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Der Westen Eine Erfindung der globalen Welt. 4000 Jahre Geschichte

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40,50 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

38062

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.09.2025

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

688

Maße (L/B/H)

23/16,7/5,2 cm

Gewicht

1128 g

Farbe

Wollweiß / Marine

Auflage

3. Auflage

Originaltitel

How the World Made the West

Übersetzt von

Andreas Thomsen + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-96470-7

Beschreibung

Rezension

»Mit ›Der Westen. Eine Erfindung der globalen Welt. 4.000 Jahre Geschichte‹ meldet Josephine Quinn, Althistorikerin an der Universität Cambridge, fundamentalen Widerspruch an. […] "Unsere" Wurzeln […] sind zu vielfältig, "die Welt" hat uns gemacht. Der westliche Chauvinismus gehört in die historische Abstellkammer.« Oliver Hochadel, Falter Bücher-Herbst, Oktober 2025 ("FALTER")
»Quinns Qualitäten liegen darin, dass sie den neueren Trend zu Globalgeschichte einerseits mit dem lockeren britischen Schreibstil andererseits verbindet. Denn so sehr man vor 700 Seiten Respekt haben kann, so begeistert stellt man fest: Dieses Buch schmeckt kapitelweise, jedes Einzelne ist eine unterhaltsame Expedition.« Marc Reichwein, Die Welt am Sonntag, 07. September 2025 ("Welt am Sonntag")
»Mit ihrem Buch ›Der Westen‹ erzählt die britische Archäologin und Althistorikerin Josephine Quinn nicht die klassische Geschichte der westlichen Zivilisation. […] Die Autorin spannt den Bogen von einem Ende des Mittelmeers zum anderen, weiter entlang asiatischer Handelsrouten, um Afrika herum und bis zu den Britischen Inseln. Die sich entfaltende Geschichte zeichnet eine kontinuierliche Vermischung von Kulturen nach, die letztendlich unsere "westliche" Zivilisation geprägt hat.« Wiebke Beyer, Antike Welt, Ausgabe 03/2026 ("Antike Welt")
»›Der Westen‹ [ist] nicht nur etwas für Geschichts-Nerds, sondern für alle, die beim Gedanken an die attische Demokratie oder das Römische Reich noch einen Rest Stolz empfinden.« Matthias Deuring, Augsburger Allgemeine Zeitung, 11. Oktober 2025 ("Augsburger Allgemeine")
»Nichts weniger als eine neue globale Perspektive auf unsere westliche Zivilisation eröffnet uns Josephine Quinn in ihrem fesselnden Geschichtswerk. Dabei lenkt sie den Fokus darauf, dass letztlich nicht Kulturkreise, sondern deren Beziehungen untereinander den Wandel vorantreiben.« Damals, 11. September 2025 ("DAMALS")
»Josephine Quinns Sachbuch ›Der Westen‹ [gehört zu den Höhepunkten dieses Herbstes] weil es so kurzweilig und facettenreich durch 4000 Jahre Geschichte des Mittelmeerraums und seiner Anrainerkontinente führt.« Marc Reichwein, Die Welt am Sonntag, 07. September 2025 ("Welt am Sonntag")

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Verkaufsrang

38062

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.09.2025

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

688

Maße (L/B/H)

23/16,7/5,2 cm

Gewicht

1128 g

Farbe

Wollweiß / Marine

Auflage

3. Auflage

Originaltitel

How the World Made the West

Übersetzt von

  • Andreas Thomsen
  • Norbert Juraschitz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-96470-7

Herstelleradresse

Klett-Cotta Verlag
Rotebühlstr. 77
70178 Stuttgart
DE

Email: produktsicherheit@klett-cotta.de

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  • Schnick

    aus Arcisses

    5/5

    07.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Spannend und informativ!

    Josephine Quinn hat mit "Der Westen: Eine Erfindung der globalen Welt. 4000 Jahre Geschichte" ein Werk abgeliefert, das seine Leser*innen unglaublich detailreich, spannend und informativ auf eine Reise nimmt, die von der Bronzezeit an ca. 4000 Jahre Geschichte rekonstruiert und einordnet. Ich habe es geliebt! Zunächst einmal: Der Detailreichtum und damit einhergehend die Informationsfülle sind anfangs ziemlich einschüchternd. Ich habe aber schnell festgestellt, dass der Aufbau des Buches so gestaltet wurde, dass die Leser*innen nach jedem Kapitel durchatmen, reflektieren und das Geschriebene verinnerlichen können. Das führt zwar dazu, dass es in meinem Fall etwas länger dauerte, das Buch komplett zu lesen, aber dafür war trotz der Fülle die Lektüre entspannt. So macht Geschichte Spaß! Josephine Quinn nimmt als Aufhänger die im 19. Jahrhundert erfundene "westliche Zivilisation", deren Wurzeln das antike Griechenland und Rom seien. Ich weiß nicht, wie es euch geht: aber, ja, das ist mir so tatsächlich seit der Grundschule eingebläut worden. Dass es sich dabei um eine Erfindung des 19. Jahrhunderts handelt, dass das antike Griechenland und Rom vor allem deshalb gewählt wurden, um von dort Geschichte so darzustellen, dass unweigerlich am Ende das weiße Großbritannien als Krönung der Entwicklung dastehen würde, das wiederum wurde mir natürlich nicht beigebracht (wie so vieles andere nicht, aber das steht auf einem anderen Blatt Papier). Wie dem auch sei: Frau Quinn - ihres Zeichens anerkannte Althistorikerin - nimmt also diesen Aufhänger und seziert ihn nach und nach. Sie beginnt, indem sie erst einmal ausführt, warum und wie "der Westen" samt seiner angeblich römischen und griechischen Wurzeln überhaupt erfunden wurde. Sie geht auch kurz und sehr erhellend darauf ein, inwieweit zum Beispiel Ausgrabungen durch diese Sicht beeinflusst wurden. Allein der Teil ist schon unglaublich interessant. Noch besser wird es aber, wenn Quinn anfängt, ausgehend von der Bronzezeit nach und nach die vielen verschiedenen tatsächlichen Einflüsse aufzudröseln. Das liest sich dermaßen spannend, dass ich trotz der vielen Informationen, die auf mich eingeprasselt sind, schlicht und ergreifend Spaß hatte, "Der Westen" zu lesen. Ja, ich habe oft Pausen eingelegt, aber nicht, weil das Buch dröge war, sondern um durchzuatmen, mir so viel wie möglich zu merken und dann erfrischt weiterzulesen. Dafür bin ich wahnsinnig dankbar: dass "Der Westen" so geschrieben ist, dass ich weiterlesen wollte, dass ich an dieser Wissensvermittlung nicht verzweifelt bin, sondern vielmehr das Gefühl hatte, nicht nur informiert, sondern auch unterhalten zu werden! Egal, ob man nun am Ende der Meinung Quinns ist oder der Idee einer "westlichen Zivilisation" anhängt, bereichernd ist das Buch allemal, denn selbst wenn man das Römische Reich oder das antike Griechenland als Wurzel der "westlichen Zivilisation" ansieht, so ist es doch interessant, all die anderen Einflüsse detailreich, spannend und vor allem kundig präsentiert zu bekommen.

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