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Letters of Art: Künstlerbriefe von Michelangelo bis Frida Kahlo

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.10.2019

Abbildungen

100 farbige Abbildungen

Verlag

Prestel

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

24,4/17,7/2,7 cm

Gewicht

860 g

Farbe

Lichtgrau

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Artist's Letters

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7913-8611-9

Beschreibung

Rezension

»Für Schöngeister. 100 handgeschriebene Briefe großer Künstler als Lese- und Sachvergnügen.« ("Harper's Bazaar")
»Ein Buch wie eine Schatztruhe - hundert ausgewählte Briefe, die von und an großartige Künstlerinnen und Künstler verfasst wurden (...).« ("truderinger")

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Einband

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Erscheinungsdatum

14.10.2019

Abbildungen

100 farbige Abbildungen

Verlag

Prestel

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

24,4/17,7/2,7 cm

Gewicht

860 g

Farbe

Lichtgrau

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Artist's Letters

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7913-8611-9

Herstelleradresse

Prestel Verlag
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • YukBook

    aus München

    4/5

    04.11.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Im Zeitalter von WhatsApp und…

    Im Zeitalter von WhatsApp und Twitter sind sie ziemlich in Vergessenheit geraten: hand- oder maschinengeschriebene Briefe. Knapp hundert dieser raren Exemplare kann man sich in diesem Band von Michael Bird zu Gemüte führen. Sie stammen allesamt von Künstlern und wurden zwischen dem 15. und 20. Jahrhundert verfasst. Der Originalbrief wird jeweils auf der linken Seite als Reproduktion gezeigt und auf der gegenüberliegenden Seite durch einen Kommentar zeitlich eingeordnet und erläutert. Besonders für die Transkription kann man sehr dankbar sein, da so manche Handschrift kaum zu entziffern ist. Es ist erstaunlich, wieviel Themen ein kurzer Brief anreißen kann, wie das Beispiel von Dalí zeigt. Im September 1939 lud der Maler seinen Freund Paul Éluard und dessen Frau in eine gemietete Villa in Arcachon ein. In den wenigen Zeilen erfahren wir, dass er die Küstenstadt im Südwesten Frankreichs nach Ausbuch des Krieges nicht nur für den idealen Zufluchtsort hielt, sondern auch wegen der köstlichen Austern schätzte und es kaum abwarten konnte, sich mit Éluard fachlich auszutauschen. Andere Briefe verraten Hintergründe über das künstlerische Schaffen des Verfassers, zum Beispiel über die Entstehungsgeschichte der Peter Rabbit Bilderbuchserie von Beatrix Potter oder der Serie "Nine Discourses on Commodus" von Cy Twombly. Der Briefwechsel zwischen Pablo Picasso und Jean Cocteau macht Lust, mehr über ihre gemeinsame Theatergeschichte und die Ballets Russes zu erfahren. Die Tonalität der Briefe ist so unterschiedlich wie die Themen, um die es in den Briefen geht: Finanzielle Nöte, Kollegialität und Rivalität, Freundschaft und Liebe. Die Inhalte reichen von eher belanglosen Beschreibungen körperlichen Befindens über existenzielle Krisen und Liebeserklärungen bis hin zum feministischen Manifest. Studiert man die Handschrift und die Art des gewählten Papiers genauer, fühlt man sich dem Künstler sehr nahe und hat fast das Gefühl, in seine Privatsphäre einzudringen. Besonders gefallen haben mir die Skizzen und hübschen Illustrationen, die manche Briefe zieren. Das Konzept dieses Buches finde ich sehr originell, doch ganz einfach war die Lektüre nicht. Zum einen ist der Text in sehr kleiner Schrift gedruckt, zum anderen fiel es mir schwer, immer wieder in eine andere Epoche, ein anderes Genre und Setting hineinzufinden und von einer Momentaufnahme zur nächsten zu wechseln. Statt es chronologisch zu lesen wie ich es getan habe, empfiehlt sich wohl eher, nach Lust und Laune darin zu schmökern und sich viel Zeit für die Lektüre zu nehmen.

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