Als Ex-FBI-Agentin Jane Hawk im Tod ihres Mannes ermittelte, stieß sie auf eine Verschwörung von höchstem Ausmaß: Eine elitäre Gruppe, die Arkadier, haben sich vorgenommen, die USA nach ihren Vorstellungen umzugestalten. Dazu nutzen sie Nano-Kontrollmechanismen, die ihrem Opfer den freien Willen rauben. Die sogenannten »Angepassten« führen aus, was ihnen gesagt wird - und wenn es der eigene Selbstmord ist.
Immer mehr Arkadier fürchten die Enttarnung durch Jane. Je höher sie in deren Ränge vorstößt, desto gefährlicher wird es für sie - und ihren fünfjährigen Sohn Travis.
Kundinnen und Kunden meinen
4.1/5.0
Bewertung
aus Spreitenbach
5/5
27.06.2020
Buch (Taschenbuch)
Gefürchtet / Dean Koontz
Wie immer spannend - man kann das Buch nicht weglegen!
sleepwalker
4/5
11.05.2020
Buch (Taschenbuch)
Jane Hawk ist wieder unterwegs…
Jane Hawk ist wieder unterwegs. Nein, immer noch. Denn „Gefürchtet“ ist der dritte Band in Dean Koontz‘ Reihe um die ehemalige FBI-Agentin. Nach „Suizid“ und „Gehetzt“ geht es nahtlos weiter in Janes Kampf gegen die Arkadier, eine Geheimorganisation, die versucht, die Menschheit mittels einer Biotec-Waffe teils zu unterwerfen, teils zu eliminieren. Auch dieses Mal beschreibt Koontz die Jagd aus verschiedenen Blickwinkeln – aus der Sicht der Gejagten, von Jane und aus der Sicht von Jägern auf der Seite der Arkadier. Und in diesem Band passiert außer den Dingen, die auch in den ersten beiden Teilen passiert sind (Menschen werden gejagt, eingefangen und ihnen wird das Serum injiziert, das sie zu willenlosen Marionetten der Arkadier macht, Verfolgungsjagden, Folter und so weiter) das, was Jane schon lange befürchtet hat: ihr fünfjähriger Sohn Travis gelang in den Focus der Arkadier. Wie bei den beiden Vorgängern startet die Geschichte rasant und sehr spannend und wie bei den beiden vorangegangenen Bänden wird es zur Mitte hin eher langatmig und fast langweilig. Vielleicht hätte der Autor sich etwas kürzer fassen können, das Buch ist sehr umfangreich und ein paar Seiten weniger hätten ihm nicht geschadet. Der Schluss ist (leider) wieder offen, der vierte Teil der Serie erscheint Ende des Jahres. Und auch sonst ist nicht viel zu dem Buch zu sagen, was ich nicht schon zu „Gejagt“ gesagt habe: es ist spannend und brutal, die Charaktere sind sehr gut und präzise beschrieben und sind sehr authentisch, ob nun sympathisch oder unsympathisch – Koontz zeichnet da sehr klare und deutliche Bilder. Auch die Landschaft und die Atmosphäre schildert er in allen Einzelheiten und schafft damit eine zum Teil sehr bedrückende und spannungsgeladene Stimmung. Jedes einzelne Kapitel endet mit einem Cliffhanger und das folgende verfolgt einen anderen Handlungsstrang, eine enorm clevere Methode, zum Teil sehr große Spannung zu erzeugen – zum Teil verleitet es aber zum Querlesen, wenn man unbedingt den einen Handlungsstrang weiterverfolgen möchte. Querlesen ist bei dem Buch aufgrund der Länge auch sehr verlockend, allerdings verliert man leicht den Faden und kann zurückblättern – ja, ging mir auch so. Sprachlich ist das Buch irgendwo zwischen Umgangssprache und derbe angesiedelt. Kraftausdrücke finden sich zu Hauf, was zwar authentisch ist, zum Teil aber auch störend. Also alles in allem ist das Buch spannend und verstörend, vor allem da im Moment Verschwörungstheoretiker Hochkonjunktur haben. Die werden sich vermutlich durch das Buch leider bestätigt sehen. Der Nicht-Verschwörungstheoretiker bleibt da eher verstört und bedrückt zurück, denn nichts in dem Buch ist unmöglich. Höchstens die Genialität mit der Jane Hawk vorgeht und ihre scheinbar unendlichen Möglichkeiten (sie hat ständig Zugriff auf Waffen, Geld, Autos usw.) sind etwas unrealistisch und manchmal nervt ihre Brillanz etwas, sie ist einfach zu gut, um realistisch zu sein. Für Spannung und die bedrückende Aktualität der Geschichte von mir 4 Punkte.
Harakiri
aus Ostalb
4/5
16.12.2019
Buch (Taschenbuch)
Das Abenteuer geht weiter.…
Das Abenteuer geht weiter. Jane ist auf ihrer Suche nach den Verantwortlichen für den Selbstmord ihres Mannes schon sehr weit gekommen. Doch immer noch kommt sie nicht an die Hintermänner heran. Auf ihrer Flucht geht sie sehr raffiniert vor und nähert sich Schritt für Schritt der bitteren Wahrheit. Doch ihre Häscher sind auch nicht untätig. Diese sind sogar sehr findig. Vor allem nutzen sie die neueste Technik, was den Roman sehr spannend macht. Bereits von den ersten Seiten an bangt man wieder mit Jane mit. Die Handlung spielt immer abwechselnd aus zwei Sichten: einmal Jane und einmal jemand anders. Die Kapitel sind sehr kurz, so bleibt die Spannung immer sehr hoch. Zu Beginn lernen wir das Geschwisterpärchen Tanuja und Sanjay kennen, die von der Organisation gejagt werden. Und das fand ich total spannend. Der übermächtige Gegner und wie die beiden vor ihnen flüchten hat mich schwer beeindruckt. Später nimmt die Organisation dann die Jagd auf Janes Sohn Travis auf und spätestens ab dem Zeitpunkt kann man das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Leider endet das Buch mit einem riesen Cliffhanger, was ich eher nervig fand. Es wird also auf jeden Fall noch einen Folgeband geben, wobei man mit etwas gestraffter Handlung gut bei 3 Teilen hätte bleiben und den Fall hätte lösen können. Fazit: zwar toll geschrieben und spannend allemal, aber das ist jetzt der 3. Teil und ich würde mir schon langsam wünschen, dass Jane die Sache zu Ende bringt und die Bösen zur Strecke bringt. Denn so tritt die Handlung schon etwas auf der Stelle.
violas_buecher
aus Miltenberg
3/5
20.01.2020
Buch (Taschenbuch)
Schneller Einstieg mit starker Protagonistin
Meinung / Schreibstil:
Gefürchtet ist der dritte Teil der Jane-Hawk-Reihe.
Der Einstieg war sehr rasant und man wurde direkt ins Geschehen geworfen.
Die Protagonisten wurden gut ausgearbeitet und waren meiner Meinung nach auch authentisch.
Verschiedene Sichtweisen der Kapitel, sowie die Cliffhanger fand ich sehr gut.
So hat sich die Spannung immer mehr aufgebaut und ich musste einfach weiterlesen.
Es ging immer Schlag auf Schlag, sodass keine Längen entstanden sind und unheimlich viel passiert.
Den Schreibstil fand ich gut und flüssig zu lesen, sodass man schnell einige Seiten gelesen hat. Jedoch bin ich kein Fan von Ausdrücken in Büchern, was hier leider ausgesprochen oft vorkam. Somit konnte ich den Thriller nicht so ganz genießen
Fazit:
Rasanter Einstieg mit Chliffhanger am Ende der Kapitel.
Leider mit zu vielen Ausdrücken.
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar.
LEXI
3/5
17.12.2019
Buch (Taschenbuch)
Schmiede einen Plan und führe ihn aus. Zögern ist tödlich!
Jane Hawk befindet sich auf einem Feldzug gegen das Böse. Eine mächtige Elite arbeitet daran, die Menschen durch Nanoimplantate zu versklaven. Ausgewählte Opfer der sogenannten „Hamlet-Liste“, werden sediert und durch Nanotechnologie verwandelt. Die führenden Köpfe, die sich Arkadier nennen, haben auch FBI, NSA, das Heimatschutzministerium und viele andere Behörden unterwandert. Jane Hawk gilt als Staatsfeind Nummer eins und wird erbarmungslos gejagt. Die ehemalige FBI-Agentin kann niemandem vertrauen, muss stets beweglich und unauffindbar bleiben, und dabei auch um das Leben ihres kleinen Sohnes Travis bangen, den sie bei guten Freunden versteckt weiß. Doch eines Tages wird er trotz Janes ausgeklügelter Sicherheitsmaßnahmen aufgespürt…
Im dritten Band der Jane-Hawk-Reihe aus der Feder des Spannungsautors Dean Koontz wird die abenteuerliche und adrenalingeladene Verfolgungsjagd der ehemaligen FBI-Agentin fortgesetzt, deren vorrangiges Ziel es ist, eine Verschwörung in höchsten Staats- und Industriekreisen zu entlarven und zu zerschlagen. Wie bereits im Vorgängerbuch weist auch dieser Band einen außerordentlich hohen Spannungsbogen auf, der bis zuletzt aufrecht bleibt. Die Geschichte wird in verschiedenen Handlungssträngen erzählt. Die Haupthandlung befasst sich mit der Suche der Protagonistin nach den führenden Köpfen dieser Verschwörung, während in einem weiteren Handlungsstrang das Leben ihres kleinen Sohnes Travis und seine Flucht aus dem vermeintlich sicheren Versteck dokumentiert. Die Geschichte der Zwillinge Sanjay und Tanuja Shukla, die als intelligente und kreative Schriftsteller eine Bedrohung für die Arkadier darstellen, bildet eine weitere Nebenhandlung und verdeutlicht auf erschreckende Art und Weise die gnadenlose Vorgehensweise der Verschwörer und die drastischen Auswirkungen ihrer Behandlungsmethoden.
In Jane Hawk begegnet dem Leser eine mutige und unerschrockene Protagonistin, die für ihre Überzeugungen und für den Glauben an das Gute einen Kampf auf Leben und Tod führt. Das Ehepaar Gavin und Jessica Washington, der Bestattungsunternehmer Gilberto Medez und der hochintelligente Exzentriker Cornell Jasperson glänzen an der Seite der Protagonistin als hervorragend ausgearbeitete und die Handlung bereichernde Nebenfiguren. Der Autor sorgt jedoch zugleich auch für einige zutiefst bösartige und äußerst gefährliche Antagonisten, die in der Person des Simon Yegg, des Booth Hendrickson und deren soziopathischen Mutter Anabel Claridge für brandgefährliche Szenen verantwortlich zeichnen. Darüber hinaus erweisen sich die beiden völlig skrupellosen und brutalen NSA—Angestellten Carter Jergen und Radley Dubose als hartnäckige und unerbittliche Verfolger bei der Jagd nach dem kleinen Travis.
Die authentische Charakterzeichnung der handelnden Figuren und der detailverliebte und mit großer Spannung durchdrungene Schreibstil garantieren ein mitreißendes Leseerlebnis. Die lückenlose digitale Überwachung und die technischen Möglichkeiten der Antagonisten sorgen für zusätzlichen Nervenkitzel im Buch. Die einzelnen Handlungsstränge enden jeweils mit einem Cliffhanger, sodass man es als Leser kaum erwarten kann, den Fortgang der Geschichte zu erfahren. Zu meiner riesengroßen Enttäuschung endet das Buch völlig abrupt und lässt sämtliche Fragen offen, die Weiterführung ist wohl erst im nächsten Band geplant. Darüber hinaus hat mir das unfassbare Ausmaß an Kraftausdrücken in diesem Buch die Lesefreude ebenfalls gründlich verleidet, die handelnden Figuren vergreifen sich permanent im Ton, fluchen und beleidigen mit entsprechendem Gossenvokabular, was das Zeug hält.
Fazit: Ich war vom vorliegenden dritten Band aus der Jane-Hawk-Reihe enttäuscht, welches zwar mit einem hochspannenden Plot und sehr gut ausgearbeiteten Figuren punktet, mir als Leser jedoch durch das völlig offene Ende und der enormen Menge an Kraftausdrücken den Lesegenuss gründlich verleidet hat. Ich werde wohl keine weiteren Bücher des Autors mehr lesen und damit verbunden auch darauf verzichten, den Ausgang dieser spannenden Verfolgungsjagd in Erfahrung zu bringen. Der hervorragende Inhalt und der ungewöhnlich hohe Spannungsbogen können über die Verrohung der Sprache leider nicht hinwegtrösten. Ich kann daher nur eine eingeschränkte Leseempfehlung aussprechen, da ich hin und wieder tatsächlich kurz davorstand, das Buch aufgrund der permanenten sprachlichen Entgleisungen abzubrechen. Aufgrund der hohen Spannung und des aufregenden Plots dennoch wohlmeinende drei Sterne.
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