Produktbild: Hannah und ihre Brüder
Band 1

Hannah und ihre Brüder Roman

69

17,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

12975

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.05.2019

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

498

Maße (L/B/H)

20,5/13,3/4,5 cm

Gewicht

500 g

Farbe

Lichtgrau / Anthrazit

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Once We Were Brothers

Übersetzt von

Gabriele Weber-Jarić

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-3509-5

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

12975

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.05.2019

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

498

Maße (L/B/H)

20,5/13,3/4,5 cm

Gewicht

500 g

Farbe

Lichtgrau / Anthrazit

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Once We Were Brothers

Übersetzt von

Gabriele Weber-Jarić

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-3509-5

Herstelleradresse

Aufbau Taschenbuch Verlag
Prinzenstraße 85
10969 Berlin
DE

Email: info@aufbau-verlag.de

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Kampf um Gerechtigkeit

Bewertung aus Glauchau am 15.02.2023

Bewertungsnummer: 1880382

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„...Solomon zog die Luger und drückte die Waffe fest auf Rosenzweigs Stirn. Man hörte den Aufschrei einer Frau. Die Menge wich zurück...“ Elliot Rosenzweig hatte sich die Eröffnungsgala in der Oper anders vorgestellt. Was will der Mann von ihm, der ihn beschuldigt, Otto Piontek zu sein? Der Autor hat einen fesselnden Roman geschrieben. Die Geschichte umfasst zwei Handlungsstränge. Einerseits ist sich Ben Solomon sicher, Hauptscharführer Otto Piontek erkannt zu haben. Dabei geht er nicht nur vom Äußeren aus, dass sich nach fünfzig Jahren stark verändert hat. Es sind die Stimme und die Gesten, die ihn überzeugen. Ben möchte, dass Otto für seine Schuld vor Gericht kommt. Gleichzeitig erfahre ich aus Bens Erzählung die Lebensgeschichte von ihm und Otto. Liam bittet Catherine, Ben zu unterstützen. Die ist zuerst skeptisch. Könnte es sich um eine Verwechslung handeln? Liam stellt allerdings die richtigen Fragen. „...Hast du dir einmal überlegt, wie ein Überlebender eines Konzentrationslagers ohne einen Cent in der Tasche nach Amerika kommen und schon bald einer der reichsten Männer Chicagos werden kann?… Elliot behauptet, selbst im KZ gewesen zu sein. Er gehört zu den angesehensten Männern der Stadt. Das will er sich nicht kaputt machen lassen. Also beauftragt er einen Privatdetektiv, um Informationen über Ben Solomon und Otto Piontek einzuholen. Steckt da wirkliches Interesse oder nur eine geschickte Verschleierungstaktik dahinter? Heftig sind die Abschnitte, die in der Vergangenheit spielen. Die Juden in Zamóc wähnten sich lange sicher. Bens Vater gehörte eine Glasfabrik. Nach der Besetzung Polens durch die deutsche Wehrmacht beginnt der langsame Abstieg. Mehr möchte ich zu diesem Teil der Erzählung nicht sagen. Das muss man lesen und auf sich wirken lassen. Je mehr Catherine in Bens Geschichte eintaucht, desto mehr ist sie gewillt, ihm zu helfen. Dabei entwickeln sich intensive Gespräche. „...Gott hat den Holocaust nicht gewollt. Er war der Wille derer, die vom Bösen erfüllt waren. Er war der Wille des Teufels… Die Geschichte verfügt über einen hohen Spannungsbogen. Der wird auch durch die komplexen Beziehungen der Protagonisten aufgebaut. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es ist ein Werk gegen das Vergessen.

Kampf um Gerechtigkeit

Bewertung aus Glauchau am 15.02.2023
Bewertungsnummer: 1880382
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„...Solomon zog die Luger und drückte die Waffe fest auf Rosenzweigs Stirn. Man hörte den Aufschrei einer Frau. Die Menge wich zurück...“ Elliot Rosenzweig hatte sich die Eröffnungsgala in der Oper anders vorgestellt. Was will der Mann von ihm, der ihn beschuldigt, Otto Piontek zu sein? Der Autor hat einen fesselnden Roman geschrieben. Die Geschichte umfasst zwei Handlungsstränge. Einerseits ist sich Ben Solomon sicher, Hauptscharführer Otto Piontek erkannt zu haben. Dabei geht er nicht nur vom Äußeren aus, dass sich nach fünfzig Jahren stark verändert hat. Es sind die Stimme und die Gesten, die ihn überzeugen. Ben möchte, dass Otto für seine Schuld vor Gericht kommt. Gleichzeitig erfahre ich aus Bens Erzählung die Lebensgeschichte von ihm und Otto. Liam bittet Catherine, Ben zu unterstützen. Die ist zuerst skeptisch. Könnte es sich um eine Verwechslung handeln? Liam stellt allerdings die richtigen Fragen. „...Hast du dir einmal überlegt, wie ein Überlebender eines Konzentrationslagers ohne einen Cent in der Tasche nach Amerika kommen und schon bald einer der reichsten Männer Chicagos werden kann?… Elliot behauptet, selbst im KZ gewesen zu sein. Er gehört zu den angesehensten Männern der Stadt. Das will er sich nicht kaputt machen lassen. Also beauftragt er einen Privatdetektiv, um Informationen über Ben Solomon und Otto Piontek einzuholen. Steckt da wirkliches Interesse oder nur eine geschickte Verschleierungstaktik dahinter? Heftig sind die Abschnitte, die in der Vergangenheit spielen. Die Juden in Zamóc wähnten sich lange sicher. Bens Vater gehörte eine Glasfabrik. Nach der Besetzung Polens durch die deutsche Wehrmacht beginnt der langsame Abstieg. Mehr möchte ich zu diesem Teil der Erzählung nicht sagen. Das muss man lesen und auf sich wirken lassen. Je mehr Catherine in Bens Geschichte eintaucht, desto mehr ist sie gewillt, ihm zu helfen. Dabei entwickeln sich intensive Gespräche. „...Gott hat den Holocaust nicht gewollt. Er war der Wille derer, die vom Bösen erfüllt waren. Er war der Wille des Teufels… Die Geschichte verfügt über einen hohen Spannungsbogen. Der wird auch durch die komplexen Beziehungen der Protagonisten aufgebaut. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es ist ein Werk gegen das Vergessen.

Liam Taggart und Catherine Lockhart, Band 1

Mareike Kollenbrandt aus Jülich am 20.08.2019

Bewertungsnummer: 1239422

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wie können Menschen, die sich einst so nahe standen, zu so erbitterten Feinden werden? Ein hochangesehener Bürger Chicagos wird auf einer grossen Veranstaltung öffentlich bedroht. Ben Solomon, ein alter Mann , der nach den Grauen des Zweiten Weltkriegs nach Amerika ausgewandert ist, erkennt in Elliot Rosenzweig einen ehemaligen SS Offizier , der ausserdem sein Ziehbruder war. Damals als Elliot noch Otto Piontek hiess, hatte Bens Familie den Jungen aufgenommen und grossgezogen. Liam und Catherine übernehmen den Fall des Juden Ben Solomon und decken bei ihren Recherchen das Schicksal einer jüdischen Familie mit drei Kindern in den grauenvollen Zuständen des Krieges auf. Und doch fehlt der letzte Beweis , dass Elliot tatsächlich Otto ist , der damals die Familie aufs schändlichste verriet. Wundervoll geschrieben, spannend und mit dramatischem geschichtlichen Hintergrund.

Liam Taggart und Catherine Lockhart, Band 1

Mareike Kollenbrandt aus Jülich am 20.08.2019
Bewertungsnummer: 1239422
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wie können Menschen, die sich einst so nahe standen, zu so erbitterten Feinden werden? Ein hochangesehener Bürger Chicagos wird auf einer grossen Veranstaltung öffentlich bedroht. Ben Solomon, ein alter Mann , der nach den Grauen des Zweiten Weltkriegs nach Amerika ausgewandert ist, erkennt in Elliot Rosenzweig einen ehemaligen SS Offizier , der ausserdem sein Ziehbruder war. Damals als Elliot noch Otto Piontek hiess, hatte Bens Familie den Jungen aufgenommen und grossgezogen. Liam und Catherine übernehmen den Fall des Juden Ben Solomon und decken bei ihren Recherchen das Schicksal einer jüdischen Familie mit drei Kindern in den grauenvollen Zuständen des Krieges auf. Und doch fehlt der letzte Beweis , dass Elliot tatsächlich Otto ist , der damals die Familie aufs schändlichste verriet. Wundervoll geschrieben, spannend und mit dramatischem geschichtlichen Hintergrund.

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Hannah und ihre Brüder

von Ronald H. Balson

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