Produktbild: Psychotherapie der Emotionen

Psychotherapie der Emotionen Die Bedeutung von Emotionen für die Entstehung und Behandlung von Krankheiten

Aus der Reihe Therapie & Beratung

42,50 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.04.2019

Verlag

Psychosozial

Seitenzahl

308

Maße (L/B/H)

20,7/14,8/2,3 cm

Gewicht

462 g

Farbe

Seidengrau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8379-2884-6

Beschreibung

Rezension

»Daher ist zu wünschen, dass dieses Buch die Aufmerksamkeit seitens der Therapeut*innen erfährt, die es aufgrund der Sorgfalt in der Begründung für eine prozessorientierte Erweiterung im psychodynamischen Denken verdient hat. Die da mit verbundene therapeutische Haltung ist jenseits von emotionaler Distanz und ›Deutungshoheit‹ angesiedelt, was sich auf seelische Wachstumsprozesse nur konstruktiv auswirken kann.«
Christine Colditz, PDP Psychodynamische Psychotherapie, 19. Jahrgang, Heft 4 2020
»Die eigenen Emotionen in ihrer vollen Bandbreite wahrnehmen zu lernen gehört auch zu den Zielen einer Psychotherapie. Denn häufig leiden Psychotherapiepatienten genau daran, dass die Wahrnehmung ihrer eigener Gefühle anders ist: Depressive können Gefühle gerade nicht wahrnehmen und bei einer Angststörung nimmt die Angst zulasten anderer Gefühle überhand und dominiert das Gefühlsleben so sehr, dass die Betroffenen das Gefühl haben, ihr gesamtes Leben nicht mehr unter Kontrolle zu bringen. Krankheitsbilder, bei denen ein Einwirken besonders erforderlich ist, sind Borderlinestörungen, psychosomatische Erkrankungen, Depressionen und Traumafolgestörungen.«
Eva Tenzer, Psychologie Heute 10/2020
»Mit neuen Informationen sowie gut sortierten, interessanten Fallbeispielen und ergänzenden theoretischen Ausführungen des Autors, ist das vorliegende Werk sehr lesenswert. (...) Im therapeutischen Prozess ermöglicht der Fokus auf die Emotionen für Patientinnen und Patienten wie auch Therapeutinnen und Therapeuten einen direkteren Zugang zu maladaptiven Mustern mit deren Regulation und Verarbeitung. Die besondere Beachtung der Emotionen als Leitlinie therapeutischen Vorgehens führt zu einer Bereicherung im Therapieprozess und ist als erfrischende Anregung zu nutzen.«
Susanne Kunz-Mehlstaub, Swiss Archives of Neurology, Psychiatry and Psychotherapy, 2/2020
»Es ist ein Genuss, Plassmanns Ausführungen zu folgen, die er mit zahlreichen sehr differenziert beschriebenen Fallbeispielen illustriert und die er in ihren methodischen Umsetzungen sehr genau und detailliert beschreibt. (...) Plassmann lässt ahnen, ›wie sich der Beruf eines Therapeuten verändert, der wie hier beschrieben arbeitet: Die Behandlungen werden intensiver, kürzer und machen entschieden mehr Freude, weil sie nicht nur Begegnung mit Krankheit sind, sondern auch Begegnung mit purer Lebendigkeit‹ (S. 139). Gibt es eine schönere Einladung als diese, sich mit seinem Zugang zu befassen?«
Vera Kattermann, Psychotherapeutenjournal, 16. März 2020
»Es ist ein Sachbuch, durch dessen Lektüre man nicht nur viel lernt, sondern auch etwas Wichtiges erlebt: die Bedeutung des Gegenwartsmoments. Ambitioniert, in manchen Teilen ein regelrechter Parforceritt durch ausgewählte Themen der psychologischen, psychosomatischen und neurobiologischen Theorie, wirkt das Buch zugleich wie ein Plädoyer für eine komplexe Form von Achtsamkeit in der Psychotherapie.«
Gabriele Michel, Psychologie heute, Januar 2020
»Genauestens analysiert er, was während eines therapeutischen Gesprächs gerade abläuft, wie der Patient sein gegenwärtiges emotionales Problem in Erzählungen verpackt und der Therapeut dieses sowohl auf der inhaltlichen als auch auf der Prozessebene zu verstehen versucht. Eventuell schaltet er sich steuernd ein. Das ist faszinierend zu lesen. Das Buch regt dazu an, ebenso akribisch sein eigenes Vorgehen als Psychotherapeut an konkreten Beispielen zu durchleuchten. Daraus kann sich dann ein Lernprozess entwickeln mit dem Ergebnis, einzelne bisher vernachlässigte Teile im Behandlungskonzept stärker zu berücksichtigen.«
Beate Ringwelski, Ärzteblatt PP, Heft 8, August 2019
»Plassmann bietet dem Psychotherapeuten schulenübergreifend ein Handbuch für das Ziel, Veränderungsprozesse einzuleiten und aufrecht zu erhalten. Für den Weg hin zu psychischem Wachstum und seelischer Gesundheit ein Buch von großem Wert. Es ist Plassmann in anschaulicher Sprache gelungen, einen breiten wissenschaftlichen Horizont und ein immenses klinisches Erfahrungswissen zu vereinen.«
Sebastian Leikert, Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie Heft 6/2019
»Das klinische und theoretische Denken von Plassmann ist durch weitgefächerte theoretische Kenntnis, Offenheit, Vielseitigkeit und hohe Integrationskraft gekennzeichnet. Im Netz verschiedener Theorien und Behandlungskonzepte fühlt sich der Leser gehalten und gleichzeitig klar in dem orientiert, worum es Plassmann geht. Bei aller Bezugnahme auf die umfangreiche Literatur zur Theorie und Praxis der Psychotherapie spürt man bis zum letzten Kapitel die eigene Handschrift und Intention des Autors. Das Buch ist nicht nur ein grundlegendes Werk für die psychotherapeutische Arbeit, auch erfahrene Kollegen werden manches finden, das sie zu einer neuen Gewichtung bisher vernachlässigter Aspekte anregen wird.«
Online-Zeitung der Deutschen Psychoanalytischen Vereinigung DPV am 5. September 2019
»Das Buch ermöglicht in bemerkenswerter Qualität einen wissenschaftlich fundierten und praktisch-anschaulichen Zugang zur therapeutischen Arbeit mit Emotionen. Zwar positioniert sich der Autor als Psychoanalytiker, jedoch ist seine Konzeption einer Emotionspsychotherapie nicht nur für Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten mit analytischem oder tiefenpsychologischem Hintergrund, sondern auch aus allen anderen Grundrichtungen eine wertvolle Perspektiverweiterung.«
Juli 2019

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.04.2019

Verlag

Psychosozial

Seitenzahl

308

Maße (L/B/H)

20,7/14,8/2,3 cm

Gewicht

462 g

Farbe

Seidengrau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8379-2884-6

Herstelleradresse

Psychosozial Verlag GbR
Walltorstraße 10
35390 Gießen
DE

Email: GPSR Kontakt

Noch keine Bewertungen vorhanden

Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel

Helfen Sie anderen Kundinnen und Kunden durch Ihre Meinung.

Kundinnen und Kunden meinen

Bewertungen (0)

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Psychotherapie der Emotionen
  • Vorwort

    I Grundlagen einer Psychotherapie der Emotionen

    1 Das Ziel der Reise

    2 Musterbildung in komplexen Systemen

    3 Wie werden Emotionen verarbeitet?

    4 Transformation beginnt mit Regulation

    5 Eine kurze Geschichte psychoanalytischer Emotionstheorien

    6 Die moderne Emotionsforschung
    6.1 Die moderne Säuglingsforschung
    6.1.1 Affektabstimmung, Affektresonanz und Prozessresonanz
    6.1.2 Die mikroanalytische Arbeitsweise
    6.1.3 Die Arbeit mit dem Gegenwartsmoment
    6.1.4 Das Prinzip Selbstorganisation: Der dyadisch-systemische Ansatz
    6.2 Neurobiologie der Emotionen
    6.2.1 Die Emotionsforschung von Joseph LeDoux
    6.2.2 Eric Kandel und die Gedächtnisforschung
    6.2.3 Antonio Damasio und die Frage:Was ist Bewusstsein?
    6.3 Bindungstheorie und Emotionsregulation
    6.4 DasMentalisierungsmodell
    6.5 Moderne Traumatherapie: Die Arbeit mit EMDR
    6.5.1 Die Entstehung des EMDR
    6.5.2 Das Prinzip Rhythmus im EMDR
    6.5.3 Die Balance zwischen positiven und negativen Emotionen im EMDR: Das bipolare Prinzip
    6.5.4 Die Regulation der Emotionsstärke im EMDR
    6.5.5 Mentalisierung: Die Integration von Körper, Emotionen und Gedanken im EMDR
    6.5.6 EMDR als selbstorganisatorische Methode
    6.6 Die Regulationstheorie von Allan Schore

    7 Das Prinzip Selbstorganisation

    8 Gesetzmäßigkeiten seelischerWachstumsvorgänge
    8.1 Das emotiozentrische Prinzip
    8.2 Emotionale Resonanz
    8.3 Emotionale Regulation
    8.4 Transformation als selbstorganisatorisches Geschehen

    9 Die Arbeit in der Stunde und ihre drei Säulen: Resonanz, Regulation, Transformation
    9.1 Emotionale Resonanz
    9.1.1 Markierungen
    9.1.2 Sukzession der Einfälle: Die Bedeutung der Erzählkette
    9.1.3 Vitalitätsaffekte
    9.1.4 Hologramme
    9.1.5 Übertragung als Erzählung
    9.1.6 Träume
    9.2 Emotionale Regulation
    9.2.1 Die Kernprozesse
    9.2.2 Der wichtigste Kernprozess: Regulation der Emotionsstärke
    9.2.3 Regulation der Emotionsqualität (bipolare Regulation)
    9.2.4 Mentalisierung
    9.2.5 Koordinierte Kommunikation
    9.3 Emotionale Transformation
    9.3.1 Integration
    9.3.2 Perspektivität
    9.3.3 Zeitordnung
    9.3.4 Sinnfindung
    9.3.5 Enactment

    II Krankheitsbilder und Methoden

    10 Die Krankheitsbilder
    10.1 Depression
    10.2 Die Borderline-Störung
    10.3 Traumafolgestörungen

    11 Die Methoden
    11.1 Von der Einzelmethode zumMethodenspektrum
    11.2 TherapeutischeMethoden imKontext Emotionaler Resonanz
    11.2.1 Klarifizierung durch Konkretisierung
    11.2.2 Klarifizierende Fragen
    11.2.3 Die Arbeit mit Träumen
    11.3 TherapeutischeMethoden imKontext Emotionaler Regulation
    11.3.1 Wahrnehmen und Ansprechen:Prozessresonanz und Prozessdeutung
    11.3.2 Ressourcenorganisation mit EMDR-Modifkationen
    11.4 Anregung transformativer Prozesse in der Traumatherapie: Das Standardprotokoll im EMDR

    12 Die Sprache des Therapeuten
    12.1 Die Technik der Prozessdeutung
    12.1.1 Allgemeine Eigenschaften von Prozessdeutungen
    12.1.2 Die Entstehung von Deutungsgedanken: Das intersubjektive Prinzip
    12.1.3 Offene und geschlossene Deutung
    12.1.4 Das Generelle und das Unmittelbare: Die Wahl der Perspektive
    12.1.5 Emotionale Regulationsprozesse (Kernprozesse) als Gegenstand von Prozessdeutungen
    12.1.6 Rhythmizität
    12.1.7 Resümee
    12.2 Transformative Sprache
    12.2.1 Explizite und implizite Grundannahmen
    12.2.2 Sprachbilder und Metaphern
    12.2.3 Die sokratische Frage und der Konjunktiv
    12.2.4 Reformulieren

    Nachwort

    Literatur