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Alles trägt den einen Namen Die Wiederentdeckung des universalen Christus

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.11.2019

Verlag

Gütersloher Verlagshaus

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

22,1/14,3/3,2 cm

Gewicht

465 g

Farbe

Cool Grey / Silbergrau

Auflage

3. Auflage

Originaltitel

Another Name for Everything. Why Christ is more than Jesus' Last Name

Übersetzt von

Andreas Ebert

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-579-01481-4

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.11.2019

Verlag

Gütersloher Verlagshaus

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

22,1/14,3/3,2 cm

Gewicht

465 g

Farbe

Cool Grey / Silbergrau

Auflage

3. Auflage

Originaltitel

Another Name for Everything. Why Christ is more than Jesus' Last Name

Übersetzt von

Andreas Ebert

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-579-01481-4

Herstelleradresse

Guetersloher Verlagshaus
Am Ölbach 19
33334 Gütersloh
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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Mit feministischem Trigger

Bewertung am 23.06.2020

Bewertungsnummer: 396045

Bewertet: eBook (ePUB)

Richard Rohr bekräftigt mit diesem Buch seine Auffassung von der immerwährenden Christuskraft, die sich vollständig in Jesus inkarnierte und Anfang und Ende umklammert. Er selbst bezeichnet dies als Panentheismus. Wer Rohr kennt, dem begegnet zunächst nichts Neues. Eucharistie, der mystische Leib Christi, Heiliger Tausch etc. wird in der Anschauung der Christusdynamik eingebettet. In dieser Linie springt dem Leser jedoch eine fatale Verengung des weiblichen Christusprinzips auf Maria entgegen, die im Jahre 2020 – nach etlichen Jahrzehnten feministischer Theologie – Schnappatmung hervorruft. Rohr bemerkt die bis heute überaus große Marienverehrung und sieht deren Ursache in einer kollektiven, unbewussten Verankerung eines Archetypus. Ihm entgeht dabei offensichtlich, dass über ca. 1700 Jahren für die Gläubigen gar keine andere weibliche Person zur Verfügung stand. Entweder wurden wichtige Frauen denunziert (Maria von Magdala), vermännlicht (Apostelin Junia), Ämter zum „bloßen“ Dienst herabgestuft (Diakonin Phoebe) oder schlichtweg nicht beachtet (Martha, die als erste den Messias bekennt). Und dies sind nur wenige Beispiele von vielen. Zudem sei hier darauf verwiesen, dass die weibliche Inkarnationskraft Sophia in den Anfängen des Christentums mit Maria von Magdala verbunden wurde. Mit Unterdrückung der gnostischen Strömungen wurde hier das Kind mit dem Bade ausgegossen. Rohr hat es eigentlich gut gemeint, driftet jedoch schwungvoll an der Problematik vorbei.

Mit feministischem Trigger

Bewertung am 23.06.2020
Bewertungsnummer: 396045
Bewertet: eBook (ePUB)

Richard Rohr bekräftigt mit diesem Buch seine Auffassung von der immerwährenden Christuskraft, die sich vollständig in Jesus inkarnierte und Anfang und Ende umklammert. Er selbst bezeichnet dies als Panentheismus. Wer Rohr kennt, dem begegnet zunächst nichts Neues. Eucharistie, der mystische Leib Christi, Heiliger Tausch etc. wird in der Anschauung der Christusdynamik eingebettet. In dieser Linie springt dem Leser jedoch eine fatale Verengung des weiblichen Christusprinzips auf Maria entgegen, die im Jahre 2020 – nach etlichen Jahrzehnten feministischer Theologie – Schnappatmung hervorruft. Rohr bemerkt die bis heute überaus große Marienverehrung und sieht deren Ursache in einer kollektiven, unbewussten Verankerung eines Archetypus. Ihm entgeht dabei offensichtlich, dass über ca. 1700 Jahren für die Gläubigen gar keine andere weibliche Person zur Verfügung stand. Entweder wurden wichtige Frauen denunziert (Maria von Magdala), vermännlicht (Apostelin Junia), Ämter zum „bloßen“ Dienst herabgestuft (Diakonin Phoebe) oder schlichtweg nicht beachtet (Martha, die als erste den Messias bekennt). Und dies sind nur wenige Beispiele von vielen. Zudem sei hier darauf verwiesen, dass die weibliche Inkarnationskraft Sophia in den Anfängen des Christentums mit Maria von Magdala verbunden wurde. Mit Unterdrückung der gnostischen Strömungen wurde hier das Kind mit dem Bade ausgegossen. Rohr hat es eigentlich gut gemeint, driftet jedoch schwungvoll an der Problematik vorbei.

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von Richard Rohr

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