Produktbild: Amok

Amok Der Weg des Kriegers

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Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

22.01.2019

Verlag

BoD - Books on Demand

Seitenzahl

164 (Printausgabe)

Dateigröße

472 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783748104551

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Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

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Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

22.01.2019

Verlag

BoD - Books on Demand

Seitenzahl

164 (Printausgabe)

Dateigröße

472 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783748104551

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  • C. Winkel

    aus Aschaffenburg

    5/5

    07.01.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Sehr spannendes und gut recherchiertes Buch über das Thema Schul-Amoklauf

    Nach einem Amoklauf kann man förmlich die Uhr danach stellen, wann die ersten Trittbrettfahrer mit Amoklauf-Drohungen in Aktion treten. Menschen mit Minderwertigkeitsgefühlen und viel aufgestauter Wut werden plötzlich gewahr, wie einfach es sein kann, ins Spotlight ihrer Umwelt zu geraten. Oder aber Menschen, die sich einen Spaß daraus machen wollen und sich durch die Berichterstattung über den Amoklauf oder andere Amokdrohungen inspiriert fühlen, Angst zu verbreiten. Häufig ist es auch naive Oberflächlichkeit, "Langeweile" und eine fehlende Reflektion darüber, was eine solche Tat nach sich ziehen könnte. Die Motive können sehr verschiedenartiger Natur sein. Trotzdem darf man mit gewisser Erleichterung feststellen, dass außer Verunsicherung, großer Besorgnis, empfindlicher Strafen, sowie sehr hoher Kosten, die auf den jeweiligen Trittbrettfahrer zukommen, eine solch unverantwortliche, dumme Tat in der Regel keine weiteren Folgen hat – wenn es nur bei der Drohung bleibt. Im hier besprochenen Buch „Amok“ von Pete Smith führt eine solch dumme Aktion, ein "Scherz", wie sich im Nachhinein herausstellen wird, zwar nicht ursächlich, jedoch verstärkend zu weit furchtbareren Folgen. "Wenn schon die Ankündigung eines Amoklaufs ein derartiges Aufsehen erregt..." lässt Pete Smith im fiktiven Online-Tagebuch den späteren Amokläufer, der sich nach einem japanischen Samurai Ronin nennt, sagen, "..., wie groß wäre dann wohl der Ruhm jenes Kriegers, dessen Tat keiner öffentlichen Ankündigung bedarf...?" Anhand der Chronologie eines nicht nur angekündigten Schul-Amoklaufs, lassen sich hier tatsächlich einige in der Fachliteratur zum Thema „Amok“ publizierte prototypische Faktoren identifizieren, die schließlich zur Umsetzung des schrecklichen Amoklaufs führen. Und in der Tat scheinen Menschen, die zu Amokläufern werden, oft ähnliche Vorlieben und Persönlichkeitsmerkmale miteinander zu vereinen. Der verantwortungsvolle Klassenlehrer Kellerhoff an einer Frankfurter Schule ändert, nachdem sich die Drohung eines Amoklaufs als Scherz herausgestellt hatte, kurzfristig das ursprüngliche Unterrichtsthema und gibt seiner Klasse als Hausaufgabe auf, sich über die Motive eines Amoktäters Gedanken zu machen. Die Schüler zählen Merkmale wie Einzelgängertum, bürgerliche Herkunft, Intelligenz oder beispielsweise eine Vorliebe für Horrorvideos auf. Kellerhoff ermahnt später seine Schüler, wachsam zu sein und nicht weg zu schauen und endet mit dem Satz: "Oft kann den Betroffenen geholfen werden, bevor sie sich und andere ins Unglück stürzen." Hier wird die Intention von Pete Smith deutlich. Er will nicht nur eine sehr spannende Geschichte erzählen, sondern auch sensibilisieren zum einen für mehr Aufmerksamkeit und zum anderen - indem er uns durch das Online-Tagebuch des späteren Täters an dessen Gedankenwelt Anteil nehmen lässt - für die möglichen psychosozialen Ursachen einer solchen Amoktat. Es bleibt nur ein Versuch der Annäherung, eine Skizze, doch das Ziel einer Sensibilisierung für die Thematik wird erreicht. Pete Smith lässt die Tat nicht aus. Ganz im Gegenteil. Er beschreibt sie so, wie wir sie aus den Nachrichten erahnen: brutal, blutig, voller ohnmächtiger Augenblicke und furchtbar traurig. Vielleicht wird ihm der eine oder andere diese Konsequenz vorwerfen, jedoch ist Pete Smith lediglich der Chronist, mit starker, sehr bildhafter Sprache, allerdings auch in keiner Weise überzogen, oder gar plakativ. Die Konsequenz rüttelt auf und ermahnt uns, genau hinzuschauen und rechtzeitig einzuschreiten, bevor wir wieder ohnmächtig nach dem "Warum" fragen müssen.

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