A farm boy's choice to protect his friend, a slave, from a brutal attack forces both on separate journeys: one escapes into war, the other is sold into slavery. Told from alternating viewpoints, one black and one white, Surviving the Fatherland author Annette Oppenlander delivers another stunning historical tale set against the epic backdrop of the American Civil War-a breathtaking examination of the power of hope and friendship, and the endurance of the human spirit to find a way home. Tennessee, 1861. Fifteen-year-old farm boy Adam Brown would do anything to protect his friend Tip, a slave at the neighboring plantation-even if it means fighting Nathan Billings, the rich and obnoxious landowner's son. But when it seems his attack has killed Nathan, Adam has no choice but to run away and join the Union Army under an assumed name. Together with Wes, a chatty soldier with a few secrets of his own, Adam embarks on a traumatic odyssey through the war-torn Midwest. As his soul darkens with the atrocities of war, all he wants is to go home. But in order to do that-if he survives-he must face his past. Unbeknownst to Adam, sixteen-year old Tip is sold to a farmer who takes drunken pleasure in torturing his slaves. Tip quickly realizes that if he wants to survive he must run. Ahead lie hundreds of miles of unknown country, infested by slave owners, traders, starvation and cold. And so begins a journey of escape and recapture, of brutal attacks and unexpected kindness. When a rescue by the Underground Railroad goes terribly wrong, Tip finds himself caring for a pregnant runaway, his journey seemingly at an end. They have reached the Ohio River, a vast watery expanse impossible to cross. It is only a matter of time before roaming slave traders will pick them up-he will never see his mother and his best friend again.
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Amerikanische Bürgerkrieg
rewareni aus wien am 06.07.2021
Bewertungsnummer: 1523591
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Der amerikanische Bürgerkrieg hat seine Spuren in Tennessee hinterlassen. Der 15 jährige Adam Brown, der mit seiner Mutter und seiner Schwester Sara auf einem kleinen Hof lebt verliert seinen geliebten Vater, der im Krieg gefallen ist im Kampf gegen die Sklaverei. Adam erlebt ständig, wie es seinem Freund Tip ergeht, der als Sklave auf der Billings Plantage lebt und arbeitet und immer wieder Opfer von brutalen Attacken Nathans wird. Eines Tages kann Adam diese Grausamkeit nicht mehr ertragen und bei einem Kampf mit Nathan kommt es zu einem unheilvollen Zwischenfall. Von nun an ist Adam auf der Flucht und er schließt sich der Unionsarmee an, wo er viele Jahre grausame Dinge erlebt und nicht mehr glaubt, dass der Krieg ein gutes Ende nimmt. Auch Tip ist mittlerweile auf der Flucht und hofft eines Tages in die Nordstaaten zu gelangen, wo Schwarze als freie Menschen leben können. Sowohl Adam als auch Tip müssen viel Leid ertragen und keiner von beiden weiß, ob der andere überhaupt noch lebt und ob sie ihre Familien jemals wieder sehen werden.
Die Autorin Annette Oppenlander hat mit ihrem Roman ,,Bis uns nichts mehr bleibt“ eine spannende und berührende Geschichte aus der Zeit des amerikanischen Bürgerkriegs zwischen 1861- 1865 geliefert. Ihre tollen Recherchen zu diversen Ereignissen und Schlachten an denen ihr Protagonist teilgenommen hat, zeigt ein erschütterndes Bild der damaligen Zeit. Ihre Beschreibungen wie die Soldaten untergebracht waren, unter welchen Entbehrungen sie gelitten haben waren sehr bildhaft. Die Autorin hat es generell geschafft ihren Roman sehr lebhaft dar zu stellen. Berührende Szenen ob der brutalen Misshandlungen die Tip erleben musste oder bedingungslose Hilfsbereitschaft zwischen den Soldaten waren wunderschön zu lesen. Die gelungene Mischung zwischen Spannung, hoffen und bangen das alles gut ausgeht, waren gut aufgeteilt. Annette Oppenlander hat in ihrem Roman sehr gut tatsächliche geschichtliche Ereignisse und eine fiktive Handlung zusammen gemischt und dem Leser dadurch ein zweifaches Lesevergnügen beschert. Schön war auch zu lesen, dass es trotz schlimmer Kriegserlebnissen immer wieder Menschen gegeben hat, die bereit waren anderen zu helfen, selbst auf die Gefahr hin, dass sie dadurch selbst zu Schaden kommen könnten. Die ungleiche Freundschaft zwischen Adam und dem Sklaven Tip hat die Autorin ebenfalls sehr berührend beschrieben. In abwechselnden Kapiteln konnte man dabei immer wieder mit verfolgen, wie es den beiden über Jahre hin weg ergangen ist. Ein schöner und spannender Roman der zeigt, dass Menschlichkeit kein Fremdwort sein muss.
Eine lesenswerte Geschichte, auch wenn sie nicht ganz meinen Nerv getroffen hat.
SotsiaalneKeskkond aus Moosburg am 04.07.2021
Bewertungsnummer: 1522851
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Der 15 Jahre alte Adam würde alles für Tip, seinen besten Freund tun. Die beiden verbindet eine starke und emotionale Bindung, die über viele andere Freundschaften weit hinausgeht, auch wenn die beiden durch ihre Hautfarbe voneinander getrennt sind. Und so steht es für Adam außer Frage, seinen Freund bei sich zuhause aufzunehmen und zu Pflegen, als dieser von seinem Master verprügelt wird, auch wenn er sich dabei strafbar macht und den Unmut der Obrigkeit und der reichen Grundbesitzer Tennessees auf sich zieht. Als Adam jedoch Nathan Billings, den Sohn der Familie, der Tip gehört, im Streit tötet, weiß er, dass er Tip nur mehr darin helfen kann, indem er sich aus dem Staub macht, und seine Heimatstadt in den Bergen Osttennessees verlässt. Letztendlich landet er als Soldat in der Armee der Nordstaaten und erlebt zusammen mit seinen Kameraden die Schrecken und Gräuel des Bruderkrieges, während zuhause Tip um sein Überleben und seine Freiheit kämpfen muss.
Von der Thematik her hat mich das Buch sofort angesprochen, vor allem, da er nicht wie so viele andere Bücher, die sich mit dem Sezessionskrieg und der Zeit der Sklaverei beschäftigen, in Charleston oder in der Nähe von New Orleans spielt, sondern in einem ganz anderem Eck der Südstaaten, nämlich dem Bergland von Tennessee. Neben der Geschichte, die emotions- und spannungsgeladen zu werden schien passte auch der Schreibstil. Zwar bevorzuge ich ein wenig anspruchsvollere und vor allem buntere Schreibstile, allerdings empfinde ich den von Anette Oppenlander als durchaus angenehm zu lesen und der Geschichte durchaus angemessen und passend. Auch in Sachen Spannung bietet das Buch einiges. Der Spannungsbogen baut sich stätig auf und entlädt sich immer wieder in einzelnen Szenen, sodass die Leserinnen und Leser ständig am Ball bleiben. Was mich allerdings nicht ganz so begeistern konnte, sind allerdings die Protagonisten. Sie sind recht einfach gestrickt, passen aber zur Geschichte. Ein Problem hatte ich allerdings damit, dass ich Tip und Adam, aber auch die anderen Charaktere auf einer emotionalen Ebene nicht verstehen konnte. Stellenweise fehlten mir deren Gefühle und Gedanken, sodass ich dann deren Verhalten nicht immer nachvollziehen konnte. Abgesehen von den etwas blass geratenen Protagonisten muss ich aber die Recherchearbeit der Autorin loben. Man bekommt sehr viele historische Fakten und auch ein Stimmungsbild des damaligen Tennessees und Kentuckys vermittelt, ohne dass die Geschichte dadurch zu schwer und klobig werden würde.
Alles in Allem ist das Buch ein solider historischer Roman, der sich mit der Zeit des Amerikanischen Bürgerkriegs beschäftigt, und durchaus lesenswert ist, auch wenn das Ende nicht ganz meinen Geschmack getroffen hat.
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