Produktbild: Die Zarin und der Philosoph
Band 2

Die Zarin und der Philosoph Roman | Eintauchen in das Petersburg von Katharina der Großen

Aus der Reihe Sankt-Petersburg-Roman
7

16,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

02.05.2019

Verlag

Ullstein Ebooks

Seitenzahl

496 (Printausgabe)

Dateigröße

2823 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783843720359

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ePUB

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  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

02.05.2019

Verlag

Ullstein Ebooks

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496 (Printausgabe)

Dateigröße

2823 KB

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Deutsch

EAN

9783843720359

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  • Bewertung

    aus Braunau am Inn

    4/5

    24.01.2021

    eBook (ePUB)

    "REBELLISCHES BLUT"

    Das wie ein Gemälde wirkende Buchcover gefällt. Dieser sehr gute historische Roman ist kein "POTEMKINISCHES DORF" , es wird hier nichts vorgetäuscht. Katharina die Grosse hatte neben ihren zahlreichen Liebhabern auch den Feldmarschall Reichsfürst Grigori Alexandrowitsch Potjomkin (Potemkin) zum Geliebten. Aber die Hauptfigur in diesem Roman ist Sonja, Emilios Findelkind. Sie lebten zusammen in einer Grube im Wald, abgedeckt mit Ästen, innen ausgelegt mit Wolfsfellen. Doch eines Tages brachte Emilio sein Findelkind nach St.Petersburg in den Winterpalast von Katharina der Grossen, wo sie von dieser sehr wohlwollend in Empfang genommen wurde. Von nun an kümmerte sich die Zarin um Sonja, sie durfte studieren und alle Vorzüge des Hofes geniessen. Sonja bekam einen sehr guten Einblick über die Tätigkeiten und Geschäfte der Zarin, wurde aber im Laufe der Zeit immer misstrauischer und schloss sich alsbald einer Gruppe von Revolutionären an, welche die Zarin stürzen wollten. Wer waren aber die Eltern von Sonja, hatte sie gar rebellisches Blut in ihren Adern ?. Sie lernte dann den Philosophen Stephan Mervier kennen und lieben, der in Wien und Paris studiert hat und von Preussenkönig Friedrich II nach St. Petersburg geschickt wurde, um die Zarin auszuspionieren. Ein sehr ansprechender Schreibstil vermittelt sehr gute Einblicke in die Geschehnisse rund um den Zarenhof mitsamt der drohenden russischen Revolution, eine klare Kaufempfehlung von mir.

  • Julia Matos

    4/5

    24.01.2021

    eBook (ePUB)

    Philosophie, Politik, Liebe in Russland 1761 bis 1775: spannend und atmosphärisch

    Dieser Band 2 kann unabhängig von Band 1 "Die Stadt des Zaren" (verortet zu Beginn des 18. Jahrhunderts) gelesen werden. Beleuchtet wird die russische Zarin Katharina die Große im Zeitalter der Aufklärung, in und um St. Petersburg von 1761 bis 1775. Historisch belegte Geschehnisse werden verwoben mit auf intensiven Recherchen beruhenden Annahmen sowie mit fiktiven Personen, die die damaligen gesellschaftlichen Stellungen und Geisteshaltungen repräsentieren. Eine Zeitlinie, ein Nachwort und ein Personenverzeichnis, welches entsprechend selektiert, helfen sehr beim Verständnis und unterstützen den Lerneffekt, insbesondere für Neulinge im Bereich der Russland-Literatur, zu denen ich gehöre. Es hat bis etwa 40 % gedauert, mich emotional involviert zu fühlen, denn die Figuren, in deren Bewusstseinshorizont man wechselweise schlüpft, sind keine typischen Sympathiefiguren. Ich konnte zunächst nicht so mitfiebern wie erhofft. Zudem nimmt man nur episodenhaft an ihrem Leben teil, d. h. bekommt teils nur im Zeitraffer mit, was sich in den letzten Jahren ereignet hat. Spätestens ab der Hälfte erzeugte die Handlung durch die Verknüpfung der Figuren untereinander und zwei unterschiedliche Rebellionsbewegungen einen starken Sog. Mitfühlfaktor und eine hohe Spannungskurve blieben bis zum absolut zufriedenstellenden Ende bestehen. Die Menge an Kenntniszuwachs würde ich als durchschnittlich bezeichnen. Das erfundene Ziehkind der Zarin sowie zwischenmenschliche Beziehungen fiktiver Figuren beanspruchen viel Aufmerksamkeit. Der leibliche Sohn der Zarin ist hingegen nur ein paar Zeilen wert. Dafür dürfte durch den unterhaltsamen Rahmen viel vom Erlernten im Gedächtnis hängenbleiben: Erscheinungsbild der aufstrebenden Stadt St. Petersburg und des Herrschersitzes, Leben am Hof, Überblick zu politischen Zuständen und Ausrichtungen, (laienkompatibel formulierte) philosophische Einschätzungen, Umgang mit Kultur, Einblicke in die Gesellschaft. Kleine Kritik: Beleuchtet werden Zarenhof, gehobenes Bürgertum und Leibeigene. Eine Figur, die den „klassischen arbeitenden Bürger“ repräsentiert, hätte die Eindrücke komplettieren können. Dieses Buch bietet viel unterhaltsam aufbereiteten Lesestoff. Stil und Handlung (u. a. viel Raum für konfliktbehaftete Liebesbeziehungen) lassen mich annehmen, dass sich dieses Werk vorrangig an einen weiblichen Leserkreis richtet. Für den Einstieg in Russland-Romane geeignet. Ich habe Lust bekommen, diese europäisch geprägte Stadt zu besuchen und weitere Werke der Autorin Martina Sahler kennenzulernen. Ein zusätzlicher Anreiz ist, dass die Chance besteht, Familienmitgliedern lieb gewonnener Charaktere zu begegnen. Ich vergebe vier Sterne mit Tendenz zu fünf Sternen und empfehle dieses Buch gern weiter.

  • yellowdog

    4/5

    22.07.2019

    eBook (ePUB)

    St.Peterburg im 18.Jahrhundert…

    St.Peterburg im 18.Jahrhundert Die Zarin und der Philosoph ist ein beeindruckender historischer Roman, detailreich und unterhaltend. Er zeigt St. Petersburg im 18.Jahrhundert und Katharina die Große und ihre Bemühungen, Russland nach Westen hin zu öffnen. Die Arbeit des Verlages ist auch zu loben, denn neben einem Personenverzeichnis und einer Zeittafel gleich am Anfang ist auch das Cover, das einen Blick auf St.Petersburg 1817 zeigt, geeignet, der historischen Atmosphäre beizutragen. Obwohl auch Denis Diderot und Voltaire erwähnt werden, ist der im Titel erwähnte Philosoph anscheinend eine fiktive Figur mit dem Namen Stephan Mervier, der aus Potsdam nach Russland reist. Eine weitere wichtige Figur ist die elternlose Sonja, die Ziehkind von Katharina wird. Sonja kommt mir aber leicht überzeichnet vor, da ihr schon als Kleinkind solche Intelligenz zugesprochen wird. Für die Handlung aber funktioniert das. Das informative Nachwort der Autorin ist noch erwähnenswert. Martina Sahler schreibt seit Jahren historische Romane, die man als anspruchsvolle Unterhaltungsromane bezeichnen kann. Es freut mich sehr, dass sie so unverdrossen weiterschreibt.

  • Bewertung

    aus Unterhaching

    3/5

    24.01.2021

    eBook (ePUB)

    solide

    Die Zarin Katharina die 2.te steht im Zentrum der Geschichte von Martina Sahler. Es handelt sich um den zweiten Band. Katharina hat ihren Mann aus dem Weg räumen lassen und ist nun unumschränkte Herrscherin eines großen Reiches. Obwohl sie den Reformen, die im restlichen Europa nach und nach um sich greifen, sehr zugetan ist, und den Disput mit diversen Philosophen und Vordenkern der damaligen Zeit sehr schätzt, regiert sie doch mit eiserner Hand und lässt keinen Zweifel daran, wer das sagen hat. Das bekommen nicht nur ihre Untertanen zu spüren sondern auch die Liebhaber, Sohn und Ziehtochter. Kaiser Friedrich schickt einen Jungen Philosophen und dessen Frau zum spionieren an den russischen Hof. Durch diesen Erzählstrang erfährt man mehr über die Gegenr der Zarin und wie die Deutschen Katharina damals sahen. Trotz einiger fiktiver Darsteller liegt der Fokus des Buches doch auch auf den tatsächlichen geschichtlich belegten Fakten. Für mich hätte es gerne noch etwas fiktiver sein dürfen oder spekulativer, wie Katharina gewesen sein könnte. Es fehlte mir etwas die Empathie und die Tiefe der Charaktere. Auch hätte es die Dramatik sicher gesteigert, wenn auch das arme Volk und auch der ein oder andere Sklave (ja die gab es damals zu hauf in Russland) eine tragende Rolle gespielt hätte. So ist es ein solider Roman mit einer spröden Zarin und einer interessanten, etwas dahin plätschernden Story, die am Ende noch ein bisschen Fährt aufnimmt und zu einem zufriedenstellenden Ende kommt.

  • Bewertung

    aus Eschweiler

    2/5

    24.01.2021

    eBook (ePUB)

    Spannendes Thema, fade Umsetzung

    Zarin Katharina die Große will ihr Russland modernisieren - vordergründig. Im aufgeklärten Europa bricht ein neues Zeitalter an und da will die Zarin mithalten, doch wirkliche Reformen folgen diesem Willen nicht, was zu immer mehr Unruhen im Land führt. Dennoch umgibt sie sich mit aufgeklärten Philosophen, um darüber zu debattieren. Ich habe mir von dem Buch wesentlich mehr erhofft. Die Missstände im Land werden zwar angesprochen und sind eigentlich auch zentrales Thema, aber es folgen leider gar keine wirklichen Beschreibungen davon. Es gibt keine Szene, in der beschrieben wird, wie die Gutsherrn mit ihren Leibeigenen umgehen etc. Das finde ich sehr schade. Viel mehr wird sich auf Katharina konzentriert, wie sie immer und immer wieder mal großzügig, mal debattierend, mal grausam mit den Personen aus ihrem engsten Kreis verfährt. Ganz nett, aber die Handlung bringt es nicht voran. Ähnliches gilt für den Philosophenzirkel. Auch hier entschließt man sich zwar zu aufrührerischen Handlungen, aber wirklich beschrieben werden diese auch nicht. Womit werden dann die ganzen Seiten gefüllt? Mit wiederkehrenden Szenen und zwei Liebesgeschichten, die aber auch eher so dahin plätschern. Die anfänglichen Widerstände der Personen hören gefühlt plötzlich auf. So ganz konnte ich die Emotionen nicht nachvollziehen, die die Charaktere geleitet haben. Die spannendste Person, das Ziehkind der Zarin Sonja, erleben wir auch selten aus ihrer Perspektive. Das Buch hätte einiges an Stärke gewonnen, wenn es komplett aus ihrer Sicht geschildert worden wäre. Stattdessen ist sie fast eher eine Randfigur, die immer mehr an Gewicht gewinnt. Wirklich schade, denn auch wenn Sonja keine historisch belegte Persönlichkeit ist, steckt in ihr doch viel Potenzial. Also, ein Buch, in dem historisch viel Potenzial steckt, das aber leider nicht genutzt wurde und so eine eher langweilige Liebesgeschichte heraus kommt mit einem kleinen historischen Kern rund um Katharina die Große. (Und die Liebesgeschichte dreht sich dabei nicht um die Zarin!)

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Bewertungen (7)

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