• Produktbild: Ilias (Großdruck)
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Ilias (Großdruck)

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

05.03.2019

Verlag

BoD - Books on Demand

Seitenzahl

544

Maße (L/B/H)

29,7/21/3,8 cm

Gewicht

1564 g

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Johann Heinrich Voss

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8478-2924-9

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

05.03.2019

Verlag

BoD - Books on Demand

Seitenzahl

544

Maße (L/B/H)

29,7/21/3,8 cm

Gewicht

1564 g

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Johann Heinrich Voss

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8478-2924-9

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  • Bewertung

    5/5

    14.01.2025

    Buch (Leder)

    Kultur und Abenteuer in Reinstform

    Schon als Kind habe ich mich für die griechische Antike, sowie auch die Sagenwelt begeistert. In diesem Meisterwerk findet sich wirklich alles wieder. Auch abgesehen hiervon gibt die Ilias einen interessanten Einblick in die Ansichten und Werte der Vorzeit. Die Übersetzung ist einem teils schon archaischen (ha!) Deutsch, was der Erzählung jedoch schmeichelt und wahrscheinlich die Epik des Originals wiedergibt. Altgriechisch müsste ich leider noch lernen. Die Geschichte an sich ist ebenfalls interessant, jedoch wohl nur, wenn man sich für das zeitliche Umfeld interessiert. Ohne dieses wird sie ziemlich trocken wirken. 10/10 für jeden Interessierten.

  • Richard Josef Schindler

    5/5

    12.08.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Ilias das Frauenbild der Griechen

    Ich möchte eine andere Perspektive auf die Ilias darstellen als üblich und verweise dazu auch Die Odysee. Helena ist ein Sinnbild für Schönheit der Frau. Ihre weiblichen Reize sind überwältigen Heute würde man sagen ein SuperModel. Deshalb kann sie sich einen Mann erwählen. Es sind nicht die Vernunftgaben, sondern allein die Weiblichen Reize ihre Schönheit. Helena erwählt einen erfolgsversprechenden Mann eine Trophäe den Herrführer Menelaos. Aber ihre Wahl ist unglücklich. Helena möchte angehimmelt werden von einem schönen Mann. Und das ist Paris. Eine Frau die mit ihren weiblichen Reizen überzeugt genannt weiblicher Narzissmuss bedingt eine Kastastrophe wegen dem antiken Selbsverständnis des Mannes. Den Untergang Troja. Die Gegenposition ist Kassandra die Tochter des Primaos. Klug so wie ein Gott vermag sie die Zukunft vorauszusagen. Wie Karl Raimund Popper beschreibt, eine Frau mit überragendem gottgleichem Wissen. Aber Sie verschmäht die Liebe eines Gottes, will sich nicht unterordnen unter einem Gott , denn nur Götter hatten wahres gesichertes Wissen, andere nur eine Meinung. Ist Selbstbewusst sich ihrer Geistesgaben bewusst. Zu Strafe verliert Sie ihre Gabe, weil sie nicht mehr gelten gelassen wird. Keiner glaubt ihr mehr ihrer überragenden Vernunft. Platon hat dann in seiner Idee vom Staat, dies so formuliert, nur die Tugenhaften, die von edler Geburt, und Reichtum, also eine Elite wird politisch eine Gleichheit und Gerechtigkeit zu gestanden. Und diese Frauenbild hat dann mit bezug auf antike Bildung das Denken geprägt. Aber geblieben scheint dies als Ideal eines Staates zu gelten, Demokratie auf dieses Prinzipien zu beziehen. Aus heutiger Sicht kann man dies aber auch als feinsinnige Ironie auffassen, daß diese Idee einer Demokratie bezogen auf eine Elite zu einer Katastrophe führen kann.

  • Marco

    aus Mönchengladbach

    5/5

    01.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Ilias (Insel Verlag)

    Lange schon wollte ich mir diesen Klassiker der Weltliteratur zu Gemüte führen, allerdings sträubte ich mich immer davor, die Übersetzungen in Hexametern (oder anderweitig in Versen) zu lesen, denn mir persönlich war das zu anstrengend. Dem Übersetzer (Karl Ferdinand Lempp) gelingt es mit der Übertragung in leicht verständlicher Prosa die Aufmerksamkeit des Lesers, respektive der Leserin, zu halten. Über den Inhalt muss ich wohl keine Worte verlieren, dieser dürfte grundsätzlich bekannt sein. Alles in allem eignet sich diese Übersetzung hervorragend dafür, Interessierten (und auch Jüngeren) Homers Meisterwerk näherzubringen. Anschließend kann man sich auch andere Übersetzungen, wie der altbekannten des Heinrich Voß zueignen. Somit fällt einem dann auch das Verständnis jener Übertragung in Versen leichter. Lempp übersetzte auch Homers Odyssee in Prosa, welche ich in Kürze ebenfalls lesen werde. Klare Empfehlung meinerseits!

  • manamnama

    aus Treis-Karden

    5/5

    01.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    EIN MEISTERWERK DER ABENDLÄNDISCHEN LITERATUR

    Vor Homer: Meine große besondere Bewunderung gilt ohne Zweifel dem Übersetzer Johann Heinrich Voß, der dieses Werk 1798 übersetzte und ungefähr die selbe wortschöpferische Kraft für das deutsche hatte wie Martin Luther, seine Sprache ist derart episch und kolossal, dass man sie, wenn man sich an sie gewöhnt hat, förmlich verschlingt, so episch sind seine Ausdrücke. Das Buch an sich ist der Beginn der abendländischen Literaturgeschichte. Es erfaßt alles, was in einer Geschichte nur enthalten sein kann. Von großen Werken der Götter, von heldenmütigen menschen, der mythische Kampf um Troja und die Schicksale die mit ihm verflochten. Ein sehr guter Einblivk in eine alte, prä-historische Welt. Gehört zum Allgemeinen Wissen!

  • Bewertung

    Book Circle Community

    4/5

    30.01.2025

    Buch (Leder)

    Menschen als Spielball der Götter

    Ilias ist einer der ganz grossen Klassiker. Ich bin froh, dass ich es endlich gelesen habe, aber unendlich enttäuscht von mir, dass ich es nicht vor Jahren in Altgriegisch gelesen habe, als ich noch Altgriechisch gelernt habe (und gut genug konnte). Ein Grossteil des literarischen Wertes der Ilias liegt im Versmass und der Sprache. Die Repetitionen sollen die Geschichte besser merkbar machen (so wie bei Märchen auch) und die immer gleichen Adjektive für einzelne Protagonisten stellen ein Charktermerkmal dar. Die Story an sich ist verstörend. Kriegshelden, die siech wie kleine Kinder über Beute streiten. Viel Morden, Essen und schöne Frauen. Die Helden des Epos (Achilles, Hektor und die schöne Helena) kennt noch heute jedes Kind. Doch die Show stehlen definitiv die Götter. Mir war nicht bewusst, dass die Menschen in der Ilias nur Beiwerk sind und von den Göttern manipuliert werden. So werden die Helden zwar erwähnt, doch alle grossen Entscheidungen werden von den Göttern getroffen. Sie manipulieren und greifen auch direkt ins Kriegsgeschehen ein. Dabei machen sie keinen Hehl aus ihrer Abneigung anderen Göttern gegenüber. Alles in allem eine interessante Lektüre, die nicht an graphischer Darstellung von Gewalt spart. Da es repetitiv geschrieben ist, wirken die Gräueltaten in Versmass nicht so verstörend, wie sie in Prosa sein könnten.

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Bewertungen (6)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Markus Hadwiger

    Markus Hadwiger

    Thalia Krems – ALEX

    Buchhändler*in

    5/5

    03.05.2011

    Buch (Taschenbuch)

    "Ich will nicht mehr geleitet, ermuntert, angefeuert sein, ...

    ... braust dieses Herz doch genug aus sich selbst; ich brauche Wiegengesang und den habe ich in seiner Fülle gefunden in meinem Homer." Goethe in "Die Leiden des jungen Werther" ----- Kein Wort von mir über das Werk, das wäre Anmaßung. Auf der Suche nach einer für mich geeigneten Übersetzung war ich; in Versform sollte sie sein; welche nehmen? Ich wollte es lesen, genußvoll, mich nicht "durchquälen" (so ehrlich bin ich). In dieser Fassung hab ich sie gefunden. In Versform, poetisch, ein Gesang und doch eingängig und, auch für mich, lesbar. Dankeschön!

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