Der Untergang des weströmischen Reiches. Welche Rolle hatten die Barbaren?
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
25.03.2019
Verlag
GRINSeitenzahl
13 (Printausgabe)
Dateigröße
534 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668906822
Der Begriff "Barbar" stammt ursprünglich von dem griechischen ß¿¿ßä¿¿ (barbaros) und war die Bezeichnung für alle, die nicht der griechischen Sprache mächtig waren. Später weitete sich die Definition auf das Fremde und Andersartige aus. Bei den Römern wurde der griechische Ausdruck gleichbedeutend mit "minderwertig" und barbarisch war alles was nicht der Zivilisation der Römer entsprach. Der Historiker und Autor Peter Heather engt die Definition des Wortes noch weiter ein und benutzt den Begriff nur in einem engeren, von moralischen Konnotationen freien Sinn: das barbarische Europa als die nichtrömische Welt des Ostens und des Nordens. Die Barbaren waren also Völker, wie z.B. die Goten, Vandalen, Gallier und Ger-manen, die nicht dem weströmischen Reich angehörten.
Der Untergang des römischen Reiches beschäftigte und beschäftigt viele Historiker, die zu verschiedenen Thesen gelangt sind. Unter anderem werden von ihnen die Teilung des römischen Imperiums in west- und oströmisches Reich, die Christianisierung oder auch die Invasion von Barbaren als Beginn bzw. Grund für den Untergang angeführt. Der Zerfall dieses riesigen Imperiums zog sich über eine große Zeitspanne hinweg, wobei das weströmische Reich früher untergegangen ist als das oströmische Reich, welches noch bis ins 15. Jahrhundert bestand hatte und erst 1452 durch die Osmanen erobert wurde.
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