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Für immer und ein Vierteljahr Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

04.02.2019

Verlag

Acabus Verlag

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

21/13,3/2 cm

Gewicht

410 g

Farbe

Khaki

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86282-638-4

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

04.02.2019

Verlag

Acabus Verlag

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

21/13,3/2 cm

Gewicht

410 g

Farbe

Khaki

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86282-638-4

Herstelleradresse

Acabus Verlag
Hermannstal 119k
22119 Hamburg
DE

Email: info@diplomica.de

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  • Bewertung

    aus Olbernhau

    5/5

    08.09.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Ein sehr emotionaler Roman

    Inhalt: Marc Karmann will nur eins: Sein verkorkstes Leben in den Griff kriegen. Dazu gehört auch, endlich einen Schlussstrich unter seine Ehe mit der reichen, schönen, aber unnahbaren Jana zu ziehen. Die beiden haben sich nichts mehr zu sagen und auch an Sohn Julius kommt Marc nicht mehr heran. Jana willigt in eine Scheidung ein, jedoch nur unter einer Bedingung: Marc soll für ein Vierteljahr zu ihr zurückkehren, sich um den renitenten Teenager kümmern und – sie auf Händen tragen. Und zwar wörtlich, denn Jana verlangt, dass Marc sie morgens und abends die Treppe herunter- beziehungsweise hochträgt. Bald findet Marc heraus, dass seine Frau gute Gründe für dieses merkwürdige Arrangement hat. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, den Jana bereits aufgegeben zu haben scheint und bei dem Marc einmal mehr Gefahr läuft, alles zu verlieren, was ihm am Herzen liegt. Meine Meinung: Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen, mich sehr berührt und zum Nachdenken gebracht. Vom Anfang bis zum Ende gab es keine Stelle, an der mir langweilig geworden wäre. Ich habe die ganze Zeit mit den Charakteren mitgefiebert, die mir im Verlauf des Buches sehr ans Herz gewachsen sind. Es war schön sie bei ihren Entwicklungen begleiten zu können und ihnen bei allen Hoch- und Tiefpunkten über die Schulter schauen zu dürfen. Der Schreibstil der Autorin passt perfekt zur Geschichte und lässt sich gut und flüssig lesen. Außerdem werden im Buch auch viele wichtige Themen angesprochen, die den Leser zum Nachdenken bringen und mich auch noch nach der Lektüre beschäftigt haben. Fazit: Insgesamt handelt es sich hierbei um einen wunderbaren Roman, der alles hat was ich mir von einem guten Roman wünschen könnte. Ich kann nur jedem empfehlen ihn zu lesen!

  • Elke Seifried

    aus Gundelfingen

    5/5

    22.08.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Grandioses, höchstemotionales Romandebüt

    Schon seit einigen Jahren liegt die Ehe von Jana und Marc auf Eis. Sie hat für ihn nur noch Ignoranz übrig und „Ihr Verhalten kehrte dann auch seine schlechteste Seite nach außen, die gemeine, sarkastische, bittere Seite, sodass sie zusammen ungefähr so gut funktionierten wie ein Streichholz und eine in Benzin getauchte Lunte.“ Wenn sie kommunizieren, dann nur im Streit. Um den Schein zu wahren und durch eine Scheidung aufgrund des Ehevertrags nicht bettelarm dazustehen, hat sich Marc eigentlich damit arrangiert, im Gästehaus zu kampieren, inzwischen lässt er sich dort auch regelmäßig von seiner Freundin Lydia besuchen. Hatte er ebenfalls schon längst keinen Draht mehr zu seinem Sohn Julius, brach der deshalb nun endgültig mit ihm. Eigentlich sollte nun der Punkt erreicht sein, einen Schlussstrich zu ziehen. Ich will die Scheidung, ringt er sich deshalb trotz aller finanziellen Nachteile ab. „Ganz falsches Timing“ ist Janas Antwort und sie überrascht ihn mit folgendem Angebot. „Ich biete dir an, auf den Ehevertrag zu verzichten. Ich teile alles mit dir und ich werde meinen Vater bitten, dich nicht rauszuschmeißen, auch wenn wir geschieden sind.“, allerdings „Mein Geld, meine Bedingungen!“ nur unter der Voraussetzung: Marc soll für ein Vierteljahr zu ihr zurückkehren, sich mit ihr Julius kümmern und – sie morgens und abends die Treppe herunter- beziehungsweise hochtragen. „Sie betete, dass Marc sich auf dieses Angebot einlassen würde. So wenig durchdacht und wahnwitzig die Sache auch war, doch wenn es Juli half, würde sie alles auf sich nehmen. Für ihn war es das alles wert.“ Als Leser begibt man sich mit Marc in dieses Experiment. Man zieht mit ihm wieder im Haus ein, wird Zeuge von nicht nur einem Wortgefecht mit Jana, ebenso aber auch von ihren Bemühungen, Julius zuliebe Streit zu umgehen. Man erlebt mit, wie Marc versucht, wieder Zugang zu Juli zu finden, was allerdings alles andere als leicht erweist, „Wer bist du noch mal? Ach ja, du bist doch der Typ, der im Gartenhaus haust und im letzten Jahr lieber seine Auszubildende geknallt hat, statt sich um die Gefühle meiner Mutter zu sorgen, also brauchst du jetzt auch nicht damit anzufangen.“, zumal er zudem noch auf die schiefe Bahn gerät, was aber im Gegenzug die Eltern zu Partnerarbeit zwingt. Jana alleine überfordert mit dem pubertierenden Sohn, waren das ihre guten Gründe oder steckt mehr dahinter? Da darf man als Leser rätseln. Zudem schickt einen die Autorin auf eine emotionale Achterbahnfahrt, die ihres Gleichen sucht und zwar nicht nur in Bezug auf die Beziehung zwischen Marc und Jana. Werden die gegenseitige Zuneigung und die Liebe die langsam unter den Trümmern hervorkommt, über „Er konnte den Schmerz förmlich spüren, ein alter Schmerz, der aus der Vergangenheit kam, aber der wie eine unüberwindbare Mauer zwischen ihnen stand.“, siegen können, oder nicht? Das wird nicht mehr verraten. Die Autorin hat mich mit ihrem einnehmenden, emotionalen Schreibstil sofort für ihren Roman begeistern können und das obwohl mir anfangs weder Marc, der scheinbar so aufs Geld fixiert ist, wie sein Betthäschen Lydia, noch die Eiskönigin Jana wirklich sympathisch, waren. Waren es anfangs noch so pointierte Dialoge wie „Ich muss nur meine Handschuhe finden, sonst bekomme ich noch Frostbeulen, wenn ich dich anfassen muss.“ - „Tja du solltest dir extra gefütterte zulegen, denn niemand vermag es so gekonnt, mich auf Minustemperaturen zu kühlen wie du, mein lieber Gatte.“, die mich zeitgleich grinsen haben lassen, aber mir auch einen Stich versetzt haben, hat sie mich mit dem geschickten Streuen von kleinen Hinweisen, unter anderem dazu, was in der Ehe schiefgelaufen sein mag und die zum großen Rätseln verleiten, recht schnell emotional ganz tief in ihrer Geschichte gehabt. Ich habe gelitten darunter, dass Juli so ablehnend gegenüber seinem Vater ist, ich habe mich bei jedem noch so kleinen Anzeichen, dass die beiden sich annähern gefreut, nur um kurz danach wieder durch eine Abfuhr einen Dämpfer in meiner Euphorie zu erhalten. Genauso ist die Beziehung zu Jana gestrickt. Ich habe die Seiten in einem Gefühlschaos aus Hoffnung, Freude und Enttäuschung regelrecht verschlungen. Wäre das nicht schon genug, schafft die Autorin mit der Nebenhandlung um Marcs Vater noch einmal ganz viel Stoff für tiefe Emotionen. Betroffenheit, aber zum Aufatmen auch ganz viel Freude und viele amüsante Szenen. Auch Juli und seine Liebelei zu Maya hat einige rührend, süße Momente bereit, die mir unheimlich gut gefallen haben. Begeistert bin ich auch davon, wie genial gut es der Autorin gelungen ist, die emotionale Achterbahnfahrt von Anfang bis wirklich zur letzten Seite aufrechtzuerhalten. Denn auch wenn es bei einigem Entspannung gibt, wirklich glauben, dass das jetzt das Ende ist und dass man sich auf seine Gefühle verlassen kann, kann man erst auf der letzten Seite. Super gut haben mir auch die zahlreichen originellen Vergleiche wie „Ihr ohnehin löchriger Plan hatte damit die Tragkraft eines Häkeldeckchens“ gefallen und ganz oft hat mich die Autorin auch mit witzigen Szenen Dialogen wirklich zum herzhaft schmunzeln gebracht. Die Szene um Julis Weihnachtshemd, zu das ihn Jana verdonnert hat, ist nur ein Beispiel dafür. Auf ein genervtes „Ist von Hilfinger hat sie gesagt.“, kann da von Marcs Vater schon mal ein „Tja, hat wohl einen Grund, warum dieser Hilfinger das Hemd nicht mehr wollte.“, kommen. Man weiß nie wie lange man noch Zeit hat, an einer Beziehung muss man arbeiten, Reden ist so wichtig, keinen Kummer, keine Sorgen schlucken, all das sind so wundervolle Botschaften die dieser Roman bereithält. „Was waren das für Jungs? Für Elternhäuser? Für Zeiten, in denen man mit ein paar Mausklicks ein Leben zerstören konnte? In denen Kinder anderen so etwas antaten.“ Zudem muss man sich als Leser auch Gedanken über Themen wie Mobbing und ein weiteres wichtiges, das ich hier nicht verraten möchte, machen, was ich unbedingt auch noch lobend erwähnen wollte. Alles in allem habe ich die Seiten dieses hoch emotionalen Romans geradezu verschlungen, solch eine intensive Achterbahnfahrt der Gefühle, ich bin begeistert und dieses Debüt würde von mir tatsächlich sechs Sterne bekommen, wenn es diese gäbe. Die Autorin lasse ich sicher nicht mehr vom Radar.

  • pfannix

    5/5

    11.03.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Marc will endlich die…

    Marc will endlich die Scheidung. Blöd nur, dass er einen wasserdichten Ehevertrag unterschrieben hat und somit nicht an das Vermögen seiner Frau kommt. Da er mittellos in die Ehe kam, geht er auch genauso raus. Sein Gehalt reicht kaum aus um den aufwändigen Lebensstil und teuren Geschmack seiner Freundin Lydia zu finanzieren. Als er Jana um die Scheidung bittet macht sie ihm einen ungewöhnlichen Vorschlag. Jana hat eine Diagnose erhalten und ihr läuft die Zeit davon. Als Marc sie um die Scheidung bittet, ist das für sie ein Fingerzeig um ihn zumindest mit seinem Sohn Julius zu versöhnen. Auch seine Unterstützung wird gebraucht. Sie ist eine starke Frau, die von Marc sehr verletzt wurde und deshalb zur „Eiskönigin“ wurde. Julius hat schulische Probleme, da er aber mit seiner Mutter nicht darüber spricht tappen alle erstmal im Dunkeln. Seit Jahren hat er ein angespanntes Verhältnis zu seinem Vater. Als dieser einzieht, traut er dem Ganzen nicht. Die neue Verlobte Lydia ist ganz und gar nicht begeistert von dem Deal. Aber sie muss wohl oder übel in den sauren Apfel beißen, denn Marc ist ansonsten nach der Scheidung mittellos. Sie ist ein seher einfacher Charakter, denn das Einzige was für sie zählt ist die Kreditkarte von Marc und das Luxusleben was er ihr ermöglicht. Die Handlung war sehr ungewöhnlich, denn Jana möchte die Hilfe und Unterstützung von Marc für ein Vierteljahr. In diesem darf er mit Lydia keinen Kontakt haben. Dafür würde sie ihm die Hälfte ihres Vermögens geben. Die Zerrüttung der Ehe nahm aber schon früher ihren Lauf und ich muss hier sagen, für mich war Marc ein Feigling und Drückeberger. Sicherlich gehören auch zwei dazu, aber nach dem Vorfall vor fünf Jahren wäre ich auch zur Eiskönigin mutiert. Ohne zu viel zu verraten: Wenn man über ein Wochenende mit Kumpels wegfährt und man sieht, dass die Familie einen zu erreichen versucht, dann rufe ich doch zurück! Aber nein, er und Jana hatten einen Streit vor seiner Abfahrt und deshalb ruft er nicht zurück. Lieber hört man auch auf die Kumpels. Hier hat die Autorin eine Figur geschaffen, die vor lauter Frust und Unzufriedenheit seinen Sohn und seine Frau sehr verletzt. Die Schwierigkeiten in der Kanzlei des Schwiegervaters zu arbeiten will man sich nicht vorstellen, denn wenn dieser ein eher schwieriger Charakter ist sind Spannungen vorprogrammiert. Jana hat aber auch Fehler gemacht, eines führte zum anderen und Beide waren keine Einheit mehr, sondern stritten sich nur noch. Wobei bei Jana hatte ich das Gefühl, dass vieles an ihrem Verhalten Fremdeinwirkung hatte und leichter zu verzeihen waren. (Mehr wird nicht verraten.) Das Cover ist wunderschön und sehr stimmig zum Buch. Der Erzählstil war in der 3. Person, aber es wurde aus verschiedenen Perspektiven berichtet. So bekommt man einen guten Einblick in alles! Der Schreibstil war locker, leicht, sehr emotional und spannend geschrieben. Mein Fazit: Es war ein Buch voller Höhen und Tiefen. Ob ich wie Jana gehandelt hätte? Kann ich mit Bestimmtheit nicht sagen, aber ich hätte nach dem besagten Wochenende schon anders reagiert. Macht aber nichts, Jana ist vom Charakter her anders und sie versucht alles für sich zu regeln. Mit Marc bin ich nicht warm geworden, sicherlich es passiert was mit ihm als er zurück in das gemeinsame Haus zieht, aber ich mochte den Charakter anfangs nicht: Denn auch wie er Julius nicht beachtete und ihn ignorierte war ein No-Go. Aber dies gehört zur Geschichte und ich muss sagen, die Autorin hat diese Figur sehr gut getroffen. Man möchte ihm aber manchmal gerne eine Backpfeife geben. Aber mit der Zeit kommt auch das Umdenken bei ihm und hier hat er wieder mit seiner ruhigen und überlegten Vorgehensweise einiges wieder gut gemacht. Jana ist die typische Löwenmutter. Für ihren Sohn würde sie alles durchstehen. Mit ihr konnte ich mich sehr gut identifizieren. Die Autorin schaffte es ihre Gefühle, trotz Eis-Fassade, gut zu transportieren.

  • leseHuhn

    4/5

    30.05.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Eine Nachricht reicht, um das Leben aus den FUhgen zu heben

    Für immer und ein Vierteljahr von Sonja Roos, erschienen im Acabus Verlag im Februar 2019, eBook 352 Seiten Klappentext Marc Karmann will nur eins: Sein verkorkstes Leben in den Griff kriegen. Dazu gehört auch, endlich einen Schlussstrich unter seine Ehe mit der reichen, schönen, aber unnahbaren Jana zu ziehen. Die beiden haben sich nichts mehr zu sagen und auch an Sohn Julius kommt Marc nicht mehr heran. Jana willigt in eine Scheidung ein, jedoch nur unter einer Bedingung: Marc soll für ein Vierteljahr zu ihr zurückkehren, sich um den renitenten Teenager kümmern und - sie auf Händen tragen. Und zwar wörtlich, denn Jana verlangt, dass Marc sie morgens und abends die Treppe herunter- beziehungsweise hochträgt. Bald findet Marc heraus, dass seine Frau gute Gründe für dieses merkwürdige Arrangement hat. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, den Jana bereits aufgegeben zu haben scheint und bei dem Marc einmal mehr Gefahr läuft, alles zu verlieren, was ihm am Herzen liegt. Meine Meinung Marc, Jana und auch Julius sind die nette und reiche Familie. Kaufen können sie sich alles, nur ihre Gefühle benötigen eine Generalüberholung. Marc hat sich in eine Jüngere verguckt, seine Noch-Ehefrau Jana toleriert es und der Filius Julius hat nur noch Hassgefühle für seinen Vater. Doch kann Marc das in einem Vierteljahr wieder gerade biegen und warum nur diese kurze Zeitspanne? Schnell wird dem Leser klar, das Marc und seine Noch-Freundin Lydia kurz vor dem Ende ihrer Beziehung stehen. Aber die ansteigenden Gefühle von Jana Marc gegenüber werfen doch einige Fragen auf. Marc findet dann doch relativ zügig einen Weg zu seinem Sohn und das hat leider damit zu tun, dass er sich freikauft. Die Noch-Ehe von Marc und Jana mit all ihren Höhen und Tiefen hat mir sehr gut gefallen. Das Annähern und wieder von sich wegstoßen werden sehr bildlich und gefühlvoll beschrieben. Doch zum Schluss fand ich es persönlich unpassend, auch wenn es in Wirklichkeit bestimmt 100-mal und mehr so passiert. Grundsätzlich stehe ich dem Thema Organspende positiv gegenüber, nur wenn sich dann Menschen ihr Leben erkaufen, werde ich wütend. Ich hätte mich über ein kitschiges und liebevolles Happy End mehr gefreut. Fazit Sonja Roos hat einen angenehmen Schreibstil, ihre Figuren sind authentisch und die Story zu meinem Leidwesen auch. Dennoch haben mir Marc, Jana und Julius sehr gut gefallen. Ihre Entwicklung hat auch den ein oder anderen Lacher beschert. Von mir gibt es 4

  • Bewertung

    aus Waldbüttelbrunn

    4/5

    01.09.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Eine wirklich sehr emotionale Familiengeschichte, die uns unheimlich viel mit auf den Weg gibt!

    Klappentext: "Marc Karmann will nur eins: Sein verkorkstes Leben in den Griff kriegen. Dazu gehört auch, endlich einen Schlussstrich unter seine Ehe mit der reichen, schönen, aber unnahbaren Jana zu ziehen. Die beiden haben sich nichts mehr zu sagen und auch an Sohn Julius kommt Marc nicht mehr heran. Jana willigt in eine Scheidung ein, jedoch nur unter einer Bedingung: Marc soll für ein Vierteljahr zu ihr zurückkehren, sich um den renitenten Teenager kümmern und – sie auf Händen tragen. Und zwar wörtlich, denn Jana verlangt, dass Marc sie morgens und abends die Treppe herunter- beziehungsweise hochträgt. Bald findet Marc heraus, dass seine Frau gute Gründe für dieses merkwürdige Arrangement hat. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, den Jana bereits aufgegeben zu haben scheint und bei dem Marc einmal mehr Gefahr läuft, alles zu verlieren, was ihm am Herzen liegt." In diese Geschichte wird man sofort direkt hinein geworfen, der Schreibstil liest sich flüssig und man will immer wissen wie es weitergeht. Den Roman zu lesen hat mir richtig viel Spaß gemacht, dabei werden hier viele Themen angesprochen wie Alkoholismus, Krankheit, Mobbing, Freundschaft, Toleranz, Organspende, Pubertät, u.a.  Die Protagonisten sind sehr sympathisch dargestellt, auch wenn nicht alle am Anfang sympathisch wirken entwickeln sie sich doch weiter und um so authentischer wirkt diese Geschichte. Manchmal stehen sich gerade Jana und Marc selbst im Weg und man möchte sie gerne schütteln, aber da möchte ich nicht zuviel verraten um nicht zu spoilern (Lest es am Besten selber! ).  Da die Protagonisten über viel Geld verfügen, lässt sich in dieser Geschichte auch viel damit regeln, was ich einerseits schrecklich fand, aber das ist ja im wahren Leben tatsächlich so!  Dieser Roman soll uns zudem zeigen, nicht immer gleich aufzugeben, wenn es schwierig in der Ehe wird, sondern dass man gerade in der heutigen Zeit, sich nochmal eine Chance gibt. Genau das hat die Autorin hier sehr gut und emotional rübergebracht.  Fazit: Diese Geschichte ist unheimlich emotional, hat mir wirklich sehr gut gefallen und ich könnte mir gut vorstellen, sie irgendwann nochmal zu lesen. Ich vergebe hier eine klare Leseempfehlung!   Erwähnenswert ist zudem das absolut schöne Cover, das wirklich außergewöhnlich gut gelungen ist. Für mich ein absoluter Hingucker! 

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