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African Waters Zehn Länder und ihr Wasser

3

99,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.03.2019

Verlag

Terra Mater Books

Seitenzahl

232

Maße (L/B/H)

36,5/25,3/2,7 cm

Gewicht

2021 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-99055-012-0

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.03.2019

Verlag

Terra Mater Books

Seitenzahl

232

Maße (L/B/H)

36,5/25,3/2,7 cm

Gewicht

2021 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-99055-012-0

Herstelleradresse

Servus
Oberst-Lepperdinger-Straße 11-15|5071|Wals-Siezenheim|AT
info@at.redbullmediahouse.com

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Fotografische Reise zum Staunen

annlu am 13.10.2019

Bewertungsnummer: 1256379

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In10 Ländern geht es im Süden Afrikas auf die Reise – immer auf der Suche nach dem lebensspendenden Wasser. Vom trockenen Südafrika über die größten Wasserfälle und bekannte Deltas samt Naturschutzgebiet, hier werden sie in Text und Bild vorgestellt. Jeder Reiseabschnitt – und damit jedes neue Land – wird mit einem Reportagetext eingeleitet. Dem Text hintangestellt sind die Bilder. Die großformatigen Luftaufnahmen sprechen für sich und werden auch so präsentiert. Alleinstehend kann man sie auf sich wirken lassen, ohne abgelenkt zu werden. Assoziationen zu Afrika gibt es viele – Wasser wird dabei wohl selten an erster Stelle stehen. Zu Beginn der Reise wird das Klischee des trockenen Afrika wirklich bedient. Der Reisebeginn in Südafrika fällt auf eine Zeit, in der Kapstadts Wasserreserven schwinden und Regen seit geraumer Zeit ausgeblieben ist. Auch die Bilder sprechen diese Sprache, sie zeigen trockene Gebiete – auch solche, die vorher als landwirtschaftliche Flächen genutzt wurden. Die Weiterreise bringt gegenteilige Eindrücke. So führt sie auch in bekannte Gebiete, wie das Okawango-Delta oder die Victoriafälle - mit dabei beeindruckende Bilder und Aufnahmen. Der Textteil nimmt sich nicht nur dem Erlebten an und gibt zusätzliche Informationen zu den besuchten Orten. Da Wasser in Afrika immer ein Streitpunkt ist – ob es nun verschwindend gering oder im Überfluss vorkommt – geht das Buch besonders auch auf die Wasserproblematiken ein. Dazu gehören die Auswirkungen des Klimawandels mit ausbleibendem Regen ebenso wie die starken (manchmal erst geplanten) Eingriffe des Menschen in die Natur. So werden Staumauern erwähnt, die Landwirtschaft, die Wasser braucht, aber auch Bauprojekte, die sich direkt auf die Wasserläufe auswirken. Nur selten sind die geplanten Aktivitäten von Umweltschutz geprägt. Neben der Umwelt sind es die Menschen, die von den Eingriffen beeinträchtigt werden. Der Zugang zu Wasser mit all seinen zusätzlichen Ressourcen (wie etwa der Fischfang) werden ebenso thematisiert, wie der Umstand, dass bestimmte Projekte den Tourismus in den Vordergrund rücken. Der Faszination der Naturaufnahmen aus der Luft konnte ich mich ebenso wenig entziehen, wie jener Bilder, die Menschen und ihre Bauten im Zusammenspiel mit den Wasserläufen zeigten. Umso eindringlicher empfand ich den Appell zum Schutz der Gebiete. Am Ende des Buches steht eine Fotoserie, die die Eindrücke der Reise wiedergibt. In ihr treten auch die begleitenden Menschen, der Hubschrauber und die Unterkünfte auf. So rundet sie den Eindruck der Reise ab. Fazit: Die kunstvollen Aufnahmen lassen einen staunenden Betrachter zurück – die dazugehörigen Texte stimmen nachdenklich.

Fotografische Reise zum Staunen

annlu am 13.10.2019
Bewertungsnummer: 1256379
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In10 Ländern geht es im Süden Afrikas auf die Reise – immer auf der Suche nach dem lebensspendenden Wasser. Vom trockenen Südafrika über die größten Wasserfälle und bekannte Deltas samt Naturschutzgebiet, hier werden sie in Text und Bild vorgestellt. Jeder Reiseabschnitt – und damit jedes neue Land – wird mit einem Reportagetext eingeleitet. Dem Text hintangestellt sind die Bilder. Die großformatigen Luftaufnahmen sprechen für sich und werden auch so präsentiert. Alleinstehend kann man sie auf sich wirken lassen, ohne abgelenkt zu werden. Assoziationen zu Afrika gibt es viele – Wasser wird dabei wohl selten an erster Stelle stehen. Zu Beginn der Reise wird das Klischee des trockenen Afrika wirklich bedient. Der Reisebeginn in Südafrika fällt auf eine Zeit, in der Kapstadts Wasserreserven schwinden und Regen seit geraumer Zeit ausgeblieben ist. Auch die Bilder sprechen diese Sprache, sie zeigen trockene Gebiete – auch solche, die vorher als landwirtschaftliche Flächen genutzt wurden. Die Weiterreise bringt gegenteilige Eindrücke. So führt sie auch in bekannte Gebiete, wie das Okawango-Delta oder die Victoriafälle - mit dabei beeindruckende Bilder und Aufnahmen. Der Textteil nimmt sich nicht nur dem Erlebten an und gibt zusätzliche Informationen zu den besuchten Orten. Da Wasser in Afrika immer ein Streitpunkt ist – ob es nun verschwindend gering oder im Überfluss vorkommt – geht das Buch besonders auch auf die Wasserproblematiken ein. Dazu gehören die Auswirkungen des Klimawandels mit ausbleibendem Regen ebenso wie die starken (manchmal erst geplanten) Eingriffe des Menschen in die Natur. So werden Staumauern erwähnt, die Landwirtschaft, die Wasser braucht, aber auch Bauprojekte, die sich direkt auf die Wasserläufe auswirken. Nur selten sind die geplanten Aktivitäten von Umweltschutz geprägt. Neben der Umwelt sind es die Menschen, die von den Eingriffen beeinträchtigt werden. Der Zugang zu Wasser mit all seinen zusätzlichen Ressourcen (wie etwa der Fischfang) werden ebenso thematisiert, wie der Umstand, dass bestimmte Projekte den Tourismus in den Vordergrund rücken. Der Faszination der Naturaufnahmen aus der Luft konnte ich mich ebenso wenig entziehen, wie jener Bilder, die Menschen und ihre Bauten im Zusammenspiel mit den Wasserläufen zeigten. Umso eindringlicher empfand ich den Appell zum Schutz der Gebiete. Am Ende des Buches steht eine Fotoserie, die die Eindrücke der Reise wiedergibt. In ihr treten auch die begleitenden Menschen, der Hubschrauber und die Unterkünfte auf. So rundet sie den Eindruck der Reise ab. Fazit: Die kunstvollen Aufnahmen lassen einen staunenden Betrachter zurück – die dazugehörigen Texte stimmen nachdenklich.

Eindrucksvoller Bildband mit interessanten Beiträgen zum Thema Wasser

Peter Krackowizer aus Neumarkt am Wallersee am 10.05.2019

Bewertungsnummer: 1210204

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Hinter dem schlichten Titel verbirgt sich ein sensationeller Bildband mit eindrucksvollen und interessanten Texten über die Bedeutung des Wassers in zehn Ländern des südlichen Afrikas : Südafrika, Namibia, Angola, Botswana, Sambia, Simbabwe, Ruanda, Tansania, Malawi und Mosambik. Nach 15monatiger Vorbereitungsarbeiten brachen Florian Wagner als Fotograf, Sandra Vartan (Texte) und Captain Slade Healy, Pilot des Helikopters, zu einer 66tägigen Flugreise auf, bei der die drei 22 000 Kilometer zurücklegten. Dem Kunstprojekt „African Waters“ liegt der Gedanke zugrunde, die Wichtigkeit des Elements Wasser in Afrika zu dokumentieren und Gefährdungen von Quellen, Flüssen und Seen in diesen zehn Ländern aufzuzeigen. Jedem Land geht ein fünf- bis siebenseitiger Text voraus, der den Reiseverlauf beschreibt und sich mit dem Wasser beschäftigt. So etwa beschreibt Vartan die Probleme des drittgrößten afrikanischen Sees, dem Malawi-See und darüber, dass es Angola keine staatlichen Regelungen was Besitz und Nutzung von Land und Wasser betrifft, gibt. Sie schreibt über die Victoria-Fälle, die als die größten Wasserfälle der Welt gelten. Sie berichtet auch von der Eigenwilligkeit mancher Grenzkontrolleure bei der Einreise mit dem Hubschrauber und über überhöhte Park- und Sprit-Gebühren. Doch nicht alles erleben die drei aus der Luft. Einmal mussten sie auf dem Landweg ein Land bereisen, weil ihnen die Behörden das Fliegen untersagten. Bei Übernachtungen in Lodges nahmen sie an Wildtier-Beobachtungen teil. Dann gibt es eine Geschichte, in der für einen Adler ein Fisch gekauft wird oder den Beitrag über Ruanda, das Land, das Plastik verboten hat. Was aber den Hauptteil und das Beeindruckende dieses Buches ausmacht sind die Bilder. Bei einer Seitengröße von 36 x 24 cm ergibt das bei doppelseitigen Bildern eine Breite von 72 cm! Eine der absolut eindrucksvollsten doppelseitigen Aufnahmen ist jene vom Vulkan ‚Ol Doinyo Lengai‘ in Tansania. Es ist der heilige Berg der Massai. Die Crew startete bei starker Bewölkung, um jungen Massai-Kriegern den Wunsch zu erfüllen, ihren heiligen Berg einmal von oben sehen zu können. Dann brach plötzlich die Sonne durch die Wolken und es bot sich ihnen ein völlig unerwartetes eindrucksvolles Panorama. Aufgrund der hohen Bildauflösung, die auch im Druck hervorragend umgesetzt wurde, erkennt man auf diesem Bild einerseits den feinen Wellengang am danebenliegenden Tanganjika-See, andererseits die Strahlen der Sonne sowie die Weite kahle Landschaft rund um den Vulkan. Unter all diesen herrlichen Bildern habe ich mir über 20 besonders eindrucksvolle Aufnahmen als „noch schöner“ notiert: auf ihnen sieht man dahin pirschende Tiere im Wasser, Elefanten im Abendlicht, Felder in Streifenkulturen, Schiffe in grüner Wildnis, Mondlandschaften, endlose Sanddünenufer … Aber nicht nur Texte zu den Ländern und die großformatigen Bilder (insgesamt 210 auf den 230 Seiten) findet man in diesem absolut sehenswerten und informativen Buch. Am Ende werden auf rund 20 Seiten nochmals die einzelnen bereisten Länder präsentiert: links jeweils 20 kleine Bilder, die den Reisealltag im Hubschrauber und zu Land dokumentieren, rechts die Beschreibungen zu diesen Bildern. Das finde ich eine ausgezeichnete Idee. So bekommt der Leser auch einen Einblick vom Reisealltag und den Menschen in diesen Ländern. Auf den letzten Seiten werden dann noch das Team, „Supporters“ und Protagonisten vorgestellt sowie die Lodges gelistet, in denen das Team übernachtete. Ich bin sehr beeindruckt von den Texten, der Auswahl und Druckqualität der Bilder und der Gesamtgestaltung. Es gibt sicher nicht viele Bücher in dieser Qualität!

Eindrucksvoller Bildband mit interessanten Beiträgen zum Thema Wasser

Peter Krackowizer aus Neumarkt am Wallersee am 10.05.2019
Bewertungsnummer: 1210204
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Hinter dem schlichten Titel verbirgt sich ein sensationeller Bildband mit eindrucksvollen und interessanten Texten über die Bedeutung des Wassers in zehn Ländern des südlichen Afrikas : Südafrika, Namibia, Angola, Botswana, Sambia, Simbabwe, Ruanda, Tansania, Malawi und Mosambik. Nach 15monatiger Vorbereitungsarbeiten brachen Florian Wagner als Fotograf, Sandra Vartan (Texte) und Captain Slade Healy, Pilot des Helikopters, zu einer 66tägigen Flugreise auf, bei der die drei 22 000 Kilometer zurücklegten. Dem Kunstprojekt „African Waters“ liegt der Gedanke zugrunde, die Wichtigkeit des Elements Wasser in Afrika zu dokumentieren und Gefährdungen von Quellen, Flüssen und Seen in diesen zehn Ländern aufzuzeigen. Jedem Land geht ein fünf- bis siebenseitiger Text voraus, der den Reiseverlauf beschreibt und sich mit dem Wasser beschäftigt. So etwa beschreibt Vartan die Probleme des drittgrößten afrikanischen Sees, dem Malawi-See und darüber, dass es Angola keine staatlichen Regelungen was Besitz und Nutzung von Land und Wasser betrifft, gibt. Sie schreibt über die Victoria-Fälle, die als die größten Wasserfälle der Welt gelten. Sie berichtet auch von der Eigenwilligkeit mancher Grenzkontrolleure bei der Einreise mit dem Hubschrauber und über überhöhte Park- und Sprit-Gebühren. Doch nicht alles erleben die drei aus der Luft. Einmal mussten sie auf dem Landweg ein Land bereisen, weil ihnen die Behörden das Fliegen untersagten. Bei Übernachtungen in Lodges nahmen sie an Wildtier-Beobachtungen teil. Dann gibt es eine Geschichte, in der für einen Adler ein Fisch gekauft wird oder den Beitrag über Ruanda, das Land, das Plastik verboten hat. Was aber den Hauptteil und das Beeindruckende dieses Buches ausmacht sind die Bilder. Bei einer Seitengröße von 36 x 24 cm ergibt das bei doppelseitigen Bildern eine Breite von 72 cm! Eine der absolut eindrucksvollsten doppelseitigen Aufnahmen ist jene vom Vulkan ‚Ol Doinyo Lengai‘ in Tansania. Es ist der heilige Berg der Massai. Die Crew startete bei starker Bewölkung, um jungen Massai-Kriegern den Wunsch zu erfüllen, ihren heiligen Berg einmal von oben sehen zu können. Dann brach plötzlich die Sonne durch die Wolken und es bot sich ihnen ein völlig unerwartetes eindrucksvolles Panorama. Aufgrund der hohen Bildauflösung, die auch im Druck hervorragend umgesetzt wurde, erkennt man auf diesem Bild einerseits den feinen Wellengang am danebenliegenden Tanganjika-See, andererseits die Strahlen der Sonne sowie die Weite kahle Landschaft rund um den Vulkan. Unter all diesen herrlichen Bildern habe ich mir über 20 besonders eindrucksvolle Aufnahmen als „noch schöner“ notiert: auf ihnen sieht man dahin pirschende Tiere im Wasser, Elefanten im Abendlicht, Felder in Streifenkulturen, Schiffe in grüner Wildnis, Mondlandschaften, endlose Sanddünenufer … Aber nicht nur Texte zu den Ländern und die großformatigen Bilder (insgesamt 210 auf den 230 Seiten) findet man in diesem absolut sehenswerten und informativen Buch. Am Ende werden auf rund 20 Seiten nochmals die einzelnen bereisten Länder präsentiert: links jeweils 20 kleine Bilder, die den Reisealltag im Hubschrauber und zu Land dokumentieren, rechts die Beschreibungen zu diesen Bildern. Das finde ich eine ausgezeichnete Idee. So bekommt der Leser auch einen Einblick vom Reisealltag und den Menschen in diesen Ländern. Auf den letzten Seiten werden dann noch das Team, „Supporters“ und Protagonisten vorgestellt sowie die Lodges gelistet, in denen das Team übernachtete. Ich bin sehr beeindruckt von den Texten, der Auswahl und Druckqualität der Bilder und der Gesamtgestaltung. Es gibt sicher nicht viele Bücher in dieser Qualität!

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African Waters

von Florian Wagner

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