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Produktbild: Psychoanalyse und männliche Homosexualität

Psychoanalyse und männliche Homosexualität Beiträge zu einer sexualpolitischen Debatte

39,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.05.2019

Herausgeber

Patrick Henze-Lindhorst + weitere

Verlag

Psychosozial

Seitenzahl

330

Maße (L/B/H)

21,1/14,9/2,7 cm

Gewicht

483 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8379-2880-8

Beschreibung

Rezension

»Der Band reicht inhaltlich weit über das Feld der Psychoanalyse hinaus,
schon allein weil PsychoanaIytiker*innen Teil des gesellschaftlichen Alltags
sind. Beim Lesen wird immer wieder verständlich, dass es zur sexualpolitischen Gleichstellung mehr braucht als Interventionen auf der Ebene sprachlicher Repräsentationen wie Lippenbekenntnisse oder Sprachverbote. Eine politische Auseinandersetzung mit der Anti-Homosexualität sollte versuchen deren spezifische Gründe zu verstehen, statt sie zu verleugnen. Mit dieser Position ist der Band auch im Hinblick auf politische Debatten zu Transidentität lesenswert.«
Nora Caótica, Phase 2, Literaturbeilage Kilby, Nr. 57, Frühjahr 2020
»Die Autor*innen dieses Sammelbandes geben einen Einblick in die historischen Wurzeln der Antihomosexualität in Psychoanalytiker*innen-Kreisen und zeichnen nach, wo diese auch heute noch anzutreffen ist. Ihre Forderung ist eine stärkere Reflektion der Schwulenbewegung und deren Erfolge sowie der heutigen wissenschaftlichen Erkenntnislage in der Aus- und Weiterbildung von Psychoanalytiker*innen. Wie dies gelingen kann, wird entlang verschiedener Themen wie internalisierter Homophobie von Klient*innen, STI-Prophylaxeverhalten oder sexueller Gewalt erörtert und in eine lebensphasenbezogene Perspektive eingebettet.«
Martin Schumacher, Impulse für Gesundheitsförderung, Heft 110, März 2020
»Die eigene Geschichte der Psychoanalyse im teils verheerenden Umgang mit Homosexualität ist noch immer nicht vollständig aufgearbeitet, wie hier ausführlich gezeigt wird. Hier wird zu Recht ausgeführt, dass die Sexualität mehr in die Psychoanalyse einbezogen werden muss als bisher, wo es noch Defizite gibt und es wird das Verhältnis zwischen Psychoanalyse und Sexualforschung aus verschiedenen Blickwinkeln thematisiert.«
Michael Lausberg, Scharf links. Die ›neue‹ linke online Zeitung, 5. März 2021
»Es ist zu begrüßen, dass seit einigen Jahren das Verhältnis von Homosexualität(en) und Psychoanalyse wieder diskutiert wird, dass Veröffentlichungen und (inter)nationale Fachtagungen sich vereinzelt dem Thema widmen und dass auch der vorliegende Sammelband sich in diese Tradition nun einreiht. Auch wenn es progressive Tendenzen zu verzeichnen gibt, gilt es doch stets dem Latenten nachzuspüren, das hinter dem manifesten Libertären und auch Pseudoprogressiven fortbesteht. Dies aufzuspüren, zu analysieren und durchzuarbeiten gelingt den Beitragenden im höchsten Maß, was die Lektüre des Sammelbandes absolut empfehlenswert macht.«
Maximilian Römer, Sexuologie Bd. 26 (3–4) 2019
»Endgültig verabschiedet sich dieses Buch von pseudobiologischen Theorien unterschiedlicher sexueller Orientierungen, stellen doch biografische Erfahrungen die zentralen Ausgangspunkte dar.«
Klaus Hoffmann, Publik Forum, kritisch – christlich – unabhängig, Nr. 23, 6. Dezember 2019
»Diese offizielle Kulisse der Toleranz sollte daher wohl möglichst bald niedergerissen werden, damit die letzten Ressentiments verschwinden und Homosexuellen, auch frei von Vorurteilen, therapeutisch geholfen werden kann, wenn sie Probleme in ihrem Leben haben. Ein Buch wie dieses kann hier die ersten Schritte vorzeigen – gehen müssen wir sie allerdings selbst.«
Boner Magazine 10/2019
»Erst kam der Mythos, dann die Utopie, jetzt ist schwuler Sex vor allem ein Freizeitspass, meinen manche. Was gibt’s da noch zu analysieren? Die drei Herausgeber Patrick Henze, Aaron Lahl und Victoria Preis haben soeben das Buch ›Psychoanalyse und männliche Homosexualität‹ herausgebracht und geben Antworten. Sie behandeln Themen wie Scheintoleranz, Anti-Homosexualität in der Gesellschaft, Konversionstherapien, Angst vor Passivität und Analsex sowie PrEP.«

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.05.2019

Herausgeber

Verlag

Psychosozial

Seitenzahl

330

Maße (L/B/H)

21,1/14,9/2,7 cm

Gewicht

483 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8379-2880-8

Herstelleradresse

Psychosozial Verlag GbR
Walltorstraße 10
35390 Gießen
DE

Email: info@psychosozial-verlag.de

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  • Produktbild: Psychoanalyse und männliche Homosexualität
  • Psychoanalyse und männliche Homosexualität
    Einleitung
    Patrick Henze, Aaron Lahl & Victoria Preis

    Homosexualität und Psychoanalyse

    Zur Lage des Homosexuellen
    Martin Dannecker

    »Tatsächlich hängt die von Freud beschriebene Kategorie von Homosexualität mit der Pädophilie zusammen«
    Herbert Gschwind

    Die bemerkenswerte Beständigkeit der Homophobie in der Psychoanalyse
    Die USA im kalten Krieg
    Dagmar Herzog

    Triebschicksale und ihre Theorien

    Vom Schmusekätzchen zur aggressiven Bestie
    Bisexualität, vollständiger Ödipuskomplex und das Triebschicksal des passiv-genitalen, sogenannt »weiblichen« Wunsches
    Monika Gsell

    Wiederholt sich die Geschichte? – Nicht wirklich!
    Drei Verständnisschwierigkeiten einer Neuformulierung des Perversionsbegriffs
    Ralf Binswanger

    Zur Konzeption der Sexualität in der Queeren Psychoanalyse
    Eine Bestandsaufnahme
    Victoria Preis

    Geschlecht und sexuelle Orientierung in Auflösung – was bleibt?
    Sophinette Becker

    Literatur trifft Psychoanalyse: Adoleszenz

    Adoleszenz und Homosexualität
    Sigmund Freuds Drei Abhandlungen zur Sexualtheorie (1905)
    und Robert Musils Die Verwirrungen des Zöglings Törleß (1906)
    Mario Erdheim

    Versuche über die Pubertät
    Hans Henny Jahnn und Hubert Fichte mit Martin Dannecker gelesen
    Benedikt Wolf

    Sexualpolitische Rück- und Ausblicke

    Martin Dannecker und die »Philosophie der Hoffnung«
    Marco Ebert

    Die Gruppe RotZSchwul – eine Analyse homosexueller Subkultur
    Rückblick auf eine Diplomarbeit aus dem Jahr 1975
    Barbara Wackernagel-Jacobs

    Vom Safer Sex zur Präexpositionsprophylaxe (PrEP)
    Kurze Formeln für lange Wege
    Michael Bochow

    »Glücklich, gerecht, sicher«
    Kritische Anmerkungen zur Sexualpädagogik
    Marco Kammholz

    Affirmation und Entwertung der Liebe in der Psychoanalyse
    Eine Erwiderung auf Didier Eribon
    Aaron Lahl

    Lob der Autonomie
    Eine Erinnerung an Fritz Morgenthaler
    Hans Hütt