Produktbild: Das Kino am Jungfernstieg
Band 1

Das Kino am Jungfernstieg Roman

Aus der Reihe Die Kino-Saga
10

12,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

15.07.2019

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

368 (Printausgabe)

Dateigröße

2903 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641229405

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

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Erscheinungsdatum

15.07.2019

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

368 (Printausgabe)

Dateigröße

2903 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641229405

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  • zauberblume

    5/5

    10.08.2019

    eBook (ePUB)

    Ein gigantischer Auftakt einer Familiensaga

    "Das Kino am Jungfernstieg" aus der Feder der Autorin Micaela Jary ist der fulminante Auftakt einer großen Familiesaga bei der sich alles um einen Kono-Dynastie im Hamburg der Nachkriegszeit dreht. Wir befinden uns im Jahr 1946. Lili Paal, geborene Wartenberg, ist gelernte Film-Cutterin und lebt nun in Berlin. Ihre Leidenschaft zum Film wurde durch ihre Eltern geweckt, die 1926 in Hamburg ein erfolgreiches und glamouröses Kino betrieben. Nach dem Tod ihres Vaters hat Lilis Halbschwester Hilde das Kino geerbt und will es nun verkaufen. Ein britischer Offizier namens Johan Fontaine ermöglicht es ihr nach Hamburg zu ihrer schwerkranken Mutter zu reisen. Gleichzeitig möchte Lili ihren Aufenthalt in Hamburg dazu nutzen nach alten Filmrollen zu suchen, die während des Krieges verschwunden sind. Hier in ihrer Heimatstaddt lernt Lili auch den charismatischen Regisseur Leon Caspari kennen...... Für mich ist der Autorin mit diesem tollen Roman wieder ein Meisterwerk gelungen. Diese Geschichte, die mit einem herrlichen Prolog beginnt, hat mich von Anfang an begeistert und in ihren Bann gezogen. Ich bin vollständig in die Welt des Films und Kinos eingetaucht. Und man merkt sofort, dass die Autorin eine ganz besondere Bindung zu dieser Materie hat. Wenn ich die Augen schließe, sehe ich dieses prunkvolle Kino vor mir und genieße ganz besondere Filmabende. Aber nach Ende des Krieges und der Aufteilung Berlins ist alles anders. Uns wird auch in dieser interessanten Lektüre auch vergangene Geschichte nahe gebracht. Wie glücklich war Lili, als sie nach Hamburg in ihre Heimatstadt reisen konnte. Ich kann mir ihr entsetztes Gesicht vorstellen, als sie das ganze Elend vor sich sieht. Alle Charaktere, allen voran Lili sind so wunderbar beschrieben. Sie werden vor meinem inneren Auge lebendig. Begeistert habe ich mich mit Lili auf die Suche nach diesen alten Filmrollen gemacht. Die Spannung steigt von Seite zu Seite und dann ist etwas passiert, das für Gänsehautfeeling gesorgt hat und dessen Ausmaße mich tief berührt haben. Und dann das Ende, das förmlich nach einer Fortsetzung schreit. Aber ich mache mir einstweilen selbst so meine Gedanken, wie diese herausragende Geschichte weitergehen könnte. Für mich ist diese atemberaubende Lektüre eine Lesevergnügen der Extraklasse. Und auch das Nachwort berührt mit tief. Was für eine schlimme Zeit. Für mich ist dieses Buch wirklich ein packendes Lesevergnügen, das für unterhaltsame und nachdenkliche Lesestunden gesorgt hat. Für mich ein Lesehighlight, für das ich gerne 5 Sterne vergebe. Das Cover ist übrigens auch ein echter Hingucker.

  • Bewertung

    aus Greifensee

    5/5

    29.07.2019

    eBook (ePUB)

    Spannende Unterhaltung mit historischem Hintergrund

    Habe dieses Buch innert kurzer Zeit gelesen und warte gespannt auf die Fortsetzung!

  • Bewertung

    4/5

    19.07.2019

    eBook (ePUB)

    Die verschollenen Filmdosen

    Micaela Jary begleitet mich als Autorin nun schon seit einiger Zeit. 2013 habe ich mein erstes Buch von ihr gelesen – „Das Bild der Erinnerung“ – und seitdem freue ich mich eigentlich jedes Jahr auf einen neuen Roman von ihr. Bis 2018 waren ihre Romane für mich immer welche, die spannende Geschichten mit gut recherchiertem Geschichtswissen zu einem gut gemachten Unterhaltungsroman verknüpften. Dazu kam teilweise noch ein Hamburg-Bezug, der für mich als Buchhändlerin in Hamburg natürlich noch einmal extra von Bedeutung ist. Doch seit 2018 schreibt Micaela Jary nicht mehr nur unter diesem Namen, sondern auch unter dem Pseudonym Michelle Marly, mit dem sie sehr erfolgreich ist. Nun gibt es also immer zwei Romane, auf die man sich freuen kann. Aber kann eine noch so gute Autorin wirklich regelmäßig 2 gut recherchierte und spannende Romane in nur einem Jahr schaffen? Oder geht das auf die Qualität? „Das Kino am Jungfernstieg“ ist wie im Moment üblich wieder der Beginn einer Trilogie. Der zweite Teil „Das Kino am Jungfernstieg – Der Filmpalast“ wird am 16.03.2020 erscheinen. Der Titel war für mich natürlich bereits großes Kino, da das Buch ja eindeutig in Hamburg zu spielen scheint. Also geradezu ideal für meine Kundschaft. Und dementsprechend gespannt war ich auf den Roman. Die Inhaltsangabe stimmt und stimmt doch wieder nicht! Ja, Lilis Mutter Sophie Wartenberg besitzt ein Kino am Jungfernstieg. Und Lilis ältere Halbschwester Hilde und deren Mann Peter wollen das Kino schließen, um daraus einen Tanzsaal zu machen. Für das noch intakte technische Equipment haben sie auch schon eine Verwendung. Aber solange Sophie nicht zustimmt, sind ihnen die Hände gebunden. Doch das ist in diesem ersten Teil der Trilogie nicht das eigentliche Hauptthema. Das Hauptthema ist nämlich ein verschollener Film, der noch während des 2. Weltkriegs von den Deutschen gedreht, aber nicht fertiggestellt wurde. Einige Filme wurden an verschiedenen Stellen im ehemals Deutschen Reich versteckt. Und ausgerechnet Lili hat eine Ahnung davon, wo ein sehr begehrter Film versteckt sein könnte. Dies hilft ihr, als sie bei den Engländern nach einem Interzonenpass anfragt. Lili muss unbedingt nach Hamburg, da ihre Mutter anscheinend im Sterben liegt. Sie gerät dabei an den englischen Captain John Fontaine, der ihr spontan hilft. Als Gegenleistung möchte er allerdings die versteckten Filmrollen des letzten Ufa-Films von Leon Caspari mit Thea von Middendorff in der Hauptrolle. Diesen Film umgibt ein Geheimnis, denn der Ehemann von Thea von Middendorff ist während der Dreharbeiten durch einen Schuss ums Leben gekommen. Doch was ist damals wirklich passiert? Und so dreht sich in diesem ersten Roman der Trilogie sehr viel um diese Filmrollen, die Lili und John Fontaine gemeinsam suchen. Ich hatte mir das Buch ganz anders vorgestellt. Ich dachte, dass das Kino am Jungfernstieg und das zerstörte Hamburg eine viel größere Rolle in dem Roman einnehmen würden. Stattdessen geht es um die Jagd nach den verschollenen Filmdosen. Und um die geheimnisvolle Geschichte, die diesen Film umgibt. Während der Recherchen erfährt Lili, dass ihre Familie anscheinend wohl darin irgendwie involviert ist. Aber was ist damals wirklich passiert? Wird sie das Rätsel lösen können? Und dann ist da noch dieser Gewissenskonflikt, in dem Lili steckt. Der englische Captain gefällt ihr deutlich besser, als es schicklich wäre. Und gerade als man denkt, jetzt erfahren wir endlich, was damals passiert ist, kommt es zu einer großen Katastrophe. Und am Ende des ersten Bandes hängen wir in der Luft und müssen nun bis zum März nächsten Jahres warten, um zu sehen, wie es weitergeht. Was passiert mit Lili und John Fontaine. Werden wir erfahren, warum Thea von Middendorffs Mann umgekommen ist? Wird Peter weiter seinen krummen Geschäften nachgehen können? Hält Hilde weiterhin zu ihrem Ehemann? Und was wird aus Lilis Nichte Gesa, einem ausgesprochen sympathischen jungen Mädchen, von dem man sich gar nicht vorstellen kann, dass sie Hildes und Peters Tochter ist. Da ich mir auf Grund des Titels und des Klappentextes etwas anderes vorgestellt habe, bin ich persönlich von diesem Buch etwas enttäuscht. Die Situation, wie es in Hamburg kurz nach dem 2 Weltkrieg für die Bevölkerung wirklich war, kam für meinen Geschmack zu kurz. Stattdessen habe ich eine zwar spannende Krimihandlung mit Liebesgeschichte bekommen. Ich hoffe, dass sich dies im zweiten und dritten Teil noch ändern wird. Da Micaela Jary aber über ihren Vater Michael Jary auch privat sehr viel mit dem Thema Film zu tun hatte, und Hamburg nach dem 2. Weltkrieg eine aufstrebende Filmstadt wurde, gibt es noch Hoffnung, dass wir mehr zu diesem Thema erfahren. Ich bin gespannt und hoffe sehr, dass Hamburg und das Kino im zweiten Band eine deutlich größere Rolle einnehmen werden.

  • Bewertung

    aus Neuhausen am Rheinfall

    5/5

    26.01.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Micaele Jary Das Kino am Jungfernstieg

    Mit grossem Interesse las ich das Buch mit der Geschichte des Kinos. Die Spannung steigerte sich zunehmend und am Schluss des Buches nimmt mich wirklich wunder, wie es weiter geht und das Kino wirklich wieder öffnen und gewinnbringend geführt werden kann.

  • sommerlese

    5/5

    20.08.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Ganz großes Lesekino, im doppelten Sinne des Wortes.

    Der Roman "Das Kino am Jungfernstieg" ist der Auftaktband einer Familiensaga von Micaela Jary, das Buch erscheint im Goldmann Verlag. Hamburg, 1946: Familie Wartenberg betreibt seit 1926 erfolgreich ein glamouröses Kino am Jungfernstieg, das im zerbombten Hamburg nun leider an Erfolg eingebüßt hat. Tochter Lili Paal lebt in Berlin, sie ist im Sinne der Familien-Tradition Film-Cutterin geworden. Ihre Mutter ist schwerkrank und obwohl durch die Besatzungszonen Reisen fast unmöglich sind, gelingt es Lili mithilfe des britischen Offiziers John Fontaine an eine Reiseerlaubnis zu gelangen. In Hamburg angekommen, erfährt sie, dass ihre Halbschwester Hilde und deren Mann das nicht mehr lukrativ arbeitende Kino aufgeben möchten. Aber Lili hängt an dem Familienbetrieb, denn dieses Lichtspielhaus hat Tradition und bei Lili die Liebe zum Film geweckt. Gleichzeitig sucht sie nach den Negativen eines im Krieg verschollenen Streifens, den sie restaurieren möchte und sie lernt den Regisseur Leon Caspari kennen. Eine aufregende Suche nach der Filmrolle führt zu einem mysteriösenVerbrechen. In diesem fiktiven Roman führt uns Micaela Jary zeitlich ins vom Krieg gebeutelte Hamburg der Nachkriegszeit und beleuchtet den Neustart der westdeutschen Film- und Kinoindustrie Hamburgs. Dort hat ihr Vater, der Komponist Michael Jary, maßgeblich mit seiner Filmmusik am Aufbau dieser Filmindustrie mitgewirkt. Es ist der Autorin mit ihrem Buch gelungen, mich in diese besonders schwere Zeit mitzunehmen und das Elend der von Hunger und Kälte geplagten Menschen deutlich vor Augen zu haben und betroffen mitzuerleben. Durch Lilis Geschichte taucht man in die schillernde Welt des Films ein, entdeckt die glamourösen und prunkvoll ausgestatteten Lichtspielhäuser vor dem Krieg und sieht, wie sehr sich die Nachkriegsfilmwelt zu einem Hoffnungsschimmer für die Bevölkerung entwickelt hat. Dort konnten sie den grauen Alltag vergessen und von besseren Zeiten träumen. Zur Handlung möchte ich nur soviel verraten, es wird ein Familienzwist ausgehandelt, es gibt amouröse Gefühle, Intrigen und viele Menschen, die es in dieser Zeit schwer haben. Die Besatzungsmächte erlegen der Bevölkerung Grenzen auf, es gibt Lebensmittelkarten und Einquartierungen sind an der Tagesordnung. In diesen Roman konnte ich dank des bildhaften und abwechslungsreichen Erzählstils wunderbar in das Zeitgeschehen abtauchen und es lief dabei in meinem Kopf direkt ein spannender Film ab. Solche Bücher sorgen für geschichtliche Rückbesinnung, für gute Unterhaltung und geben Einblicke in die Entwicklung der Filmwelt und Traumfabrik Hamburgs. Diese Familiengeschichte bedeutet ganz großes Kino und ist der interessante Start einer Kino-Saga im Hamburg der Nachkriegszeit. Man darf sich auf die Folgebände freuen und auf weitere Einblicke in die Filmwelt Deutschlands.

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