Produktbild: Die ethnische Säuberung Palästinas

Die ethnische Säuberung Palästinas

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

22.01.2024

Verlag

Westend

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

20,6/13/3,7 cm

Gewicht

502 g

Farbe

Hellblau / Ozeanblau

Auflage

4

Übersetzt von

UIrike Bischoff

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86489-258-5

Beschreibung

Rezension

„Ilan Pappe ist der mutigste, unbestechlichste und der am schärfsten urteilende Historiker Israels.“
John Pilger, Journalist

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

22.01.2024

Verlag

Westend

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

20,6/13/3,7 cm

Gewicht

502 g

Farbe

Hellblau / Ozeanblau

Auflage

4

Übersetzt von

UIrike Bischoff

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86489-258-5

Herstelleradresse

Westend
Waldstraße 12a
63263 Neu-Isenburg
DE

Email: GPSR Kontakt

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  • Bewertung

    5/5

    21.06.2024

    Buch (Taschenbuch)

    An eye opener

    This book is a must read for everyone who wants to learn the truth about the foundation of the state of Israel. This should be an obligatory read in German schools especially given how much disinformation the German media and politics have been spreading for decades about the state of Israel and it's founding days.

  • Bewertung

    5/5

    13.03.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Must read

    Das Buch gehört in jeden Geschichtsunterricht. Es trägt vor allen dazu bei zu verstehen, dass es nicht muslimischen Antisemitismus ist, sondern ein gegen die jahrzentelange praktizierte israelische Politik ist, die man als berechtigte Israelkritik bewerten sollte .

  • Bewertung

    5/5

    07.01.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Das Buch beschreibt die…

    Das Buch beschreibt die Entstehung des Zionismus, konzentriert sich aber hauptsächlich auf die Ereignisse rund um die Nakba (Vertreibung der Palästinenser aus ihrer Heimat durch die Zionisten). Die geschilderten Ereignisse sind schlicht und ergreifend unerträglich. Hinterlegt mit zahlreichen Quellenangaben, Aussagen von beteiligten Personen (Opfer wie Täter) und auch einigen historischen Bildern, gibt einem das Buch die Möglichkeit sich über die tatsächlichen Ursachen des Nahost-Konflikts eine Meinung zu bilden sowie die Täter-/Opferfrage aus meiner Sicht eindeutig zu klären. Wer dieses Buch liest und den Zionismus bzw. Israel weiterhin in Schutz nimmt oder gar aktiv unterstützt, hat meiner Meinung nach weder Herz noch Verstand. Lest dieses Buch, falls euch das Thema interessiert!

  • Gertie G.

    aus Wien

    5/5

    31.05.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Rüttelt am Entstehungsmythos des Staates Israel

    Dieses Buch, wurde von Ilan Pappe im Jahr 2007 geschrieben und vom Westend-Verlag 2019 neu aufgelegt. Es ist, ob der von den Israelis verübten Gräueltaten an der arabischen Bevölkerung in Palästina, nur schwer zu ertragen. Bereits in den 1930er Jahren siedeln sich junge deutsche Juden in Palästina an. Sie schaffen „Brückenköpfe“ für den zukünftigen Staat Israel. Während in Deutschland das Nazi-Regime Millionen von Juden ermordet, beginnen auch im Nahen Osten Vertreibung der angestammten Bevölkerung. In den Jahren 1947 - 1949 werden diese, vorerst nur vereinzelten „Umsiedelungen“ der Araber in Massakern münden, deren Folgen auch heute noch spürbar sind und einen dauerhaften Frieden in Palästina verhindert. Noch vor Ende des britischen Mandats und mit Billigung der UNO, vertreibt die israelische Armee systematisch Abertausende Bewohner aus ihren Wohngebieten, zerstört diese um ja jedwede Möglichkeit der Rückkehr zu unterbinden und verschleppt oder tötet Männer zwischen 10 (!) und 70 Jahren. In dieser von den Arabern „Nakba“ (arabisch ursprünglich für Unglück, später als Synonym für Flucht), genannten Zeit werden rund 800.000 Arabern vertrieben, verschleppt und ermordet. Die Soldaten machen auch vor der christlichen Minderheit nicht Halt - auch sie fallen der ethnischen Säuberung Palästinas zum Opfer. Elf Stadtviertel und 531 palästinensische Dörfer werden zwangsgeräumt und dem Erdboden gleichgemacht. Es scheint, als berichte der israelische Autor, der Professor für Konfliktmanagement an der Universität von Haifa lehrt, äußerst einseitig. Das mag auf dem ersten Blick tatsächlich so sein. Doch wir sind immer mit dem tradierten Gründungsmythos des Staates Israel konfrontiert, den wir als wahr annehmen. Zweifel daran und an der Politik von Israel werden sofort als Antisemitismus ausgelegt. Wenn ich auf S. 273 folgendes lese, habe ich ein Déjà-vu-Erlebnis: „Und wenn jemandem ein Haus gehört, muss er dann auch ausziehen?“ Der Militärkommandeur antwortete „Alle müssen gehen!“ Die Notabeln erfuhren, dass die Einwohner die Kosten der Zwangsumsiedlung selbst tragen mussten.“ Wenige Seiten später (S. 285) wird berichtet, dass sich ein Sturm der weltweiten Entrüstung erhoben hat, als Araber, in den ihnen zugewiesenen geräumten jüdischen Siedlungen im Gaza, aufgelassene Synagogen abgerissen haben. Über hunderte zerstörte Moscheen oder Kirchen hat sich die Weltöffentlichkeit nicht empört. Der Autor hat viele Archive durchforstet, die, aus guten Grund wie man sieht, bislang öffentlich nicht zugänglich waren. Er zitiert aus Briefen des späteren Ministerpräsidenten Ben Gurion, lässt Politiker wie Menachem Begin und Yitzak Rabin zu Wort kommen, die als Friedensnobelpreisträger in die Geschichte eingingen. Sehr interessant sind die zu Beginn jedes Kapitel eingefügten Parallelen zu den ethnischen Säuberungen im ehemaligen Jugoslawien, die sehr wohl als Kriegsverbrechen von der UNO anerkannt sind und den Politikern bzw. den ausführenden Kommandanten der Prozess gemacht wird. Was Ilan Pappe als Abschluss seines aktuellen Vorwortes schreibt, halte ich für grenzenlos naiv. Er sollte es eigentlich besser wissen: „Wenn es uns gelänge, im historischen Palästina einen demokratischen Staat für alle zu gründen, dem auch die Rückkehr der palästinensischen Flüchtlinge willkommen wäre, könnten wir nicht nur für das Ende des Konflikts sorgen, sondern gleichermaßen für das Ende vieler anderer Konflikt im Nahen Osten. Und vor allem könnten wir sagen, dass die letzten Opfer der Shoa, die Opfer der Opfer, endlich auch die historische Gerechtigkeit erfahren haben, die uns allen ermöglichen wird weiterzukämpfen für eine gerechtere und anständigere Welt.“ Fazit: Wie schon erwähnt, ist das Buch stellenweise, ob der von Juden verübten Kriegsgräuel an Frauen und Kindern, kaum zu ertragen. Allerdings kann es zum besseren Verständnis der verworrenen Lage im Nahen Osten beitragen. Gerne gebe ich hier 5 Sterne.

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