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Das Land, in dem die Wörter wohnen

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.02.2019

Verlag

Tyrolia

Seitenzahl

136

Maße (L/B/H)

18,8/11,6/2 cm

Gewicht

238 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7022-3743-1

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.02.2019

Verlag

Tyrolia

Seitenzahl

136

Maße (L/B/H)

18,8/11,6/2 cm

Gewicht

238 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7022-3743-1

Herstelleradresse

Verlagsanstalt Tyrolia Ges.m.b.H.
Exlgasse 20
6020 Innsbruck
AT
buchverlag@tyrolia.at

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Märchenhaft wortreich

NiWa am 16.04.2019

Bewertungsnummer: 1203635

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Manchmal passiert es: Ein Wort will einem einfach nicht über die Lippen kommen, obwohl es einem auf der Zunge liegt. Aber was ist, wenn es uns mit allen Wörtern so ergeht? Falsche Wörter, missbrauchte Begriffe und entrissene Sprachfetzen ziehen sich von der Menschheit zurück, weil sie sich in ihrem Sprachgebrauch missverstanden fühlen. Clemens Sedmak hat mit "Das Land, in dem die Wörter wohnen" ein entzückendes Märchen verfasst, das genauso als gesellschaftskritischer Denkanstoß und wortreiche Philosophie eine Perle im Bücherregal ist. Die Geschichte wird vom kleinen Günther erzählt. Sein Papa ist der Erste, der Schwierigkeiten mit dem Erzählen hat, weil ihm die Worte fehlen. Was bei der gemeinsamen Mahlzeit mit der Familie beginnt, breitet sich rasch über die gesamte Gesellschaft aus. Die Wörter haben sich zurückgezogen, es herrscht Stille, weil es an der Grundlage zum Kommunizieren fehlt. Günther und seine beiden Schwestern werden daraufhin ins Wortreich gezogen. Hier lernen sie König Logos kennen, und erfahren, warum die Wörter in Streik getreten sind. Nun liegt es am familiären Trio, die Sprache für die Menschheit zurückzugewinnen. Sie gehen mit einem mulmigen Gefühl ihr Abenteuer im Wortreich an. Dieses Büchlein ist ein bezauberndes Werk, das sich trotz der spärlichen Seitenzahl in unglaublich liebevollen Details verliert. Ich bin mit Günther und seinen Schwestern in das Reich der Worte abgetaucht, und habe mit einem Schmunzeln im Gesicht, unter anderem die Bekanntschaft der Wörter 'Freund' und 'Hoppala' gemacht. Denn Clemens Sedmak haucht jedem Wort Leben ein. Er verleiht ihnen Charakter, Wesenszüge, und zeigt, wie ihr Sprachgebrauch auf ihre Eigenschaften wirkt. So ist 'Frömmigkeit' mittlerweile sterbenskrank, weil sie im falschen Kontext verwendet wird, und aus der eleganten 'Anmut' ist eine alte Dame geworden, die kaum noch in Einsatz ist. Günther und seine Schwestern verlieren sich in Kultur und die Regeln der Wörter, erfahren mehr über ihren familiären Zusammenhalt, und wie sie zu den Menschen stehen. Dabei ist den Geschwistern klar, dass sie vor einem großen Abenteuer stehen, als sie König Logos zur Rettung des Sprachschatzes auf die Reise schickt. Ich habe dieses Buchperlchen sehr gern gelesen. Mit jeder Seite, jeder Zeile, mit jedem Wort zog es mich tiefer in sein Reich. Einerseits ist es im bezaubernd märchenhaftem Stil geschrieben, sodass es oberflächlich betrachtet - aufgrund der simplen Erzählung eines kleinen Jungen - durchaus für Kinder geeignet ist. Denn Clemens Sedmak nimmt sie auf ein wortreiches Abenteuer in das Land der Sprache mit. Gleichzeitig findet der bibliophile Leser charmante Details, achtsam verwobene Sprachelemente, und eine hinreissende Wortkultur, die mich vom meinen ersten Schritt im Wortland an beeindruckt haben. Hauptsächlich sind es gesellschaftskritische Themen, die den Leser zum Nachdenken bringen. Falsch gefärbte Botschaften, manipulierende Nachrichten und irreführende Meldungen führen die Wörter an ihrem Ziel vorbei, weshalb sie sich für Stille entschieden haben. Mir hat mein Abenteuer im Land, in dem die Wörter wohnen mit seinem unaussprechlichen Charme sehr gut gefallen. Ich bin in bibliophile Gefilde abgetaucht, habe mich den kritischen Tönen gestellt, die Stille zum Nachdenken gebraucht, und mit den Kindern eine märchenhafte Reise erlebt - die ich jedem empfehlen kann!

Märchenhaft wortreich

NiWa am 16.04.2019
Bewertungsnummer: 1203635
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Manchmal passiert es: Ein Wort will einem einfach nicht über die Lippen kommen, obwohl es einem auf der Zunge liegt. Aber was ist, wenn es uns mit allen Wörtern so ergeht? Falsche Wörter, missbrauchte Begriffe und entrissene Sprachfetzen ziehen sich von der Menschheit zurück, weil sie sich in ihrem Sprachgebrauch missverstanden fühlen. Clemens Sedmak hat mit "Das Land, in dem die Wörter wohnen" ein entzückendes Märchen verfasst, das genauso als gesellschaftskritischer Denkanstoß und wortreiche Philosophie eine Perle im Bücherregal ist. Die Geschichte wird vom kleinen Günther erzählt. Sein Papa ist der Erste, der Schwierigkeiten mit dem Erzählen hat, weil ihm die Worte fehlen. Was bei der gemeinsamen Mahlzeit mit der Familie beginnt, breitet sich rasch über die gesamte Gesellschaft aus. Die Wörter haben sich zurückgezogen, es herrscht Stille, weil es an der Grundlage zum Kommunizieren fehlt. Günther und seine beiden Schwestern werden daraufhin ins Wortreich gezogen. Hier lernen sie König Logos kennen, und erfahren, warum die Wörter in Streik getreten sind. Nun liegt es am familiären Trio, die Sprache für die Menschheit zurückzugewinnen. Sie gehen mit einem mulmigen Gefühl ihr Abenteuer im Wortreich an. Dieses Büchlein ist ein bezauberndes Werk, das sich trotz der spärlichen Seitenzahl in unglaublich liebevollen Details verliert. Ich bin mit Günther und seinen Schwestern in das Reich der Worte abgetaucht, und habe mit einem Schmunzeln im Gesicht, unter anderem die Bekanntschaft der Wörter 'Freund' und 'Hoppala' gemacht. Denn Clemens Sedmak haucht jedem Wort Leben ein. Er verleiht ihnen Charakter, Wesenszüge, und zeigt, wie ihr Sprachgebrauch auf ihre Eigenschaften wirkt. So ist 'Frömmigkeit' mittlerweile sterbenskrank, weil sie im falschen Kontext verwendet wird, und aus der eleganten 'Anmut' ist eine alte Dame geworden, die kaum noch in Einsatz ist. Günther und seine Schwestern verlieren sich in Kultur und die Regeln der Wörter, erfahren mehr über ihren familiären Zusammenhalt, und wie sie zu den Menschen stehen. Dabei ist den Geschwistern klar, dass sie vor einem großen Abenteuer stehen, als sie König Logos zur Rettung des Sprachschatzes auf die Reise schickt. Ich habe dieses Buchperlchen sehr gern gelesen. Mit jeder Seite, jeder Zeile, mit jedem Wort zog es mich tiefer in sein Reich. Einerseits ist es im bezaubernd märchenhaftem Stil geschrieben, sodass es oberflächlich betrachtet - aufgrund der simplen Erzählung eines kleinen Jungen - durchaus für Kinder geeignet ist. Denn Clemens Sedmak nimmt sie auf ein wortreiches Abenteuer in das Land der Sprache mit. Gleichzeitig findet der bibliophile Leser charmante Details, achtsam verwobene Sprachelemente, und eine hinreissende Wortkultur, die mich vom meinen ersten Schritt im Wortland an beeindruckt haben. Hauptsächlich sind es gesellschaftskritische Themen, die den Leser zum Nachdenken bringen. Falsch gefärbte Botschaften, manipulierende Nachrichten und irreführende Meldungen führen die Wörter an ihrem Ziel vorbei, weshalb sie sich für Stille entschieden haben. Mir hat mein Abenteuer im Land, in dem die Wörter wohnen mit seinem unaussprechlichen Charme sehr gut gefallen. Ich bin in bibliophile Gefilde abgetaucht, habe mich den kritischen Tönen gestellt, die Stille zum Nachdenken gebraucht, und mit den Kindern eine märchenhafte Reise erlebt - die ich jedem empfehlen kann!

ein philosophisches Abenteuer im Land der Wörter

Claudia R. aus Berlin am 15.04.2019

Bewertungsnummer: 1202356

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Klappentext / Inhalt: Der Tag, an dem die Wörter gingen Ein philosophisches Märchen Papa erzählte begeistert von seiner letzten Bergwanderung mit Freunden. „Das Wetter war herrlich, und es waren auch nicht zu viele Leute“, sagte er, „und von oben hatte man eine wunderbare …“ Er hielt mitten im Satz inne und schüttelte den Kopf. „Jetzt fällt mir das Wort nicht ein.“ Was wie die Erzählung einer beginnenden Demenzerkrankung beginnt, stellt sich als Katastrophe für die Menschheit heraus: Logos, der König der Wörter, findet, so könne es nicht mehr weitergehen, beruft eine Vollversammlung ein und zieht alle Wörter von der Erde ab. Die Menschen verstummen, während sich die Wörter in ihrem Land beraten. Werden sie zurückkommen? Werden sie den Menschen eine zweite, oder besser gesagt, zum wiederholten Male doch noch einmal eine Chance geben? Im Stil eines Märchens greift der Philosoph Clemens Sedmak die aktuelle Debatte um Fake News und Lügenpresse auf und liefert ein eindringliches Plädoyer für den sorgsamen Umgang mit Wörtern und Botschaften, für das Ringen nach Wahrheit – und auch für Zeiten der Stille. (Quelle: Tyrolia) Cover: Das Cover ist relativ schlicht gehalten. In großen gelben Buchstaben ist der Titelzu erkennen. Der Hintergrund ist dunkelblau und in diesem sind nur leicht hervorgehoben viele Wörter aneinandergereiht zu erkennen. Meinung: Pia, Günther und Brigitte erleben etwas ungewöhnliches und merken, dass etwas nicht stimmt. Sie gelangen in das Reich der Wörter und erleben so ein tolles Abenteuer. Man erlebt gemeinsam mit den drei Geschwistern dieses Abenteuer. Der Autor schafft es, dass man gut in das Geschehen mit reinkommt und mit ihnen ein tolles kleines philosophisches Abenteuer erlebt. Man lernet die Wörter und dessen Bedeutung bzw. Tragweite kennen. Man stößt auf "Bitte", "Danke" und das ganz besondere Wort "Hoppala". Gerade an diesem Teil muss man auch hin und wieder mal schmunzeln. Vom König Logos erfahren sie, dass die Wörter sich zurückgezogen haben, weil die Menschen sie für ihre Lügen missbrauchten. Sie erhielten den wichtigen Auftrag, den Lügen auf den Grund zu gehen und herauszufinden, wie sie die Menschen davon befreien können. Mehr möchte ich aber an dieser Stelle nicht verraten, lest selbst ... Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und auch mit den Charakteren konnte ich mich ganz gut identifizieren und fand, gerade die Geschwister, sehr sympathisch. Es wird mit den Wörtern und der Sprache gespielt. Es steckt sehr viel mehr, als nur die Geschichte dahinter und es hat sehr viel philosophisches, was in diesem kleinen Buch steckt. So regt es zum Nachdenken, über Wörter und auch dem Missbrauch von Wörtern und Lügen und verschiedenen Themen an. Die kurzen kleinen Kapitel haben mir sehr gut gefallen. Auch die besonderen dunkelblauen Kapitelblätter haben mir sehr gut gefallen und haben die Besonderheit dieses Buches unterstrichen.

ein philosophisches Abenteuer im Land der Wörter

Claudia R. aus Berlin am 15.04.2019
Bewertungsnummer: 1202356
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Klappentext / Inhalt: Der Tag, an dem die Wörter gingen Ein philosophisches Märchen Papa erzählte begeistert von seiner letzten Bergwanderung mit Freunden. „Das Wetter war herrlich, und es waren auch nicht zu viele Leute“, sagte er, „und von oben hatte man eine wunderbare …“ Er hielt mitten im Satz inne und schüttelte den Kopf. „Jetzt fällt mir das Wort nicht ein.“ Was wie die Erzählung einer beginnenden Demenzerkrankung beginnt, stellt sich als Katastrophe für die Menschheit heraus: Logos, der König der Wörter, findet, so könne es nicht mehr weitergehen, beruft eine Vollversammlung ein und zieht alle Wörter von der Erde ab. Die Menschen verstummen, während sich die Wörter in ihrem Land beraten. Werden sie zurückkommen? Werden sie den Menschen eine zweite, oder besser gesagt, zum wiederholten Male doch noch einmal eine Chance geben? Im Stil eines Märchens greift der Philosoph Clemens Sedmak die aktuelle Debatte um Fake News und Lügenpresse auf und liefert ein eindringliches Plädoyer für den sorgsamen Umgang mit Wörtern und Botschaften, für das Ringen nach Wahrheit – und auch für Zeiten der Stille. (Quelle: Tyrolia) Cover: Das Cover ist relativ schlicht gehalten. In großen gelben Buchstaben ist der Titelzu erkennen. Der Hintergrund ist dunkelblau und in diesem sind nur leicht hervorgehoben viele Wörter aneinandergereiht zu erkennen. Meinung: Pia, Günther und Brigitte erleben etwas ungewöhnliches und merken, dass etwas nicht stimmt. Sie gelangen in das Reich der Wörter und erleben so ein tolles Abenteuer. Man erlebt gemeinsam mit den drei Geschwistern dieses Abenteuer. Der Autor schafft es, dass man gut in das Geschehen mit reinkommt und mit ihnen ein tolles kleines philosophisches Abenteuer erlebt. Man lernet die Wörter und dessen Bedeutung bzw. Tragweite kennen. Man stößt auf "Bitte", "Danke" und das ganz besondere Wort "Hoppala". Gerade an diesem Teil muss man auch hin und wieder mal schmunzeln. Vom König Logos erfahren sie, dass die Wörter sich zurückgezogen haben, weil die Menschen sie für ihre Lügen missbrauchten. Sie erhielten den wichtigen Auftrag, den Lügen auf den Grund zu gehen und herauszufinden, wie sie die Menschen davon befreien können. Mehr möchte ich aber an dieser Stelle nicht verraten, lest selbst ... Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und auch mit den Charakteren konnte ich mich ganz gut identifizieren und fand, gerade die Geschwister, sehr sympathisch. Es wird mit den Wörtern und der Sprache gespielt. Es steckt sehr viel mehr, als nur die Geschichte dahinter und es hat sehr viel philosophisches, was in diesem kleinen Buch steckt. So regt es zum Nachdenken, über Wörter und auch dem Missbrauch von Wörtern und Lügen und verschiedenen Themen an. Die kurzen kleinen Kapitel haben mir sehr gut gefallen. Auch die besonderen dunkelblauen Kapitelblätter haben mir sehr gut gefallen und haben die Besonderheit dieses Buches unterstrichen.

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Das Land, in dem die Wörter wohnen

von Clemens Sedmak

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