Rezension
»Mit ihrem zweiten Roman ›Palmherzen‹ legt Mössmer nun einen ruhigeren Text vor, der gerade durch seinen unaufgeregt leichten Erzählstil fesselt. Damit ist ihr die phantasiereiche und feinfühlige Erweiterung der Welt Jorges gelungen. Locker könnte sich der Roman noch über die zweihundertsechsunddreißig Seiten hinaus ziehen« – Katia Schwingshandl, Buchmagazin Literaturhaus Wien
»Die österreichische Autorin Margit Mössmer legt mit ›Palmherzen‹ einen Roman vor, der eine Familiengeschichte erzählt und dem Magischen Realismus huldigt. Vor allem aber sitzt Mössmer gehörig der Schalk im Nacken.« – Sebastian Fasthuber, Falter
»Mit ihrem zweiten Roman hat uns Margit Mössmer erneut ein außerordentliches Lesevergnügen beschaffen. Souverän und kundig bewegt sie sich durch den Text und haucht den Figuren ein erstaunliches Eigenleben ein.« – Stadtbekannt
»… ein schillerndes Panoptikum, das bis in die Herzen reicht.« – Christa Nebenführ, Buchkultur
»Ein starker Text.« – Dominika Meindl, Falter (Buch der Stunde)
»Ob die plastische Schilderung des Lebens in Ecuador das Ergebnis langwieriger Recherchen ist, sei dahingestellt: Sie funktioniert wunderbar und entführt zu Beginn in eine Dimension der Ferne und des Exotismus. Dieser wird klug gebrochen: Denn Mössmers Figuren sind Menschen wie du und ich …« – Sophie Reyer, Die Presse
»Schon nach wenigen Sätzen ist man bei Palmherzen in die Lebenswelt Ecuadors eingetaucht … Sehr lesenswert!« – Beate Scholz, Kunststoff
»Die Autorin greift auch in ihrem neuen Roman in der Tradition der lateinamerikanischen Literatur den Ton des magischen Realismus auf und versteht es glänzend, mit sprachgewaltigen Bildern zu jonglieren. … Dabei gelingt es ihr, einen differenzierten Blick auf Korruption, Armut und Not in einem lateinamerikanischen Land im 21. Jahrhundert zu werfen. Sehr empfohlen.« – Gabriele Fachinger, ekz
»Von Durchhalten und Verrat, von endemischer Korruption, zerfetzten Träumen und ausgewrungenem Durchhalten, von Aufgeben, emotionaler Verwirrung und unerbittlichem Untergang erzählt Margit Mössmer.« – Alexander Kluy, Wiener Zeitung
»Ein sehr lesenswerter, wundervoll erzählter neuer Roman von Margit Mössmer! Er führt in die Welt Ecuadors, ein Land, in dem keine Demokratie herrscht, sondern willkürliche Herrschaft, Korruption, Ausbeutung der überbordenden, reichen, wunderschönen Natur! Es gibt nur oben oder ganz unten. Der Plantagenbesitzer Jorge und seine Frau Julia, beides Ärzte, arbeiten, kämpfen für mehr Menschlichkeit, für Gesundheit und Bildung für alle. Doch auch sie haben Bedienstete, die bitterarm sind, sehr abhängig. Die Innenansicht der einzelnen Personen ist literarisch sehr kunstvoll und überzeugend, die dezente typisch ›magische Erzählweise‹ … sehr gekonnt. Ein sehr guter Roman über Traurige Tropen!« – Claudia Bauer, Hugendubel Frankfurt