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Band 36046

Leas Spuren Roman

Aus der Reihe Heyne Bücher
59

12,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

19206

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.10.2019

Verlag

Diana

Seitenzahl

480

Maße (L/B/H)

18,7/11,8/4,3 cm

Gewicht

379 g

Farbe

Lichtgrau / Kaffee

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-453-36046-4

Beschreibung

Rezension

»Eine geheime Liebe, eine atemberaubende Spurensuche durch Paris – was für ein Roman! Bettina Storks hat mich absolut begeistert!« ("Maria Nikolai, SPIEGEL-Bestsellerautorin von "Die Schokoladenvilla"")
»Romantisch und spannend!« ("CLOSER (People-/Frauenmagazin)")
»Mit "Leas Spuren" hat Bettina Storks erneut einen Familienroman geschrieben, in dem sie reale historische Ereignisse und Fiktion verwebt. (…) Die Geschichte, die sowohl im Jahr 1940 wie auch im Jahr 2016 spielt, ist gut recherchiert, spannend und flüssig geschrieben.« ("Badische Zeitung")
»Nicht nur die hochspannende Geschichte wird man in diesem Buch finden, sondern auch die Absicht der Autorin, etwas über die deutsch-französische Geschichte und Verständigung zu schreiben.« ("Die Oberbadische (Zeitung)")

Produktdetails

Verkaufsrang

19206

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.10.2019

Verlag

Diana

Seitenzahl

480

Maße (L/B/H)

18,7/11,8/4,3 cm

Gewicht

379 g

Farbe

Lichtgrau / Kaffee

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-453-36046-4

Herstelleradresse

Diana Taschenbuch
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: GPSR Kontakt

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  • Büchertanz.de

    aus Freiburg

    5/5

    15.01.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein ergreifender Roman und ein Plädoyer für das Erinnern

    In ihrem Roman „Leas Spuren“ entführt Bettina Storks ihre Leser und Leserinnen auf eine hochemotionale Reise zwischen dem modernen Paris von 2016 und den düsteren Jahren der deutschen Besatzung im Zweiten Weltkrieg. Was als Suche nach einem verschollenen Gemälde beginnt, entwickelt sich schnell zu einer tiefgreifenden Auseinandersetzung mit Schuld, Verantwortung und der heilenden Kraft der Wahrheit. Die Geschichte besticht durch ihre meisterhafte Konstruktion: Zunächst scheinen die Ereignisse in der Vergangenheit und die moderne Recherche der Stuttgarter Historikerin Marie sowie des Journalisten Nicolas nur lose miteinander verbunden. Doch Bettina Storks versteht es glänzend, diese Fäden im Laufe der Handlung immer enger zu einer eindrücklichen Geschichte zu verweben. Besonders beeindruckend ist die atmosphärische Darstellung von Paris. Während die Stadt in den Jahren 2016/2017 als Sehnsuchtsort voller Leichtigkeit und Lebensfreude geschildert wird, wirkt das Paris der Besatzungszeit unter der deutschen Herrschaft bedrückend und düster. Dieser Kontrast machte die Tragweite der historischen Ereignisse für mich spürbar. Trotz der schweren Thematik des Kunstraubs, der Judenverfolgung und Deportation gelingt es der Autorin, Lichtblicke in die Erzählung einzubauen. Die Liebesgeschichten – sowohl zwischen Marie und Nicolas in der Gegenwart als auch zwischen Charlotte und Victor in der Vergangenheit – sind feinfühlig und absolut glaubwürdig gezeichnet. Es ist dieses typische „Storks-Knistern“, das bereits früh spürbar ist und die Leser und Leserinnen hoffen lässt, dass die Liebe auch in Zeiten größter Not bestehen kann. Ein zentraler Punkt des Buches ist die fundierte Aufarbeitung des NS-Kunstraubs. Für Leser/ Leserinnen, die sich bisher wenig mit dem „Einsatzstab Reichsleiter Rosenberg“ beschäftigt haben, eröffnet der Roman erschütternde Einblicke in die systematische Plünderung jüdischen Eigentums. „Leas Spuren“ macht deutlich, dass es beim Kunstraub nicht nur um materielle Werte ging, sondern um den Versuch, die Identität und Geschichte ganzer Familien auszulöschen. Die fiktive Suche nach Lea und ihrem Gemälde wird so zum Mahnmal für die realen Opfer dieser Zeit. Bettina Storks hat mit dieser beeindruckenden Geschichte einmal mehr bewiesen, warum sie zu meinen absoluten Lieblingsautorinnen gehört – was für eine besondere und große Erzählerin. Es ist eine Geschichte, die ich mit Sicherheit nie wieder vergessen werde. Danke für dieses emotionale und mitreißende Leseerlebnis. Fazit: Das Buch „Leas Spuren“ ist mehr als ein historischer Roman – es ist ein Plädoyer für das Erinnern. Bettina Storks verbindet akribische historische Recherche mit einer tief bewegenden Familiengeschichte. Wer Bücher liebt, die Herz und Verstand gleichermaßen fordern und die zeigen, wie sehr unsere Gegenwart in der Vergangenheit verwurzelt ist, wird dieses Buch nicht mehr aus den Händen legen können. Absolut empfehlenswert!

  • Fotofeder

    aus Barmstedt

    5/5

    04.12.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Ein wundervolles Buch

    https://fotofeder.de/leas-spuren/ Paris 1940 – eine junge Frau und ein Mann die sich begegnen. Zwei Menschen, die dem Krieg trotzen, und eine innige Liebe die sie verbindet. Paris 2016 – ein Testament – ein Auftrag aus der Vergangenheit. Eine Frau und ein Mann, die sich begegnen. Sie folgen den Spuren ihrer Vergangenheit. Sie folgen den Spuren ihrer Familien und finden so zu ihrem eigenen Glück. Jedem Satz, der den Roman von Bettina Storks beschreiben könnte, kann man wohl unwidersprochen entnehmen, dass es sich um eine Geschichte über die Liebe zweier Menschen handelt – eine wahre Liebe, die allen Widerständen zum Trotz besteht – für ein Leben lang. Und auch wenn mir zunächst schien, man könnte die Erzählstränge relativ leicht vorausahnen, ist die fesselnde Atmosphäre des Romans doch so präsent, dass man diesen kaum aus der Hand legen mag. Ein Einblick in die Zeitgeschichte, der unter die Haut geht. Tiefe Gefühle, die man mit jeder gelesenen Zeile fühlt und durchlebt. Ein wundervolles Buch mit einem festen Platz in meinem Herzen.

  • KimVi

    aus Niedersachsen

    5/5

    13.08.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Die Stuttgarter Historikerin…

    Die Stuttgarter Historikerin Marie ist mehr als überrascht, als sie von einem Pariser Notar zu einer Testamentseröffnung eingeladen wird. Dort stellt sich heraus, dass Marie, gemeinsam mit dem Journalisten Nicolas, eine große Wohnung in Paris geerbt hat. Das Erbe ist allerdings an die Bedingung geknüpft, dass Marie und Nicolas ein Gemälde, das in den Wirren des Zweiten Weltkriegs verschollen ist, finden und an den rechtmäßigen Besitzer oder seine Nachkommen übergeben. Bei ihrer Suche müssen sie tief in ihre eigenen Familiengeschichten eintauchen und eine Mauer des Schweigens überwinden... Bettina Storks erzählt die Geschichte auf zwei Zeitebenen. Im aktuellen Geschehen beobachtet man die Suche von Marie und Nicolas. Parallel dazu erfährt man, wie das Leben und die Liebe von Maries Großtante Charlotte und Nicolas Großvater Victor im Zweiten Weltkrieg im besetzten Paris verlief. Beide Handlungsstränge überzeugen durch lebendige Charaktere und eine authentische Hintergrundkulisse. Man kann deshalb mühelos in die Geschichte eintauchen und sich auf die spannende und aufwühlende Suche nach dem Bild und den Geheimnissen der Vergangenheit einlassen. Die Handlungsstränge ergänzen sich hervorragend, sodass man gespannt den jeweiligen Verläufen folgt. Nach und nach fügen sich einzelne Puzzleteile zusammen, doch man kann zunächst nur vermuten, dass sie an die richtige Stelle gelegt werden. Denn überraschende Wendungen sorgen dafür, dass das Geheimnis nicht zu früh gelüftet wird.  Im Verlauf der Ereignisse betrachtet man in beiden Erzählsträngen ganz unterschiedliche Charaktere. Ihre Beobachtungen und Schicksale werden so glaubhaft beschrieben, dass man mit ihnen mitfühlt und zum Nachdenken angeregt wird. Vergangenheit und Gegenwart erwachen zum Leben. Historische Begebenheiten bilden eine authentische Hintergrundkulisse für diese fiktive Suche nach der Wahrheit. Man merkt, dass die Autorin hervorragend recherchiert hat und dadurch Realität und Fiktion gekonnt verknüpft.  "Leas Spuren" ist ein fesselnd erzählter Roman, der berührt und zum Nachdenken anregt. 

  • Bewertung

    aus Sandhausen

    5/5

    03.06.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Tolles Buch

    Guter Erzählstil, sensibel aber auch spannend geschrieben, fesselnd von Anfang bis Ende. Sehr zu empfehlen. Zeigt eine andere Perspektive dieser furchtbaren Zeit.

  • Lesefee23.05

    aus Stepenitztal

    5/5

    14.04.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Mit viel Geschick und einer…

    Mit viel Geschick und einer unglaublich faszinierenden und gefühlvollen Erzählweise berichtet Bettina Stork über die Verbrechen des Nationalsozialismus. Marie und Nicolas haben sich nie zuvor in ihrem Leben gesehen und plötzlich vererbt der Großvater von Nicolas ihnen beiden eine Wohnung in Paris. Neben der ihnen gestellten Aufgabe, stellt sich auch die Frage, was Maries Familie aus Stuttgart mit der Familie Blanc in Paris verbindet. Ein Rätsel, das ebenso wie die Suche nach dem Gemälde, gelöst werden muss… Die beiden beginnen die Suche akribisch und mit viel Geschick, aber auch mit einer gewissen Skepsis gegenüber einander. Erst im Laufe der Zeit werden die Historikerin und der Journalist als richtiges Ermittlungsduo mit perfekten beruflichen Grundlagen für derartige Recherchen. Dies bemerkt man auch während des Romans, die Suche ist präzise und durchdacht, viele Fragen lassen sich durch das geschichtliche Hintergrundwissen von Marie und ihren Freunden leichter lösen, als ohne entsprechendes „Werkzeug“. Die Spurensuche von Marie und Nicolas wird dabei unglaublich spannend aufgebaut. Sie liest sich fast wie ein Kriminalroman, bei dem es nicht um eine Mordermittlung, sondern um eine Ermittlung in einem Kunstraub geht. Mehr und mehr Fakten werden ermittelt und mögliche „Zeugen“ gefunden und befragt. Der Leser kann währenddessen mit kombinieren und überlegen und wird regelrecht in die Dynamik der Suche eingesogen. Die Handlung spielt sich dabei zwischen Vergangenheit und Gegenwart ab, wobei die Zeitebenen wunderbar miteinander verknüpft werden. Die Erzählung wird aus Sicht von Marie, Victor (Nicolas Großvater) und Charlotte (Maries Großtante) beschrieben, die unterschiedlichen Kapitel sind mit Namen, Jahreszahlen und Ortsangaben versehen, sodass Verwechslungen nicht auftreten. Die Erzählstränge werden sinnvoll miteinander aufgebaut und nach und nach ergibt sich ein Gesamtbild über die Geschehnisse zur Weltkriegszeit. Der Schreibstil ist dabei flüssig und unkompliziert, der Lesefluss wird nicht unterbrochen und ich habe das Buch nicht mehr aus der Hand legen können… Insgesamt ist die Geschichte unglaublich vielschichtig. Es werden die historischen Aspekte des Kunstraubs der Nationalsozialisten, sowie die Judenverfolgung thematisiert und geschickt in die fiktive Geschichte eingearbeitet. Zusätzlich fügen sich Themen der Gegenwart nahtlos in die Erzählung ein. Während Marie und Nicolas auf der Suche nach dem Gemälde sind, bohren sie ziemlich tief in der Vergangenheit. Dies ist gerade für Betroffene nicht immer leicht und manche Geheimnisse sind für diese so schrecklich, dass sie zu Lebzeiten nicht mehr darüber sprechen wollen. Dies wird auch im Roman deutlich und durch mehrere Aspekte gut dargestellt. Natürlich ist es wichtig, dass Lücken in der Vergangenheit geschlossen werden und auch nachträglich Verbrechen ebenso aufgedeckt werden, allerdings reißt dies immer auch Wunden bei anderen, was es ebenso zu bedenken und abzuwägen gibt. Außerdem beschreibt der Roman zwei wunderbare Liebesgeschichten, bei denen eine der anderen folgt und, wenn man es romantisch sehen möchte, in der Gegenwart ein Versprechen der Vergangenheit eingelöst werden kann. Mein Fazit: „Leas Spuren“ ist ein historischer Roman mit Suchtpotenzial. Brilliant recherchiert und geschrieben, mit der richtigen Mischung aus Fiktion und Realität. Emotional und gefühlvoll, definitiv ein Jahreshighlight und 5 von 5 Sternen wert!

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