Kernphysik, Forschungsreaktoren und Atomenergie Transnationale Wissensströme und das Scheitern einer Innovation in Österreich
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Sprache:Deutsch
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
22.02.2019
Abbildungen
XII, 270 S. 1 Abb.
Verlag
Springer Fachmedien Wiesbaden GmbHSeitenzahl
270
Maße (L/B/H)
21/14,8/1,6 cm
Gewicht
371 g
Auflage
1. Auflage 2019
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-658-25446-9
Die Transformation der Kernphysik aus dem akademischen Labor über die Großforschung hin zum gescheiterten großtechnologischen Projekt war eng verknüpft mit der Implementierung transnationaler Wissensströme. Christian Forstner zeigt am Beispiel Österreichs, wie Industrie, Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft interagieren müssen, um erfolgreiche Innovation möglich zu machen. Zunächst analysiert er die frühe Radioaktivitätsforschung bis zur Kernspaltung und dem NS-Forschungsverbund Uranverein. Anschließend folgt der Weg von den österreichischen Forschungsreaktoren im Rahmen des US-amerikanischen Atoms for Peace -Programms bis hin zum Bau des Kernkraftwerks Zwentendorf, das nach dem „Nein zu Zwentendorf“ als Ergebnis einer Volksabstimmung im November 1978 nie in Betrieb ging.
Der Autor:
PD Dr. Christian Forstner ist Physiker und Wissenschaftshistoriker und derzeit Privatdozent für Geschichte der Naturwissenschaften an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Er leitet den Fachverband „Geschichte der Physik“ der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG).
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