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Bus 57 Eine wahre Geschichte - nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2020

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

47587

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 14 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

11.03.2019

Verlag

Loewe

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

21,6/14,2/4,2 cm

Gewicht

626 g

Farbe

Altweiß / Dunkelrot

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The 57 Bus

Übersetzt von

Ann Lecker

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7432-0363-1

Beschreibung

Rezension

Die wahre Geschichte eines gefährlichen Gags, der am Ende nur Verlierer kennt; akribisch recherchiert von der New York Times-Journalistin Dashka Slater.“ Die Zeit
„Dashka Slater durchleuchtet zwei unterschiedliche Milieus. Sie ordnet den singulären Fall in das Portrait einer komplexen Gesellschaft ein, in der die Grenzen zwischen den Geschlechtern und den Menschen unterschiedlicher Hautfarbe fließender werden.“ Kulturzeit 3sat
„Dieser ungewöhnliche Jugendroman stimmt nachdenklich. Macht die Autorin doch mehr als deutlich, wo die gesellschaftlichen Defizite liegen. Ein rundum überzeugender Roman.“ Sylvia Schwab, Deutschlandfunkkultur
„Eine wahre, verstörende Geschichte, die den Leser über Geschlechtsidentität, Diskriminierung und Vorurteile nachdenken lässt.“ Jury des Leselotsen
„Diese wahre Geschichte hat mich einfach mitgerissen und ich wollte vor allem wissen, wie es für Richard endet. Richtig krass.“ Test the Best, BuchMarkt
„Bus 57 ist ein wichtiges und intensives Buch. Es wühlt auf und wirft Fragen auf, die lange nachhallen – über eine Gesellschaft mit fixen Einteilungen, über Toleranz und Gerechtigkeit.“ NZZ am Sonntag
„Eine klarsichtige, kluge Dokumentation und eine behutsame Charakterstudie zweier junger Menschen, die beide besonders sind. Und zwar nicht wegen ihrer Kleidung oder Hautfarbe. Besser konnte man diesen Stoff nicht nutzen.“ Barbara Weitzel, Berliner Zeitung

„Eine Geschichte, die genauso anders ist, wie ihre beiden Protagonisten Sasha und Richard. Und die vor allem deshalb aufgeschrieben werden musste, um das eigene gesellschaftliche Toleranz-Verhalten zu reflektieren. Und stetig zu verbessern.“ Elisa Sobkowiak, Kölner Stadt-Anzeiger
„Dieser Jugendroman zeigt auch sprachlich, dass es nicht immer nur zwei Seiten gibt, sondern auch eine ganze Menge dazwischen.“ MDR Kultur
„Dashka Slaters außergewöhnliches Jugendbuch liefert eine Mischform aus Reportage und Dokumentation über die diskriminierende Haltung gegenüber Menschen, die aus der gewohnten Normalität fallen und darüber, wie das amerikanische Rechtssystem mit jungen Schwarzen umspringt.“ Mechthild Blum, Badische Zeitung
„Ein wichtiger Beitrag zur Gender-Debatte und eine scharfe Kritik am US-Justizsystem, das die Verurteilung Jugendlicher nach Erwachsenen-Strafrecht zulässt.“ Hamburger Morgenpost
„Kriminalgeschichten, die auf wahren Begebenheiten beruhen, sind selten romantisch. Doch gerade diese brechen uns gewöhnlich das Herz” New York Times
„Mit dem journalistischen Blick für Details, entlarvt Slater den Mythos des Hatecrime-Monsters und afroamerikanischen Rowdys, indem sie die feine Linie zwischen pubertärer Dummheit und unumkehrbare Verbrechen genau überprüft. Nur wenige Leser werden diese genauen Analysen von Genderidentität, Jugendkriminalität und rassistischem Strafvollzug lesen, ohne ein paar Vorurteile in Frage zu stellen.“ Kirkus Reviews
„Slater entschuldigt Richard Thomas nicht. Aber sie legt die Schichten frei, die zu seiner Tat führten. Das Buch ist eine Warnung, dass all unser Handeln immer auch den Anderen trifft – und Konsequenzen hat.” San Francisco Chronicle

Produktdetails

Verkaufsrang

47587

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 14 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

11.03.2019

Verlag

Loewe

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

21,6/14,2/4,2 cm

Gewicht

626 g

Farbe

Altweiß / Dunkelrot

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The 57 Bus

Übersetzt von

Ann Lecker

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7432-0363-1

Herstelleradresse

Loewe Verlag GmbH
Bühlstrasse 4
95463 Bindlach
DE

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  • Bewertung

    5/5

    23.11.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schockierend, erschreckend und...

    Schockierend, erschreckend und leider auf einer wahren Geschichte beruhend! Ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen!

  • Bewertung

    5/5

    22.05.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Nach einer wahren Begebenheit,...

    Nach einer wahren Begebenheit, akkurat und detailgetreu recherchiert und in Romanform umgesetzt. Ein Buch, dass aufwühlt und dennoch versucht, Klischees zu vermeiden.

  • rikeslibrary

    aus Hamburg

    5/5

    27.07.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Unglaublich Berührend

    Bus 57 beruht auf einer wahren Geschichte und ist eine Dokumentation über das Leben der beiden Beteiligten, sowie die eigentliche Tat und den darauffolgenden Gerichtsprozess. Die Autorin hat dafür den Prozess verfolgt und Interviews mit den Beteiligten und ihren Freunden und Verwandten geführt um ein möglichst Komplexes Bild über die beiden Jugendlichen zu ermöglichen. Im ersten Abschnitt des Buches lernt man Sasha kennen. Sier (Im englischen „they“ (Das Pronomen für die deutsche Übersetzung wurde aber mit Sasha abgeklärt)) identifiziert sich als agender, also weder als Mann noch als Frau und hat deshalb auch ein anderes Pronomen für sich angenommen. Der Leser erfährt vieles über siere Kindheit und das Coming-Out. Unterstützt wird dies durch viele allgemeine Informationen über Geschlechter, Sexualität und Romantik, die manchmal etwas wissenschaftlich wirkten, das Buch aber gut ergänzt haben und zum Teil sehr lehrreich waren, auch wenn ich die meisten Informationen und Begriffe schon kannte. Sasha geht auf eine Privatschule, in der viel Wert auf Akzeptanz gelegt wird und die Tatsache, dass sier sich als agender identifiziert wird von den meisten Menschen in sierer näheren Umgebung als keine große Sache angesehen. Im zweiten Abschnitt lernt der Leser Richard kennen, der in einer deutlich ärmeren Umgebung aufgewachsen ist als Sasha. Besonders gut gefallen hat mir an diesem Punkt, dass die Autorin die Situation und die beiden Beteiligten nicht einfach in schwarz und weiß dargestellt hat, sondern auch aufzeigt, wie es dazu kam, dass Richard das Verbrechen begangen hat. Richard hat es nicht immer leicht im Leben gehabt, ist aber eigentlich ein fröhlicher Junge, der hofft später mal etwas im Leben zu erreichen. Das Verbrechen meint er eigentlich nicht böse, sondern nur als Witz, doch sorgen seine unüberlegten Aussagen dafür, dass sein Verbrechen als Hassverbrechen eingestuft wird. Richards Buchabschnitt wird durch viele Statistiken zu afroamerikanischen Jugendlichen, Gangs, Schulabbrechern und der Behandlung durch das Justizsystem unterstützt. In den letzten beiden Teilen werden dann schließlich das Feuer und die anschließende Gerichtsverhandlung behandelt. Dabei merkt man wie viel Unterstützung Sasha von der LGBTQ+-Community, aber auch von den anderen Menschen in sierer Umgebung erhält. Richard wird währenddessen als Erwachsener angeklagt und die unterschiedliche Behandlung von Weißen und Afroamerikanern im amerikanischen Justizsystem wird verdeutlicht. Für mich war das Buch einfach mal etwas Anderes. Es ist kein wirklicher Roman, mit einer total spannenden, flüssigen Handlung, sondern geht mehr um die Analyse der beiden Persönlichkeiten und die Frage danach ob man Richard wirklich so hart für seine Tat bestrafen müsste. Es regt definitiv zum Nachdenken an und die vielen Informationen über Gender, Sexualität, Gangs und das Justizsystem ergänzen das Buch gut. Die Geschichte hat mich wirklich berührt, vermittelt aber auch Hoffnung, indem es zeigt, dass Menschen, die „anders“ sind als andere immer mehr Akzeptanz und Unterstützung erfahren. Lediglich der letzte Abschnitt rund um die Gerichtsverhandlung war mir persönlich etwas zu lang gehalten, weshalb ich dem Buch 4.5/5 Sternen gebe.

  • Bewertung

    5/5

    26.07.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Nur der Bus "57" verbindet zwei...

    Nur der Bus "57" verbindet zwei völlig unterschiedliche Menschen. Bis zu diesem einen Zeitpunkt. Packende Dokumentation der Gerichtsverhandlung die Slater persönlich verfolgt hat.

  • Bewertung

    aus Thum

    5/5

    23.05.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Einprägsam, intensiv und grandios recherchiert!

    Inhalt: Als die Buslinie 57 am 04. November 2013 ihre gewohnte Tour antritt, ahnt keiner der Fahrgäste, welch dramatisches Ereignis sich an diesem Tag im Bus abspielen wird. Der*die 18-jährige Sasha Fleischmann ist genderqueer und mit seinem auffälligen weißen Rock, geriet er unerwartet ins Visier einer brutalen Attacke. Als drei farbige Jugendliche in den Bus einsteigen und rumalbern, nimmt eine tragische Wendung ihren Lauf, die das Leben der beiden Jugendlichen komplett ändern wird, denn aus eine Laune heraus zündet der 16-Jährige Richard Thomas mit einem Feuerzeug den Rocksaum von Sasha an. Das Material fängt sofort Feuer und geht in hohe Flammen auf. Zwar wird das Feuer innerhalb weniger Momenten gelöscht, jedoch mit schwerwiegenden Folgen unter unter denen Sasha nun leiden muss… Meinung Mit dieser Dokumentation greift die Autorin zum einen ein Thema auf, welches auf viel Diskussionen zurück greift und immer wieder aufs Neue zu welchen führen wird, zum anderen finde ich, dass es soviel persönlichen Inhalt, Hintergründe und auch Details zum Leben der Betroffenen beherbergt, dass es einem nur unter die Haut geht die Geschichte von Sasha und Richard zu lesen. Besonders bewegend fand ich definitiv die Entwicklung nach dem Ereignis. Man hat auf der einen Seite Sasha, der*die* mit den schwerwiegenden Folgen zu kämpfen hat und dann Richard, der zwar auch mit den Folgen kämpft, aber noch mehr mit seiner Reue nach der Tat. Durchleuchtet wird die Geschichte mit Fakten, Interviews und Berichten. Gut recherchiert und nicht ausgeschmückt geht die Autorin mit Tiefgründigkeit an das Ereignis heran und fesselt so ihre Leser/innen. Was bewegt einen zu solch einer Tat? Wie kommt man damit klar und die Familie? Was geht in einem vor? Und wie kann man so etwas schreckliches Verarbeiten und auf eine Art auch wieder gut machen? Genau dies berichtet Richard. Man lernt ihn kennen, aber auch auf eine gewisse Art verstehen. Dennoch heiße ich es nicht gut und man merkt auch was danach mit einem Menschen so passiert. Interessant ist absolut die Geschichte von Sasha. Ich nenne es jetzt einmal die „Entstehung“ hat mich total fasziniert. Ich lernte viel dazu und auch wenn ich nicht die gleichen Gefühle hege, so löste es dennoch Gefühle in mir aus. Eine sehr interessante Persönlichkeit, die durch ihre Art und Sichtweise, Ecken und Kanten, aber vor allem seinem großen außergewöhnlichen Herzen einem selbst ans Herz wächst. Das Cover passt auf die „Dokumentation“ wahrlich wie die Faust aufs Auge. Einprägsam setzt es ein Statement und rüttelt so vielleicht auch die Leserschaft etwas auf. Fazit: Definitiv ein Buch, dass ich gerne weiterempfehle. Mit seinen Details, der guten Recherche und der gut durchdachten Herangehensweise hat mich Autorin Dashka Slater bewegt, mitgerissen und überwältigt.

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