der Leser auch einen Einblick über die Einzelschicksale verschiedener Familien und Einzelpersonen bekommt, die sonst eher nur nebensächlich erwähnt wurden. Der Kampf der Personen oder Gruppen ist unheimlich fesselnd und spannend, aber auch sehr blutig und brutal.
Dabei wird die Spannung durch die andauernde Flucht, den Kampf und auch die Situation zwischen Ethan und Pilcher dauerhaft aufrechterhalten. Und auch die Rückkehr von Adam Hessler sorgt für weitere aufregende Abwechslung. Somit liegt der Fokus nicht nur auf dem Kampf um die Stadt, sondern auch auf Ethans Kampf um seine Familie.
Die Spannung bleibt von Anfang bis zum Ende erhalten, da die Bewohner sich nicht nur mit den Abbys, sondern auch mit einer bislang unbekannten Gefahr, auseinandersetzen müssen. Es werde neue Handlungen eingebaut und bereits bekannte Handlungsstränge verarbeitet.
Fazit
Der Abschluss der Trilogie ist sehr viel brutaler als seine Vorgänger. Es geht schon fast ein bisschen in Richtung Splatter, was mich aber nicht gestört hat. Die Geschichte ist wieder mitreißend und fesselnd aufgebaut, so dass ich gar nicht mehr mit lesen aufhören wollte und das Buch innerhalb von zwei Tagen verschlungen habe. Das Ende war dann aber leider nicht so, wie ich es erhofft habe oder so gar nicht das, was ich mir vorgestellt hatte. Es war unvorhersehbar und überraschend, was ich gut finde, aber es war fies und ohne jetzt zu viel zu verraten, die Zahl, die im Epilog genannt wird, finde ich schrecklich übertrieben. Alles im Allen ist die "Wyward-Pines" Trilogie aber trotzdem eine der besten Reihen, die ich bislang gelesen habe. Wer Dystopien und Thriller mag, sollte die Bücher auf jeden Fall lesen.
Lexys BookDelicious
4/5
09.03.2020
eBook (ePUB)
“Genau das Finale was ich mir gewünscht habe.”
Nachdem mich der zweite Band der Wayward Trilogie nicht wirklich packen konnte, hoffte ich auf einen spektakulären Abschluss der Reihe. Das Ende des zweiten Teils hat dann doch dazu geführt, dass ich den letzten so schnell es ging lesen musste.
Schon allein die Gestaltung der Cover ist der Hammer. Ich liebe die Cover und das was sie zur Geschichte Aussagen. Nämlich völlige Verwirrung. Diese Bücher stellen die Welt auf den Kopf. Wortwörtlich!
Der letzte Band setzt genau an das Ende des zweiten Bandes an und hält den Spannungsbogen sehr weit oben. Man kann das Buch nicht zur Seite legen. All das was ich am zweiten Band kritisiert habe, wurde im Finale wieder gut gemacht.
Ich bekam neuen Nervenkitzel, Spannung und eine geballte Portion einer dystopischen Welt, die gar nicht so abwegig wäre. Unsere derzeitige Technik ist vielleicht noch nicht soweit, aber wir entwickeln und alle so schnell weiter. Irgendwann wird auch das möglich sein. Ich will hier gar nicht so viel verraten.
Blake Crouch schafft es im letzten Teil noch einmal ordentlich für Wirbel zu sorgen. Sein extrem bildlicher Schreibstil fesselt den Leser und lässt ihn an manchen Stellen ordentlich die Luft zwischen den Zähnen einziehen. Definitiv Spannung und nichts für schwache Nerven.
Mit dem Ende bin ich auch einverstanden. Das ist ja meistens so eine Sache. Wie bekommt man nach einer Trilogie ein gutes Ende hin. Wie macht man es seinen Lesern gerecht? Das schafft man natürlich nicht immer. Jeder Geschmack ist verschieden.
Mein Fazit: Der letzte Band der Wayward Pines Trilogie konnte mich endlich wieder fesseln und hat einen krönenden Abschluss mit sich gebracht. Jetzt werde ich mir noch die Serie etwas genauer anschauen.
Von mir gibt es mit Pinien verzierte 4 von 5 Delicious Sternchen.
NiWa
4/5
06.01.2020
eBook (ePUB)
Herzlich willkommen in Wayward Pines, wo das Thriller-Herz höher schlägt!
Vor drei Wochen kam Secret-Service-Agent Ethan Burkes in die Kleinstadt Wayward Pines, und seine Ankunft hat die Welt aus den Angeln gehoben. Denn so idyllisch das Städtchen scheint, es ist von einem Elektrozaun umgeben, weil draußen eine tödliche Gefahr lauert. Als neuer Sheriff stellt Ethan das städtische Gefüge auf den Kopf und löst einen Kampf auf Leben und Tod aus.
Herzlich willkommen in Wayward Pines, wo das Paradies zuhause ist! Ja, so kann man es nennen, wenn man zum dritten Mal in das rasante Thriller-Spektakel um Blake Crouchs kleine Stadt in Idaho einkehrt. "Die letzte Stadt" ist der Abschlussband der Wayward-Pines-Trilogie, ein Ort, wo das Herz von Thriller-Lesern aus den Fugen gerät.
Genau wie bei den vorherigen Bänden steht die Kleinstadt Wayward Pines mit ihrem aktuellen Sheriff Ethan Burke im Vordergrund. Man vermutet möglicherweise eine simple Handlung, dabei ist das Geschehen weitab vom gewohnten Thriller-Gebaren, sodass faktisch Suchtgefahr besteht. Zumindest habe ich die Trilogie binnen kürzester Zeit gelesen, und bin jetzt traurig, weil ich zum letzten Mal in der Stadt zu Besuch war.
Protagonist Ethan Burke hat im Mittelband "Wayward" ein Geheimnis offenbart, das das gesamte Gefüge der Stadt aus der Fassung bringt. Die Einwohner sind schockiert, verblüfft, erleichtert und sehen sich einer tödlichen Gefahr ausgesetzt.
Diese Gefahr schlägt gnadenlos zu. Eine Kampfszene reiht sich an die nächste, das Blut breitet sich am Asphalt der Straßen aus, man drückt sich an die Wand und sieht zu, wie fast die gesamte Stadt niedergemetzelt wird. Schonungslos, grauenhaft und unglaublich spannend geht Autor Blake Crouch dieses Finale an!
Neben dem Hauptstrang um die Kampf- und Fluchthandlungen nimmt man mehrere Perspektiven in der Vergangenheit und außerhalb von Wayward Pines ein. Durch einen Blick zurück klären sich bisher offene Fragen, und ein Ausflug jenseits des Zauns zeigt, wie hoffnungslos die Lage ist.
Die Gefahrenspirale dreht sich immer schneller, die Luft wird dünner, und man fragt sich, ob es überhaupt einen Ausweg gibt. Doch dann zeigt Blake Crouch Finesse und bringt seine Reihe zu einem Ende, vor dem ich den Hut ziehe. Der Schluss hat mich überrascht, und ich finde ihn grandios, sodass ich das Buch zufrieden zugeklappt habe.
„Die letzte Stadt“ ist ein rasanter Pageturner und ein großartiger Abschluss der Wayward-Pines-Trilogie. Einziger Abstrich sind die vielen Kampfhandlungen, die zwar das Spannungslevel stetig erhöhen, mir im Gesamtpaket dennoch etwas zu viel geworden sind. Außerdem gibt es eine Perspektive, der ab dem zweiten Band „Wayward“ beachtlicher Raum gegeben wurde, und letztendlich nur von minimaler Bedeutung ist.
Ungeachtet alledem hat mir „Die letzte Stadt“ extrem großen Spaß gemacht. Es ist ein großartig-genialer Abschluss der besten Thriller-Trilogie, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Spannend, heftig und bemerkenswert originell erschafft Blake Crouch inmitten einer lieblichen Kleinstadt-Idylle eine Handlung, die selbst abgeklärte Leser zu überraschen weiß. All jenen, die noch nicht in Wayward Pines waren, wünsche ich eine gute Ankunft und einen paradiesisch-rasanten Aufenthalt. Wer zum finalen Besuch in „Die letzte Stadt“ ansetzt, wird bestimmt ein weiteres Mal begeistert sein. Leseempfehlung.
Die Wayward-Pines-Thriller:
1) Psychose
2) Wayward
3) Die letzte Stadt
Selina
5/5
22.03.2026
Buch (Taschenbuch)
Spannende Serie
Ich war auf der Suche nach einer Buchreihe, die mich ähnlich packt wie die Serie „From“ und mir die Wartezeit bis zur 4. Staffel etwas verkürzt.
Der Einstieg mit dem ersten Band ist mir richtig leicht gefallen, ich war direkt drin. Beim zweiten Teil hatte ich zwischendurch das Gefühl, dass es sich etwas zieht, aber das dritte Buch hat das mehr als wettgemacht – das habe ich dann komplett in einem Rutsch verschlungen.
Was mir allerdings noch gefehlt hat: ein paar mehr Hintergrundinfos zu den Abbys. Besonders zu „Margarete“ hätte ich mir noch etwas mehr gewünscht :-)
Alisha
aus Leverkusen
5/5
16.02.2021
Buch (Taschenbuch)
Sagenhafte Trilogie!
Wow. WOW! Der dritte Band war für mich persönlich der beste! Band 1 und 2 haben mich schon vollständig überzeugt gehabt und keines der Bücher konnte ich aus der Hand legen, aber Band 3... Hervorragende Arbeit die der Autor hier geleistet hat. Absolut nichts für schwache Nerven! Irgendwie traurig das die Reihe nun zu Ende ist - naja, ich werde noch die Serie anschauen und irgendwann nochmals Re-Readen! Danke, Blake Crouch.
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