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Was das Leben kostet

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.04.2019

Verlag

Hoffmann Und Campe

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

21,1/13,1/2 cm

Gewicht

270 g

Farbe

Senf

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Cost of Living

Übersetzt von

Barbara Schaden

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-455-00514-1

Beschreibung

Rezension

»Ein faszinierendes, mit klugen und überraschenden Gedanken gespicktes Buch [...]« ("Literatur Spiegel")
»Levys stilistische Brillanz und ihre spannende Komposition von Privatem und Gesellschaftlichem, Rückblicken in die Vergangenheit und Erlebnissen in der erzählten Gegenwart lassen dieses Buch schillern.« ("Neue Zürcher Zeitung")
»Eine Zeitenwende, die den Leser beglückt. Hier demonstriert Literatur, warum sie dem Ratgeber haushoch überlegen ist.« ("NZZ am Sonntag")
»Deborah Levy schreibt ein großartiges, komplexes Gesamtwerk über Weiblichkeit im 21. Jahrhundert.« ("Deutschlandfunk Kultur")
»Levy ist eine Autorin, die sensibel beobachten und präzise und unterhaltsam schreiben kann.« ("Deutschlandfunk")
»Von [Deborah Levy] erhält man Sätze, so lange geschliffen, dass sie oft wie Sentenzen wirken, jeden zweiten, dritten könnte man sich unterstreichen, weil er auch das eigene Leben erhellt.« ("Die Welt")
»Ein hinreißender Text!« ("NDR Kultur")
»Ein sehr realistisches Buch über ein neues Leben, ohne Jammertöne und von großer Kraft [...].« ("WDR4")
»Deborah Levys wunderbarer, stilistisch höchst eleganter Essay steht nicht nur in der Tradition großer feministischer Texte, sondern ist auch zu lesen im Kontext zeitgenössischer Bücher.« ("SWR2")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.04.2019

Verlag

Hoffmann Und Campe

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

21,1/13,1/2 cm

Gewicht

270 g

Farbe

Senf

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Cost of Living

Übersetzt von

Barbara Schaden

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-455-00514-1

Herstelleradresse

Hoffmann und Campe Verlag
Harvestehuder Weg 42
20149 Hamburg
DE

Email: buchhaltung@vah-jager.de

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Das von ihrer sterbenden Mutter...

Bewertung am 06.08.2019

Bewertungsnummer: 267308

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das von ihrer sterbenden Mutter so gewünschte Limetteneis ist aus, das bringt Deborah mehr aus der Fassung als die Trennung und den harten Neuanfang dem sie sich konsequent stellt

Das von ihrer sterbenden Mutter...

Bewertung am 06.08.2019
Bewertungsnummer: 267308
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das von ihrer sterbenden Mutter so gewünschte Limetteneis ist aus, das bringt Deborah mehr aus der Fassung als die Trennung und den harten Neuanfang dem sie sich konsequent stellt

Deborah Levy – Was das Leben kostet

Miss.mesmerized am 31.05.2019

Bewertungsnummer: 1216144

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Bücher von Deborah Levy, in denen die Autorin ihr Leben und ihre Erlebnisse zum Thema macht, sind nie leicht zu fassen und zu rezensieren. So auch „Was das Leben kostet“, in dem sie die Trennung von ihrem Ehemann und den Tod ihrer Mutter verarbeitet. War es in „Was ich nicht wissen will“ noch die Sprachlosigkeit, aus der sie einen Ausweg sucht, sind es nun die plötzlich entstehenden Lücken, die sie füllen muss. Ein neues Heim, das nicht heimelig werden will; die Definition des Ich, das nicht mehr (nur) Gattin und Mutter ist, sondern Frau in einer Welt, die scheinbar viel zu sehr von misogynen Männern dominiert wird; der Tod der Mutter und die darauf folgende Orientierungslosigkeit – mit dem Schreiben verarbeitet sie ihre Emotionen und die Suche nach Struktur und Sinn im neuen Dasein. Vor allem ihre Begegnungen mit Männern haben beim Lesen einen ausgesprochenen Reiz. Womöglich übt sie eine besondere Anziehungskraft auf diejenigen Exemplare aus, die in einem - positiv formuliert – traditionellen Weltbild gefangen sind und Frauen nur als dekoratives Element wahrnehmen und denen jeder Horizont fehlt, das Gegenüber als gleichwertigen Gesprächs- und Lebenspartner anzuerkennen. Ohne Frage hat der gesellschaftliche Wandel, den die Frauen im 20. Jahrhundert erstritten haben, nicht jeden erreicht und stellt so manchen Mann vor große Herausforderungen, wenn an ihrem Weltbild gerüttelt wird und sie sich nicht in der Rolle wiederfinden, die sie sich qua Geschlecht zuschreiben. Aber auch ihr Fahrrad, symbolisches Kampfmittel, an und mit dem sie ihre Wut und Energie zu kanalisieren versucht, nimmt eine interessante Rolle ein. Die neugewonnene Freiheit durch den Elektroantrieb ermöglicht die Mobilität im chronisch verstopften London bei gleichzeitig allen damit verbundenen Nachteilen wie erfrorene Finger im Winter und dem mühsamen Transport der Einkäufe. Aber es ist auch das Gerät, das ihr als Person die Schau stiehlt und die Aufmerksamkeit von Männern auf sich zieht. „Freiheit ist nie umsonst. Wer je um Freiheit gerungen hat, weiß, was sie kostet.“ Als Kind ist Deborah Levy mit ihren Eltern aus Südafrika geflüchtet, nun flüchtet sie mit Anfang 50 aus dem Leben in Ehe und steht wieder vor dem Neuanfang und dem Aufbau nicht nur einer Ordnung, sondern auch des eigenen Ichs. Die Introspektion durch die Personalisierung des eigenen Ichs im Schreiben erlaubt es ihr, auch kritische und angreifbare Gedanken zu verbalisieren und ihr Leben neu zu strukturieren. Ein harter und steiniger, aber interessanter Weg, dem man als Leser gerne folgt.

Deborah Levy – Was das Leben kostet

Miss.mesmerized am 31.05.2019
Bewertungsnummer: 1216144
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Bücher von Deborah Levy, in denen die Autorin ihr Leben und ihre Erlebnisse zum Thema macht, sind nie leicht zu fassen und zu rezensieren. So auch „Was das Leben kostet“, in dem sie die Trennung von ihrem Ehemann und den Tod ihrer Mutter verarbeitet. War es in „Was ich nicht wissen will“ noch die Sprachlosigkeit, aus der sie einen Ausweg sucht, sind es nun die plötzlich entstehenden Lücken, die sie füllen muss. Ein neues Heim, das nicht heimelig werden will; die Definition des Ich, das nicht mehr (nur) Gattin und Mutter ist, sondern Frau in einer Welt, die scheinbar viel zu sehr von misogynen Männern dominiert wird; der Tod der Mutter und die darauf folgende Orientierungslosigkeit – mit dem Schreiben verarbeitet sie ihre Emotionen und die Suche nach Struktur und Sinn im neuen Dasein. Vor allem ihre Begegnungen mit Männern haben beim Lesen einen ausgesprochenen Reiz. Womöglich übt sie eine besondere Anziehungskraft auf diejenigen Exemplare aus, die in einem - positiv formuliert – traditionellen Weltbild gefangen sind und Frauen nur als dekoratives Element wahrnehmen und denen jeder Horizont fehlt, das Gegenüber als gleichwertigen Gesprächs- und Lebenspartner anzuerkennen. Ohne Frage hat der gesellschaftliche Wandel, den die Frauen im 20. Jahrhundert erstritten haben, nicht jeden erreicht und stellt so manchen Mann vor große Herausforderungen, wenn an ihrem Weltbild gerüttelt wird und sie sich nicht in der Rolle wiederfinden, die sie sich qua Geschlecht zuschreiben. Aber auch ihr Fahrrad, symbolisches Kampfmittel, an und mit dem sie ihre Wut und Energie zu kanalisieren versucht, nimmt eine interessante Rolle ein. Die neugewonnene Freiheit durch den Elektroantrieb ermöglicht die Mobilität im chronisch verstopften London bei gleichzeitig allen damit verbundenen Nachteilen wie erfrorene Finger im Winter und dem mühsamen Transport der Einkäufe. Aber es ist auch das Gerät, das ihr als Person die Schau stiehlt und die Aufmerksamkeit von Männern auf sich zieht. „Freiheit ist nie umsonst. Wer je um Freiheit gerungen hat, weiß, was sie kostet.“ Als Kind ist Deborah Levy mit ihren Eltern aus Südafrika geflüchtet, nun flüchtet sie mit Anfang 50 aus dem Leben in Ehe und steht wieder vor dem Neuanfang und dem Aufbau nicht nur einer Ordnung, sondern auch des eigenen Ichs. Die Introspektion durch die Personalisierung des eigenen Ichs im Schreiben erlaubt es ihr, auch kritische und angreifbare Gedanken zu verbalisieren und ihr Leben neu zu strukturieren. Ein harter und steiniger, aber interessanter Weg, dem man als Leser gerne folgt.

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    Titelseite
    Motto
    1 Big Silver
    2 Der Sturm
    3 Netze
    4 Leben in Gelb
    5 Schwerkraft
    6 Elektrokörper
    7 Die schwarzbläuliche Dunkelheit
    8 Die Republik
    9 Nachtwandern
    10 Ich bin da, wo das X ist
    11 Schritte im Haus
    12 Der Anfang von allem
    13 Die Milchstraße
    14 Frohe Botschaft
    Zitatnachweise
    Fußnoten
    Biographien
    Impressum