Die nordischen Götter sind zurück, und sie sind unwiderstehlicher denn je! In ihrem Urban Fantasy-Roman »Die Helden von Midgard« erzählt YouTube-Shooting-Star Liza Grimm von der Liebe einer Walküre zu einem auserwählten Helden, der den Pfad seines Schicksals verlässt. Der junge Krieger Erik ist dazu bestimmt, ein wahrer Held zu werden. Beistand auf diesem schwierigen Weg erhält er vom Gott Tyr und der Walküre Kára. Für Kára keine leichte Aufgabe, denn sie ist heimlich in den jungen Mann verliebt, der nicht ahnt, wer sie wirklich ist. Doch dann erfahren die beiden von Loki dem Listenreichen, dass Göttervater Odin es allen Bewohnern Asgards strengstens untersagt hat, sich den Menschen zu nähern. Tyr und Kára ahnen nicht, dass Loki ein falsches Spiel mit ihnen spielt. Denn sollte Erik sein Schicksal erfüllen, würde ihn das direkt nach Walhall an die Tafel der Götter führen. Und es gibt jemanden, der den jungen Mann dort keinesfalls sehen möchte. »Unbedingt lesen!« Heilbronner Stimme über »Die Götter von Asgard«
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Held oder nicht Held - ganz klar das Hauptthema des Romans!
Rajets Fantastische Leseseite aus Grünberg am 03.02.2021
Bewertungsnummer: 1200297
Bewertet: eBook (ePUB 3)
Der junge Krieger Erik ist durch das Schicksal (in Form der Nornen) dazu bestimmt ein wahrer Held zu sein. Auf diesem schwierigen Weg stehen ihm der Gott Tyr und die Walküre Kára zur Seite und schenken ihm Beistand. Aber Kára hat sich in den jungen Mann heimlich verliebt. Erik ahnt allerdings nicht wer sie wirklich ist – keine leichte Aufgabe als Walküre.
Doch dann erfährt Tyr von Loki (dem Listenreichen), dass Göttervater Odin es allen Bewohnern Asgards strengstens untersagt hat, sich den Menschen zu nähern (Lieben). Tyr und Kára ahnen nicht, dass Loki ein falsches Spiel mit ihnen spielt. Denn sollte Erik sein Schicksal erfüllen, würde ihn das direkt nach Walhall an die Tafel der Götter führen. Und es gibt jemanden, der den jungen Mann dort keinesfalls sehen möchte.
Der Schreibstil ist flüssig, humorvoll und modern gehalten, lässt sich somit leicht lesen.
Das Cover finde ich gut getroffen und passend. Vom Motiv (Doppelschwert) und den Farben (hier hellgrün) her interessant und passend zum Buchinhalt.
Der Klappentext verspricht einen weiter Fantasy Roman um die nordische Mythologie mit ihren Göttern.
Fazit:
Trotz dem gleichen Schreibstil und das der Urban-Fantasy-Roman von der gleichen Autorin wie der Roman „Die Götter von Asgard“ geschrieben wurde weißt er einige Schwächen auf. Er ist nicht so mitreißend und humorvoll. Er hat gerade zu Anfang Strecken wo es eigentlich immer um das Thema Held / nicht Held geht. Auch wurden die Szenen und die Protagonisten nicht so detailreich dargestellt. Gerade bei den Hauptprotagonisten Tyr, Kára und Erik ist es etwas enttäuschend und hier wäre mehr drin gewesen. Nur Loki macht die Handlung mit seinen Intrigen spannend obwohl das Ende vielen Lesern relativ schnell klar sein wird.
Leider kann der Roman nicht mit seinem Vorgänger mithalten und ich kann leider nicht mehr als 3 Eulen vergeben. Er kann unabhängig von dem Roman „Die Götter von Asgard“ gelesen werden.
Empfehlenswert
Bewertung am 03.02.2021
Bewertungsnummer: 1177360
Bewertet: eBook (ePUB 3)
Ich habe "Die Götter von Asgard" nur so verschlungen und war entsprechend gespannt auf das nächste Buch von Liza Grimm. Als Ebook gleich gekauft und innerhalb einer Woche gelesen. In der Rezension kann es passieren, dass ich die Helden von Midgard immer wieder mal mit Die Götter von Asgard vergleiche.
Was mir besonders gefallen hat, was Kára als Protagonistin. Diese starke Frau hat mir schon in DGvA sehr gut gefallen und auch in diesem Buch wurde ich nicht von ihr enttäuscht. Sie weiß, was sie will, wenngleich sie auch stellenweise etwas blind von der Liebe war. Auch die anderen neuen Hauptcharaktere, Erik und Irik (ich glaube, da gehören irgendwo noch Akzente drauf xD) hab ich gleich in mein Herz geschlossen (Auch wenn mir Erik ab und zu etwas auf die Nerven ging :D) Auch Týr und Loki waren wieder mit dabei.
Anders als in DGvA bahnt sich hier eine Tragödie an, die stellenweise recht aussichtslos scheint. Das Buch ist düsterer und trauriger als Rays Geschichte, aber das hat mir auch sehr gefallen.
Ähnlich wie bei "Die Götter von Asgard" ging es auch hier darum, zum Helden zu werden, aber die Motive waren noch einmal tiefgründiger und verzwickter.
Was ich kritisieren muss und wofür ich auch einen Stern abziehe, ist leider der Schreibstil. Zwar fand ich das Buch nicht unlesbar, und der Fluss der Geschichte war okay, aber die Sätze waren mir zu oft zu kurz, zu "unperfekt", zu einfach. Sie sind nicht immer schön geflossen und bei einer solchen Geschichte hätte ich mir einen anderen "Klang" gewünscht. Bei "Die Götter von Asgard" hatte ich am Schreibstil nichts aussetzen, vielleicht, weil er gut zu Ray gepasst hat, vielleicht, weil er auch einfach 'besser' war (besser hier in Anführungszeichen, da das immer subjektiv ist)
Zudem fand ich, dass sich die erste Hälfte des Buches sehr gezogen hat. Es ging die ganze Zeit nur um das gleiche: Káras Gefühle für Erik und die Zwickmühle, in der sie steckt. Auch hier möchte ich mal knallhart sein: Wäre die zweite Hälfte wie die erste gewesen, würde ich das Buch zwar nicht verteufeln, aber wahrscheinlich nicht noch einmal lesen.
Das war sie aber nicht. Die zweite Hälfte allein betrachtet würde von mir wahrscheinlich, abgesehen vom Schreibstil vielleicht, 5/5 Sterne bekommen. Sie war spannend, hat mich mitgerissen und war herzzereißend. Was mir wirklich sehr gut gefallen hat, war, dass Lokis Motive (über die ich mich die ganze Zeit gewundert habe) aufgeklärt wurden. Wäre das nicht geschehen, hätte ich mich wirklich geärgert, aber so war das ein wunderschönes, wenn auch trauriges Ende.
Das Ende hat mir generell sehr gut gefallen. Eine wunderschöne Idee und eine tolle 2. Hälfte, aber ein Stern geht für mich persönlich für den Schreibstil weg und noch ein Stern für die erste Hälfte.
Allerdings glaube ich auch, dass man ein Buch, gerade dieses, eigentlich zwei Mal lesen muss. Daher möchte ich auch die Teile, die mir nicht so gefallen haben, jetzt nicht die ganze Zeit verteufeln. Ein zweites Mal lesen wird auf jeden Fall drin sein und ich kann mir vorstellen, dass sich meine Meinung dann noch einmal hebt. Wie gesagt, am Ende und ab der Mitte hatte ich nichts an dem Buch auszusetzen.
Daher gibt es 3 Sterne mit Tendenz zu 4. Ich musste lange überlegen, ob es nun 3 oder 4 Sterne wert ist, aber da ich mich doch etwas durch die erste Hälfte quälen musste, gibt es die 3 Sternchen.
Dennoch würde und werde ich das Buch weiterempfehlen.
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