Produktbild: Die Einsamkeit der Schuldigen - Das Verlies
Band 1

Die Einsamkeit der Schuldigen - Das Verlies Thriller

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.02.2019

Verlag

Gmeiner-Verlag

Seitenzahl

512

Maße (L/B/H)

21,1/13,5/4,3 cm

Gewicht

608 g

Farbe

Cool Grey / Grau

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8392-2390-1

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.02.2019

Verlag

Gmeiner-Verlag

Seitenzahl

512

Maße (L/B/H)

21,1/13,5/4,3 cm

Gewicht

608 g

Farbe

Cool Grey / Grau

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8392-2390-1

Herstelleradresse

Gmeiner
Im Ehnried 5
88605 Meßkirch
DE
info@gmeiner-verlag.de

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  • Bewertung

    5/5

    15.03.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Verstörend und nur für nervenstarke...

    Verstörend und nur für nervenstarke Leser geeignet sind die unheilvollen Verstrickungen und Abgründe dieser sieben Schicksale, denen man wenn auch voller Abscheu folgen muss...

  • Bewertung

    5/5

    14.03.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Eine einzigartige Atmosphäre

    „Wo beginnt und endet das Rechtsverständnis, wenn ein Jeder aus seiner psychischen Konstitution heraus Verbrechen begehen kann und Juristen eine bedingungslose Legitimation zusammenflechten, womit der Täter unter geringen Auflagen auf freiem Fuß bleibt?“ Der Auftakt zu dieser sehr besonderen Thriller-Trilogie sucht nach seinesgleichen. Nienke Jos entfacht in ihrer Geschichte eine Stimmung, die einen sofort für das Geschehen einnimmt. Ihre Art, die Protagonisten darzustellen, stimmt einen - mit oben zitierter, stetiger Ausgangsfrage - nachdenklich und schafft einen völlig anderen, aufregenden Zugang zu Kriminal- und Thrillergeschichten. Schonungslos und auf erschreckend ehrliche Weise blicken wir in die Abgründe der Psyche des Menschen.

  • Bewertung

    aus Bad Schwalbach

    5/5

    08.02.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Neuentdeckung des Jahres!

    Annette von Droste Hülshoff lehrt uns, dass der Teufel immer unter uns sein kann. Nienke Jos lehrt uns, dass der Teufel immer in uns sein kann.

  • leseratte1310

    4/5

    17.02.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Grauenhafte Abgründe

    Nachdem Junia jahrelang als Mountainbike- Guide unterwegs war, ist sie nun sesshaft geworden. Sie hat sich im Allgäu niedergelassen. Sie trifft den Arzt Thies und arbeitet als Animateurin in einem Hotel. Bald schon will sie ihr eigenes Reich beziehen. Dabei übersieht Junia aber, dass einiges nicht so recht passt. Auf einer Tour mit dem Mountainbike erzählt ihr die Teilnehmerin Ann Beck, dass sie nicht besonders glücklich ist, aber nicht den Mut hat neu anzufangen. Kurz darauf verschwindet diese Frau spurlos. Wurde sie Opfer eines Verbrechens oder ist sie doch noch untergetaucht? Man sucht vergebens nach ihr. Wie kann man auch ahnen, dass sie in einer Waldhütte gefangen ist und Schreckliches erleben muss. Der Wiesbadener Psychiater Theodor Stein möchte seinen Lebensabend mit seiner Frau in Panama verbringen, doch dann verfolgt ihn die mysteriöse Elenor. Doch ihre Geschichte klingt zweifelhaft. Was will sie von ihm? Als er die Wahrheit erkennt, ist es bereits zu spät Es gibt verschiedene Handlungsstränge, die einem von Anfang an das Gefühl geben, dass es zu einer Katastrophe kommt. Es sind nur wenige Personen an dieser Geschichte beteiligt, aber irgendwie sind sie miteinander verknüpft. Sie sind alle durch ihre Vergangenheit geprägt und niemand ist mir wirklich sympathisch. Die Abgründe, welche sich auftun, sind erschreckend. Dabei sind die Charaktere gut gezeichnet und man kann nachvollziehen, warum sie so sind wie sie sind. Niemand ist wirklich unschuldig. Der Moment, als die gefangene Frau aus ihrem Verlies befreit wurde, war sehr emotional. Der Schreibstil ist anspruchsvoll und direkt. Die Spannung ist von Anfang an vorhanden, steigert sich aber immer mehr. Man sollte allerdings nicht zu zart besaitet sein, denn die Schilderungen sind manchmal schon drastisch. Ein packender Psychothriller.

  • World of books and dreams

    4/5

    24.03.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Der perfekte Titel

    Nie hätte Junia gedacht, dass sie ausgerechnet bei einer ärztlichen Untersuchung ihren Traummann kennenlernen würde, doch dann kam Thies in ihr Leben. Auch sonst läuft es endlich wieder richtig rund in ihrem Leben, denn nicht nur in der Liebe hat sie Glück, sondern auch im Beruf. Doch dann verschwindet bei einer Mountainbiketour eine Teilnehmerin spurlos. Doch das Geheimnis um ihr Verschwinden hat weit reichende Folgen, die bis zu einem Psychiater in Wiesbaden führen. Meine Meinung Ein Cover, das mich auf den ersten Blick an einen skandinavischen Krimi erinnerte, doch die Handlung findet in Deutschland statt. Schon beim Einstieg wurde mir bewusst, dass diese Geschichte harten Tobak beinhaltet. Doch die Autorin beginnt hier langsam ihre einzelnen Fäden auszulegen. Viele Wechsel der Perspektiven verlangen durchaus Aufmerksamkeit beim Lesen und vor allem zu Beginn hatte ich noch so meine Schwierigkeiten, überhaupt Zusammenhänge zu erkennen. Doch auch nachdem ich dachte, ich hätte einen Überblick oder wüsste nun, woher der Wind weht, drehte die Autorin noch einmal an den Ereignissen. Nach und nach knüpft die Autorin aus den losen Fäden ein großes, logisches Gesamtbild. Genau wie zu Beginn hatte ich auch zwischendurch immer wieder Momente der Verwirrung, die aber dann doch immer wieder aufgeklärt wurden. Der Schreibstil der Autorin lässt sich verständlich und flüssig lesen, doch eines ist sie auch auf jeden Fall: schonungslos. Sie gibt ihren Lesern zwischenzeitlich immer wieder Bilder, die brutal und hart sind, schwache Nerven sollte man da besser nicht haben. Wie ich schon schrieb, arbeitet die Autorin hier mit einigen Perspektivenwechsel, die bei mir dafür sorgten, einen gewissen Abstand zum Geschehen zu halten. Ich blieb, auch durch den personalen Erzähler in dritter Person, der Beobachter. Genau das macht mich hier ein wenig zwiegespalten, zum einen fehlte es mir einen engeren Bezug zu einem der Charaktere zu bekommen, zum anderen war gerade dieser Abstand von Nöten, um nicht zu geschockt zu werden. Dadurch, dass ich hier einige Charaktere beobachten konnte, blieben diese mir auch recht fern. Lediglich zu Junia konnte ich etwas mehr gedankliche Beziehung aufbauen. Doch für die Handlung des Thrillers fand ich das recht passend. Man bekam zu jedem Charakter ein sehr glaubwürdiges Bild und auch wenn mir keiner richtig ans Herz wuchs, kamen mir ihre Beschreibungen doch sehr authentisch vor. Ihre Handlungen waren nachvollziehbar, teilweise erschreckend und beängstigend. Gerade die Rolle der Ann Beck hat mich dann auf eine bestimmte Weise wieder berühren können. Mein Fazit Ein Thriller, der teilweise schockiert und auch Momente hat, die mich berührt haben. Immer wenn ich dachte, ich hätte die Geschichte und den Plot endlich durchschaut, gab es wieder eine Wendung. Dabei besticht die Geschichte nicht unbedingt mit permanenter Action oder hohem Tempo, sondern eher durch den psychologischen Aufbau der Charaktere. Trotzdem weiß die Autorin, wie sie ihre Leser mit Schockmomenten packen kann und lässt mich auch jetzt noch über ihre Geschichte nachdenken. Anders in der Umsetzung, aber gerade durch dieses Ungewöhnliche sehr lesenswert.

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