Als die Zivilisation in blutigem Chaos zusammenbricht, ist Xoas Welt schon längst zerstört. Während über ihr Horden von Untoten Jagd auf jeden machen, der noch atmet, stellt sie sich täglich ihrem Peiniger.
Seit acht Jahren hält der Mann Xoa und ihre Leidensgenossin Lei im Keller gefangen. Um seine wirre Theorie von Engeln und Dämonen zu überprüfen, setzt er seine Gefangenen den grausigsten Prüfungen aus.
Sie haben jede davon bestanden.
Bis zum 2. Juli 2022.
Eine Novelle aus der preisgekrönten Reihe "Zombe Zone Germany".
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*Meine Meinung* XOA ist eines…
Book-addicted aus www.book-addicted.blogspot.com am 26.08.2021
Bewertungsnummer: 2750355
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
*Meine Meinung* XOA ist eines der Bücher aus der „Zombie Zone Germany“ Reihe, die von verschiedenen Autoren verfasst wird. Die Zombie Zone Germany bietet eine Menge Romane aus der Welt der Zombies, welche durch die verschiedenen Autoren eine unfassbare Vielfalt an Ideen und Handlungen aufweist. „XOA“ ist in dieser Reihe etwas ganz anderes, als ich es bisher gelesen habe, denn im Vergleich zu den anderen Büchern begegnen uns hier quasi keine Zombies. Vielmehr begleiten wir XOA (und stellenweise auch Lei) bei ihrem alltäglichen Leben: und das spielt sich im Keller eines Hauses ab, in den Fängen „des Mannes“. Über „den Mann“ erfahren wir nur wenig, seine Beweggründe kennen wir nicht (bis auf die Tatsache, dass er offensichtlich ziemlich einen an der Waffel hat) und doch hegt man als Leser eine gewisse Antipathie ihm gegenüber. Nicht zuletzt, weil er unsere Protagonistin gefangen hält und sie nicht gerade gut behandelt. XOA kann einem im Grunde nur leid tun, denn das Leben in den Fängen eines verrückten Mannes in einem dunklen Keller ist natürlich alles andere als leicht. Der einzige Vorteil: sie bekommt nichts von der Apokalypse da draußen mit und weiß nicht, dass es Zombies gibt… XOA und Lei versuchen das ein oder andere Mal zu flüchten, doch die Versuche sind ebenso stümperhaft, wie wenig erfolgreich. Zu ihrer Verteidigung muss man allerdings sagen, dass es sich hierbei um relativ unbedarfte Kinder handelt, von denen man nun nicht erwarten kann, geniale Fluchtpläne zu schmieden. Auch wenn ich den Schreibstil eher nüchtern und als wenig emotional empfunden habe, gefiel mir gerade das sehr gut, denn den Leser lassen die Vorgänge in diesem Buch natürlich alles andere als kalt. Mit immer demselben Schauplatz bietet sich hier zwar wenig Abwechslung, die Autorin schafft es aber dennoch, die Spannungskurve oben zu halten und den Leser mitfiebern zu lassen! Das Ende ist unerwartet und doch nicht ganz überraschend… aber es gefällt definitiv!
Nicht nur die Menschen haben Hunger
Lese-katze92 am 28.03.2019
Bewertungsnummer: 1197745
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Eigentlich sollte Benjamnins Hochzeit mit seiner Frau Victoria der schönste Tag seines Lebens werden. Als plötzlich ein übelriechende Mann in den Festsaal stolpert, ahnt noch niemand, dass dieser Moment alles für immer verändern sollte. Einige Jahre nach jenem schrecklichen Tag, existiert Deutschland, wie wir sie kannten nicht mehr. Unzählige Untote beherrschen die Straßen, überall lauert der Tod. Nichts erinnert mehr an die gute alte Zeit, Verwüstungen, Ruinen und Blut beherrschen das Landschaftsbild. Nicht jedoch in Eden, einst als das malerische Städtchen Hohenstein-Ernstthal bekannt, welches von den Brüdern Benjamin und Niklas Jäger neu errichtet wurde, um den wenigen Überlebenden eine Chance auf eine bessere Zukunft zu bieten. Bald jedoch kommt es zu Streitigkeiten zwischen den Brüdern, welche sie zu radikalen Mitteln greifen lässt. Fortan lebt die Bevölkerung Edens in strikter Teilung. Während im einen Teil die Bevölkerung einigermaßen komfortabel leben kann, herrschen im anderen jedoch Elend und Not. Als alle Versuche auf eine Einigung scheitern, überwiegen Wagemut, Wahnsinn und Verzweiflung, denn der Winter steht vor der Tür und Nahrung ist ein knappes Gut. Bald schon wird die Bevölkerung Edens unsanft daran erinnert, dass die Spannungen innerhalb der Stadtgrenzen ihr kleinstes Problem sind, denn nicht nur die Menschen haben Hunger....
Matthias Ramtke ist mit seinem Werk "Blutzoll" eine zugegebenermaßen blutrünstige aber auch gleichermaßen packende Geschichte gelungen, welche mich stellenweise vor Anspannung den Atem anhalten ließ. Da ich normalerweise kaum Geschichten mit Horrorelementen lese, war ich zunächst sehr skeptisch, ob ich überhaupt den Mut aufbringen sollte, mich dieser Geschichte zu widmen. Jedoch wurde ich mein Mut diesbezüglich in keinster Weise gestraft, denn ich bin positiv überrascht. Wer nur stumpfsinniges Gemetzel und reinen Blutrausch erwartet, wird mit "Blutzoll" schnell enttäuscht. Es ist dem Autor perfekt gelungen, psychologische Elemente mit Horror zu mischen, weshalb die Spannungen zwischen den Überlebenden nicht nur nachvollziehbar sondern zugleich auch beinahe mit Händen greifbar sind. Die atmosphärischen Beschreibungen der Umgebung, sowie die detaillierten Beschreibungen der Protagonisten bildeten eine spannende Mischung, welche die einzelnen Seiten nur so dahinfliegen ließen. Ich möchte allerdings nochmals betonen, dass "Blutzoll" kein Buch für Jugendliche ist und auch für sensible Leser im Erwachsenenalter könnten einzelne Passagen des ca. 200 Seiten starken Werkes verstörend wirken, weshalb es sich für manche Leser zudem nur bedingt als "Gute-Nacht-Lektüre" eignen würde. Die Länge der einzelnen Kapitel war angenehm, auch Längen konnte ich keine feststellen. Die Covergestaltung erschließt sich zunehmend während des Lesens. Sie wirkt jedoch passend zum Inhalt sehr düster und trostlos, denn in einer Welt voller Untoter ist eben einfach kein Platz für Einhörner und Blümchen. Insgesamt ist "Blutzoll" ein spannender Zombie-Schocker, welcher mich absolut überraschen konnte.
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