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Band 9

Die Sprache des Grünen Reiches

Aus der Reihe Satte Tiere
2

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

30.03.2019

Verlag

Solibro Verlag

Seitenzahl

68

Maße (L/B/H)

21,6/15,3/0,9 cm

Gewicht

242 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96079-065-5

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

30.03.2019

Verlag

Solibro Verlag

Seitenzahl

68

Maße (L/B/H)

21,6/15,3/0,9 cm

Gewicht

242 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96079-065-5

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Ein herrlicher Schelmenblick…

LichtundSchatten am 11.10.2024

Bewertungsnummer: 2894072

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein herrlicher Schelmenblick auf die Geschichte der Welt, angefangen bei Adam und Eva, endend mit dem berühmten Zettel, den Angela Merkel an Schabowski über-gab. Angela Merkel wie sie leibte, wirkte, lebte und radebrach. Sie muss schon immer da gewesen sein und deshalb beginnt Bernd Zeller im Paradies, bei Adam und Eva, erzählt von Höhlenmalereien und die Geschichte, wie wir von den Bäumen herabgestiegen sind. Immer Angela als Treiberin des Ganzen. Merkel gab der freien Gesellschaft nach Karl Popper (Machtwechsel durch Wahlen ermöglichen) eine völlig neue Prägung, sie konnte mit dem Zauberstab sogar Wahlen rückgängig machen, Tore weit öffnen und eine Gemeinschaft der Gleichgeströmten bilden, bei der man mit Staatsgeld noch mehr Gleichströmung erzeugen konnte. Die Zeichnungen sind ein Erlebnis, ebenso die erklärenden Texte, ich kam aus dem Lachen nicht mehr raus. Ein tiefgehender, philosophischer Comic der Sonderklasse. Unglaublich, dass eine so kluge Frau aus dem Westen und Osten die Welt auch im Süden und Norden im Griff hatte. Margot Honecker wäre stolz auf Angela, mir ist das völlig verständlich und niemand kann heute verstehen, warum uns diese Frau 16 Jahre lang zusetzen und schaffen konnte.

Ein herrlicher Schelmenblick…

LichtundSchatten am 11.10.2024
Bewertungsnummer: 2894072
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein herrlicher Schelmenblick auf die Geschichte der Welt, angefangen bei Adam und Eva, endend mit dem berühmten Zettel, den Angela Merkel an Schabowski über-gab. Angela Merkel wie sie leibte, wirkte, lebte und radebrach. Sie muss schon immer da gewesen sein und deshalb beginnt Bernd Zeller im Paradies, bei Adam und Eva, erzählt von Höhlenmalereien und die Geschichte, wie wir von den Bäumen herabgestiegen sind. Immer Angela als Treiberin des Ganzen. Merkel gab der freien Gesellschaft nach Karl Popper (Machtwechsel durch Wahlen ermöglichen) eine völlig neue Prägung, sie konnte mit dem Zauberstab sogar Wahlen rückgängig machen, Tore weit öffnen und eine Gemeinschaft der Gleichgeströmten bilden, bei der man mit Staatsgeld noch mehr Gleichströmung erzeugen konnte. Die Zeichnungen sind ein Erlebnis, ebenso die erklärenden Texte, ich kam aus dem Lachen nicht mehr raus. Ein tiefgehender, philosophischer Comic der Sonderklasse. Unglaublich, dass eine so kluge Frau aus dem Westen und Osten die Welt auch im Süden und Norden im Griff hatte. Margot Honecker wäre stolz auf Angela, mir ist das völlig verständlich und niemand kann heute verstehen, warum uns diese Frau 16 Jahre lang zusetzen und schaffen konnte.

"Wir machen uns nicht mit einer guten Sache gemein. Wir sind die gute Sache."

Dr_ M aus Sachsen am 05.06.2019

Bewertungsnummer: 1217846

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Aus dem Kopf einer Dame, die eine nicht zu leugnende Ähnlichkeit mit einer Moderatorin besitzt, die im öffentlich-rechtlichen Bezahlfernsehen Haltung zeigt, tritt dieser Grundgedanke des linken Journalismus. Obwohl Bernd Zeller mit diesem ersten Cartoon einmal nicht seine üblichen immer gleichen Figuren zeichnet, sondern offenbar eine real existierende Person, wird hier sein Stil deutlich. Die Zeichnungen spielen eine eher nebensächliche Rolle, besonders einprägsam sind sie nämlich nicht. Vielmehr geht es wie immer bei politischen Karikaturen um die kurzen Aussagen, die in ihnen stecken. Bei Zeller treffen viele davon genau ins Schwarze, manchmal allerdings neigt er zu komplizierten Sätzen und hat offensichtlich Spaß dabei. Vielleicht war das ja der Grund, warum sein Verleger im Buch die Zellerschen Cartoons als "nicht hilfreich" bezeichnet. So etwas ist schon merkwürdig. Mir haben die meisten von ihnen jedenfalls gefallen. Mit beißendem Sarkasmus entlarvt Zeller die Phrasen der politischen Elite, etwa so: "Wir sind ein reiches Land; man muss nur mal sehen, wieviel Verfall wir uns leisten können." Oder so: "Von Kanzlerin Merkel wird bleiben, dass sie aus der Bundesrepublik ein Auswanderungsland gemacht hat." Das klingt witzig, ist es aber nicht, denn die Abwanderungsquote hochqualifizierter Fachkräfte (Ärzte beispielsweise) ist tatsächlich hoch. Manchmal sind Zellers Sprüche aber auch zu diffus, weil er zu weit ins Absurde abdriftet, etwa bei: "Wir tragen die historische Schuld gegenüber den Randgruppen, die von der Mehrheit und von Einzelnen immer mit Mindestanforderungen konfrontiert werden." Das sitzt nicht, sondern verpufft. Und schließlich ist da auch noch der Titel dieser Sammlung. Von der Sprache des Grünen Reiches bleibt in diesem Band nicht viel hängen, weil es darum nicht wirklich geht. Eigentlich widerlegt Zeller viele der Phrasen, mit denen man täglich beworfen wird, wenn man sich die mehrheitlich linken Medien antut. Er macht das nicht immer gleich gut, aber das ist wohl auch normal. Kurze Sätze, die man sofort versteht, bringen mehr als komplizierte Konstruktionen wie etwa: "Die Hetze gegen Grüne hat dieselbe Struktur wie Antisemitismus. Womit wir uns nicht mit zionistischen Besatzern vergleichen wollen." Besser ist da dann schon: "Helene Fischer ist doch eigentlich reich genug, um sich mal klar grün zu positionieren." Ob die Zellerschen Cartoons nun subversive Werke sind (steht so in der Vorstellung des Buches), mag ich nicht zu beurteilen, entlarvend sind sie jedenfalls zum großen Teil auf alle Fälle.

"Wir machen uns nicht mit einer guten Sache gemein. Wir sind die gute Sache."

Dr_ M aus Sachsen am 05.06.2019
Bewertungsnummer: 1217846
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Aus dem Kopf einer Dame, die eine nicht zu leugnende Ähnlichkeit mit einer Moderatorin besitzt, die im öffentlich-rechtlichen Bezahlfernsehen Haltung zeigt, tritt dieser Grundgedanke des linken Journalismus. Obwohl Bernd Zeller mit diesem ersten Cartoon einmal nicht seine üblichen immer gleichen Figuren zeichnet, sondern offenbar eine real existierende Person, wird hier sein Stil deutlich. Die Zeichnungen spielen eine eher nebensächliche Rolle, besonders einprägsam sind sie nämlich nicht. Vielmehr geht es wie immer bei politischen Karikaturen um die kurzen Aussagen, die in ihnen stecken. Bei Zeller treffen viele davon genau ins Schwarze, manchmal allerdings neigt er zu komplizierten Sätzen und hat offensichtlich Spaß dabei. Vielleicht war das ja der Grund, warum sein Verleger im Buch die Zellerschen Cartoons als "nicht hilfreich" bezeichnet. So etwas ist schon merkwürdig. Mir haben die meisten von ihnen jedenfalls gefallen. Mit beißendem Sarkasmus entlarvt Zeller die Phrasen der politischen Elite, etwa so: "Wir sind ein reiches Land; man muss nur mal sehen, wieviel Verfall wir uns leisten können." Oder so: "Von Kanzlerin Merkel wird bleiben, dass sie aus der Bundesrepublik ein Auswanderungsland gemacht hat." Das klingt witzig, ist es aber nicht, denn die Abwanderungsquote hochqualifizierter Fachkräfte (Ärzte beispielsweise) ist tatsächlich hoch. Manchmal sind Zellers Sprüche aber auch zu diffus, weil er zu weit ins Absurde abdriftet, etwa bei: "Wir tragen die historische Schuld gegenüber den Randgruppen, die von der Mehrheit und von Einzelnen immer mit Mindestanforderungen konfrontiert werden." Das sitzt nicht, sondern verpufft. Und schließlich ist da auch noch der Titel dieser Sammlung. Von der Sprache des Grünen Reiches bleibt in diesem Band nicht viel hängen, weil es darum nicht wirklich geht. Eigentlich widerlegt Zeller viele der Phrasen, mit denen man täglich beworfen wird, wenn man sich die mehrheitlich linken Medien antut. Er macht das nicht immer gleich gut, aber das ist wohl auch normal. Kurze Sätze, die man sofort versteht, bringen mehr als komplizierte Konstruktionen wie etwa: "Die Hetze gegen Grüne hat dieselbe Struktur wie Antisemitismus. Womit wir uns nicht mit zionistischen Besatzern vergleichen wollen." Besser ist da dann schon: "Helene Fischer ist doch eigentlich reich genug, um sich mal klar grün zu positionieren." Ob die Zellerschen Cartoons nun subversive Werke sind (steht so in der Vorstellung des Buches), mag ich nicht zu beurteilen, entlarvend sind sie jedenfalls zum großen Teil auf alle Fälle.

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Frechheit

von Bernd Zeller

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