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Produktbild: Wo alle Lichter enden

Wo alle Lichter enden Kriminalroman

2

15,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Ja

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

14.03.2019

Herausgeber

Wolfgang Franssen

Verlag

Polar Verlag

Seitenzahl

476 (Printausgabe)

Dateigröße

908 KB

Übersetzt von

Sven Koch

Sprache

Deutsch

EAN

9783945133804

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Ja

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Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

14.03.2019

Herausgeber

Wolfgang Franssen

Verlag

Polar Verlag

Seitenzahl

476 (Printausgabe)

Dateigröße

908 KB

Übersetzt von

Sven Koch

Sprache

Deutsch

EAN

9783945133804

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  • David Möckel

    5/5

    13.04.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    There is no way out!

    Jacob McNeely wächst in den Wäldern der Appalachen auf und hat noch nie das Meer gesehen. Seine Mutter ist drogenabhängig und sein Vater Kopf sämtlicher Crystal Meth Geschäfte im Umkreis von mind. 50 Meilen. Jacob schmeißt die Schule, denn er ist der Meinung sein Weg sei vorgezeichnet und seiner Familie entkommt er sowieso nicht. Maggie Jennings ist sein Schimmer am Horizont und man wünscht den Beiden, dass sie irgendwie die Kurve kriegen. Düster, dreckig und brutal kommt David Joys Debut daher und manchmal fehlen einem die Worte. Trotzdem ist es absolut lesenswert, vor allem für alle die düstere, atmosphärische Krimi mögen.

  • Elke

    aus Vaihingen an der Enz

    5/5

    07.05.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Schlag in die Magengrube

    „Ich habe zugelassen, dass das, in was ich hineingeboren wurde, auch bestimmt hat, was aus mir geworden ist.“ Jacob McNeely macht sich keine Illusionen über seine Zukunft. Er ist ein McNeely, lebt in einem abgelegen Kaff in den Appalachen, sein Vater kontrolliert in diesem Gebiet den Meth-Handel. Ein lukratives Geschäft, in das er seinen Sohn bereits früh eingebunden hat. Familie als solche existiert nicht, die drogenabhängige Mutter wurde von seinem Vater in eine Hütte im Wald verbannt, weil sie sich an seinen Vorräten vergriffen hat. Jacobs Leben ist vorgezeichnet, er weiß, dass von ihm erwartet wird, in die Fußstapfen seines Vaters zu treten. Die Schule hat er abgebrochen und erledigt die Aufgaben, die ihm sein Vater zuweist. Auch dann, wenn sie ihm Gewissensbisse machen. Gerade mal 18 Jahre alt hat er schon resigniert, aufgegeben, wissend, dass er diesem Leben nicht entkommen wird. Fügt sich. Der einzige Lichtblick in seinem Leben ist Maggie, seine Freundin aus Kindertagen. Er bewundert sie, ist fest davon überzeugt, dass sie es schaffen kann. Weggehen, studieren, die vorgezeichneten Pfade verlassen. Keine Option für ihn, oder etwa doch? Ein naiver Plan keimt auf, vielleicht gibt es doch noch Hoffnung für ihn, eine gemeinsame Zukunft, fernab von dem in Stein gemeißelten Lebensweg eines McNeely. Aber so leicht kommt er nicht vom Haken, auch wenn durch ein unverhofftes Hilfsangebot von außen plötzlich die Möglichkeit besteht, dem Schicksal ein Schnäppchen zu schlagen. Doch alle Sicherheit ist trügerisch. Joy beschreibt gnadenlos einen Weg in den Abgrund. Düster, brutal, dreckig, hoffnungslos, keine Möglichkeit des Entkommens. Obwohl Jacob seine Situation reflektiert, scheut er sich doch davor, die „richtigen“ Konsequenzen zu ziehen. Man leidet mit ihm, wünscht, dass er diesem Leben entkommt. Vergeblich. Erlösung gibt es für einen wie ihn nicht. „Ich konnte weder vor dem fliehen, was ich war, noch vor dem, woher ich kam (…) auf jemand wie mich fiel niemals ein Licht, so viel war sicher.“ Zeile für Zeile ist „Wo alle Lichter enden“ ein Schlag in die Magengrube, und David Joy reiht sich mit diesem Erstling nahtlos in die Linie der Grit Lit-Autoren ein: Woodrell, Pollock, Brown, Crews. Und das ist absolut als Kompliment gemeint.

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