Produktbild: "Bruder, komm zum Militär"

"Bruder, komm zum Militär" Aus den Tagebuchnotizen des k.k. Artilleristen Josef Sechterberger in der Zeit der Napoleonischen Kriege

1

25,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


  • Kostenlose Lieferung ab 30 € Einkaufswert
  • Versandkostenfrei für Bonuscard-Kund*innen

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Paperback

Erscheinungsdatum

14.02.2019

Verlag

Hermagoras

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

21,2/17,3/1,6 cm

Gewicht

658 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7086-1032-0

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Paperback

Erscheinungsdatum

14.02.2019

Verlag

Hermagoras

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

21,2/17,3/1,6 cm

Gewicht

658 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7086-1032-0

Herstelleradresse

Mohorjeva Hermagoras GmbH
Viktringer Ring 26
9020 Klagenfurt
Österreich
Email: verlag@hermagoras.at
Url: www.mohorjeva.com
Telephone: +43 463 56515
Fax: +43 463 5651512

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Gertie G.

    aus Wien

    5/5

    17.11.2019

    Buch (Paperback)

    Einblick in das Soldatenleben des 19. Jahrhunderts

    Dieses Buch beschreibt zehn Jahre des Lebens von Josef Sechterberger (1792- 1871). Wer war dieser Mann? Josef Sechterberger ist der Urururgroßvater der Autorin. Er hat ein handgeschriebenes nur 28 Seiten umfassenden „Marschtagebuch“ hinterlassen. Wohin er marschiert ist? 1813 als Artilleriesoldat der österreichischen Armee in die Völkerschlacht von Leipzig. Anschließend in den sogenannten Winterfeldzug 1813/14, wieder gegen Napoleon. Nach Napoleons endgültigem Sturz und dessen Verbannung nach St. Helena, dient Sechterberger noch einige Jahre in der Armee und nimmt wegen Dienstunfähigkeit 1823 seinen Abschied. Was ist nun das Besondere an Josef Sechterberger? "Was nicht in den Akten steht, existiert nicht in dieser Welt" (S.7) dieses Credo ist typisch für die Geschichtsschreibung. Die meisten Berichte über Schlachten während der Napoleonischen Kriege sind von Offizieren bzw. Generalstäblern verfasst. Schriftliche Aufzeichnungen von einfachen Soldaten, sind kaum überliefert. Denn die meisten Soldaten in den Armeen dieser Zeit waren Analphabeten. Josef Sechterberger konnte schon vor dem Militärdienst schreiben und lesen. Damit ist er die große Ausnahme. Akribisch führt er sein Marschtagebuch. Allerdings mit extrem knappen Angaben - einfach eine mehrspaltige Tabelle, wie auf der Abbildung von Seite 35 zu sehen ist. Die Autorin bindet diesen kriegerischen Teil von Sechterbergers Leben in den historischen Kontext ein. Dazu hat sich Isolde Moser mit ihrem Mann Günther, auf eine, wie sie erzählt, beinahe 10-jährige Recherchereise begeben. Zahlreiche Fotos und Abbildungen von Dokumenten vermitteln einen Eindruck dieser Epoche. Josef Sechterberger hat auch in seinem Zivilleben ab 1823 einige Spuren hinterlassen, allerdings keine Tagebuchaufzeichnungen mehr. Faszinierend finde ich, wie aus den knappen 28 Seiten Marschtagebuch, ein so lebendiges Porträt des Josef Sechterbergers entstehen konnte. Für diese Anstrengung, für diese Ausdauer bei der Suche nach den Spuren des Urururgroßvaters gebühren der Autorin mehr als 5 Sterne.

Kundinnen und Kunden meinen

5

1

4

0

3

0

2

0

1

0

Bewertungen (1)

Weitere Artikel finden Sie in

  • Produktbild: "Bruder, komm zum Militär"