Produktbild: Frühling in Utrecht

Frühling in Utrecht Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

05.02.2019

Verlag

Schöffling

Seitenzahl

264

Maße (L/B/H)

21,1/13,4/2,7 cm

Gewicht

414 g

Auflage

1. Auflage - Neuausgabe

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-89561-637-2

Beschreibung

Rezension

»Julia Trompeter schreibt schöne, bildhafte und schlaue Sätze.«Margarete Stokowski, taz
»Was für ein beglückendes Buch, was für eine sympathische Heldin und was für ein wunderbar duftender Frühling in Utrecht.«Martin Oehlen, Kölner Stadtanzeiger»Mit ihrer scharfen Beobachtungsgabe und Sensibilität für kulturelle Gegebenheiten gelingt es der Protagonistin, ein überaus lebhaftes Bild der Niederlande zu zeichnen.«Marlene Knörr, Medienprofile

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

05.02.2019

Verlag

Schöffling

Seitenzahl

264

Maße (L/B/H)

21,1/13,4/2,7 cm

Gewicht

414 g

Auflage

1. Auflage - Neuausgabe

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-89561-637-2

Herstelleradresse

Schoeffling + Co.
Kaiserstr. 79
60329 Frankfurt
DE

Email: info@schoeffling.de

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1 Sterne

Wendepunkt

Bibliomarie aus Düsseldorf am 11.02.2019

Bewertungsnummer: 1172130

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Klara verlässt Hals über Kopf Berlin und landet in Utrecht. Schon die Wahl des neuen Wohnorts ist eher zufällig. Wichtig ist ihr nur, dass es wenig Ähnlichkeit mit der Berliner Szene hat. Sie will neu anfangen, ein neues Land und eine neue Sprache, aber auch nicht ganz so fremd und exotisch, deshalb fiel die Wahl auf das Nachbarland. Sie macht ihre ersten Schritte in einer neuen Sprache, notiert sich Gedankenfetzen in ihrem Dagboek. Sie flaniert und plaudert und nimmt den Leser mit in ihre neue Umgebung. Sie will keine Gedanken mehr an ihre zurückgelassene Beziehung in Berlin zulassen. Hauke, nur noch der Name an der gemeinsamen betriebenen Kneipe im Kiez. Die Liebe hat sich schon lange verflüchtigt, innerlich hat sie sich schon seit Jahren getrennt, nur für den letzten Schritt hat sie lange gebraucht. Vielleicht weil sie sich immer schon schwer tat mit Entscheidungen und Dinge zu Ende zu bringen. Doch allmählich schleicht sich ein anderer Ton ein, sie vermeint Hauke zu sehen, Erinnerungen verfolgen sie und sie beginnt ihre Vergangenheit aufzuarbeiten. Ein Anstoß und eine Hilfe ist auch Thjis, ein junger Niederländer, der ihr gefällt und den sie bewundert, weil er genau weiß, was er will. Ein Wesenszug, der der Mitdreißigerin Klara in den vergangenen Jahren gefehlt hat, sie hat Unverbindlichkeit und mangelnde Entscheidungsfreudigkeit mit Freiheit verwechselt. „Freiheit aushalten“ der Spruch, der auch an der Wand von Klaras Kneipe hing, ist eigentlich das Schlüsselwort. Klara muss es auf wirklich schmerzhafte Weise lernen, damit umzugehen und zu sich zu finden. Mir hat der leichte, aber nie seichte, oder belanglose Ton gefallen, den Julia Trompeter für ihre Protagonistin findet. Die Sprache ist lebendig und bildhaft. Der Lernprozess, den Klara durchmacht, ist sicher vielen Lesern aus eigener Erfahrung bekannt. Es ist ein treffsicher geschildertes Bild einer Generation, die alle Möglichkeiten hat und der Schwierigkeit sich für die richtige zu entscheiden. In vier Jahreszeiten hat Julia Trompeter ihren Roman gegliedert und als der Sommer endet, hat Klara ihren Weg gefunden. Wohin er führt, das wird dann eine andere Geschichte.

Wendepunkt

Bibliomarie aus Düsseldorf am 11.02.2019
Bewertungsnummer: 1172130
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Klara verlässt Hals über Kopf Berlin und landet in Utrecht. Schon die Wahl des neuen Wohnorts ist eher zufällig. Wichtig ist ihr nur, dass es wenig Ähnlichkeit mit der Berliner Szene hat. Sie will neu anfangen, ein neues Land und eine neue Sprache, aber auch nicht ganz so fremd und exotisch, deshalb fiel die Wahl auf das Nachbarland. Sie macht ihre ersten Schritte in einer neuen Sprache, notiert sich Gedankenfetzen in ihrem Dagboek. Sie flaniert und plaudert und nimmt den Leser mit in ihre neue Umgebung. Sie will keine Gedanken mehr an ihre zurückgelassene Beziehung in Berlin zulassen. Hauke, nur noch der Name an der gemeinsamen betriebenen Kneipe im Kiez. Die Liebe hat sich schon lange verflüchtigt, innerlich hat sie sich schon seit Jahren getrennt, nur für den letzten Schritt hat sie lange gebraucht. Vielleicht weil sie sich immer schon schwer tat mit Entscheidungen und Dinge zu Ende zu bringen. Doch allmählich schleicht sich ein anderer Ton ein, sie vermeint Hauke zu sehen, Erinnerungen verfolgen sie und sie beginnt ihre Vergangenheit aufzuarbeiten. Ein Anstoß und eine Hilfe ist auch Thjis, ein junger Niederländer, der ihr gefällt und den sie bewundert, weil er genau weiß, was er will. Ein Wesenszug, der der Mitdreißigerin Klara in den vergangenen Jahren gefehlt hat, sie hat Unverbindlichkeit und mangelnde Entscheidungsfreudigkeit mit Freiheit verwechselt. „Freiheit aushalten“ der Spruch, der auch an der Wand von Klaras Kneipe hing, ist eigentlich das Schlüsselwort. Klara muss es auf wirklich schmerzhafte Weise lernen, damit umzugehen und zu sich zu finden. Mir hat der leichte, aber nie seichte, oder belanglose Ton gefallen, den Julia Trompeter für ihre Protagonistin findet. Die Sprache ist lebendig und bildhaft. Der Lernprozess, den Klara durchmacht, ist sicher vielen Lesern aus eigener Erfahrung bekannt. Es ist ein treffsicher geschildertes Bild einer Generation, die alle Möglichkeiten hat und der Schwierigkeit sich für die richtige zu entscheiden. In vier Jahreszeiten hat Julia Trompeter ihren Roman gegliedert und als der Sommer endet, hat Klara ihren Weg gefunden. Wohin er führt, das wird dann eine andere Geschichte.

Oberflächlich

Bewertung aus Neu Darchau am 04.07.2019

Bewertungsnummer: 1225562

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Zunächst hatte ich den Eindruck, den Versuch einer Neuauflage von „Frau Antje und Herr Mustermann“ vor mir zu haben, denn auch ich habe mich schon mit der Niederländischen Sprache auseinandergesetzt. Während der ersten Seiten konnte ich mich von dem Eindruck nicht freimachen, dass es der Hauptperson mehr darum ging, sich über Banalitäten und Ausdrucksmöglichkeiten der Niederländischen Sprache lustig zu machen, denn ihre Bemerkungen gehen über die reinen Beobachtungen hinaus. Nachundnach wird jedoch deutlich, dass Klara mit ihren Beobachtungen und Andeutungen ihre Trennung verarbeiten will. Ob ihr dieses nun gelingt, indem sie sich einem wesentlich jüngeren Freund zuwendet oder sich doch in das Niederländischen Alltagsleben integriert, sei dahingestellt. Ich kann mich weder in die Geschichte noch in die Hauptfigur hineinversetzen. Bei dem Versuch dieses zu erreichen, hilft auch die Einteilung der Kapitel nicht, denn dieses suggeriert, das es sich um einzelne Kurzgeschichten handelt, obwohl die Kapitel aufeinander aufgebaut sind. Das Buch ist sicherlich für jemand unterhaltsam, der die Niederlande aus dem Urlaub kennt oder der Niederländer auf dem Campingplatz kennengelernt hat. Aber jemand der sich ernsthaft mit den Niederlanden und der Niederländischen Sprache auseinander ein „Nogo“.

Oberflächlich

Bewertung aus Neu Darchau am 04.07.2019
Bewertungsnummer: 1225562
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Zunächst hatte ich den Eindruck, den Versuch einer Neuauflage von „Frau Antje und Herr Mustermann“ vor mir zu haben, denn auch ich habe mich schon mit der Niederländischen Sprache auseinandergesetzt. Während der ersten Seiten konnte ich mich von dem Eindruck nicht freimachen, dass es der Hauptperson mehr darum ging, sich über Banalitäten und Ausdrucksmöglichkeiten der Niederländischen Sprache lustig zu machen, denn ihre Bemerkungen gehen über die reinen Beobachtungen hinaus. Nachundnach wird jedoch deutlich, dass Klara mit ihren Beobachtungen und Andeutungen ihre Trennung verarbeiten will. Ob ihr dieses nun gelingt, indem sie sich einem wesentlich jüngeren Freund zuwendet oder sich doch in das Niederländischen Alltagsleben integriert, sei dahingestellt. Ich kann mich weder in die Geschichte noch in die Hauptfigur hineinversetzen. Bei dem Versuch dieses zu erreichen, hilft auch die Einteilung der Kapitel nicht, denn dieses suggeriert, das es sich um einzelne Kurzgeschichten handelt, obwohl die Kapitel aufeinander aufgebaut sind. Das Buch ist sicherlich für jemand unterhaltsam, der die Niederlande aus dem Urlaub kennt oder der Niederländer auf dem Campingplatz kennengelernt hat. Aber jemand der sich ernsthaft mit den Niederlanden und der Niederländischen Sprache auseinander ein „Nogo“.

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Frühling in Utrecht

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